Di

04

Jul

2017

26.06 - 04.07.2017

Montag bis Sonntag

Wir gehen für uns ein wenig segeln, schauen uns Buchten für eventuelles Tauchen an, schnorcheln abseits der Blue Lagoon Bay und enden Montagabend auf Camino, St. Niklaw Bay. Es herrscht Südwind, unglaublich warm und feucht. Gegen 20Uhr schon ist alles klamm. Dienstag sind wir dann mittags wieder in Mellieha Bay. Meine Sachen sind schnell sortiert. Heute Abend geht es nach Köln. Vorher noch – Premiere – Ich schneide Jost die Haare – es gibt keinen Ehekrach, es passt! Mit dem vollen Überlandbus tingele ich nach Valletta, bin viel zu spät dort und muss leider für die Reststrecke zum Flughafen doch noch ein Taxi nehmen. Pünktlich lande ich Nachts in Köln. Mein Bruder erwartet mich schon. Die nächsten Tage vergehen viel zu schnell. Arzttermine, viel mit dem Auto unterwegs, Freunde und Familie getroffen/besucht mit einigen netten Überraschungen! Samstagnachmittag geht der Flieger zurück nach Malta.

Jost hat die Tage mit diversen Arbeiten am Boot, Vorbereitungen für den Wassermacher-Einbau, grillen und Fußball schauen mit unseren netten Bootsnachbarn verbracht. Der heiße und feuchte Südwind bis zu 37 Grad lässt die Aktivitäten auf ein langsames Minimum schrumpfen. Schlafen geht nur mit Ventilator. Sonntagnacht dreht der Wind über Ost auf Nord, der Swell nimmt zu aber die Temperatur wird erträglich. Montag fegen ordentliche Boen durch die Bucht, draußen stehen die Schaumkrönchen. Wir bleiben an Bord, sortieren, schreiben, relaxen. Das Fußball Spiel (Endspiel Federation Cup Deutschland-Chile) dürfen wir aber nicht verpassen. Peters Dingi bringt uns halbwegs trocken ans Ufer und gut feucht wieder zurück – Fußball schauen hat sich gelohnt.

 

Montag - Mittwoch  Mellieha - Birzebbuga

Mit langgezogener Welle schaukeln wir segelnd Montagmorgen bis Gozo, ankern etwas südl. von Mgarr und fahren mit dem Dingi in die Bucht unterhalb des Fort Chambray.

Wir tauchen ab. Mit dem Kompass finden wir auf 33m Tiefe liegend, zügig das Wrack der 50m langen Fähre –Karvella- die seit 2006 hier liegt. Der offen liegende große Treppenaufgang innen ist schon imposant. Eine große Tigermuräne schlängelt elegant am Rumpf entlang, dann machen wir uns auch schon wieder auf den Rückweg. Die Strömung auf 10 bis 15 Meter ist nicht ohne. Oben haben die Wellen gut zugenommen und wir sehen zu dass wir zum Boot zurückkommen. Der kleine E-Motor muss ganz schön kämpfen und mit 1% Restladung erreichen wir Serenity. Aufgeräumt, dann gehen wir noch kurz in den Hafen von Mgarr Wasser und Diesel tanken. Mit leichtem Westwind segeln wir nach Milleiha zurück und nehmen unsere Boje auf. Jawohl unsere! Jost hat am Boden ein Betonfeld gesehen, getaucht, dicke Kette gefunden, ein Seil angehangen und einen alten Fender angebracht – et voila! Die stabile Boje hält dem Einfahrtest stand. Nach uns wird Peter sie beschlagnahmen.

Dienstagmorgen setzen wir kurz über zur Tauchstation Schulden bezahlen und uns verabschieden. Wir verlassen Mellieha Bay ein letztes Mal – Kurs Valletta und weiter bis Marsaxlokk/Birzebbuga. Die langgezogene Schaukel-Dünung ist noch da, Wind kaum noch, daher muss leider der Motor ran. Die Bucht  im Süden der Insel ist der Hafen für die Versorgung von Malta. Mit Container Hafen, einem großen Kraftwerk und Fischzucht. Trotzdem ist die Aussicht auf den Ort nicht schlecht und auf weißem Sandstrand hält der Mantus-Anker wieder perfekt.

Heute Abend wollen wir mit Peter und Eva noch Essen gehen, Morgen früh noch Gas und Lebensmittel auffüllen und dann am Nachmittag sollten wir leichten Westwind haben um hoffentlich segelnd nach Sizilien zurückzukommen.

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Di

04

Jul

2017

26.06 - 02.07.2017

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So

25

Jun

2017

25.06.2017

Sonntag Mellieha

Um 09.30 Uhr holt Jost unsere Bekannten Ray, Audrey und Tochter Hanna mit dem Dingi ab. Es ist leichter WSW Wind – Segelspaß für alle. Wir machen Anker Stops auf Comino, St. Agatha Caves und Santa Maria Bay, gehen schnorcheln –

Ray weiß genau wo! Herrlich. Audrey hat eine riesige Schüssel Reissalat mitgebracht. Wir lassen es uns gut gehen, genießen einen wunderbaren Tag auf dem Wasser mit guten Gesprächen und ausgelassenem Toben im Wasser.

Auf der Rückfahrt besuchen wir noch die Schmuggler Höhle (Porta ta lAhrax) Schnorcheln durch die Höhle und landen in einem nach oben offenen kleinen See. So cool! Den krönenden Abschluss aber erhalten wir als wir gerade wieder in die Milleiha Bay einsegeln - Delphine. Sie schwimmen neben her und tun uns auch den Gefallen und gehen kurz vor unserem Bug bevor sie wieder abtauchen. Selbst für die Malteser an Bord ein seltener Anblick – ein so genialer Tag !!

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Fr

23

Jun

2017

22. & 23.06.2017

Freitag: Mellieha, Valletta, Mellieha

Wir können die 12 sm nach Valletta Leichtwind-segelnd zurücklegen. In der Marina Kalkara gehen wir an den Pier. Umrahmt von alten Gebäuden liegt Serenity hier sehr ruhig. Kalkara liegt östl. von Valletta Altstadt an den sogenannten drei Städten (Kalkara, Vittoriosa und Senglea) die wie drei Finger ins Wasser ragen. Wir versuchen uns die Gegend ein wenig zu erlaufen, zumal es hier einige Schiffs Zubehör Läden geben soll. Die Luft steht, es ist unglaublich warm. Es ist kaum was los in den Straßen – alles ist zu bis um 18. Uhr. Vollkommen verständlich! Abends fahren wir mit dem Bus nach Valletta.

Die Klimaanlage ist auf einfrieren eingestellt – extrem. Es ist Freitagabend und die Film und Musik Festspiele auf Malta haben diese Woche begonnen. An mehreren Plätzen bzw. Kirchen gibt es, teilweise freie, Konzerte und Filme. Wir laufen durch die alten großen Gassen, es ist gut was los aber nicht voll. Am Platz vor dem Grand Master Palace läuft gerade ein Film an. Wir setzen uns dazu und genießen Freiluft Kino eines Französischen Films mit englischen Untertiteln – echt sehenswert. Als wir dadurch gegen 23.30 Uhr etwas später am Busbahnhof sind als geplant müssen wir feststellen, daß kein Bus mehr in unsere Richtung geht. Kein Problem, die Taxis werden von einer kl. Zentrale aus gesteuert, haben außen angeschlagen feste Preise für diverse Strecken und zwei Minuten später sitzen wir zu einem annehmbaren Preis im Taxi das uns bis Kalkara bringt. Zum Hafen sind es nur wenige Meter. Perfekt.

Jost wollte eigentlich Samstagvormittag noch in einen der Schiffsläden aber bei 30Grad um 10.30 morgens verkneift er sich das. Wäschewaschen geht in Zeitlupe, aber sie ist innerhalb von 10 min trocken. Gegen Mittag legen wir ab und durchfahren die Buchten um Valletta nun mit dem Boot einmal ab. Draußen dann, reicht die leichte Briese für die Genua. Gegen 18.00 Uhr legen wir unseren Anker wieder in der Bucht von Millieha. Heute ist Samstag, ganz Malta scheint auf dem Wasser unterwegs zu sein. In der Bucht ankern 100 bis 150 Boote, ein vielfaches der letzten Tage. Es ist laut, Grillduft und Musik wechseln sich ab, überall gute Stimmung. Gegen 22 Uhr wird es schnell ruhiger.

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Mi

21

Jun

2017

12. - 21.06.2017

St. Pauls Bay, Mellieha Bay, Paradise Bay, Mellieha

Montag drehen wir eine Runde über Mellieha, besuchen die Tauchstation –Bezz Dive - segeln weiter nach Paradise Bay. Hier ist es ruhiger liegen. Den nächsten Tag erkunden wir den Weg zu Fuß nach Mellieha – Mittagszeit mind. 30 grad – treffen Ray in der Tauchstation an – verabreden uns. Wir laufen zurück – heißer geht’s kaum. Der Wind dreht leicht. Ein Bierchen am Strand noch mit der netten Deutsch/Tschech. Crew der SY Victoria, dann heben wir Anker auf und gehen zurück nach Mellieha (5sm, ca 1 Std)

 

Paradise Bay/St. Niklay Bay/Mellieha

Nach einer ruhigen Nacht besuchen wir Mittwochmorgen Mellieha Oberstadt. Ein Bunker aus dem 2ten Weltkrieg hat es Jost angetan – absolut sehenswert, 500m lang und bis aus 12 Meter tief hatte man sich da in den Felsen (Limestone) eingebuddelt und vom Gang ausgehend kl. Räume mit strikten maßen gehauen. Eine große herrliche Kirche zu Ehren der Jungfrau Maria besichtigen wir nur kurz – es sind schon wieder

über 30 Grad.

Gegen frühen Nachmittag verlegen wir uns wieder in die Paradise Bay, sortieren unser Tauchequipment und fahren mit dem Dingi bis an die Boje die als Markierung für das Wrack-Rotzi gilt. Ein Schlepper der extra für Taucher versenkt wurde,  wie übrigens die meisten Wracks hier auf Malta. Wir haben einen relaxten Tauchgang auf 34 mtr  mit unglaublich vielen zutraulichen Fischen. Nach dem Tauchgang verlegen wir uns noch 4sm weiter in die St. Niklav Bay/Comino weiter westlich – da ist das Wasser bei der jetzigen Windrichtung herrlich ruhig.

Donnerstag fahren wir per Dingi und Schnorchel-equipment eine Bucht weiter – zur bekannten Blue Lagoon Bay. Jetzt am frühen Morgen liegen schon einige Boote hier. Glasklares türkises Wasser, herrliche Felsformationen – wirklich eine schöne Bucht. Wir schnorcheln durch einen offenen großen Tunnel hinaus ins Meer und ein paar Meter weiter durch einen 12meter langen unter Wasser liegenden Tunnel wieder retour. Als wir nach gut einer Std die kl Bucht verlassen müssen wir schon zickzack um ankernde Boote fahren um wieder raus zu kommen. Zurück am Boot heben wir den Anker und fahren die kurze Strecke bis nach Gozo, Mgarr in den Hafen um zu tanken und Wasser aufzunehmen. Es ist gut eng hier und Jost zirkelt Serenity perfekt vor die Tankstelle und wieder raus. Wir ankern ein wenig weiter nördl. in der St. Agatha Bay und gehen tauchen –

Wir finden einen sehr schönen steinernen Torbogen und wollen noch in diverse Höhlen tauchen, aber alle Touristen Boote gehen auf der abendlichen Heimfahrt kurz hier rein und wir haben die lauten Motoren nicht weit über uns. Sehr unangenehm. Wir sehen zu, dass wir zurückkommen und motoren wieder nach Mellieha. Gegen 19 Uhr sind wir mit Ray verabredet. Wir fahren in die hoch oben liegende, alte Hauptstadt von Malta – Mdina, Silent City wird sie genannt. Schöne alte Gassen, ruhig, aus dem hier üblichen hellbraunen Limenstone, wunderbare Aussicht. Ray kennt ein sehr angenehmes Restaurant und mit seiner Freundin und Tochter haben wir zu fünft einen richtig angenehmen Abend.

 

Mellieha

Freitagmorgen 8 Uhr sind wir bei der Tauchstation. Wir fahren eine gute halbe Std. bis nach Ras-il-Bajjada an der Südseite v. Malta zum versenkten ehemaligen Öltanker Um-el-Faroud. Das Boot ist so groß (110m lang, auf 33m Tiefe) dass es sich lohnt zwei Tauchgänge hier zu machen. Den zweiten hinein und hinunter zum Motorraum. Bei genial klarer Sicht und wieder vielen Fischen – ein superschöner Tauchtag. Die Rückfahrt ist leider bei 35 Grad und den Abendverkehr von Malta wesentlich länger und gut anstrengend. Mein Kopf platzt fast. Der Tag wird wunderbar abgerundet, als die nette Crew von nebenan (Peter und Eva von der Victoria) auf ein Bier zu uns kommt und uns an ihren Erfahrungen um und auf Malta teilhaben lassen.

Samstag – Wieder um 08 Uhr startet der Tag in der Tauchbasis. Heute geht es mit dem Auto nur ein paar Minuten zur südostl. Insel, nach Cirkewwa, nahe der Fährstation und Paradise Bay. Heute betauchen wir das Nachbarschiff – ein Parollienboot (P29 34m tief). Wir gehen nur mit Ray runter. Das alte Patrol Boat ist wild mit Bärentank bewachsen und voll mit Fischen, zwei große Scopionsfische halten fürs Foto still, zwei große Muränen schauen uns offenen Mundes angriffslustig an. Dann geht es über zwei Etagen tief ins Boot rein! So genial. Richtung Ufer zurück. Auf etwa 11m in einer kl. Höhle ist eine Madonnenfigur aufgestellt. Eine Stunde später sind wir wieder oben – Nach einer Pause fahren wir mit dem Auto nicht weit bis nach Popeys Village (hier wurde der gleichnamige Film mit Robin Williams gedreht und danach die wunderbare Kulisse als Touristenattraktion aufrecht erhalten) In der Bucht vor den bunten, schiefen Holzhäusern tauchen wir ab – nicht weit davon liegt ein kl. Gang der in einer geschlossenen großen Höhle mit Luftblase endet. Jost findet einen kleinen anliegenden Höhlenraum, den Ray so nicht mehr in Erinnerung hatte, ebenfalls mit Luftblase – wieder ein herrlicher Tauchgang.

In den frühen Morgenstunden zum Sonntag dreht der Wind auf Ost und der Swell vor Mellieha wird ungemütlich. Wir wollen segeln und nutzen den Wind um Gozo zu umrunden. Nordlich an Comino und Gozo vorbei läuft es gut, auch wenn die Welle schon beträchtlich ist, das Ganze auf der Südseite zurück ist dann schon anstrengend bei Boen um die 35 kt.

Der geplante Ankerplatz ist bei dieser Windrichtung dann doch nicht ideal, so fällt der Anker wieder in der gut geschützten Bucht Paradies Bay. Bei den vorherrschenden Winden aus West oder Ost finden wir auf Grund der Inselgröße immer innerhalb einer Std einen guten Platz für die Nacht.  

 

Malta – Gozo

Montag – Die Flaschen werden außerhalb der Bucht gefüllt, eine Runde mit dem Dingi an der Küste mit seinen hohen Felsen und hohen Grotten entlang, dann gehen wir nochmals, unweit der Paradies Bay zu einem weiteren Tauchgang zum Patrol Boat P29 runter – nur wir Beide! Zurück hat der Swell in der Bucht zugenommen – Wind aus West. Wir verlegen uns in Blue Lagoon Bay. Jetzt am Abend, wenn alle Badegäste und Tagesboote gefahren sind, liegen wir nur zu Fünft hier – und das herrlich ruhig.

Dienstagmorgen ist es nicht weit bis zur Mgarr Marina auf Gozo. Ein Leihwagen ist auch schnell organisiert. Die Insel ist nicht groß, hat aber ein paar nette Punkte die man gesehen haben sollte, Inland Sea, TA Pinu Basilika, Marsalforn mit der Christusstatue (Rio de Janeiro in Kleinformat) und in Victoria, der Hauptstadt, die große Citadelle.

Die nehmen wir uns erst gegen Abend vor – da wird die Temperatur wieder erträglich.

Auf dem Weg zu einem Abend Bierchen am Hafen, sehen wir zwischen den Booten, an einer Slipanlage Pferde im Wasser stehen – Horse Relaxing, heißt das hier – und die Tiere sahen auch sehr entspannt aus.

Mittwochmorgen ist großer Waschtag angesagt. Die kleine Waschmaschine läuft zuverlässig und von außen wird Serenity entsalzt. Gegen Mittag ist alles trocken und wir legen aus der recht unruhigen Marina ab (viel Swell durch die großen Fährschiffe)  und kreuzen unter Genua gen. West bis zur Gwejra Bucht – eine fast geschlossene Bay mit hohen Steilwänden(50-60m) und dem dicken Fundus Rock davor. Nur noch zwei weitere Segelboote hier – unglaublich. Wir unternehmen einen ausführlichen Schnorchel Rundgang und finden eine Grotte die durch einem kl. Tunnel mit der Nachbargrotte verbunden ist – einfach herrlich hier. Mit dem Dingi geht es ein kl. Stück nördlich – durch einen schmalen Felsentunnel – in einen geschlossenen See (Inland Sea) Die Fischer arbeiten an ihren Booten und die meisten Tagesgäste sind bereits gefahren. Bei einem Bier in der Abendsonne, lassen wir den Flair auf uns wirken. Später gibt das Gefrierfach noch das letzte Lamm aus Griechenland her – ein perfekter Abschluss.

 

Dwejra – Mellieha

Donnerstag: Zwischen Dwejra und Einfahrt zum Inland Sea liegt für Taucher eine –Blue Hole- mit steinernem großen Torbogen Unterwasser. Der kleine Anker des Dingis hält und wir tauchen ab, an der Felswand entlang, durch eine Höhle bis zum Torbogen – so schön.

Gegen Mittag heben wir den Anker. Unterwegs werden die Tauchflaschen wieder gefüllt. Zwei Stunden später legen wir den Anker unweit der Blue Lagoon Bay. Laut Taucher Information und auch auf dem Plotter ist hier ein weiteres Patrouillen Boat -P31- versenkt. Jost richtet den Kompass aus – und wir finden es. Das Wrack liegt auf nur 19 mtr und man kann gefahrlos wunderbar überall durchtauchen. Sehr zufrieden heben wir danach wieder den Anker und können mit der Genua langsam, in die nur 5sm entfernte Mellieha Bucht segeln. Spiegelglattes Wasser, Gelächter von anderen Booten, Stadtgeräusche in der Ferne und langsam geht die Temperatur unter 30 Grad.

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Mi

21

Jun

2017

12. - 21.06.2017

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Di

20

Jun

2017

Tauchen Malta 14. - 21.06.2017

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Do

08

Jun

2017

8. - 11.06.2017

Syrakusa – Capo Passero - Malta

Donnerstag: Einen ruhigen Tag verbringen wir in Syrakusa, Heute ist die Neustadt dran. Nicht so berühmt. Eine Stadt halt. Mittendrin eine moderne, alle Gebäude überragende spitze Rundbau Wallfahrtskirche aus Beton –Basilica Santurio Madonna delle Lacrime (steht an der Stelle, an der im Aug.1953 ein Bild der Jungfrau vier Tage lang Tränen vergoss). Den Abend verbringen wir aber vor den Mauern der Altstadt. Alles flaniert am Ufer entlang, laues Lüftchen– pulsierendes Leben.

Freitag können wir die 29sm nach Capo Passero an der SO Spitze Siziliens, mit leichtem SW Wind meiste Zeit unter Segel absolvieren. Capo Passero ist eigentlich nur ein dem Festland vorgelagertes großes Felsgebilde mit einem Leuchtturm – bietet aber vor den kleinen Grotten guten Schutz und der Swell hält sich in Grenzen. Heute ersetzten unglaublich viele Möwen die laute Musik der letzten Abende mit ihrem Geschrei !

Da die Windvorhersage für Samstag Wind gegenan (Süd) meldet, bleiben wir eben noch einen Tag hier liegen.

Sonntagmorgen heben wir früh den Anker, umrunden das Cap – und werden von der Guardia Finanzia gestoppt. Bootspapiere und Ausweise werden übergeben, dann treiben wir fast eine halbe Std. neben dem grauen Schnellboot. Alles ok, ein freundlicher Gruß, wir dürfen weiter. Na dann. Nach einer Weile setzt leichter NW Wind ein und zwei Std. können wir gut segeln. Aber das bleibt leider nicht so – der Wind verzieht sich wieder.  Bei spiegelglattem Wasser motoren wir bis nach Malta. In der 12 Meilen Zone melden wir uns bei Valetta Port Control über Funk an und sind nach 58sm gegen 19 Uhr in der Bucht von St. Pauls vor Anker. Malta kann mit Italien spielend mithalten – am gegenüberliegenden Ufer ist eine Partymeile, die ab 21 Uhr so richtig aufdreht !

 

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Do

08

Jun

2017

8. - 11.06.2017

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Mi

07

Jun

2017

5. - 7.06.2017

Cantania – Taormina - Syrakusa

Sonntag: Wir gönnen uns noch eine Hopp on/off Bus Tour durch Catania Stadt und die nördl. Küste bis Acitrezza. Es ist mehr eine Racetour, da der scheinbar ungefederte Bus äußerst zügig über die holprigen Straßen düst. Mit malträtierten Rücken kehren wir zurück zum Boot und legen dann auch zügig ab. Kreuzend die Küste gen Norden können wir bei Leichtwind angenehm segeln und legen in der Bucht direkt unter Taormina nach 30sm den Anker. (Das angebotene Bojenfeld nebenan kostet 40 E/pro Nacht – nein Danke). Die vorbeiziehenden Boote verursachen zwar Swell aber es ist herrlich still.

Montag: Wir legen einen Gammel-Tag ein, gehen schwimmen (mittlerweile hat das Wasser fast 21 grad) und lesen. Mit dem Dingi  umrunden wir das Cap, um die Isola Bella mit vielen Badenden, schauen in diverse kleine Grotten , bis in die Bucht Baia di Mazzaro. Wir wollten eigentlich hier morgen das Dingi anlegen um mit der Gondola hoch nach Taormina zu fahren. Wir finden aber keinen Platz wo wir es gut lassen können. Also machen wir es sportlich.

Dienstag:  Wir setzen direkt über und marschieren den steilen Berg über einen Wanderweg hinauf zum Ort. Wir wollen ihn ein weiteres Mal auf uns wirken lassen. Leider ist es diesig schwül heute und es regnet immer wieder ein wenig. Voll ist es heute zudem – neben uns hat ein Kreuzfahrtschiff angelegt! Taormina ist halt ein beliebtes Touristenziel. Trotzdem – es hat sich gelohnt. Zurück am Boot regnet es sich erst mal richtig ein. Gegen Abend setzen wir uns erneut ins Dingi und fahren die gut 1 meile bis nach Naxos/Giardini, die sogenannte Hotel-Vorstadt von Taormina. Viel Strand, relativ sauber, allen warten auf den Sommeransturm. Wir genehmigen uns direkt vor dem kleinen Schwimmponton in dem schicken Restaurant La Combusa eine richtig gute Pizza (auch wenn der uniformierte Kellner sicher gerne eine andere Bestellung gehört hätte). Ein roter Sonnenuntergang, der Ätna frei von Wolken, außer seinen eigenen und dann Taormina im Lichtermeer angestrahlt. Herrlich. Nicht so herrlich ist die Nacht. Serenity liegt quer zur Welle und  wir versuchen stark schaukelnd zu schlafen.

Mittwoch:  Taormina – Syrakusa.

Die Nacht war arg bescheiden und wir heben früh den Anker. Der Wind bläst mit 15 bis 20 kn aus Nord und ausgebaumt können wir die meiste Strecke gut segeln. Als der Wind nachlässt macht uns die Dünung gut zu schaffen die uns ständig bis auf 15grad Kränkung abwechselnd schaukeln lässt. Hey, kurz haben wir einige große Delphine am Bug ! Das letzte Stück zankt uns der Wind wieder und wir nehmen Segel hoch, runter, hoch. Nach ca 50sm legen wir wieder vor Syrakusa in der großen ruhigen Bucht, inmitten der mehr werdenden Segelboote unseren Anker.

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Sa

03

Jun

2017

2. & 3.06.2017

Freitag:   Syrakusa – Catania.

Die 30 sm nach Catania können wir die meiste Zeit unter Genaker segeln. Wir erreichen gegen 19 Uhr die Marina Club Nautica. Die kleine Marina ist voll belegt. Gut das wir reserviert haben. Gegessen wird an Bord, dann machen wir einen kleinen Spaziergang. Die Jugend von Catania ist unterwegs. Laute Musik und Bands übertreffen sich gegenseitig. Als wir gegen 00 Uhr ins Bett wollen, versteht man im Cockpit kaum sein eigenes Wort, so laut ist es. Das kann ja heiter werden, mit dem schlafen.

 

Samstag:   Catania

Gegen 09 Uhr kommen Mirella und Roy vorbei (Roy´s Arbeitgeber operiert Swearingen Metro Flugzeuge – wir kennen uns bestimmt schon über 15 Jahre).  Die Beiden leben in der Nähe von Catania und zeigen uns ihre Stadt. Nicht weit vom Hafen ist der große Piazza Duomo mit seinen mächtigen Bauwerken und dem großen Elefanten Denkmal in der Mitte. In der Nähe dann laufen wir über den bunten Fischmarkt, der Gemüse und Obstmarkt schließt sich an. Ein herrliches, quirliges, lautes Treiben. Ich lasse mich gerne beraten und so haben wir in kürzester Zeit die Tüten voll mit gutem italienischen Käse, Salami, Gewürzen, frischen Fisch und Obst u Gemüse. Alles zum Boot gebracht geht es mit halbstündiger Autofahrt nach Taormina. Eine abenteuerliche steile Straße oberhalb davon liegt der kleine alte Ort Castelmola am Berg Monte Tauro mit traumhafter Aussicht. Nach einem guten Essen in einer interessanten Trattoria geht es etwas tiefer zu der kl. Kapelle Madonna della Rocca. Hier hat der Sohn der Beiden vor kurzem erst geheiratet. Auch jetzt ist eine Hochzeit gerade vorbei und die Kapelle und der kl. Platz ist mit großen Blumengestecken geschmückt. Taormina Altstadt betreten wir durch das Tor –Catania- Neben den vielen Geschäften, die die schmalen Straßen säumen, lohnt es sich den Kopf nach oben auf die alten vorstehenden Erker und kl. Balkone mit den Tonköpfen und der Blumenpracht zu richten. Jede Seitenstraße hat ihr eigenes kleines Highlight. Ein gutes italienisches Eis darf nicht fehlen. Die Haupt-Straße endet im –Tor von Messina- Wir wollten uns noch das griechische Theater anschauen, aber heute Abend ist wieder eine Musik Veranstaltung. Die Beiden waren schon öfters hier und schwärmen von der Aussicht zum Vulkan Ätna und der Akustik. Den Kontrast zu den rummeligen Straßen bildet der ruhige Park mit jeder Menge alten und teils exotischen Baumbestand. Voll mit schönen Eindrücken fahren wir zurück, erobern unterwegs noch einen Supermarkt und sind gegen Abend wieder an Bord. Wir verabschieden uns von den Beiden – nicht ohne uns noch für Juli zu verabreden! Direkt am Hafen wird auf einer Leinwand das Championsleague Endspiel Juventus/Madrid übertragen. Leider verliert Italien. Um so lauter ist die Musik danach. Wir haben das Gefühl das Boot liegt vor einer Konzertbühne. Da helfen auch Ohrenstopfen nicht. Gegen o4 Uhr morgens wird es erst etwas leiser.

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Sa

03

Jun

2017

2. & 3.06.2017

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Do

01

Jun

2017

1.06.2017

 

Donnerstag:   Syrakusa

Wir erlaufen uns die nette Altstadt, besichtigen das Kastell Maniace und die Kirche S.Lucia alla Badia. Die Sonne hat für etwa zwei Std. einen unglaublichen Kranz, wie ein Regenbogen, ein Halo, fast schon unheimlich. Als es uns zu warm wird, fahren wir erst mal wieder zum Boot – Siesta. Abends ist die Promenade gut gefüllt. Wir wollen endlich unsere Pizza haben. Bekommen wir auch – und sind etwas enttäuscht. Da haben wir schon wesentlich bessere gegessen. Auf dem Boot wartet noch eine bereits geöffnete gute Flasche Wein auf uns. Ein Geschenk unseres Freundes Volker. 

Wir heben das Glas auf uns ! Es ist unser 25ter Hochzeitstag. Genial !

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Do

01

Jun

2017

01.06.2017

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