So

01

Mai

2022

Bento Concalves & Cooper Canyon

Schon wieder 2 Monate sind ins Land gegangen in denen bei mir einiges passiert ist. 

Mein Aussenborderproblem konnte ich mit Bordmittel nicht fixen doch zum Glück gibt es einen Spezialisten in La Paz der sich meinem Schätzchen angenommen hat. Nach Wechsel einer Dichtung schnurrt er jetzt wieder.

Den Törn ans Festland habe ich gestrichen und bin anstelle langsam Richtung Puerto Escondido gesegelt. Auf dem Weg hatte ich noch das Glück 2 Blauwale recht nahe am Boot zu beobachten. 

Nach einigen Stops in netten Buchten bin ich am 12.04 in Puerto Escondido angekommen. Hier wird Serenity für 4 Wochen an einer Boje festgemacht. 2 Tage später fliege ich von La Paz wieder nach Mexico City wo es am folgenden Tag nach Puerto Alegro in Brasilien geht. Dort besuche ich eine Bekannte die ich während einem Tauchtrip in La Paz kennengelernt habe. Wir verbringen ein paar unvergessliche Tage in Bento Galvanco, einem Weinanbaugebiet mit diversen Weinproben und guten Restaurantes.

Zurück in Cuernavaca hatte ich noch ein paar Arztbesuche zu erledigen bevor es eine Woche später mit Verena & Arturo in den Cooper Canyon ging. Von Chihuahua per Auto gen Westen. 

Auf dem Weg bis zum Adventure Park in den Barrancas Del Cobre besuchten wir diverse abgelegenen Orte die meist von den Franziskaner oder durch Gold/Silberfunde gegründet wurden. Hier sind hauptsächlich die Tarhumara Indios ansässig. Viele von ihnen leben noch in Höhlen aber der Großteil in Siedlungen im Canyon verstreut. 

Der Tag im Park war ausgefüllt mit Mountain-biken und Ziplining, super Erlebnis in dieser einmaligen Szenerie.

Der bekannte Zug Chepe brachte uns am folgenden Tag nach El Fuerte. Die 5 stündige Zugfahrt brachte uns von fast 2000 mtr Höhe hinunter auf 85 mtr mit grandiosen Ausblicken in den Canyon. Nach einer Übernachtung gings per Taxi für Verena und Aturo zum Flughafen und ich hatte eine Nachtfahrt mit der Fähre nach La Paz gebucht. Von dort die obligatorische Busfahrt nach Loreto, anschließend zur Marina wo ich gegen frühen Abend wieder an Bord war. 

Zwei Tage später verlasse ich Puerto Escondido Richtung Norden. Selbe Procedure wie letztes Jahr. Serenity geht Mitte Juni in Puerto Penasco an Land für die heissen Monate hier und ich nach Europa.

Wikipedia:

Die Tarahumara sind eine indigene Ethnie, die im Norden Mexikos lebt. Sie sind für ihre Fähigkeit berühmt, Langstreckenläufe durch Wüsten, Schluchten und Berge zu unternehmen.

Ihr Stammesgebiet umfasst ca. 50.000 km² des Südwestens des mexikanischen Bundesstaats Chihuahua und somit einige der höchsten Gipfel der Sierra Madre Occidental mit Höhenzügen zwischen 1500 und 2400 m über Meeresspiegel. Das Gebiet umfasst zahlreiche Canyons, einschließlich der berühmten Barranca del Cobre (Kupferschlucht). Im Laufe der Jahre haben sie sich immer weiter in das unwegsame Berggebiet der Alta Tarahumara und in die Baja Tarahumara zurückgezogen. Die Alta Tarahumara ist eine Sierra mit viel Wald und kaltem Klima und wird von der Stammesgruppe der Tarahumara Alto bewohnt, die sich als Rarámuri bezeichnen. Die Baja Tarahumara liegt in den Tälern, mit tropisch heißem Klima, und wird von der zweiten Stammesgruppe, den Tarahumara Bajo bewohnt, die sich selbst Rarómari nennen.[1] In den höchsten Bergregionen variiert das Wetter im Winter von −20 °C und 20 °C im Sommer. In den Tälern und Canyons beträgt die Temperatur im Winter milde 15 °C und im Sommer bis zu 40 °C. Durch ihre isolierte Lebensweise konnten die Tarahumara ihre Traditionen erhalten; viele bewohnen noch immer Höhlen und bauen Mais und Bohnen an. Anzutreffen sind die Tarahumara in der Nähe von Creel. Dort gibt es im Complejo Ecoturístico Arareko ein tarahumarisches ejido (Handelsgenossenschaft) mit Kiefernwäldern, Wasserfällen, heißen Quellen und den Höhlenwohnstätten. 90 % der heute 50.000 Tarahumara leben meist in den Municipios Bocoyna, Urique, Guachochi, Batopilas, Carichí, Balleza, Guadalupe y Calvo und Nonoava.

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So

01

Mai

2022

Cooper Canyon

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So

24

Apr

2022

Bento Gonçalves

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Fr

18

Mär

2022

Auf der Suche nach Orcas

Mit David aus Barcelona(Tauchlehrer in La Paz), Patrizia und Ihrem Freund (auch David) von der SY Milagros starten wir am folgenden frühen Morgen um 6 Uhr zu einem 30 sm entfernten Tauchplatz wo David hofft auf Orcas zu treffen -

 

Es sollen wohl hier in der Baja 3 Gruppen mit bis zu 20 Tieren leben.

Das Anglerglück ist uns treu und somit ist das Mittagessen gesichert.

Der Tauchplatz ist ein Fels kleiner als ein Tennisplatz weit entfernt von den Inseln.

Bei unserer Ankunft treffen wir auf 5 Fischerboote die den Fels umkreisen - Eigentlich ist hier Fischerei - Schutzzone !!

Bei unserem anschließend Schnorcheln gibt es dann auch nicht mehr wirklich viel zu sehen - auch die Orcas lassen sich nicht sehen. Naja, auf der Rückfahrt gab es dann doch noch einen Buckelwal zu sehen ;-)

 

Eigentlich wollte ich die Woche Richtung Festland starten aber ein defekter Aussenborder hat die Proviantierung erschwert und das Wetterfenster passt momentan auch nicht - Mal schauen wohin es geht.

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Do

17

Mär

2022

Besuch aus Deutschland

Eine Woche später wieder zurück an Bord von Serenity bekomme ich Besuch von meiner Nichte Sarah, die mich die nächsten 10 Tage begleiten wird. 

Dienstag wird noch proviantiert, am Abend noch ein Besuch in Cabo San Jose bevor wir Mittwoch morgen gegen 10 Uhr wieder Richtung Cabo Pulmo segeln. Mit einer ungemütlichen Welle & Wind auf der Nase kreuzen wir gen Nordost. Sarah`s erster Segeltag beenden wir gegen 18:30 Uhr mit dem letzten Tageslicht. Trotz dem ungemütlichen Kurs war es doch ein super Segeltag.

Der Wetter- forecast bringt für die nächsten Tage starken Nordwind und so entscheiden wir uns keinen Ankerstop in der Bahia Muerte zu machen - wir würden dann dort mindestens 3 Tage festsitzen. 

Mit dem neuen Leichtwindsegel (Code Zero 80qm) kommen wir gut voran und machen bei 10 kt Wind mit Groß & Code Zero 7-8 kt Fahrt über Grund. Leider dreht der Wind etwas früher als vorhergesagt und die letzten 5 Std muss dann doch noch der Motor ran. Nach 117 sm fällt um 6 Uhr der Anker in einer schönen Bucht der Isla Fransisco. 

Der angesagte Starkwind lässt sich hier gut abwettern. Sarah erkundet die Insel und ich habe noch ein paar offene Punkte abzuarbeiten…

Nach 3 schönen Tagen  segeln wir wieder Richtung Süden und können in einer kleiner Bucht ankern, die nicht weit entfernt von einer Seelöwen Kolonie ist. 

Am folgenden Morgen geht es mit dem Dingi zum schnorcheln zur Kolonie. Leider ist die Sicht unter Wasser nicht sehr gut aber die neugierigen Seelöwen kommen so nahe das wir sie fast anfassen können.

Nachdem wir wieder zurück an Bord sind, die Neos und das Equipment gewaschen und verstaut ist, segeln wir noch in 3 weitere Buchten      -Bayhopping -

Der Termin für Sarah`s Rückflug nähert sich und so geht es wieder Richtung La Paz. Leider sind alle angefragten Marinas voll und so ankern wir in einer Bucht 7 sm vor La Paz mit Anschluss ans Verkehrsnetz. 

Im Strandrestaurant gönnen wir uns noch ein paar Tacos bevor das bestellte Taxi Sarah zum Flughafen bringt. 

9 Tage die wie im Flug vergingen - Wir hatten eine gute Zeit !!

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Do

17

Mär

2022

Besuch aus Deutschland

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Do

24

Feb

2022

Tauchsafari zu den Revillagigedo-Inseln

Nach meinem unfreiwillig verlängertem Aufenthalt in der Marina Costa Baja in La Paz mache ich mich mit 2 Tagen Verspätung auf den Weg nach Los Cabos. 

Nach einem unbeschreiblichen Sonnenuntergang auf See fällt gegen 21 Uhr der Anker in der Bucht Bahia Muerte. Früh um 6 Uhr geht es auch schon wieder los Richtung Cabo Pulmo wo ich nach 10 Std einen ruhigen Ankerplatz finde. 

Auf dem letzten Schlag zur Marina Puerto Los Cabos kommen mir 4 Buckelwale entgegen, eine Mutter mit Kalb mal gerade 50 mtr entfernt. Diese Erlebnisse sind immer wieder etwas Besonderes 

Pünktlich um 14 Uhr am Samstag laufe ich in der Marina ein und kurze Zeit später liegt Serenity vertäut in der Box. Die Strecke von 140 sm konnte ich mit 2 Ankerstops fast durchgehend segeln.

Sonntag wird klar Schiff gemacht bevor ich Montag morgen Serenity für eine Woche verlasse um mit einem Tauchschiff nach Socorro zu fahren. Socorro, ein Naturschutzgebiet ca 240 sm südwestlich von Los Cabos gelegen, ist mit seiner speziellen Unterwasserwelt besonders für Taucher ein Traumziel.

Wir ankern vor drei verschiedenen Inseln des Archipels und bei jedem Tauchgang kommen wir den wirklich “Großen“ Ozeanbewohner sehr, sehr nahe. Giant-Mantas mit Spannweiten bis zu 7 mtr, Schulen von Hammerhaien und Delphinen, Tigerhai, Gallapagos-Haie und viele andere Haisarten sind hier zu Hause.

Neben den schönen Tauchgängen habe ich auch wieder sehr nette Leute kennengelernt mit denen die Zeit an Bord sehr angenehm und lustig war. 

Hoffe man sieht sich irgendwann - irgendwo noch mal.

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Do

24

Feb

2022

Tauchsafari zu den Revillagigedo-Inseln

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Sa

19

Feb

2022

Festgehalten in La Paz

Die anstehenden Arbeiten wurden wie geplant fertig, das neue Dingi hängt jetzt wieder wie gehabt am Heck. (9 Monate Lieferzeit)

Die Installation des neuen Furlers (Bauteil zum ein & ausrollen der Genua) 

war dabei die umfangreichste Arbeit. 

Für Samstag hatte ich mir einen Wagen gemietet um im 20 km entfernten Loreto noch ausgiebig einzukaufen. Nachdem alles verstaut war nutzte ich die Gelegenheit des Mietwagens und habe den Ort San Javier im Hochland besucht. Ein kleines Dorf gegründet von Franziskaner Mönchen das heute noch 200 Einwohner zählt. Die Strasse endet nach 35 km im Ort mit einer alten Kirche, ein paar wenigen “Restaurants“ und netten Einwohner. Jorge sprach mich an und zeigte mir stolz seine über 300 Jahre alten Olivenbäume, die auch noch tragen sollen wie er sagt. Im Anschluss haben wir noch ein Bierchen zusammen getrunken bei dem seine Enkelin das nette Foto geschossen hat.

 

Wie geplant habe ich am Dienstag (8.02) die Marina Richtung La Paz verlassen, der erste Ankerplatz mal gerade 3 sm um die Ecke entfernt. 

Die Bucht zum Ankerplatz der kleinen Insel “Isla Danzante“ war zu queren und mit kurzer steiler Welle, 20 kt Wind etwas ungemütlich. Irgendwie fühlte sich die Fahrt an als ob Serenity ein Schleppnetz zieht, heißt Unterwasserschiff und Schraube benötigen dringend einer Reinigung. (macht im Hafen nicht wirklich Spass) Am nächsten Tag nach dem Frühstück, übrigens mit Heizung (13 grad im Salon) ging es ins 20 Grad 

frische Wasser. Der Propeller war so mit Muscheln bewachsen das ich mich gewundert habe das überhaupt Vortrieb möglich war…

-2 Std später war alles wieder sauber und ich hwar auch an die 

Wassertemperatur gewöhnt.

Die 120 sm bis La Paz bin ich gemütlich mit diversen Ankerstops in 6 Tagen gesegelt. Der geplante Liegeplatz in der mir bekannten und bezahlbaren Marina gab es leider nicht, musste dann auf eine teurere Marina ausweichen. Für die Schweissarbeiten einmal und auch um meinen Geburtstag an Land mit guten Bekannten zu verbringen habe ich 2 Tage gebucht. Der gemeinsame Geburtstagsabend mit Marta und David war es alle Mal wert. Am darauf folgenden Tag wollte ich um 14 Uhr los und fragte über Funk um Unterstützung beim ablegen an. 

Die Antwort erfreute mich nicht gerade, da es hieß der Hafen wurde vom Hafenkapitän bis auf weiteres  geschlossen - Grund: starker Wind. 

Starker Wind der Forecast meint etwas über 20 kt vielleicht in Böen mal 30kt.

Das passt genau für mich & mein Segelboot und ich fahre auch auf eigene Verantwortung los war mein Einwand. 

Man kann mich nicht festhalten war die Antwort, aber wenn mich die Coast Guard draussen aufgreift kann mich das bis zu 10.000 usd kosten. 

Super, da hat man Wind und darf nicht segeln !! 

Der Hafenkapitän hier in La Paz ist wohl bekannt für solche Aktionen. Also hänge ich noch immer in der Marina fest und der “Taxometer“ läuft . 

Hoffe morgen raus zu kommen um mich auf den Weg nach Los Cabos zu machen. 

 

Für Interessierte: Meine aktuelle Position sollte jetzt wieder angezeigt werden. 

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Sa

19

Feb

2022

Festgehalten in La Paz

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Mo

31

Jan

2022

Saisonstart 2022

Zurück an Board nach ereignisreichen Wochen in Europa -

Skifahren mit Freunden und Familie, endlich mal wieder nachdem 2020 coronabedingt nichts ging, Tauchweiterbildung in Malta, auch wenn das Wasser nur 16 Grad hatte und die verbliebene kurze Zeit in Deutschland nutzte ich für Besuche von lieben Freunden und Familie.

Leider habe ich es nicht zu Allen Lieben geschafft       -  sorry  -

hole ich bei meinem nächsten Besuch bestimmt nach. 

 

Seid 30.01 bin ich jetzt wieder an Bord und es fühlt sich gut an. In meinem Gepäck jede Menge Ersatzteile und ein selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk - ein Code Zero - ( Leichtwindsegel) füllen meine Tage mit Arbeit in der Marina aus. Geplante Weiterfahrt, abhängig von meinem Arbeitsfortschritt wahrscheinlich Montag oder Dienstag. 

Werde mich langsam Richtung La Paz bewegen, dort nochmals in der Marina anlegen um noch die ausstehende Schweißarbeiten erledigen zu lassen. 

Weiter geht es dann Richtung Süden nach Los Cabos, wo ich für eine Woche auf einem Tauchschiff angeheuert habe ;-)

Am 28.02 geht es los Richtung den  Revillagigedo-Inseln einem Naturschutzgebiet bestehend aus vier Vulkaninseln im östlichen Pazifischen Ozean, etwa 249 sm (440 km) südlich der Südspitze Niederkaliforniens gelegen. 

Zum tauchen geht es zu den Inseln Socorro und San Benedicto wo ich hoffe die großen Pacific Mantas mit Spannweiten von bis zu 6 mtr,

Whalsharks und andere Großfische anzutreffen - werde berichten.

 

Zurück auf Serenity am 8.03 plane ich Mitte März süd-östlich Richtung Festland zu segeln mit Ziel Puerto Navidad. Von dort geht es mit diversen Stops an interessanten Orten dann wieder Richtung Norden mit Ziel Puerto Penasco ins Sommerlager. Die heiße Zeit in der Baja werde ich dann wieder in Europa verbringen um im October wieder zu starten. Soweit der momentane Törn-Plan. 

 

Die Idee im Febuar bzw März den Bug wieder gen Westen zu bewegen habe ich aufgrund der unsicheren Planungslage nochmals um ein Jahr verschieben müssen.

 

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Mo

31

Jan

2022

Saisonstart 2022

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