Cancun & Cenotes

Samstag morgen geht es für mich mit einem Shuttle zur Grenze nach Mexiko wo mich Verena und Arturo abholen. Verena hat bis zum Rückflug am Mittwoch noch 2 schöne Stops/Hotels auf der Halbinsel Cancun gebucht. 

Den Montag und Dienstag nutze ich nochmals zum Cenote-tauchen mit Juan, den wir in 2018 hier kennengelernt haben. Diesmal durfte ich das erste Mal eine Höhle betauchen die zur Ausbildung für Cavediver genutzt wird - glaube das hat er extra gemacht - schon wieder infiziert !!

Juan kennt einige abgelegenen Cenoten die nicht so stark frequentiert werden und so waren wir in der ersten Cenote Cha-ak für uns alleine. Hier gings tief hinab in die Dunkelheit bis auf fast 40 mtr. Von dort gings an der Wand wieder langsam nach oben. Die unterschiedlichen Steinformationen und Stalaktiten sind schon sehenswert. Die zweite Cenote Kin-ha war ebenfalls ein Highlight, liegen dort doch noch Knochen aus der Majazeit.

Die Cenote Tajmaha hat mich dann letztendlich für das Höhlentauchen infiziert. Hier machen wir 2 Tauchgänge durch Höhlen und engere Tunnel immer an der Führungsleine entlang. Juan zeigt mir verschiedene Fossilien und ebenso sehenswert war der Effekt den man Halokline nennt. 

Wikipedia: Halokline (von alt-gr. hals = Salz und klínein = neigen; engl. halocline) ist die Übergangszone zwischen Wasserschichten unterschiedlichen Salzgehalts. Süß- und Salzwasserschichten mischen sich dort nicht, die weniger salzhaltigen Schichten „schwimmen“ auf den salzhaltigeren auf. Dadurch entsteht die Halokline oder Salzgehalts- sprungschicht.

Weniger angenehm ist eine Schicht die man Schwefelwasserstoffwolke nennt. Diese entsteht durch Vegetation, die in die Cenote fällt. Die Verrottung in der Tiefe führt dazu, dass das organische Material ein weißes Rauchgas produziert, das im Wasser hängt. Die Sicht verringert sich auf wenige Zentimeter als wenn man durch ein Milchglas guckt. Immer nah an der Führungsleine ist es aber kein Problem. 

Sobald man die Schicht wieder verlässt ist das Wasser wieder glasklar. Der Aufstieg Richtung Licht mit dem Farbenspiel der durch die einfallende Sonne entsteht ist dann das Sahnehäubchen des Tauchgangs.

 

Am 3.10 geht es dann wieder nach Hause (Serenity wartet schon)

                                  - I keep moving -

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