25. & 26.04.2017

25.04.2017 Antikyra – Trizonia

Der Wind zankt uns heute. Gennaker hoch, wieder rein und wieder raus, mehrere Male. So werden wir langsam gen Norden gezogen. An beiden Seiten des Ufers (Festland und Peleponees) kann man gut die noch schneebedeckten Berge sehen. Nach 32sm legen  wir auf Trizonia in der gleichnamigen Bucht an einem nicht bewirtschafteten Yachthafen an. Kein Wind aber Sonne, fast schon zu warm so im Cockpit. Wir erlaufen den sauberen Hafen und den kleinen Ort, mit den Tavernen am Hauptplatz, bestellen das Brot für morgen früh im Minimarket und genießen unser Bordleben. Ich vergesse den rausgestellten Müll noch wegzubringen und des Nachts macht sich eine Katze darüber her. Jost verscheucht sie und räumt dann erst mal auf.

 

26.04.2017 Trizonia

Die Sonne kitzelt einen wach. Ich gehe eine Runde joggen, am Heck duschen, Brot kaufen und wir frühstücken im Cockpit – genial. Auf der anderen Stegseite liegt, quer eine gesunkene Ketsch, die Masten ragen noch aus dem Wasser und blockieren ca 5 Liegeplätze. Die Bucht, die Marina sind richtig schön und eigentlich auch sauber, aber es kümmert sich keiner und es gibt jede Menge Boote die scheinbar schon seit Jahren unangetastet hier liegen. Jost richtet Dingi und den neuen Motor her und wir machen die Jungfernfahrt um die Insel (brav im Einfahrmodus, versteht sich) Bei spiegelglattem Wasser gleiten wir um die friedliche Insel aus rotem Lehm Gestein, ein paar Fischer nur, nette Villen versteckt im dichten Grün. Abends sitzen wir, mit nur drei anderen Gästen, in einer der fünf Tavernen (Porto Trizonia)  bei einem guten Essen. Wirklich nett hier!!

 

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