Bali- Insel der Götter

Bali- Insel der Götter

02 -10.01.2025

Wir haben Bali in 5 Tagen mit Bali Magic Tours gebucht. Versprochen wird eine Reise zwischen Tempeln, Elefanten, Reisfeldern und Meeresrauschen. Wenn es einen Ort gibt, der Körper und Geist berührt, dann ist es Bali, so heißt es auf vielen Flyern. Mit der Fähre geht es in 4 Std von Lombok nach Bali. Serenity bleibt gut abgestellt in der Marina del Ray für die Zeit. Für die erste Nacht habe ich ein Hotel in Sanur gebucht. Sanur ist ein Strandbad Nähe Denpasar im Süden von Bali. Nach dem einchecken im Hotel geht es ins Städtchen. Hier lassen wir uns mit den Touristen durch die kleinen Straßen mit Cafes, Restaurants und Souvenierläden treiben.

Tag 1: Der Guide von Bali Magic Tours kommt uns am Morgen mit einem klimatisierten Van pünktlich um 9 Uhr abholen und los geht es.Erster Stop Batubulang. Dort tauchen wir in die mystische Welt des Barong- und Keris-Tanzes, die die epischen Geschichten der indisch-hinduistischen Mythologie erzählen. Im Anschluß besuchen wir das Künstlerviertel mit einer Besichtigung einer Gold und Silberschmiede, einer Galerie in der von verschiedenen Künstler der Insel Bilder zu bewundern sind und einer Holzschnitzerei wo Kunsthandwerker ihre Geschicklichkeit zeigen. Nach einem sehr leckeren Mittagessen steht noch der Wasserfall Tegenungan und zum Ende des Tages noch zum Kerta Gosa, im Herzen von Klungkung gelegen, ist ein kulturelles Juwel, das die historische und architektonische Leistung Balis widerspiegelt. Der Komplex besteht aus dem Bale Kerta Gosa, einem kunstvoll verziertem Pavillon, und dem Bale Kambang, umgeben von einem malerischen Lotusteich.

Tag 2: Nach einem guten Frühstück in einem gemütlichen Hotel starten wir in das Abenteuer des zweiten Tages. Tenganan Village ist unser erstes Ziel. Hier lernen wir die geheimnisvolle Welt von Tenganan kennen, einem alten balinesischen Dorf in den östlichen Königreichen, das für seine außergewöhnliche Kultur bekannt ist. Das Dorf ist auch für seine exquisiten traditionellen Textilien bekannt, die als „Gringsing“ bekannt sind.Anschließend geht es weiter mit einer Wanderung durch üppige Reisfelder mit bezaubernden Ausblicken auf den majestätischen Mount Agung. Nach der 2 stündigen Wanderung gibt es ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant, wo wir authentische balinesische Aromen genießen. Gestärkt geht es zum Tirta Gangga Royal Pool. Ein Wasserpark mit faszinierenden Wasserfontänen, Pools mit großen Koi`s die nur darauf warten gefüttert zu werden. Dieses aquatische Meisterwerk, das 1946 unter der Schirmherrschaft von König Anak Agung Anglurah Ketut Karangasem erbaut wurde, strahlt zeitlose Eleganz aus. Bali heißt nicht umsonst Insel der tausend Tempel…also auf zum nächsten. Der Lempuyang Luhur-Tempel, der Haupttempel des Lempuyang-Tempelkomplexes, ist einer der "sechs Heiligtümer der Welt", die sechs heiligsten Kultstätten auf Bali. Nach balinesischen Überzeugungen sind sie die zentralen Punkte der Insel, die Bali ein spirituelles Gleichgewicht bieten sollen. Um hier ein Bild im Himmelstor zu machen zieht man Nummern. Wir hätten hier rund 1 Std warten müssen was wir uns dann doch verkniffen haben. Trotz der vielen Touristen auf dem Berg war es ein lohnender Besuch.

Tag 3:  9 Uhr geht es wieder los zur nicht enden wollenden Tempeltour ;-).Pura Goa Lawah ist unser erstes Ziel. Dieser Tempel wird manchmal zu den Sad Kahyangan Jagad, den „sechs Heiligtümern der Welt“, gezählt, den sechs heiligsten Kultstätten Balis. Nach balinesischem Glauben sind sie die Dreh- und Angelpunkte der Insel und sollen Bali spirituelles Gleichgewicht verleihen. Die Anzahl dieser heiligsten Heiligtümer beträgt immer sechs, aber je nach Region können die aufgeführten Tempel variieren. Der kolossalsten Tempel Balis, der Besakih-Muttertempel folgt als nächster nach einer Fahrt ins Gebirge. Der Tempel liegt an den majestätischen Hängen des Berges Agung und ist ein kolossales Zeugnis für Balis spirituelles Erbe. Auf dem Weg zu dem Dorf Kintamani Penelokan unserem Mittagsstop heute halten wir noch an diversen kleineren Tempelanlagen.  Das Restaurant liegt auf 1500 mtr und ermöglicht einen herrlichen Blick auf den Mount Batur, der das ruhige Panorama des Batur-Sees überragt. Gestärkt geht es zum letzten Tempel für heute dem Purabeji Sangsit erbaut zu Ehren der Göttin Sri, Göttin des Reises. Im Vergleich zu anderen touristischen Tempeln im Süden Balis ist der Tempel relativ klein. Zwei Drachenstatuen bewachen das Tempeltor. Die Hauptattraktion dieses Tempels sind die Schnitzereien, die fast alle Teile des Tempels schmücken. Nach diesem kurzen Besuch gent es nach Lovina  Dort starten wir am frühen Morgen zu einer Dolphin Tour.

Tag 4: 5:30 werden wir abgeholt und nach kurzer Fahrt steigen wir am Strand von Lovina in ein Auslegerboot eines Fischers. Mal eine etwas andere Art der Schifffahrt. Ca eine Stunde dauert es bis wir einen Schwarm Delfine ausmachen. Wir sehen sie zwar oft während unserer Törns aber es ist immer wieder ein Highlight - über wie unter Wasser. Pünktlich um 9 Uhr sind wir zurück zum Frühstück.  Wir checken aus und das nächste Ziel ist der Brahmavihara Tempel. Versteckt in den grünen Hügeln Nordbalis liegt der Ort der Ruhe, Meditation und kulturellen Vielfalt der Brahmavihara-Arama. Er ist der größte buddhistische Tempel Balis und ein eindrucksvolles Symbol für die religiöse Toleranz und das harmonische Miteinander der verschiedenen Glaubensrichtungen auf der Insel der Götter. Obwohl Bali überwiegend hinduistisch geprägt ist, hat der Buddhismus hier seit Jahrhunderten ebenfalls seine Spuren hinterlassen. Der Brahmavihara Tempel, der 1970 erbaut wurde, ist ein bemerkenswertes Beispiel dieser Einflüsse. Der Tempel ist nach den vier buddhistischen Tugenden benannt, die als Brahmavihara bekannt sind: 1.Metta (liebende Güte)     2.Karuna (Mitgefühl)   3. Mudita (mitfreudige Anteilnahme)    4.Upekkha (Gleichmut) Danach gibt es ein Bad in den heißen Quellen, die auch zu diesem interessanten Bauwerk gehören. Auf dem Weg zum Hotel stoppen wir noch an einem  abgelegenen  Wasserfall der etwas Abkühlung bringt nach diesem langen aber eindrucksvollen Tag. Wiedermal werden wir in einem schönen Hotel, das super in die Landschaft intrigiert wurde, einquartiert. Hier genießen wir die letzte Nacht unserer Bali Rundreise.  

Tag 5:  Nach einem guten Frühstück auf der Terrasse machen wir uns auf zu einer kombinierten Wandertour mit Kanufahrt. Wir wandern erst durch den Tropenwald an einem  See entlang um im Anschluss mit dem Kanu zurück zum Auto zu paddeln. Unser Guide wartet schon und weiter geht es Richtung Ubut zum gleichnamigen Palace. Wieder eine imposante Tempelanlage. Hier halten wir uns nur kurz auf da wir noch die Reisfelder Jatilawih, eine private Kaffeerösterei sowie zum Sonnenuntergang den Wassertempel Tana Lot besuchen möchten. Mit einer kurzen Wanderung durch die Reisfelder bekommen wir einen kleinen Eindruck über den Anbau. In der Kaffeerösterei dürfen wir unterschiedliche Kaffeesorten probieren ebenfalls den teuersten Kaffee Kopi Luwak.  Der „Katzenkaffee“ wird zu einem Kilopreis zwischen 800 und 1.200 Euro gehandelt. Das Besondere daran ist, dass die Kaffeebohnen an sogenannten nachtaktiven Schleichkatzen verfüttert werden, die die Bohnen wieder ausscheiden. Ich kann bestätigen das der Kaffee wirklich sehr mild und magenfreundlich ist.  Bei dem Preis bleibe ich dann doch lieber bei Tee…..

Die eindrucksvolle Balitour endet mit dem Besuch des Tempels Tanah Lot. Wir haben uns mit dem schönen Sonnenuntergang zufrieden gegeben und wollten keine nassen Füsse bekommen. 

Wikipedia: Der Tempel liegt auf einer Felsspitze im Meer dicht am Ufer. Auf dem Fußweg ist Tanah Lot – ohne dabei nass zu werden – nur bei Ebbe zu erreichen. Vom Strand aus erreicht man den Tempel nach einem 50 Meter langen Gang über rundgewaschene Steine und feinen dunklen Sand, um zur Felseninsel zu gelangen. Dort angekommen folgt ein kurzer Aufstieg Richtung Tempel, wo ein Zaun den Eintritt zum eigentlichen Tempel verwehrt. Im inneren Hof (jeroan), dessen Zugang den Gläubigen vorbehalten ist, reihen sich die mehrstöckigen, pagodenähnlichen Schreine (merus) auf, die den Götterberg Meru repräsentieren. Im Falle von Tanah Lot ragen fünf merus in den Himmel. Der Zugang ist auch bei Flut möglich, wenn Tanah Lot seinen eigentlichen Inselcharakter erlangt, weil es dann komplett vom Wasser umspült ist. In einer kleinen Höhle am Fuße des Tempelfelsens befindet sich eine Süßwasserquelle, die somit quasi im Meer entspringt. Sie gilt als heilig und wird ständig von Priestern bewacht. Gegenüber der Quelle befindet sich in den am Festland gelegenen Klippen eine weitere Höhle, die Ular Suci. Hier leben die heiligen Schlangen, die ebenfalls von Priestern betreut werden. Obwohl die Schlangen hochgiftig sind, haben sie angeblich noch nie gebissen.

Tag 6: Wir konnten Panjo noch einen weiteren Tag buchen um das Mason Elefanten Reservat zu besuchen. Hier gibt man den Sumatra Elefanten ein neues Zuhause da auf der Insel Sumatra der Lebensraum durch Rodung zur Gewinnung von Palmöl immer kleiner wird. Alles sehr kommerziell aufgezogen. Ist zwar ein riesiges Arenal aber diese Art der Haltung ist und bleibt umstritten. https://youtu.be/SZR1RGYY7n4 gibt es ein Video über den Park. 

Im Anschluß sind wir noch durch den Monkey Forrest spaziert - ein tropischer Wald mitten in Ubut. 

Wir genießen noch einen Abend in Ubut bevor es am nächsten Tag Mittags wieder retour geht. Mit Fähre und Taxi sind wir Abends gegen 22 Uhr wieder auf dem Boot in der Marina del Ray.