Sa

08

Jun

2019

Nuku Hiva

04.06 - 08.06.2019

Es sind nur 32sm aber die hohe, schaukelnde Welle macht das segeln heute sportlich. Kaum haben wir die Nordküste von Nuku Hiva erreicht wird es ruhiger – und große Delfine kommen angerauscht. Selten so große Tiere gesehen. Meist springen nur die kleinen einer Truppe. Aber hier wollten es die Großen wissen. Wir schauen so gebannt dem Schauspiel an unserem Bug zu, dass wir fast die Kursänderung in die Bucht verpassen. Baie Anaho, geht tief rein, flankiert von hohen Bergen und schroffen Felsen und knickt am Ende ein wenig wie ein L ein. Genial geschützt legen wir neben nur 4 weiteren Booten den Anker. Um uns herum ein schmaler weißer Sandstrand und Palmen. Es sieht einfach nur genial aus. Aus einem Bergeinschnitt saust der Wind herunter aber das passt und wir liegen ruhig. Am nächsten Tag wollen die Männer –brasseln-.Laure, Cyleane, Timeo und ich machen uns auf den Weg auf die in den Foren beschriebene Farm. Wir laufen gut eine Std. erst am Ufer dann über eine Anhöhe, auf schmalen Wegelein entlang bis hinüber zur östl. Bucht. Auf der Farm werden wir herumgeführt und pflücken unsere Bohnen, Tomaten, Pampelmusen, Melonen und die Brotbaumfrucht selber, sie wiegt und der Preis ist ok. Jetzt müssen wir natürlich alles in der Hitze auch wieder zurückschleppen. Unterwegs nehmen wir noch dicke Kokosnüsse und wilde Mangos mit – und sind total platt irgendwann wieder am Boot. 

Jost war derweil fleißig. Das Paddelingboard hatte aus unerfindlichen Gründen vor ein paar Tagen auf ein mal einen großen Riss – das musste aufwendig geflickt werden und der Wassermacher läuft. Zwei Tage später laufen wir wieder. Dieses mal alle zusammen, steil den Berg hinauf, über einen kl. schmalen Stein und Wald Pfad bis hoch auf die Anhöhe, von wo man eine herrliche Übersicht über die Bucht hat. Auf der anderen Seite geht der weg ähnlich wieder hinab, vorbei an wilden Mango- und Tamarindenbäumen. Irgendwann sind wir in der nächsten Bucht Hatiheu, ein kl. Ort, Sandstrand, eingerahmt in hohe Berge, es gibt ein Magazin und ein Eis! Auf dem Rückweg kommen uns immer wieder Insulaner mit ihren Pferden entgegen oder überholen. Bei den hiesigen Verbindungen immer noch das gängige Transport und Fortbewegungsmittel. Auch das Pärchen von der Farm kommt vorbei. Sie waren erst mit Pferd (etwa 3Std.) und dann mit dem Auto bis Taiohae um ihre Ware zu verkaufen. Hartes Brot. Die Sonne schlaucht und es waren auch ein paar Höhenmeter – abends sind wir wieder herrlich platt.  Samstag machen wir uns auf den Weg nach Taiohae. Einmal um die Insel herum. Knapp 25 sm die es in sich haben. Waschmaschine-Schleudergang. Hohe Wellen, guter Wind und Serenity kämpft sich voran. Taiohae ist eine weite nach Süden offene Bucht, der Mount Tekao (1224m) dahinter, der Hauptort der Marquesas. Es sind zwar einige Boote drin, aber die Bucht ist groß – und die Welle läuft rein. Wir wussten es, aber wollten halt hier hin. Proviantiren, Internet, vielleicht noch mal essen gehen. Morgen noch nach Haukaui, vielleicht zum Wasserfall und dann zur Insel Ua Pou. Der Letzten der Marquesas. Sie ist für uns das Sprungbrett für einen drei bis vier Tages Segel-Trip auf die nächste Inselgruppe – die Tuamotus.

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Sa

08

Jun

2019

Nuku Hiva

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Mo

03

Jun

2019

Oa Huka

01.06 - 03.06.2019   

Nachdem wir noch getankt und frisches Baguette gekauft haben legen wir ab und segeln nach Tahuata/Hanamoenoa. Neben uns liegt ein deutscher Katamaran. Schwimmend unterhalten wir uns nett und abends sind dann Carola und Martin von der Lana mit der Olena Crew bei uns zum Sundowner. Es wurde spät. Es war ein richtig schöner Abend. Am nächsten Morgen steigen wir schon früh in Tauchausrüstung ins Wasser. Aber irgendwie wollen die Rochen sich nicht sehen lassen. Egal wir tauchen ab, entlang der Felswand, sehen eine Schildkröte, wieder jede Menge bunter Fische und tauchen dann am Boot wieder auf. Wir nehmen Anker auf und wechseln in der Buchtausfahrt per Dingi noch den Anker. Jetzt hängt unser großer Mantus wieder. Während wir das tun – werden wir von einigen richtig großen Mantarochen umkreist, zeigen uns ihre herrlich weiße Unterseite – als wenn sie uns zanken wollten. Nach etwa 3 Std. sind wir wieder an der Nordküste von Hiva Oa/Hanamenu. Die Olena wollte nochmal zu dem Schnitzer. Die Bucht ist an Booten gut besucht und der Wind hat heute eine leicht nördl. Komponente – Heißt, der Swell steht ordentlich drin und Serenity schwankt wie ein Metronom. Bei einem Katamaran ist das nicht so gravierend. Das schauen wir uns eine Weile an, nehmen Anker auf und motoren zurück nach Hanamoenoa. Herrlich ruhig, können wir gut schlafen. Früh an nächsten morgen raus, segeln wir etwa 2 std. dann ist auch Olena wieder neben uns und gemeinsam haben wir einen schönen und zügigen Segeltag bis zur Insel Oa-Huka. Die Bucht und Ort Vapee war anvisiert, aber sie ist zu klein für beide Boote und, wie so oft, die Welle läuft rein. In der Baie Haavei auf der westl. Seite der Insel fällt dann der Anker nach 66sm. Optisch ein wunderbares Highlight. Hohe rotbraune Felsen die von der Abendsonne angestrahlt werden, weißer Palmenstrand, weit nach hinten auslaufendes Tal, zwei vorgelagerte Inselchen verschiedener Farben die Vögel Hochburgen sind – aber die Fallwinde von den schönen Bergen runter bis zu 30..35kn und auslaufende Welle machen die Nacht sehr unruhig. An nächsten Morgen beobachten wir das Ufer – Anlanden mit dem Dingi erscheint uns als zu nass. Also Anker auf und zur Hauptinsel der Marquesas, nach Nuku Hiva.

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Sa

01

Jun

2019

Info

Aufgrund der schlechten Internetverbindung werden wir unsere Texte versuchen zeitnah zu laden und die Bilder wenn es mal wieder eine gute Verbindung hat !!

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Fr

31

Mai

2019

Tahuata

25.05 – 31.05.2019 

Wieder brechen wir früh auf. Es ist diesig zugezogen und es regnet. Der Wind ist mäßig und die meiste Zeit läuft der Motor. Unter Regen und mit heftigen Fallboen von den Bergen herunter legen wir nach 43 sm in der nördl. Bucht von Hapatoni auf der Insel Tahuata den Anker. Die Nacht schüttet und schüttelt es noch ordentlich, aber dann wird die unscheinbare Palmen Bucht einfach nur herrlich. Wir besuchen Sonntagfrüh die hiesige Messe. Es ist Muttertag (die Franzosen sind immer später dran), die Kirche klein, zwei Gitarren und eine Ukulele und volle Stimmen die kraftvoll singen. Die Zeremonie bekannt, verstehen kann man aber nichts. Es wird viel gesungen, bunte Gewänder, kräftige Frauen u Männer, hübsche ungeduldige Kinder, ein fröhlicher Gottesdienst. Celine hat ein Faible für die Segler und so sind wir dann auch danach mit drei anderen Seglern bei ihr auf der Terrasse und sie erzählt viel über das hiesige Leben. Eine junge Französin greift sich die Ukulele (die mit Angeldrähten gespant ist), spielt richtig gut und die beiden Frauen singen dazu. Alles anders hier. Den nächsten Tag gehen wir tauchen. Gleich zweimal, weil die steil abfallenden Felsen am nördlichen Buchtende ein herrliches Aquarium beherbergen, mit farbenwechselnden Tintenfischen, Muränen, bunten noch nie gesehenen Fischen und als zweimal der Adlerrochen vorbeisegelt, ist das einfach nur schön. Fast jeden Morgen zwischen 7 und 10 kommen die Delphine. Sie durchstreifen die Bucht, kleine und größere Gruppen, viele kleine Tiere, springen wie jeck, dreifach, vierfach Saltos, kommen nahe an die Boote ran. An zwei Tagen schwimmen bzw. fahren wir mit dem Dinghi näher ran. Es scheint sie nicht wirklich zu stören. Einmal nehmen wir mit dem Dinghi Anlauf und sie jagen wie am Boot-Bug vor uns her und wieder hin. Ansonsten schwimmen sie unter einem durch, oder tauchen ab wenn sie nicht wollen. Oft kann man das Fiepen hören womit sie sich verständigen. Nur ein paar Boote sind mit uns hier und es hat wenig Swell. Die Sonne scheint. Das Wasser hat 30 Grad – uns geht es sooo gut. Wir machen einen Dinghi Abstecher in das 1,5sm entfernte Vaitahu. Wieder jagen die Delphine vor dem Dingi Bug daher - Unglaublich. Der eigentliche Hauptort der Insel ist nicht viel größer hat aber ein Magazin (Minisupermarkt), eine moderne offene Kirche und ein Restaurant. Wir trinken was und andere bekannte Segler die die 8km hierher gewandert sind kommen hinzu. Nach einer unruhigen Nacht in der heftige Fallboen um 30kn und mehr uns durchschütteln, machen wir uns auf in die nur 3,5sm entfernte Bucht Hanamoenoa. Ein herrlicher weißer Sandstrand gesäumt von Palmen und ein Ankerfeld mit hellblauem Wasser. Wir ankern direkt neben der Kisu ein weiterer Schweizer Fahrtensegler mit einem ähnlichen Schiff wie unseres. Die Olena kommt ein paar Std. später dazu und schon gibt es wieder viel zu erzählen. Bevor wir am nächsten Tag nach Atuona segeln, wollen wir noch die großen Mantarochen sehen die es hier wohl gibt. Kaum bin ich die Badeleiter runter, schwimmen sie auch schon unter mir her. Ein paar Tiere nur, eine Spannweiter von fast 2 mtr, ziehen sie ihre Kreise. Sie sind weg und eine Minute später auch schon wieder da, segeln an einem vorbei, zeigen die strahlendweiße Unterseite. Zwischendurch mischt sich noch ein Weißspitzenhai dazwischen, aber ihm sind wohl zu viele Schnorchler hier und weg ist er. Irgendwann gehen wir überglücklich und total aufgeweicht zurück an Bord. Da sind dann die gut zwei Std. Wellen durchgeschüttelt werden bis nach Atuona nicht weiter schlimm. Leider ist es hier megavoll (30 Boote) und wir legen Anker und Landleine am Pier (das geht gut solange kein Versorgungsschiff kommt). Gendarmarie kommt vorbei. Sie grüßen freundlich. Kein Problem. Am nächsten Tag bringen Jost und Stephan unseren Anker zur hiesigen kleinen Werft. Er wird Nachmittags fertig und die Werft präsentiert stolz ihren gerade eröffneten Marine-Ersatzteilshop. Die Beiden sind die ersten Kunden! Jost sprüht ihn noch mit Galvanierungs Lack und Voila, er sieht aus wie neu. Da es hier frei Wasser am Pier gibt, mache ich große Wäsche. Handwäsche und wieder in meiner Camping Waschmaschine. Es geht, ist aber bei der Hitze u 35 Grad in der dann feuchten Kabine kein Spaß. Später laufen wir in den Ort. Der kleine aber gut sortierte Supermarkt hat gerade frisches Gemüse aus dem Umland bekommen und so schlagen wir denn zu bei Kohl, einer Art Mangold, Tomaten, Bananen, Frühlingszwiebeln. Der Laden macht gerade Mittag und die Lady von der Kasse fragt ob sie uns an den Hafen mitnehmen kann – Manchmal ist es schon beschämend wie selbstverständlich hilfsbereit die Menschen hier sind. Am Pier stehen noch andere Segler und die Lady und wir  dann gleich mittendrin. Ein englisch, französisches Durcheinander. Für morgen haben wir den Plan ein wenig geändert. Wir wollen zurück nach Tahuata / Hanamoenoa – Die Rochen wollen wir nochmal aber diesmal mit Tauchflasche. 

 

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Fr

31

Mai

2019

Tahuata

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Fr

24

Mai

2019

Fatu Hiva

23 & 24.05.2019 

Früh raus legen wir die 51sm zügig am Wind segelnd nach Fatu Hiva zurück. Als wir in die Bucht von Hanavave einlaufen ist diese schon sehr gut besucht - kein Wunder, ist sie doch der meist fotografierte Ort bei den Pacific Cruisern. Wir suchen uns ein Plätzchen außerhalb, kurz bevor es zu tief wird und legen Heckanker um den Schwoikreis einzugrenzen. Die Aussicht auf die Bucht mit seinen steil herausragenden Felsen und das dahinterliegende üppig grüne Tal hat schon was sehr exotisches. Am nächsten Morgen setzten wir zu siebt früh über und laufen durch den netten Ort. Wie fast überall bisher sind die Gärten gepflegt, mit Obstbäumen und Blumen, einfache offene Häuser, Pickups davor (und erstaunlich wenig Müll). Nach dem Ort geht es ordentlich bergauf, durch den Bananen- und Mangowald, den Flusslauf das letzte Stück hoch krakselnd bis zum etwa 60m hohen Wasserfall. Leider war der kl. Teich davor nicht klar und lud nicht zum schwimmen ein. Auf dem Rückweg bewundern Laure und ich einen Garten mit jeder Menge Pampelmusen Bäumen. Sie hängen zum greifen nahe aber es ist privat Grund. Der Besitzer scheint uns beobachtet zu haben, kommt raus, wir unterhalten uns und eh wir uns versehen haben wir eine schwere Tasche voll mit den superleckeren Früchten geschenkt bekommen. 

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Fr

24

Mai

2019

Fatu Hiva

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Mi

22

Mai

2019

Buchten von Hiva Oa

16 - 22.05.2019

Es dauert etwas bis wir unseren Heckanker aus dem graubraunen Mud des Hafens ausgebuddelt haben und Kurs nehmen auf die NW Bucht Hanamenu. Eine Weile relaxtes segeln, dann muss der Motor ran. Nach nur 17 sm erreichen wir die von hohen, steil abfallenden, kahlen Felswänden umsäumten Bucht Hanamenu. Das Innere zieht sich nach dem schwarzen Sandstrand, der von Palmen gesäumt ist, tief als Schlucht hinein. Nach dem Ankern will ich anfangen den Wasserpass vom Boot zu reinigen, aber ein junger Franzose rät mir ab. Zu viele große Fische im dunklen Wasser hier. Ok, dann doch lieber einen leckeren Sundowner genießen. Nur drei weitere Boote neben Olena und uns. Herrlich. Am nächsten Tag landen wir mit dem Dingi am Strand an und erlaufen uns das kleine Dorf dahinter. Es leben nur 4 Leute fest hier, ein paar mehr am Wochenende. Dank Olena und deren französisch Kenntnisse unterhalten wir uns nett mit einer Familie die mit dem Boot reinkommt als wir anlanden. Alle helfen mit das Aluboot samt Motor den Strand hochzuziehen und schon sind wir im Gespräch. Er schnitzt und zeigt uns stolz seine herrlich verzierten Werke und sie führt uns zum kl. Süßwasser Wasserfall und Pool direkt hinter deren Haus. Hier bekommen sie ihr Trinkwasser, hier wird von Hand gewaschen und selbst baden gegangen. Zitronenbäume stehen mehrere herum und wir dürfen uns bedienen. Ähnlich ist es in der nächsten Bucht nur 10sm weiter. Hanaiapa ist ein paar Häuser größer, an einigen Stellen sind die überdachten Plattformen zu sehen auf denen die Kokosnüsse getrocknet werden – Kopra, aus dem dann das Öl gepresst wird. Dieses wird dann nach Tahiti verkauft. An der kl. Kirche setzten wir uns und lassen alles auf uns wirken, da kommt ein älterer Herr vorbei, versucht Konversation (wobei sein französisch scheinbar einen starken marquesischen Akzent hat, das sogar Laure nur schwer versteht) und bringt eine Kiste Bananen für uns alle mit. Mit uns liegen auch unsere Segelbekannten der norweg. –Vega- hier. Sie wollen ihr Parasailor – Segel verkaufen. Da wir an einem solchen Segel schon länger interessiert sind und die Größe zu unserem Boot passt machen wir gemeinsam mit Stephan/Olena und Otwan/Vega einen Test-Segel-Törn. Jost hat sich vieles erlesen und die Beiden haben Erfahrung und so steht das große blaue Segel (125qm) bald einwandfrei und Serenity wird wunderbar mit 7kn durch die Wellen gezogen – Genial. Aber nicht alles läuft so einwandfrei. Beim Anker aufholen hat sich der Bügel unseres Ankers so in den Korallen verhangen, dass er abreißt. Jost u Stephan tauchen den Bereich ab und beim zweiten Mal finden sie den Bügel. Jetzt brauchen wir nur noch jemanden finden der schweißen kann. 

In der Mitte der Bucht ragt ein säulenartiger Stein 23m aus dem Wasser- Roche Fatutue. Um diesen herum gehen wir tauchen. Nicht sensationell, aber herrliches Aquarium und wunderbar relaxed. Einen Abend gibt es gekochte Ziege. Laure hat ein Stück geschenkt! bekommen, es wird auf der Olena gekocht und typisch für die Marquesas, mit Kokosmilch aufgefüllt – Super Lecker!

Die Bucht 11 sm weiter heißt Puamau, ist weit offen, von einem Palmen Wald umgeben und leider auch sehr wellig. In keiner der bisherigen Buchten war wirklich ruhiges liegen, aber hier ist das geschaukel am Ankerplatz die Krönung. Es gibt eine Anlegestelle, an der es auch wieder eine Wasserzapfstelle gibt. Gutes Bergwasser. Wir 7 werden von einem Insulaner auf seinem Pickup mitgenommen. Er fährt uns oberhalb des Dorfes zu der archäologischen Ausgrabungsstätte. Mehrere Steinfiguren –Tikis- wurden liebevoll restauriert  Tikis sind kraftgebende vergöttlichte Stammesahnen. Jeder Mensch wird mit einer eigenen spirituellen Kraft geboren, den er von seinen Ahnen mitbekommt – Mana, ist das Wort hierfür. War jemand  überdurchschnittlich gut in seinem Tun, so war dies ein Beleg dafür, das er viel Mana besaß. Das gab ihm/ihr auch Macht. Diese musste aber auch immer wieder aufs neue unter Beweis gestellt werden (entweder als Krieger, Priester/in oder Tiki Schnitzer/Steinmetz). Es war weiterhin verboten –Tapu- den Kopf einer Person zu berühren, die Mana besitzt, da diese sie dadurch verlieren kann. Die Polynesische Kultur ist schon sehr interessant. Unten im Dorf dann sehen wir wieder einige der zur Kopra Produktion aufgestellten Plattformen. Laure kommt mit einer Frau ins Gespräch und eine halbe Std. später bringt sie uns zwei dicke Tüten mit riesigen Pampelmusen, Mangos u Avocados. Wow, so locker und nett. Ein paar Kinder tummeln sich auf dem Platz vor dem Ufer, Timeo hat seinen Ball mit und schon spielen die hiesigen Kinder, wir Erwachsene und die Kids erst Fußball und dann Volleyball zusammen. 

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Mi

22

Mai

2019

Buchten von Hiva Oa

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Mi

15

Mai

2019

HIVA OA Marquesas

13.05 - 15.05.2019

Wir sind da. Ein tolles Gefühl. Wir haben gut geschlafen. Das erste Frühstück mit gedecktem Tisch und ohne das man alles festhalten muss. Um uns herum es frischgewaschen grün(es hat geregnet nachts), der Wind noch angenehm frisch und ungefähr 20 Boote um uns herum. 

Franz. Polynesien besteht aus 5 größeren Inselgruppen, verteilt auf 4 500 000 km2 Seefläche, von denen die nördlichste die Marquesas sind. Bestehend aus 12 Inseln und zahlreichen kleinen Eilanden vulkanischen Ursprungs, überwiegend gebirgig (1224 Mt Tekao als höchster Berg), stark zerklüftet mit tief eingeschnittenen Tälern und Wasserfällen mit gesamt etwa 10T Einwohnern. Die Wind zugewandten Seiten Süd und Ost bestehen aus üppiger tropischer Vegetation, Regenwald der bis in die höchsten Gipfel reicht. Die im Regenschatten liegende NW Seite ist meist mit spärlichem Bewuchs u teilweise wüstenartig. 1595 sichtete Senior de Neyra die Insel und benannte sie nach seinem Gönner, dem damaligen Vize von Peru,  Marques de Mendoza. Die Bevölkerung spricht neben dem französischen auch Tahitianisch und einige weitere kulturelle Besonderheiten wie z.Bsp. die Haka-Gesänge und –Tänze, sowie die Tätowier Kunst. Die Überreste riesiger Kultanlagen und imposanter Steinfiguren –Tikis- sowie rätselhafte Petroglyphen sind stumme Zeugen einer untergegangenen Zivilisation. Politisch als -Franz. Überseeland- geführt sind die Bewohner wahlberechtigt für das EU-Parlament und haben ihr eigenes Parlament. (Infos aus dem Dumont Reiseführer –Südsee-)

Wir machen uns selbst ein Bild und laufen in den kl. Ort Atuona. Schnell und freundlich sind wir einklariert. Zwischen Brotfrucht- und Mangobäumen liegt die Post, ein Supermarkt, Apotheke und zwei drei kl. Geschäfte – und natürlich das Paul Gauguin und Jaques Brel Museum. Die beide sind hier auf  Hiva Oa gestorben und haben viele Jahre in Polynesien gelebt. Geblieben sind die vielen Bilder v Gauguin und das Flugzeug des hilfsbereiten Sängers Brel. Der kl.Ort ist sauber und freundlich. Dahinter liegt die Versammlungsstätte mit großen Tikis (Große Holzfiguren, die kraftspendende Gottheiten darstellen) Wir finden Internet! In dem einzigen richtigen Restaurant hier (das zudem auch noch richtig gutes Essen hat) und neben dem Hafenbecken auf der Anhöhe. Dort hat eine pfiffige Insulanerin einen Internet Hotspot errichtet. Logisch das dort das  “get together“ der Segler ist. 

Wir nutzen nochmal den Spot um ein paar Bilder hoch zu laden was in Zukunft schwierig werden kann. Wir werden uns Mühe geben Euch auch mit Bilder auf dem laufenden zu halten...

 

 

 

 

 

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Mi

15

Mai

2019

HIVA OA Marquesas

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So

12

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 22 11.+12.05.2019

Landfall - Den ersten Kontakt mit Polynesischen Landsleuten haben wir 60 sm vor der Insel. Ein grösserer Fischkutter fährt dicht an uns vorbei. Ich grüsse und mehrere Hände grüssen freundlich zurück, das Signalhorn tutet. Etwa eine Stunde später spielt kurz eine Horde kleiner Delfine am Bug. Unglaublich, so schön, endlich, fast da. Gegen 11.00 Uhr ruft Jost auf einmal - Land in Sicht ! Noch 40 sm to go. Marquesas wir kommen. Auf unserem Boot brummt es wie auf einer Baustelle. Der Motor läuft, da gegen 10 Uhr der Wind einschlief, der Generator und Kärcher für den Wassermacher laufen, das Dingi wird aufgepumpt. Wir bereiten uns vor, räumen auf, um, holen den schweren Zweitanker hervor (Front- und Heckanker werden in der Bucht gelegt), passende Leine wird entsprechend auf die Heckrolle montiert, neue Landesflaggen hochgezogen und, und und.... und die letzen Meilen zählen runter. Gegen 13 Uhr haben wir ein Tagesetmal von 134 sm und noch 25 sm zu segeln. 15 sm segeln wir an der grünen Küste von HivaOa entlang. Dann biegen wir in die Bucht vor Atuona ein und zwischen ein paar anderen Seglern liegen Olena und Vega und mit lauten Tröten und Winken werden wir begrüsst. Ich habe echt Pipi in den Augen. Der Anker fällt nach 3063 sm, 22 Tagen und 4 Stunden. Auf der Olena gibt es Sekt und Knobibrot. Perfekt ! Eine Ankunftszigarre noch für uns als Abschluss - wir sind da !

Fr

10

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 21    10.05.2019

Der Wind - bleibt uns die Nacht über treu. Genau drei Wochen sind wir jetzt auf See. Morgens riggen wir Main und Genua ausgebaumt jeweils auf die andere Seite, um einen direkteren Kurs fahren zu können. Ab Mittag muss leider der Motor bei 6-8 kn Wind ein wenig nachhelfen. Nachmittags sind wir von dunklen Wolken umgeben und der Wind hat aufgefrischt. Das hielt leider nicht lange an. So dümpeln wir mit 8-9 kn dahin. Mal schaun wann wir den Motor anwerfen. Die Olena hat heute Landfall! Bei uns wird es wohl Sonntag spät nachmittag werden! Tagesetmal 129 sm. Letzter Sundowner während der Überfahrt auf der Serenity

Do

09

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 20    09.05.2019

To do Liste - unsere To Do Liste wenn wir dann da sind, wird wieder länger. Von den 5 Sonnen Paneelen liefern seit gut einer Woche nur drei Strom, was dazu führt dass wir abends schon mal den Motor zwecks Stromerzeugung mitlaufen muss. Das Dingi hat auf einer Seite ein Leak und muss alle zwei Tage aufgepumpt werden. Der Spibaum braucht Service und und und. Und der Wind lässt bedenklich nach. Nein bitte Wind, nur noch zwei Tage durchhalten. Nicht endlos motoren. Noch segeln wir. Nebenbei - seit 20 Tage haben wir ausser der Olena nichts und niemanden gesehen. Heute fährt ein Riesentanker knapp 2 sm dicht hinter uns her. Tagesetmal 138 sm. Eine weitere Stunde Zeitverschiebung auf der Serenity angepasst.

Mi

08

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 19    08.05.2029

Unter 500 - Seemeilen bis zum Ziel. Die Nacht war ruhig und wir konnten nacheinander gut schlafen. Heute morgen sollte dann der Gennaker die Speed ein wenig beschleunigen. Alles ausgebäumte zurückgerüstet und den Gennaker hochgezogen. Da wir aber achterlichen Wind und die Welle fast auf backbord haben, schlug das grosse Segel alle paar Minuten gut um. Jost schaut sich das genau 15 Minuten an, dann wird alles ab- und wieder Altzustand aufgeriggt. Schmetterling mit Genua und Main taumeln wir nun bei 13-18 kn Wind, 2m Welle, 4,5-7 kn Speed ( je nachdem ob uns die Welle abbremst oder anschubst) vorwärts. Tagesetmal 131 sm. Mögliche Ankunftszeit wird nun ständig hochkalkuliert auf der Serenity.

Di

07

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 18    07.05.2019

Alles ruhig - Es gibt eigentlich nichts zu berichten. Der Wind gleich bleibend, im ganzen aber weniger (10-15kn), die Welle die letzten 24 Stunden gnädig, aber immer noch nervend, Passatwölkchen am Himmel, kommen wir langsam voran und die Segel bleiben fast unangetastet. Wir lesen, dösen, machen kleine Wäsche, Jost macht seinen täglichen Check-Rundgang auf Verbindungen und Scheuerstellen und abends genießen wir den leckeren Fisch. Tagesetmal 128. Alles locker auf der Serenity

Mo

06

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 17    06.05.2019

MahiMahi - Nach dem Thunfisch-Angel-Glück nun ein grandioser MahiMahi (Goldmakrele). Das Abendessen ist gerade fertig, als die Angel rauscht. Jost kämpft und bald kann ich einen bunten, grossen Fisch über das Heck annehmen. Ein bisschen tut es uns Leid um das schöne Tier. 93cm lang und gut 8 kg schwer. Wir haben einiges zu tun bis alles wieder sauber, der Fisch zerlegt, filetiert und teilweise eingefroren ist. Bis zu den Marquesas braucht die Angel jetzt nicht mehr raus. 

Ein lieber Exkollege hat immer gesagt. Jammern auf hohem Niveau - so komme ich mir vor wenn ich die Nachricht eines Segelkollegen lese. Vor Pitcairn ist zurzeit Sturmwarnung, anlanden unmöglich und auf Gambier sind es viel zu kalte 18 Grad und Dauerregen. Wir haben alles richtig gemacht und über unsere weiterhin nervigen Wellen denke ich jetzt weniger unzufrieden. Tagesetmal 140sm Alles läuft rund auf der Serenity.

So

05

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 16    05.05.2019

El Nino - Heute haben wir wieder ein Forecast von Wetter-Bob aus Australien, mit dem Südsee Daten erhalten. Er ist nicht glücklich mit der viel zu hohen Wassertemperatur, dem Wetter vor der Südküste NZ und ungewöhnlichem Wellenbild vor den Marquesas. Es ist wohl doch ein kleines El Nino Jahr. Dadurch verschiebt sich die Strömung im kompletten Pazifik und nix is mit Barfuss-Relax-Route. Die Welle rollt heftiger denn je von hinten ran, wir segeln Schlangenlinien am optimalen Kurs entlang um mal am Wind, dann wieder Schmetterling nicht zu stark zu rollen. Dabei verhakt sich die Main beim Einrollen im Mast und wir brauchen einiges an Geduld und Zeit bis wir sie wieder frei haben. Die Nacht dagegen beginnt wieder mit einer Delphin Show und verläuft verträglich. Wir können beide während unserer Freiwache gut schlafen. Tagesetmal 138sm. Heute alle besser drauf auf der Serenity

Sa

04

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 15    04.05.2019

Freud und Leid - liegen so nah beieinander. Die ganze Fahrt über haben wir sie noch nicht gesehen. Plötzlich, gegen späten Nachmittag sind sie da. Delphine, erst 3,4 dann 10-15 grosse dunkelgraue Tiere mit hellgrau geflecktem Bauch. Sie kommen in dreier Formation zum Bug, springen in die Welle, aus der Welle heraus, surfen die hohe Welle am Bug hinter uns ab, klatschen mit der Flosse und machen Jost vorne nass, haben sichtlich Spass. Unglaublich, immer wieder, unermüdlich in das glitzern der schräg stehenden Sonne. Ein Traum. Unsere Kameras sind immer im falschen Moment am falschen Ort und die Batterie hat schon lange aufgegeben, da sind sie immer noch um uns herum. Ach, ich weiss nicht warum, die Tiere machen einfach glücklich. Dann kam die Nacht. Die Wolken wurden dick und schwarz, kein Stern zu sehen, der Wind schwankt zwischen 15 und 25 kn, mehrere Regenschauer ziehen über uns weg. Die Welle stoppt einen auf, dann kommt der Klatscher von der Seite, die nächste schiebt uns von hinten wieder an. Speed zwischen 3,5 und 7 kn. An Schlaf ist nicht zu denken. Als es hell wird wieder auf Main und Fog, am Wind segeln umgeriggt. Kurs passt noch. Tagesetmal 136 Alle müde auf der Serenity


Fr

03

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 12    01.05.2019

Man trifft sich - 1690 sm nachdem wir von Galapagos los sind, mitten im riesigen Pazifik holt die Olena uns spätnachmittags ein. Segelt direkt neben uns. Per Funk und Sichtkontakt unterhalten wir uns fast eine Stunde lang. Fehlt nur noch das Bier, dann wäre der Sundowner perfekt. Über das chaotische Wellenbild verliere ich heute mal kein Wort. Ansonsten ist der Wind konstant und das ist beruhigend. Tagesetmal 144. Die Sonne geht unter vor der Serenity mit Blick auf das Boot von guten Freunden.

Do

02

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 14    02.05.2019

Zwei Wochen - auf See sind wir schon und etwas mehr als eine weitere wird es wohl noch werden. Heute haben wir was Neues ausprobiert. Da wir bei den Bedingungen leider die zweite Genua nicht ein- und hochziehen können sind wir die letzen Tage mit Main und Genua ausgebaumt Schmetterling gefahren. Dabei ist der Segelplan nicht ausgeglichen und der Drehpunkt des Bootes liegt weiter hinten, was dazu führt, daß das Heck bei einer seitlichen Welle ausgehoben wird. Wir haben ein Fog welches für Starkwind gedacht und noch selten genutzt wurde. Mit dem Babystag wird diese direkt hinter der Genua angeschlagen. Es hat etwas gedauert, aber nun segeln wir mit gereffter Genua und Fog Schmetterling. Der Drehpunkt ist nun weit vorne und wir laufen trotz drei meter Welle achterlich weit ruhiger. Tagesetmal 144sm. Immer was neues auf der Serenity

Mi

01

Mai

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 13   01.05.2019

Einen Ruhigen - Jost schickt die Angel einkaufen und tatsächlich hängt sich ein netter Thunfisch an den Haken, der für gut zwei Abendessen reicht. Mittlerweile habe ich mit dem Filetieren richtig Übung. Verrückt, in den Wochen hier im Pazifik haben wir schon mehr Fisch gefangen als im ganzen Jahr im Atlantik. Olena immer noch in Sichtweite haben wir einen guten Segeltag. Auch wenn morgens die Welle wieder zum Haare-raufen aus allen Richtungen kam. Tagesetmal 142sm. Alles ruhig auf der Serenity

Di

30

Apr

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 11    30.04.2019

Halbzeit oder auch Bergfest - Die 1500er Marke ist über- und unterschritten. Das muss gebührlich begangen werden. Ich backe uns einen Apfel-Nusskuchen, der nachmittags bestens passt. Als die 1500er sm Marke dann unterschritten wird, gönnen wir Neptun einen feurigen 70%igen Ätna Schnaps (danke dafür an Mirella u Roy, Sizilien). Als Antwort darauf werden seine Fische feurig und der grosse Köder samt Leine ist schneller weg als wir gucken können. So war das nicht gedacht. Auf den Anlass hin und den Schreck genehmigen wir uns einen braven Kräuterlikör. Wind und Welle heute ein auf und ab zwischen genial und nervig. Tagesetmal 133 sm. Auf der Serenity wird nun herunter gezählt

Mo

29

Apr

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 10   29.04.2019

Struktur - Es heisst immer, der Tag muss eine Struktur haben, dann lebt es sich leichter. Unsere Struktur zur Zeit - Frühstück gegen 09, Salzwasser Dusche, 29 Grad, per Eimer und mit Süsswasser abduschen danach, genial. Lesen, dösen, Positionsdaten verschicken um 12.00, Tagesmail mit Olena (heute ca 70 sm hinter uns), Snack, lesen, dösen, dazwischen immer wieder kleine Segel-Stellungs-Korrekturen. Sportliches kochen, Abendessen, gegen 20.00 Uhr gehe ich schlafen, gegen 0:30 Uhr wird getauscht und dann wieder gegen 05.00 Uhr. Langweilig, nein, ich bin dankbar für jeden Tag der so locker verläuft, ohne das etwas kaputt geht oder Wind und Welle anstrengend sind. Wind zur Zeit 10-15 kn, Welle seit morgens wesentlich weniger, Kurs 255 grad, am Wind 135 grad. Tagesetmal 140sm. Angenehme Struktur auf der Serenity

So

28

Apr

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 9   28.04.2019

Wellen Waschmaschine - Heute mochte uns die Sonne wieder. Nur die Welle lässt partout nicht mit sich reden. Die Nacht hat sie uns gut hin und her gebeutelt. Schlafen ging gar nicht. Mal von hinten, dann wieder auf Backbord und zwischendurch kreuz und quer. Da wir ihr nicht zu viel Segelfläche zumuten, reitet Serenity diese mit Hilfe des Autopiloten auch gut ab. Einzig wir Menschen haben noch keinen Automatismus. Tagesetmal 144sm. Mit Humor alles gut auf der Serenity

Sa

27

Apr

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 8    27.04.2019

Beschäftigter Tag - Im Gegensatz zu den letzten Tagen waren wir heute recht umtriebig. Jost schmeisst den Watermaker an, ich backe Brot, Segel werden auf Schmetterling umgeriggt und abends für die Nacht wieder nur die Genua gesegelt. Plötzlich stellen wir fest, dass die Deckbeleuchtung am Mast nur noch am Stromkabel baumelt. Also ziehe ich Jost bei gut schaukelnder Welle auf halben Mast für eine schnelle Reparatur hoch. Ansonsten ist es bis Mittag wolkenverhangen, der Wind schiebt uns gut voran und die hohen Wellen kommen fast achterlich. Tagesetmal 137sm. Gut schaukelig lässt es sich gut leben auf der Serenity

Fr

26

Apr

2019

Galápagos - Marquesas / French Polynesia

Tag 7   26.04.2019

Entscheidung - nachdem abermals das Wetter rauf und runter diskutiert ist, entscheiden wir uns nicht nach Pitcairn und Le Gambier zu segeln. Mehr oder weniger 4m Welle für fast eine Woche gegen an sind es uns nicht wert. Wir fallen ab, neuer Kurs 260 grad mit 130 grad am Wind sollten uns auf die nördliche Inselgruppe von Franz. Polynesien bringen, auf die Marquesas. ca 200 sm mehr aber voraussichtlich moderates Segeln mit mehr achterlichem Wind und Welle. Gesegelt mit 6 Std Motor 977 sm in einer Woche gibt einen Verbrauch von 0,003 ltr/km, damit sollte Serenity die Feinstaubplakette erhalten. Olena hat ebenfalls ihre Wetterdaten durchdacht und haben ebenfalls den Kurs geändert.Tagesetmal 137sm. Alles gut auf der Serenity

Do

25

Apr

2019

Galápagos - Pitcairn / French Polynesia

Tag 6    25.04.2019 

Rollercoaster - Eine unruhige Nacht und ebenso der Tag. Die Welle wird immer zickiger und laut Wettervorhersage für die nächsten Tage wird es nicht besser, eher höher und fast gegen an. Immer öfters klatscht eine Welle hoch an die Seite. Dank des neuen Bimini-Seitenschutzes bleiben wir jedoch im Cockpit trocken. Wir verkeilen uns irgendwo und lesen oder holen uns neue Wetterdaten. Pitcairn ist anvisiert aber es gibt Ausweichmöglichkeiten. In den nächsten zwei, drei Tagen müssen wir uns entscheiden. Tagesetmal 143sm. Es bleibt spannend auf der Serenity 

Mi

24

Apr

2019

Galápagos - Pitcairn / French Polynesia

Tag 5   24.04.2019
Blödes Ohr - Immer noch nehme ich (Susanne) Antibiotika. Das schlägt auf den Magen und das allgemeine Wohlbefinden. Und das Ohr nervt trotzdem noch. Die Wellen schlagen auch. Werden immer ruppiger. Wir fallen etwas ab um mit ihnen und nicht gegen an zu schaukeln. Dabei kommen wir gut voran. Tagsüber volle Besegelung und 7-8 kt Fahrt. Nachts gut eingerefft, damit es mit dem Schlaf besser klappt. Tagesetmal 152. Alles im Rhythmus auf der Serenity.

Di

23

Apr

2019

Galápagos - Pitcairn / French Polynesia

Tag 4   23.04.2019
Abermals haben wir einen guten Segeltag und die Angel zieht wieder einen netten Thunfisch ins Boot. Die Nacht aber sind voller kleiner Squalls. Der Wind geht auf 8 kn runter und auf 20 kn rauf. Die Windrichtung schwankt. Es regnet zwischendurch. An Schlaf ist für Jost nicht zu denken. Der Morgen empfängt uns wieder freundlich als wenn nichts gewesen wäre. Einzig die Wellen werden immer höher. Damit wird auch Fisch filetieren und kochen im allgemeinen mal wieder sportlich. Tagesetmal 158sm. Alles gut schaukelig auf der Serenity.

Mo

22

Apr

2019

Galápagos - Pitcairn / French Polynesia

Tag 3    22.04.2019
Ruhiger Tag, unruhige Nacht - wir gleiten dahin, lesen, dösen, geniessen. Bei Leichtwind und gut Strömung kommen wir mit 4-6 kn voran. In der Nacht dann dreht der Wind auf Süd und dann plötzlich auf Südwest. Die Segel schlagen, wir wechseln auf den Backbord Bug. Schwarze tiefhängende Wolken ziehen süd. von uns vorbei. Drei Std. später dreht der Wind abermals und wir können wieder unseren Zielkurs anlegen. Die Wellen werden höher und die Bootsbewegungen sind nicht mehr so komfortabel. Kein AIS weit und breit. Tagesetmal 140sm. Alles entspannt aber müde auf der Serenity

So

21

Apr

2019

Galápagos - Pitcairn / French Polynesia


Tag 1  20.04.2019 Ostersamstag

Wir verlassen Santa Cruz/ Galapagos. Gegen 15 Uhr sind wir endlich soweit. Anker auf winken uns einige Boote zu die bald folgen werden. Anfangs läuft der Motor aber bald können wir Leichtwind-segeln bei wenig Welle. So ist denn auch die erste Nacht eine Erholung vom Ankerplatz. Es ist gut bewölkt und zwei Regenschauer ziehen durch. Leider ist der Wind südlicher als vorhergesagt, aber bei geplanten 2900sm Gesamtstrecke sind ein paar Meilen nördlich der optimalen Linie nicht so wichtig. Tagesetmal 120sm. Alles Bestens auf der Serentiy

Sa

20

Apr

2019

Galapagos Santa Cruz

17.04 -20.04.2019   Santa Cruz

Früh raus, haben wir erst nicht so tollen Wind, später können uns dann aber die Segel die 48 sm bis vor die Bucht Ayora auf Santa Cruz tragen. Etwas ungeschützt läuft dort eine gute Welle hinein und beschert uns unruhige Tage. Zudem sind hier im Hauptort des Archipels mehr kleinere Tauch-Cruise-Ships als Segler vor Anker (19 Dampfer! habe ich an einem Tag gezählt), deren Transport Dingis ständig unterwegs sind. Es ist laut hier. Der Ort ist wesentlich größer, viele Restaurants, Souvenierläden, Schmuck und Tauchbasen. Es hat eine interessante Straße die sich abends in eine Restaurantmeile verwandelt. Alle stellen Stühle u Tische nach draußen und es gibt alles an Fisch was die Region hergibt (auch Bärenkrebse.... ich sehe sie lieber unter Wasser). Spielplätze, durchweg freundliche Leute. Ein wirklich netter Ort, der aber besser ins Sommer-Mittelmeer-Feeling passt als in ein hochsensibles Naturschutzgebiet. Wir besuchen das weitläufige Darwin- Center. Mit schönen Wanderwegen, interessanten Ausstellungsräumen, einer Schildkröten Aufzuchtstation und einer netten Bibliothek die es den Kids angetan hat, sieht man viel was hier für den Naturschutz getan wird. Da wir aber die große Passage vor uns haben, wird auch noch einiges gearbeitet. Neben Wassermachen wird alles nochmal abgeprüft, hoch in den Mast, Tauwerk, Bolzen und Aufhängungen, Gasflasche im Dorf füllen, Wäsche etc. Heute sind Jost, Laure u Stephan in den Norden tauchen. Da mein Ohr noch nicht wieder Tauch-fit ist unternehme ich was mit den Kids. Ich laufe mit sechs Kindern zweier Schiffe zu der kl. Schlucht von Las Grietas. Hier fließt das Süßwasser aus den Bergen durch eine tiefe Lavaschlucht ins Meer. Das Wasser ist fast schon kalt und wir toben uns aus. Superschön und echt spaßig mit den tollen Kids. Morgen früh um sechs wollen wir noch auf den Insulaner Obst und Gemüsemarkt, um 9 Termin bei der Immigration und dann kommen die Behörden nochmals an Bord, alles prüfen (haben die Angst wir nehmen einen Iguana mit?). 

Dann soll es los gehen - Auf die etwa 3000sm lange Tour durch den Pazifik nach Pitcairn und Le Gambier, den südl. Zipfel von Franz. Polynesien. Etwa 3 bis Wochen auf See haben wir eingeplant. Wir werden berichten.

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Mi

17

Apr

2019

Galapagos Isabela

16 & 17.04.2019

Sonntag haben Laure und ich uns in eine Boots- und Schnorcheltour zu den Los Tuneles gebucht. Gut 40 min geht es die Küste hinauf zu den Lavafeldern die weit ins Meer ragen. Eine bizarre Landschaft deren natürliche Lavatunnel eine ideale Unterwasserwelt für die riesigen Schildkröten, Haie und bunten Fische bilden. Der Guide zeigt uns dann auch zwei Höhlen (die wir sonst nie gefunden hätten) mit jeder Menge ruhender Haie, recht große Seepferdchen und Pinguine die sich, von uns total unbeeindruckt, weiter auf ihrem Stein putzen. Eine schöne Wanderung auf den bizarren Lavafeldern mit den einzelnen Kakteen und Blaufußtölpel noch, dann geht es zurück. Spät Nachmittag dann das Kontrastprogramm – Fußballspielen mit den Insulanern. Sam von der Archer hat es organisiert. Mitspielen ist nicht mein Ding, aber zuschauen und anspornen. Hochrote Köpfe, geschrammte Schienbeine, alle Altersklassen und die Hiesigen integrieren die Boot-Kids so nett! Alles etwas chaotisch aber voller Elan, wir feuern an und trösten. Das Abendessen in einem der einfachen und netten Restaurants haben wir uns Alle verdient.

Montag will uns unser Agent die Zarpe (Genehmigung) für Santa Cruz bringen, die letzte der drei Inseln die wir besuchen dürfen. Hans schaut noch schnell in mein Ohr - ich habe seit Tagen auf einem Ohr schmerzen und wohl eine fette Entzündung - wir entscheiden uns nun doch Antibiotika zu nehmen, dann segelt die Alkyone nach Santa Cruz voraus. Olena und wir werden wohl morgen folgen. 

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Mo

15

Apr

2019

Galapagos Isabela

08.04-15.04  Isola Isabela

Wir genießen ein relaxtes Frühstück und schauen den Taxibooten, Tauchbooten und kl. Tauch-Cruising-Ships zu. Und natürlich den Tieren die ums Boot herum spielen. Seelöwen liegen oft stundenlang faul in der Sonne. Sobald sie im Wasser sind, blühen sie richtig auf, schwimmen geschmeidig, springen wie Delphine, toben mit den Artgenossen, total verspielt und suchen jede Möglichkeit irgendwo an Bord eines Schiffes zu kommen. Vor uns liegt ein alter Fischerkahn mit einer recht hohen Heckrampe. Kein Hindernis, es liegen immer mindestens 10-15 Tiere grunzend auf dem Kahn. Da wir es alle irgendwie am Magen haben lassen wir es heute ruhig angehen. Dienstagmorgen bekommen wir vom Agenten die Zarpe für die nächste Insel und gegen späten Nachmittag gehen wir Anker auf zur Isola Isabela. Gleich zu vier bekannten Booten sind wir heute Nacht unterwegs. Die kanadische Maple, Alkyone, Olena und wir. Es wird eine angenehme Überfahrt und gegen morgen sind alle nach 86sm vor Anker in der kleinen gut besuchten Bucht Villamil. Unser Agent und ein Herr in Uniform kommen und prüfen mal wieder Papiere, fotografieren und schauen sich im Boot um . Danach genieße ich das klare Wasser (27 Grad), schwimme und nehme mir den Wasserpass vor. Das das Meerwasser hier sehr nährstoffreich ist, sieht man auch an dem Algenbewuchs nach nur einer Woche. Während ich schrubbe, sammeln sich jede Menge Fische um mich, welche die Schwebstoffe aufsaugen und! ein kl. Pinguin spielt neugierig um mich herum. Was für eine nette Begrüßung. Was nicht so nett ist, die Olena hat beim Ankern kurz kontakt mit einem Felsen. Die Jungs sind mit Tauchequipment unten und schauen was repariert werden muss. Mit Unterwasser-Epoxy wird der Kiel repariert, aber ein Ruder muss ausgebaut werden. Die nächsten Tage wird immer wieder Glasfasergewebe mit Epoxy aufgetragen und geschliffen, bis das Ruder den hohen Ansprüchen der Beiden genügt und Samstag wird dann alles wieder installiert. Puuh das ging nochmal so  gerade gut, Auskranen wäre hier auf Galapagos nicht möglich gewesen. Zwischendurch wird der nette kleine Ort erkundet, deren Sandstraße kaum von Autos befahren ist. Der moderne Kirchenbau hat als Altarhintergrund eine Palmen- und Strandlandschaft mit den Tieren der Insel und Christus hält die Arme weit offen – das nenne ich mal eine einladende Kirche. Isabela ist zwar die größte der Galapagosinseln, es darf aber nur ein kl. Teil betreten werden, der Rest ist geschlossener Naturschutzpark. Wir laufen über den schön angelegten Holzplanken- und Lavaweg hinter dem Ort, tunnelartig durch die Mangroven, vorbei an Flamingos und großen Meerechsen bis zum Park mit den Riesen-Schildkröten. Ein Funkrundruf und am Strand neben dem Anlegepier toben nachmittags 15 Kids im Wasser und Strand. Die Erwachsenen der 6 Boote sitzen unter den Bäumen, müssen aber die meisten Bänke den Seelöwen überlassen. Denn die kennen kein Pardon, auch untereinander nicht, wenn einer seine Bank beanspruchen will. 

Einen Tag haben wir uns zu vier Booten (Norwegen, Schweiz, Deutsch)verabredet und Octon und seinen bunten, offenen Bus gemietet. Er fährt uns und dann erlaufen wir uns dann El Murro de las Lagrimas – die Mauer der Tränen (zwischen 1946-59 gab es hier ein Strafgefangenenlager), Lavatunnel und schöne Strandstücke und begegnen immer wieder freilebenden Riesenschildkröten die ganz gemächlich unseren Weg kreuzen. Es ist unglaublich heiß. Zum Abschluss fahren wir noch vorbei an diversen kl. Farmen hoch bis zur Caves de Sucre. Nein keine Zuckerhöhle, sondern eine tiefe begehbare Lava Höhle, deren Schwefelablagerungen wie ein goldenes Firmament aussehen und einem Senior Sucre gehört hat. Taschenlampen und das HuHu von 10 Kids machen es schaurig schön. Als wir rauskommen ist schon dunkel und wir treten müde und verklebt vom Tag den Rückweg an. 

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Mo

08

Apr

2019

Galapagos San Cristobal

Donnerstag bis Sonntag

Donnerstag haben wir alle uns Fahrräder gemietet. Früh raus geht es zügig bergauf. Schwül warm ist es, teilweise gut steil. Auf der Hälfte der Strecke steigt die Olena in ein Taxi, zu viel für die Kids. Jost und ich radeln weiter u nach 600hm kommen wir am Vulkansee El Junco an – Puuh, auch genug für uns! Der Junco See ist das größte Frischwasser Reservoir der Insel. Danach sind wir wieder zusammen und fahren eine schöne Nebenstrecke, vorbei an kleinen Fincas, Zitronenbaumen, kl. Bananenplantagen und Brombeeren. Probiert – sie schmecken doch. Abwärts geht es dann zu einer Schildkröten Aufzuchtstation. So nett, von schläfrigen Minis bis gemächlich schreitenden großen Schildkröten. An der Endstation der Straße (danach gibt es nur noch den Wanderweg bis Puerto Chino) holt uns dann das vorher bestellte Taxi mit großer Ladefläche wieder ab. Ein anstrengender aber toller Tag. Freitag machen wir dann mit den Kids einen Strandtag. Noch zwei Mädels von der Alcyone dazu, toben wir in den Wellen, bauen Sandburgen, schauen die Seelöwen zu die sich zwischendurch an den Strand spülen lassen und die großen Echsen beäugen uns nur gelangweilt. Samstag sind dann Laure und ich dran mit tauchen. Ebenso wie die Männer fährt das Tauchboot bis zum vorgelagerten großen Felsen – Kickers Rock (148m hoch. Im spanischen heißt er- schlafender Löwe) Leider ist unsere Gruppe nicht so homogen wie bei den Männern. Die drei Japaner die mit uns tauchen sind noch Neulinge und der Guide hat alle Hände voll zu tun. Der erste Tauchgang ist dementsprechend besser schnell vergessen. Der zweite war besser. Ein riesiger Schwarm Fische, eine Bowl, man taucht hinein und es ist schwarz! Ein geniales Gefühl langsam mittendurch, am Rand und wieder hinein und die Fische scheint es nicht zu stören. Ein Adlerrochen, ein Hammerhai!, zwei weißspitzen Haie, ein paar jagende Seelöwen, jede Menge große Schildkröten, Papageienfische, Kissenseesterne und diverse andere Fische runden das Ganze ab. Die Jungs sind noch in die Felsspalte getaucht, wo viele Haie, von der Sonne angestrahlt, kreisen! Das ging leider mit unserer Truppe nicht.

Sonntag ist wieder Tauchtag. Olena hat die drei Kids auf der Alcyone untergebracht (da sind dann nun 8 Kids) und wir vier können zusammen los (Danke Jutta und Hans). Fast zwei Std. geht es mit dem Boot von der Wreck Dive Basis in den Norden der Insel, nach Punta Pitt. Zwei Tauchgänge machen wir zu sechst, Olena, wir und ein australisches Pärchen. Dazu zwei Guides. Die Sicht ist sehr diesig, das Wasser ein buntes Aquarium an Fischen und um uns spielenden Seelöwen. Ein Galapagos Hai und ein riesiger Stingray sowie ein großes Feld mit Kissenseesterne können wir im milchigen Wasser so gerade erkennen. Dann verlieren unsere beiden Guides uns vier auch noch(oder wir sie) und wir gehen auf die Suche. Später werden Taucher und Schnorchler ans Ufer gebracht. Wir machen eine 1,5 stündige Wanderung durch die Hitze hinauf auf ein Plateau wo die Blaufuß- und Rotfußtölpel nisten. Die Tiere lassen sich durch uns in keinster Weise irritieren und halten mit ihren blauen Füßen ihre ein oder zwei Eier warm. Der Guide hat viele interessante Informationen für uns über Brut und Aufzucht und ein Vogel hat sogar zwei flauschige Kleine dabei. Zurück am Ufer toben Seelöwen am Strand & Wasser. Ich kann mich immer noch nicht satt sehen. 

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Mo

08

Apr

2019

Galapagos San Cristobal

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Mi

03

Apr

2019

Galapagos San Cristobal

Dienstag/Mittwoch ....   Seelöwen überall

Dienstag erkunden wir den Ort und versuchen Termine zu machen. Ein warmer Sommerregen, der alsbald sintflutartig wird zwingt uns auf ein gutes Eis in ein Café.

(Es ist Trockenzeit in Panama und Regenzeit auf den Galapagosinseln!) Danach werden Tauchtermine und Fahrräder für die nächsten Tage festgemacht. Der Ort ist nicht groß, hat viele Dive-Shops und kl. Restaurants, uns gefällt er, es ist nicht viel los. Etwas außerhalb liegt das Interpretacion Center. Ein interessant gestaltetes Haus mit vielen Informationen über die Evolution der Tierwelt und Historie von Galapagos. Selbst die Kids haben Spaß und stellen viele Fragen. Einige kl. Restaurant bieten günstige Tages-Menus an. Wir testen und sind angenehm überrascht. Mittwoch werden Stephan und Jost früh abgeholt. Sie gehen Tauchen! Eigentlich wollten wir Mädels mit den Kids in den Ort und eine Wanderung an den Strand machen, aber daraus wird erst mal nichts. Es regnet, nein es schüttet, nein nicht nur ein paar Minuten, über Stunden. Die Flüsse spülen ihr Wasser ins Meer und die Bucht ist braun mit viel Holz und anderem Grüns. Aber auch erstaunlich wenig Müll!

Wasser muss genutzt werden. Ich stelle Eimer auf, wasche Handtücher und bin selbst gründlich geduscht.

Quelle Wiki: Galapagos ist eine Provinz von Equador, vulkanischen Ursprungs, hat bis zu sieben unterschiedliche Vegetationszonen, liegt am Äquator und ist ca 1000km vom Festland entfernt. Der Name leitet sich aus dem spanischen ab was so viel heißt wie Wulstsattel, bzw Schildkrötenpanzer. Alle Inseln sind als Nationalpark geschützt (seit 1959)und stehen unter strengem Naturschutz. Die Inselgruppe besteht aus 13 größeren und etwa 100 winzigen Inseln, nur 5 sind besiedelt. Das Archipel wurde 1535 per Zufall entdeckt. Der damalige Bischof von Panama war auf dem Weg nach Peru vom Kurs abgekommen und strandete hier. 1835 besuchte Charles Darwin die Inseln und fertige viele Aufzeichnungen über die Tierwelt an. Obwohl die Inseln in Äquatornähe liegen, ist das Klima aufgrund des mit 20 grad Celsius kühlen Meerwassers (vom Humboldtstrom und von aufsteigendem Tiefenwasser) eher gemäßigt. Das nährstoffreiche Tiefenwasser ist verantwortlich für den Artenreichtum rund um den Archipel. Neben den Seelöwen gibt es einiges an Vogelarten, Schildkröten und Echsen die nur hier vorkommen. Der Mensch ist, wie so oft, der Eindringling und brachte vieles mit, was die hiesige Tierwelt bedroht – Hunde und Katzen, Esel, Ziegen und die Brombeere. Die schlimmste invasive Pflanze wurde 1968 auf die Inseln gebracht. Die Beeren erwiesen sich hier als ungenießbar. Die Ranken jedoch wucherten heute unkontrollierbar. Der Tourismus ist die größte Einnahmequelle und zugleich die größte Bedrohung für das sensible Ökosystem - Wir werden alles tun um uns entsprechend zu verhalten! 

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Mi

03

Apr

2019

Galapagos San Cristobal

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Mo

01

Apr

2019

Galapagos San Cristobal

Bienvenidos Galapagos

Gegen Montagmittag erreichen wir den Ankerplatz vor dem Hauptort Puerto Baquerzo Moreno auf der Insel San Christobal. Nach 6 Tagen 3Std und 873sm fällt der Anker mit Olena neben uns. Einige gelbe Flaggen um uns herum (auch die Australier, Triple Shot und die deutsche Alcyone die wir unterwegs auf dem AIS hatten bzw. im Funk) und so müssen wir warten bis die Offiziellen von Boot zu Boot fahren um dann mit 9 Leuten plus Maria, die Vertreterin des Agenten an Bord zu kommen. Zwei Taucher untersuchen das Unterwasserschiff und geben grinsend ok (Jost hat alles blankgewienert) Wir öffnen Bilgen, Schränke und den Kühlschrank, Sicherheitsequipment. Alles wird inspiziert. Für den Müll habe ich, wie gefordert verschiedenfarbige Säcke mit Beschriftung im Bad angebracht. Passt so. Einige Fragen (...keine Zitrusfrüchte an Bord? Keine Samen?) und jede Menge Papier. Jede Behörde fragt die gleichen Daten ab, füllt die Bögen mit fast gleichen Informationen. Nun ja, alle sind locker und freundlich und nach einer Std. gehen sie von Bord, wir sind einklariert und können die gelbe Q-Flagge herunternehmen. Mit einem Taxiboot fahren wir an Land. Eigenes Dingi ist hier nicht erlaubt. Nur in Notfällen und nachts, wenn die Taxiboote nicht mehr fahren. Wir dürfen aber paddelnd von Boot zu Boot. Maria, zeigt uns ein wenig vom Ort, ist aber ansonsten eher sehr zurückhaltend. Überall in Ufernähe und auch auf den Sitzbänken und Pontons gibt es Seelöwen. Sie röhren, grunzen und! stinken und wir können uns nicht sattsehen. Als uns Hans von der Alcyone mit seinem Dingi spätabends zurück zum Boot fährt (weil Taxiboote scheinbar schon Feierabend haben), sitzt auch schon ein mächtiger Seelöwe bei Olena auf den Stufen – inklusive eines dicken Haufens Püh. Da Stephan heute Geburtstag hat, 50 wird er, gibt es noch einen Umtrunk incl. eines megaleckeren Karottenkuchens bei der Olena.

Hey, wir sind auf Galapagos!!

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Mo

01

Apr

2019

Galapagos San Cristobal

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Mo

01

Apr

2019

Äquatorüberquerung

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Mo

01

Apr

2019

Pacific Crossing Day 6

31.03.2019    Äquator Tag 6

Gegen Mittag treiben wir locker neben der Olena her. Kaum Wind. Die Jungs reinigen ein letztes Mal das Unterwasserschiff. Wir gehen schwimmen. 2800 m unter uns. 28 grad Temp. Unglaublich aber wahr! Kaum alle wieder an Bord, das Handtuch noch in der Hand, sehen wir eine große Flosse nah an beiden Booten kreisen. Gegen 18.30 Uhr dann, Sonnenuntergang, O-Meridian, Äquator. Wir huldigen Neptun mit Sekt, Fisch und Münzen, Tina schmettert ihr -Paradise is here- und nebenan auf der Olena finden wilde Wasserspiele statt. Einfach nur herrlich. Ein Tölpel macht es sich für die Nacht gemütlich auf unserem Anker. Die Nacht selbst ist ruhig und die Segel reichen bis etwa 05 Uhr morgens, dann muss wieder der Motor ran. Als ich um 08.30 Uhr aufstehe, liegt San Christobal schon an Backbord. Wir sehen die ersten Seelöwen und riesige springende Rochen. Genial. Tagesetmal 120 und nur noch ca 15 sm zu gehen. Neugierde macht sich breit auf der Serentiy.

So

31

Mär

2019

Pacific Crossing Day 5

30.03.2019    Panama - Galapagos Tag 5
Slow motion - Den ganzen Tag bringen Gennaker und Gross uns dem Ziel näher. Bei Leichtwind und nur langgezogener Welle. Jost beschallt das Meer mit Musik und keinen stört es. Wir haben gut 1 bis 1,5 knoten Strömung gegen an und in den frühen Morgenstunden nutzt uns auch das große Segel mangels Wind nicht mehr. Der Motor läuft und das Wasser ist so glatt und spiegelt wie das Meer bei Urmel aus dem Eis/ Augsburger Puppenkiste. Tagesetmal 128. Der Äquator rückt näher.

Sa

30

Mär

2019

Pacific Crossing Day 4

28.03.2019 Panama - Galapagos Tag 4

Ein schöner Segeltag. Der Wind dreht auf Ost, am Wind segeln perfekt, bei 15-20 kn Wind. Am späten Abend lässt er nach, aber die Nacht über sind wir immer noch mit 4 kn Fahrt unterwegs. Beide können in der Freiwache gut schlafen. Olena und ein weiterer Katamaran, Triple Shoot, Australier, sind in Funkweite und es wird einwenig gechattet. Seit heute morgen schiebt der Genaker wieder Dienst und bei lang rollender Welle ist es schon fast Champagner Segeln. Zweimal springen grosse Delphine am Boot vorbei. Tagesetmal 142 sm. Noch 1,5 Breitengrade bis zum Äquator und 240 sm bis Galapagos

Stressfrei auf der Serentiy 

Fr

29

Mär

2019

Pacific Crossing Day 3

28.03.2019   Panama - Galapagos Tag 3
Auf der Suche nach dem Wind. Gennaker rauf, wieder runter, motoren, Gennaker wieder rauf suchen wir den Wind. Den ganzen Nachmittag bei leichter Welle mit nur 5 kn Wind bewegt uns der Motor vorwärts. Die Olena kommt nahe, wir unterhalten uns von Reling zu Reling. Gegen 22 Uhr frischt es dann endlich wieder auf und über die Nacht können wir wieder mit 6kn komfortabel segeln. Tagesetmal 144 sm. Noch 400sm to go.
Jetzt nur noch 2 Breitengrade vom Äquator entfernt und....“Es gab wieder Fisch“
Alles gut auf der Serenity

Do

28

Mär

2019

Pacific Crossing Day 2

27.03.2019   Panama - Galapagos Tag 2
Einen ruhigen Tag und Nacht mit angenehm frischen Wind 18-20kn und einer rollenden Welle an die wir uns langsam gewöhnen. Leider lässt der Wind ab früh morgens stark nach und wir ändern die Besegelung. Der Gennaker hat mit 8-10kn Wind gerade genug Vortrieb für 4-5 kn Speed. Wir sind in Kontakt per Satphone mit Olena, die etwa 40sm weiter südl. von uns segelt. Tagesetmal 158sm. Wir sind nur noch 4 Breitengrade vom Äquator entfernt und....“Es gab wieder Fisch“
Alles Bestens auf der Serenity


Mi

27

Mär

2019

Pacific Crossing Day 1

26.03.2019   Panama - Galapagos

Anker auf gegen 10 Uhr. Die ersten Stunden segeln wir bei angenehmen Flachwasser, danach baut sich die Welle auf. Das Angelglück ist uns holt. 5 Sierra-Fische, eine Art Thunfisch, zieht Jost ins Boot. Das Abendessen die nächsten Tagen ist gesichert. Abends umgeriggt auf Schmetterling. Die Welle rollt aufs Heck. Tagesetmal 166 sm

Mo

25

Mär

2019

Adios Panama

20.03 - 25.03.2019    

Wir bleiben noch einen weiteren Tag vor Contadora, dann segeln wir mit Olena bei flachem Wasser bis nach Panama. Dieses Mal legen wir den Anker vor der La Playita Marina. Etwa 30 Boote um uns herum und in der Marina ein angenehmes Dingi Dock. Es ist Vollmond und Equinox (nur zwei Mal im Jahr), der Tidenhub beträgt gut 5m. Freitag wird ausgecheckt. Ein wenig umständlich gemacht, aber Eric (Agent / Shelter Bay) hilft uns. Wir haben ihn nicht offiziell angeheuert, aber er bestätigt seinen guten Ruf – hilft wo er kann. Einmal Gesichtskontrolle bei der Immigration noch und dann haben wir offiziell 72Std. Zeit Panama zu verlassen. Ein letztes Mal in die Mall, Supermarkt für frische Dinge, hier in den Duty Free Bereich und der Angel Zubehör Laden macht auch sein Geschäft. Unser Boot ist beladen wie nie zuvor. Die Lebensmittel müssen mehrere Monate reichen. Auf allen kommenden Inseln soll es hier und da frisches Obst geben aber nur kleine und sehr! teure Supermärkte! Richtung Flamenco Marina gibt es eine Art Spielplatz. Es ist Wochenende und um die ganzen Restaurants und Imbissbuden ist richtig was los. Hier hat es auch sehr gutes Internet und das nutzen wir. Die Erwachsenen für Wetter, Mails, Downloads etc. und die Kids für ihre YouTube Kindersendungen. Luxus, denn ab jetzt wird Internet rar.  Auf dem Rückweg zum Boot sehen wir mehrere Waschbären die sich um die Mülltonnen herum tummeln. Eine Plage zwar aber so nett anzusehen. Der Ameisenbär nicht weit davon entfernt im Papaya Baum ist dagegen schon eine Rarität. Sonntag nehmen wir Abschied und segeln wieder auf die Las Perlas. Die Olena zieht ihren eleganten Parasailer auf und bei uns kommt nach langem nochmal unser roter Genacker zum Einsatz. So macht Segeln richtig Spaß. Montag werden wir noch Wasser machen, kleiner Arbeiten machen & nochmal den Rumpf von unten reinigen – Galapagos nimmt es damit sehr genau. Wir haben insgesamt 8 Std investiert und 4 Tauchflasche leergesaugt - man könnte direkt wieder mit Antifouling streichen...  Dienstag geht es los. ca. eine Woche und 850sm werden wir unterwegs sein – nach Galapagos / Ecuador.

 

Wir versuchen täglich per Satphone Informationen und Position an unsere Freundin Nina zu schicken, die diese dann hier einpflegt. Danke Nina!! 

Ebenfalls gibt es einen Link zur Seite von Cruisersat wo ebenfalls Infos unserer Position stehen sollte. Wir nutzen die kommende Woche um das alles zu testen, da ab Galapagos bis wahrscheinlich Tahiti dies unsere einzige Kommunikationquelle sein wird

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Do

21

Mär

2019

Endlich wieder vor Anker

11.03 - 20.03.2019    Las Perlas

Montag schaffen wir es endlich uns zu lösen. Fällt nicht leicht, da gerade die letzten Tage voll mit netten Menschen, neuen Bekannten und guten Gesprächen waren. Gegen Mittag gehen wir raus, eine spitze kurze Welle und 20-25 später 30 kn Wind erwarten uns. Der Kurs sollte gutes am Wind segeln möglich machen, aber Welle u Strömung gegen an gibt uns das Gefühl auf der Bremse zu stehen. Später wird es angenehmer und nach 20sm erreichen wir Otoque auf dessen Südseite wir ankern. Zerklüftete Felsen, spärlicher Bewuchs und dürre hohe Bäume dazwischen. Davor ein kleiner weißer Sandstrand und um uns herum hunderte Vögel. Tölpel, Fregatten und Braun-Pelikane. Auf der Suche nach Futter schießen sie immer wieder im Sturzflug ins Wasser. Ein herrliches Schauspiel. Wir gehen schwimmen – Puh, das Wasser ist merklich abgekühlt -21 Grad- (Atlantik 30 Grad) erfrischend. Olena ankert neben uns. Unterwegs hatten sie Anglerglück und abends gibt’s für alle Sushi und Bonito vom Grill. Dienstag verabschieden wir uns für ein paar Tage von Olena und legen Kurs auf die -Las Perlas-. Es werden gut 30sm perfektes am Wind segeln bei fast flachem Wasser. Jost wirft die neue Angel aus und! kurz darauf haben wir einen guten Bonito an Bord. Der Anker fällt auf der Isla Pedro Gonzales, Punta Tutumitu vor einem kl. Sandstrand mit Palmen und wieder einer lauten Schar Vögel. Die trockenen Bäume sind ganz weiß von deren Kot und auf den Wipfeln sitzen Jungtiere in den Nestern. Wir haben die Bucht für uns alleine! Zu schnell gebe ich das Ok um kurz nach dem Anker zu schnorcheln. Das Wasser hat nur noch 18 Grad und da wird’s schon sportlich. So vergeht eine schöne, ruhige Woche. Wir segeln oder motoren jeden Tag auf eine andere Insel, in eine andere Bucht, meist vor einem kl. Sandstrand umrahmt von Kokosnussbäumen. Achten sorgsam auf die Tide (3-4M)und auf die in den Karten eingezeichneten Felsspitzen die bei Ebbe sichtbar sind! Sehen kaum ein anderes Boot, dafür aber wunderbare Sonnenuntergänge. Von dem kleinen u geschützten Inselchen Fuenche geht es nach Chapera u MogoMogo. nach Espiritu Santo und dann wieder gemeinsam mit der Olena zur Isola Canas, fahren mit dem Dingi das Flüsschen Mosquitos hinauf, öffnen Kokosnüsse , sitzen im Sand, bauen Sandburgen und versuchen Körbe aus Palmwedeln zu flechten (und lassen uns dabei von den Sandflöhen ordentlich stechen), ankern vor Momo Cacique und Viveros und nun vor Cantadora. Das Wasser hat meistens 22 Grad. Wir haben uns daran gewöhnt. Leider ist es voller Schwebstoffe. Wir reinigen das Unterwasserschiff von Algen und Muscheln und können kaum was sehen. Contadora selbst ist enttäuschend. Eine abrissreife Hotelanlage auf der einen Seite und der Ort fast verlassen und nicht wirklich einladend. Morgen oder Übermorgen geht es wieder nach Panama Stadt. Die letzten Einkäufe, Ausklarieren und dann auf nach Galapagos. 

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Do

21

Mär

2019

Endlich wieder vor Anker

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So

10

Mär

2019

Letzte Tage in der Vista Mar Marina

04.03 – 10.03.2019  

Marinaleben

Es gib immer was zu erledigen, aber die wichtigen Dinge sind getan. Die –Wilderness- kommt für einen Tag rein, wir freuen uns über einen gemeinsamen Sundowner. Dann bricht Sie am nächsten Tag auf in Richtung Marquesas ! Wir hadern mit den verschiedenen Angeboten der Agenten von Galapagos. So viele Regularien und verschiedene Gebühren und gravierende Preisunterschiede in den Angeboten - und ohne Agent geht es auf Galapagos nicht. Wir nehmen uns gemeinsam mit Olena einen Leihwagen und fahren nacheinander die Supermärkte ab. Gegen 22.00 Uhr abends ist alles an Bord und gegen 1 Uhr habe ich das Meiste dann endlich verräumt - puhh. 

Der Wind nimmt zu. Es wird ungemütlich. Frühstücken in der Kabine, da sonst die Butter vom Brot fliegt. 25-30 Knoten und mehr. Ebbe und Flut haben fast fünf Meter Tidenhub und bei Flut kommt die Welle auch ein wenig rein in die Marina. Schaukelig und leichte Schräglage - Nun ja, wir wollen uns nicht beklagen. Die norwegische Crew der – Vegas-, liegt auch in der Marina. Wir hatten in Porto Santo, vor Madeira! nebeneinander in der Marina gelegen. So klein ist die Welt. Beim Sundowner erzählt jeder was er die letzten 1,5 Jahre so gemacht hat. 

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Di

05

Mär

2019

Oh, wie schön ist Panama...

25.02 - 03.03.19   Panama City

Montag wollten wir eigentlich mit dem Shuttle Bus nach Coronado und dann weiter bis Panama. Als er nicht kommt, nimmt uns Maria von der Marina kurzerhand auf ihrem Weg nach Panama mit. Wenn das mal nicht ein netter Zufall ist. In der Stadt gibt es eine Metro quer durch und sehr gute Busverbindungen. Es dauert zwar bis wir aus dem Verbindungsplan schlau werden, aber dann bewegen wir uns ständig mit dieser günstigen Möglichkeit. Die Neustadt mit den riesigen Glasbeton-Wolkenkratzern ist schon gewaltig. Wir fahren im Trump Tower bis hoch ins Restaurant und genießen die Aussicht. Laufen durch die Multicentro Mall mit ihrem imposanten Hard Rock Hotel und im anliegenden HardRock Café treffen wir per Zufall die Jajapami Crew. Hey, wie schön. Die Olena Crew ist auch in der Stadt und die nächsten Tage verbringen wir sieben zusammen. Dank MapsMe und Google finden wir diverse Ship-Chandler, Baumärkte und andere Spezial-Läden. Wir werden zwar nicht immer fündig, aber so lernt man auch eine Stadt kennen. Es ist sehr warm und trotz Metro und Bus schmerzen Füße und Rücken abends sehr. Die Altstadt ist voller Autos und Staus aber mit seinen unterschiedlichen Kirchen, Ruinen, kl. Gassen und bunten Bars nicht minder interessant. 

Panama hat etwa 1 Mio Einwohner und wurde 1519 gegründet. Die damalige Altstadt war etwa 10km weiter östl. Durch die Entdeckung des Inkareiches in Peru wurde die Stadt bald zu einem wichtigen Handelszentrum. Die Reichtümer der Inkas wurden von hier nach Europa transportiert. 1671 wurde die ursprüngliche Stadt durch Piraten zerstört und die heutige Altstadt wurde erbaut. Mit dem Beginn des Panamakanals etwa 1881 begann das rapide Wachstum. Panama ist  heute ein international bedeutendes Banken und Offshore Zentrum. Immobilienspekulationen und vermutetes waschen von Drogengeldern runden das Paket ab. Wie auch die angrenzenden Länder hat das Land und der Kanal, allein die letzten 200 Jahre eine spannende und sehr abwechslungsreiche Historie – Die hier weiter zu vertiefen würde den Rahmen sprengen. (Quelle Wikipedia)

Donnerstag gehen wir gemeinsam zum -Puddle Jump- Meeting im Hotel neben der Balboa Yacht Marina. Jede Menge guter Informationen durch Vorträge und Broschuren gibt es zum Thema Französisch Polynesien, Tahiti, Fiji und Neuseeland. Viele nette Leute mit dem gleichen Ziel und ein schönes Wiedersehen mit der –Wilderness- die letztes Jahr im Jan. mit uns über den Atlantik gesegelt sind. Ein gelungener Tag. Als wir dann auch noch in der Nähe das offizielle Seekarten-Büro finden und die Karten bekommen die wnoch fehlen ist der Tag perfekt. Leider macht mir mein Rücken zu schaffen. Mein Ischias kneift gewaltig und das sitzen den ganzen Tag mochte er gar nicht. 

Freitag machen wir die große Albrook Mall unsicher. Zum verlaufen riesig und eine richtig gute Mischung von Läden aller Art. Wo es viel Interessantes gibt werden Wünsche geweckt.

Samstag dann geht es zurück zum Schiff. Den richtigen Bus ab Albrook zu nehmen ist gar nicht so einfach. Dieser ist dann klein, megavoll, jeder mit viel Gepäck und laut! Der Fahrer meint es zu gut, dreht das Radio auf, die Ohren schmerzen! Der Radio-DJ heizt brüllend immer wieder lauthals zum Karnevals Auftakt an und wir stauen uns Richtung San Carlos. Unglaublich, aber nach drei Std. sind wir heile, mit tauben Ohren aus dem Bus raus. Eine kurze Taxifahrt noch, dann sind wir wieder am Boot. Oh wie herrlich. Panama ist eine imposante, tolle Stadt, voller Kontraste, mit freundlichen Menschen die uns gut gefallen hat, aber jetzt ist genug Stadt. Umso mehr genießen wir dann Timeos Kindergeburtstag am nächsten Tag mit Kuchen und im Pool planschen. 

Di

05

Mär

2019

Oh, wie schön ist Panama...

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Mo

25

Feb

2019

Besuch aus der Heimat

18 - 24.02.19 Vista Mar Marina 

Wir bleiben noch einen Tag, schlafen aus, frühstücken gemütlich gemeinsam mit Sandra u Andreas, dann verlassen auch sie uns. Dienstagmorgen, nachdem Jost u Stefan die Reifen-Fender und Seile übergeben haben, machen wir uns auf den Weg nach Vista Mar. 40sm gen NW und wir können segeln. Kaum Welle, guter Wind, einfach herrlich. Nach etwa 20sm ändert sich das Küstenbild, die Berge am Ufer und Hinterland werden höher und damit auch heftige Böen. Zwischen 13 und 25kn ist alles dabei. Mit 25kn auf der Seite legt Jost Serenity sicher am Steg der Vista Mar Marina an. Wir räumen auf und putzen Serenity wo es geht.

Wir bekommen Besuch! Jost Schwester Verena hat Mutter Norita und Hans Hermann an die Hand genommen und von Mexiko via Flieger & Auto nach VistaMar gebracht. Geschlafen wird im Apartment hier in der Anlage und die Tage verbringen wir meist an Bord. Es wird lange gefrühstückt, vieles an Bord erklärt, einfach herrlich viel erzählt, mit der Olena zusammen bei uns gegrillt, ein Eis im Ort, schwimmen im Pool, gemeinsam Kindergeburtstag gefeiert und Samstag trotz ordentlich Wind ein kleiner Segeltrip gemacht. Die Schräglage bei 25kn am Wind segeln macht den Beiden nichts und Hans Hermann mit seinen 89 Jahren hat sichtlich Spaß. Wir ankern, trinken Kaffee, gehen schwimmen. Norita (81) muss zwar mit der Strömung aufpassen aber die Leiter hoch an Bord ist sie zügig .Vier richtig schöne, lustige Tage die viel zu schnell wieder vorbei sind.

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Mo

25

Feb

2019

Besuch aus der Heimat

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So

17

Feb

2019

Vom Atlantik in den Pazifik

16 & 17.02 .2019   Der Panama Kanal – oder Pazifik wir kommen. 

Die Jungs decken noch die Solarpanel ab, wir Mädels kochen vor, dann kommen alle Line- Handler beider Boote zu uns und raus geht es zur Olena. Die Lotsen kommen pünktlich an Bord und wir motoren Richtung Schleusen. Wir legen uns als dreier Päckchen zusammen. Olena in der Mitte und ein franz. Segelboot an eine Seite wir an die Andere. Erst gegen 18.30 dürfen wir in hinter einem dicken Frachter in die erste Schleuse einfahren. Wir bekommen Hilfsleinen mittels einer Affenfaust (eingespleisstes Gewicht am Seilende) zugeworfen, verbinden diese mit den starken Festmacher-Leinen. Die ersten Schleusentore schließen sich und zügig steigen wir um etwa 9 meter. Als Packet fahren wir in die zweite Schleuse. Es läuft gut. Andreas und Sandra sind am Bug ein Team, Tim und ich am Heck. Stephan und Jost halten mit Motor das Päckchen mittig und so steigen wir in drei Schleusen fast dreißig Meter auf. Lang ist es dunkel als das Tor sich zum Gatunsee öffnet und wir noch eine gute halbe Std. bis zum unserem Ankerplatz fahren. Die Lotsen essen noch und werdenanschließend vom Lotsen Boot abgeholt. Wir liegen an einer Mega-Boje mit Olena längsseits an uns festgemacht. Süßwasser – Jost kann es nicht sein lassen und muss das Wasser kurz testen. Aber nur kurz, da man im dunkeln die Krokodile nicht sehen kann! Es wird ein lustiger Abend. Auf der Olena feiern wir zu 14 Personen Josts Geburtstag ein wenig. Alle sind guter Dinge aber auch ein wenig platt. 

Eine kurze Nacht später, morgens um 07.30 kommt der nächste Lotse an Bord. Manuel ist gut kräftig und hat ein heiteres Gemüt, erzählt viel während wir pünktlich um acht die Leinen lösen und den Gatunsee durchqueren, vorbei an Gamboa, durch den Gaillard Cut Kanal. Wir sehen unterwegs ein Krokodil am Strand - Genial. Wir sind zügig unterwegs und als wir an den Pedro Miguel Locks ankommen dürfen wir direkt durch. Nur Olena mit uns verbunden fahren wir als erste in die Locks – und dann müssen wir warten, weil der Dampfer hinter uns irgendein Problem hat. Wir nutzen die Gelegenheit um ein verspätetes Mittagessen einzunehmen. Das hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass wir in der Schleuse Zeit und Ruhe haben um zu essen. Irgendwann ist der Riesen-Autofrachter mit Lokomotiven zu beiden Seiten eingefahren und es geht die ersten 10 Meter hinab. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team und nichts ruckelt. Dahinter ist der kl. Miraflores See und kurz darauf die letzten zwei Schleusen, die Miraflores Locks. Wieder nehmen wir die Hilfsleinen über die zugeworfenen Monkey-Balls auf, unsere Leinen werden hochgezogen und weitere 10m sinken wir. Wir werden zur letzten Schleuse geleitet, sprudelnd geht es ein letztes Mal runter, das letzte Schleusentor öffnet sich und - der Pazifik liegt vor uns. Ich habe Gänsehaut. Wir lösen das Päckchen auf, motoren unter der großen Americas Bridge hindurch, entlang der schmalen Straße die Flamenco Bay verbindet. Auf die südl. Seite, die markante Hochhaus Skyline von Panama Stadt vor uns, ankern wir dann im Ankerfeld von Las Brisas. Nicht schön zwischen den alten rostigen Arbeitsbooten und vielen scheinbar abgestellten Segelbooten, aber sicher  - und wir sind da !! Ein letztes Bier mit den tollen Line-Handlern und außer der Pico Crew fährt Stefan sie alle an Land. Wir sind glücklich und platt und heute wird es das erste Mal seit Tagen nicht spät bis alle in die Koje fallen. 

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So

17

Feb

2019

Vom Atlantik in den Pazifik

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Fr

15

Feb

2019

Colon & Shelterbay Marina

13.02.19 - 15.02.19

Die restlichen drei Tage überschlagen wir uns fast. Wir hatten einen Aushang in der Marina gemacht und Laure hatte über Facebook angefragt und es haben sich Line Handler gemeldet. Alles Segler die ihr Boot in der Marina liegen haben und Kanal-Erfahrung sammeln wollen. Zudem kommen unsere Freunde Sandra und Andreas von der Pico aus Portobello dazu. Damit hat Olena am 16ten und 17ten Feb. 4 und wir 3 zusätzliche Leute an Bord. Wir treffen uns, besprechen alles. Wir verlegen uns für zwei Tage in die Marina, waschen, bereiten alles vor, bekommen von Rick wie besprochen die geforderten Fender (Autoreifen in Plastik eingepackt) und vier 125 ft (38 mtr) Leinen angeliefert, fahren mit dem Bus nach Colon und machen Groß-Einkauf. Wir lernen Victor, den Taxifahrer kennen, der uns in den Free Market fährt (eine Freihandelszone innerhalb der Stadt Colon – unglaublich). Er berät wo es die Sachen gibt die wir noch brauchen und total überladen (Gasflaschen, Bier und Mehl in Mengen haben so ihr Gewicht) fährt er uns in die Shelter Bay zurück. Zuverlässig ist er auch am nächsten Morgen wieder da, Tourt erst mit der Olena und dann uns wieder durch Colon. Gibt es im Supermarkt ein Problem mit dem wiegen oder organisatorisches – Victor ist zur Stelle. Wir haben viel Spaß mit ihm! Mittwochabend dann ist endlich das Meiste getan und zu acht plus  Kinder sitzen wir bei uns im Cockpit und genießen ein Geburtstags-Vor-Bier.

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Fr

15

Feb

2019

Colon & Shelterbay Marina

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Di

12

Feb

2019

San-Blas-Inseln

06.02.19 - 12.02.19

Um 6 Uhr morgens, beim ersten Licht heben wir den Anker und mit Olena verlassen wir die geschützten Bucht. Draußen müssen wir leider gut 25sm mit Wind, Welle und Strömung unter Motor hart gegen an kämpfen. Dann erst können wir hoch am Wind schnelle 45sm bis auf die erste San Blas Insel segeln. Nach 70sm fällt beim letzten Licht am südöstl. Ankerplatz vor Chichime der Anker.

Die SanBlas Inseln (insgesamt 340 Inseln) gehören zur autonomen Gemeinde der Kuna Yala innerhalb von Panama, welche für sich streng organisiert sind. Das Land gehört niemanden fest, Kokosnussbäume schon. Die Frauen heiraten oft mit 13 und der Mann zieht dann in die Familie der Frau. Es darf nicht außerhalb der Kuna geheiratet werden und Ausländer können kein Land erwerben. Alle Probleme werden im Congreso- besprochen und geschlafen wird in Hütten gebaut aus Naturmaterialien die keine Möbel kennen nur Hängematten. Auf diese Weise leben viele der kleinwüchsigen Kuna Indianer noch wie zu Zeiten als die Spanier über die Inseln und das Festland hergefallen sind – was aber nicht heißt, dass sie kein Handy kennen ;-)

Chichime ist durch die Nähe zum Festland und Porvenir leider ein sehr touristischer Teil der sonst oft unbewohnten Inseln. Am nächsten Morgen setzten wir mit dem Dinghi über und erkunden das Eiland. Jede Menge Segelboote liegen im inneren und äußeren Becken. Lässt man den Blick weitläufig schweifen, schaut man auf weiße Strände, unglaublich viele Kokosnussbäume und blaues Wasser, alles gut geschützt durch das vorgelagerte Riff hinter dem sich die Wellen türmen. Schaut man direkt vor sich, nach rechts und links – sieht man unglaublich viel Müll - angeschwemmt aus dem Atlantik! Dazwischen die schon oben erwähnten kl. Hütten, freundliche Kunas, die ihre aufwändig selbstgestickten 

Mola-Tücher verkaufen, Kinder die im Sand spielen und immer wieder Zivilisationsmüll. Gegen Mittag nehmen wir die Anker auf und segeln, genau die Karten beachtend, die 14sm entlang der Cayos Holandes bis auf deren SO Zipfel in die Bucht Banedub. Die ist bereits gut besucht, aber wir finden ein Plätzchen. Den restlichen Tag verbringen wir mit schwimmen, spazieren an einem diesmal “sauberen Strand“ oder einfach die herrliche Aussicht auf Palmen und Wasser genießend. 

Am Nachmittag kommt ein Kuna und kassiert eine zivile Ankergebühr (10 usd, gültig für einen Monat) Dabei unterhält er sich lange mit Laure und lädt uns ein ihn und seine Familie auf seiner Insel zu besuchen. Das machen wir dann auch am nächsten Morgen. Die gegenüberliegende Insel erreichen wir mit dem Dingi der Olena und werden herzlich, erst vorsichtig und dann immer offener empfangen. Die Unterhaltung ist auf spanisch und er erklärt uns wie er seine Hütten gebaut hat, eine zum schlafen (nur Hängematten hier und eine Leine mit ein paar Anziehsachen) und eine Hütte zum kochen. Laure und Stephan sprechen ganz gut spanisch aber alles verstehen wir nicht. Trotzdem passt es, es wird viel gelacht, ein Kuna Mädchen und Elina ziehen Kuna Traditions-Kleider an, die Mutter erzählt gestikulierend und tanzend wie es ist wenn beim Schischa Fest genügend Alkohol getrunken wurde. Er erklärt mir das sie etwa ein dreiviertel des Jahres im Dorf leben, die Kinder dort zur Schule gehen und den Rest auf der Insel verbringen und sich um die Kokosnuss Bäume kümmern. Auch wie er aufgrund seiner Träume und der Nuchus (kleine Gottheiten in Form von Holzfiguren, die jede Hütte hat) Methoden für Heilung bei Krankheiten findet und das er einer der  -Sahilas-(Vorsteher) im Congreso ist. So interessant, natürlich und einfach nur schön. Zwei der Kinder sind im ähnlichen Alter wie die Mädchen der Olena und fahren mit an Bord, schwimmen und toben – Kinder haben keine Verständigungsschwierigkeiten !!

Samstag machen wir uns nach Coco Bandera auf.

Der Wind bläst zügige 20kn aus N und schnell sind die 9 sm gesegelt. Dort gibt es drei kleine Palmen-Inselchen. Hinter der Ersten liegen bereits einige Boote – gut geschützt. Kein Platz mehr für zwei weitere Boote. Hinter Tiadup legen wir für genau 15min den Anker. Wind von vorne, gut Welle von der Seite – nein kein guter Ankerplatz. Anker hoch, rauszirkeln und zu den 3sm westlicher gelegenen Green Cays. An den Riffs und Sandbänken gemäß –Bauhaus- Seekarten hindurch und dann liegen wir neben einigen anderen Booten perfekt. Die Palmeninsel hält den Wind zurück und Welle kommt keine durch. Ausgiebiges schwimmen im hellblauen Wasser und laufen am Strand und zwischen den Palmen der unbewohnten Insel sind angesagt – So wie hier habe ich mir die SanBlas Inseln immer vorgestellt. Abends gibt es auf der Olena die vom Fischer gekauften Langusten und hiesiges Gemüse - Yuca (ein sehr stärkehaltige Wurzelgemüse, gegessen wie Kartoffeln) und Chayote (grünes, birnenförmiges Gemüse, unserer Kohlrabi ähnelnd)

Sonntag und Montag segeln wir nochmals zurück nach Banedub und dann auf die Lemon Cays. Auch hier heißt es genau nach –Bauhaus- Karte durch die Einfahrt zirkeln. Kaum ist der Anker gelegt kommen genau wie auf den anderen Inseln auch kleine Kuna-Holz-Boote angepaddelt und wollen Molas verkaufen. Sie sind wirklich toll gearbeitet aber ich habe bereits gekauft und brauche nichts mehr. Das ist meist ok und dann folgt die Frage nach Milch. So wandern dann mehrfach Milch, Kekse und Zwiebeln in ihre Eimer. 

Dienstagfrüh verlassen wir Kuna Yala Land wieder Richtung Shelter Bay. Viel zu kurz war der Aufenthalt aber doch genug um einen Eindruck dieser schönen Inselwelt und den beindruckenden Menschen zu bekommen. Gute Winde und moderate Welle machen zügiges am Wind segeln möglich und zeitig sind wir in Linton Bay, tanken, fahren wieder raus, bis Portobello, besuchen noch die –Pico- und dann müssen wir leider die restlichen Meilen mangels Wind motoren. Im Dunkeln erreichen wir den Einfahrt Bereich des Panama Kanals und folgen unserem alten Track zum Ankerplatz vor der Shelter Bay Marina. Ein Lichtermeer aus liegenden und fahrenden Tankern, Containerschiffen, Kränen und Pilotbooten begleitet uns – Der Kanal schläft nie.

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Di

12

Feb

2019

San-Blas-Inseln

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Di

05

Feb

2019

Fahrt Shelterbay - Panamakanal

30.01 – 05.02.19    Wiedersehen und Kanal-Formalitäten

Wir machen uns auf den Weg in das ca 140 sm entfernte Colon und müssen motoren, da der Wind noch mäßig ist. Nach 40 sm legen wir den Anker vor der netten Insel Escudo de Veraguas. Den kurzen Stop nutzen wir um das Unterwasserschiff von Algen und Muscheln zu reinigen. Dann geht’s weiter. Gegen späten Abend setzt beständiger Wind ein und die Nacht hindurch können wir gut am Wind segeln bei mal wieder ordentlich Welle. Donnerstagvormittag dann fahren wir am langgezogenen Wellenbrecher entlang, hinein in das Becken des Panama Kanals genannt Shelter Bay. Dort werden wir von der OLENA Crew  mit Tröten, Rufen & Winken wärmstens empfangen. Ist das schön! Im April letzten Jahres hatten wir uns auf Antigua getrennt, nachdem wir vorher längere Zeit zusammen gesegelt sind. Bei aller Wiedersehensfreude vergessen wir nicht die Anträge auf Vermessung auszufüllen und zu versenden. 

Die nächsten Tage sind wir recht aktiv. Der Ankerplatz ist nicht der schlechteste, wenn auch von Zeit zu Zeit etwas rollig, der Weg in die Marina kurz, die Jajapami liegt auch hier und von Jana bekommen wir jede Menge Infos. Joachim, ein Deutscher der hier in der Marina lebt, ist super hilfsbereit. Er holt ein Päckchen für uns ab und bringt unsere Gasflaschen zum Füllen. Jost zankt sich abermals mit dem Plotter und der Verkabelung, ich nähe mal wieder. Wir gehen Sonntagfrüh auf den Cruisers Flohmarkt und abends auf das Cruisers Barbeque (Potluck). Eine sehr angenehme Gemeinschaft ist das hier. Montag bereits um acht machen die Kids, Laure und ich eine geführte Tour durch den Wald hinter der Marina und bekommen diverse Vögel erklärt, sehen Affen durch die Bäume hangeln und sogar ein Krokodil im Flussbett direkt unter uns. Als wir zurückkommen waren die Bootsvermesser bereits auf Serenity und Olena. Die Papiere danach werden auf der Marina Terrasse von sehr freundlichen Beamten mit uns gemeinsam ausgefüllt und kaum sind wir fertig springen Laure und ich in den Shuttle Bus in das ca 1Std. entfernte Colon und machen in nur einer Std. einen Supermarkt-schnell-einkauf um den Bus zurück noch zu erwischen. Zurück am Boot repariert Jost gerade den Dingi Motor – der Vergaser ist verdreckt. Was für ein Tag! Am nächsten Morgen springen nun Jost und Stephan in den frühen Shuttle Bus und erledigen in Colon die Geldeinzahlung bei der Bank in cash und somit den zweiten offiziellen Teil. Abends schon können wir per Telefon unseren Termin zur Kanal-Durchfahrt erfragen. Es wird der 16.02 werden. Genau auf Jost Geburtstag. Wenn das nicht mal ein gutes Omen ist. 

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Di

05

Feb

2019

Fahrt Shelterbay - Panamakanal

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Mo

28

Jan

2019

Island-hopping

28 & 29.01.2019   

Nach gut drei Monaten nun bewegt Serenity sich wieder. Ein kurzer Ankerstop vor Bocas Town direkt dann segeln wir ganz langsam zwischen Nancy Cays u San Christobal bis zum Mini Inselchen von Judy u Rick. Sie haben sich inmitten der Mangroven ein kleines Paradies geschaffen und leben mit ihren beiden Papageien und zwei Hunden in einem Haus auf Stelzen direkt am Wasser. Wir bekommen eine kl. Inselführung, sitzen auf der tollen Terrasse mit den lustigen Papageien und genießen die erste Nacht am Anker. 

Das Wasser ist zwar eher grün als blau aber schwimmen muss sein. Judy kommt kurz rüber, dann heben wir den Anker und motoren bei glattem Wasser und 0-Wind durch die Inselwelt des Archipels, am südl. Bastimentos vorbei, immer nach Wegepunkten und genau Tiefe lotend bis nach Monkey Island/Isla Popa. Luis, ein anderer Segler hatte uns diesen Punkt empfohlen. Hier hat sich die Franko-Kanadierin Francine eine Idylle auf Stelzen errichtet. Ein Haupthaus und acht kl. pink angemalte Häuschen, verbunden mit hölzernen Stegen, ein kleines Hotel. Aber die Hauptattraktion sind ihre Affen. 14 Stück hat sie zurzeit. Ein Teil hangelt frei durch die Bäume(Geoffreys-Tamarin), die Kapuzineräffchen leben in einem weitläufigen Gehege. Eine Verbindung zur angrenzenden Insel ist geplant um eine Mischung aus Freilauf und Gehege zu ermöglichen. Minka ist der anhänglichste. Der schwarze Affe hängt sich abwechselnd Jost und mir um den Hals, ist in den Bäumen und wieder bei uns während Francine uns rundführt und ihr Reich zeigt. Mit kanadischen Gästen sitzen wir dann noch eine Weile erzählend im offenen Haus, dann fahren wir mit dem Dingi auf Umwegen durch die Mangroven zurück zum Boot.

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Mo

28

Jan

2019

Island-hopping

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So

27

Jan

2019

Ende in Sicht

17.01 – 27.01.2019

Donnerstag kommt Judy und passt die im September bestellten Bimini Seitenteile an. Nächste Woche wollen wir sie direkt bei ihr auf ihrer Insel nähe Dolphin Bay abholen.

Freitag fahre ich mit zwei Wassertaxis nach Almirante ans Festland. Beim dortigen Harbor-Master versuche ich ein weiteres Mal mein Glück auf eine Cruising Permit. Die im September eingereichten Papiere sind nicht auffindbar und Mittwoch waren wir nicht genehm. Heute aber hat er Zeit, stöhnt zwar als ich sage ich bleibe und warte auf die Papiere aber nach gut zweieinhalb Stunden hat er auch schon mein vorausgefülltes Formular in den Computer eingegeben und ich halte das Zertifikat in Händen! Samstag ist Flohmarkt in der Bocas Marina. Nicht groß, aber ein nettes GetTogether und eine Hängematte, sowie ein Leinenblock finden den Weg in meinen Rucksack. Montag hat Patsy(die Organisatorin hier in der Marina) eine Wasser-Taxi-Tour zum –Drunken Monkey organisiert. Eine Mini-Insel etwa südlicher mit einem Wohnhaus! und einer Bar! Es gibt einen kl. lokalen Markt und der Rum fließt bei einigen morgens schon üppig. Allein die rasante Panga –Fahrt durch die Mangroven, vorbei an kl. Inseln und einzelnen Stegen war die Tour schon wert.  

Wir starten unser Projekt - Dingy-Schutzhülle. Fertigen Schablonen an, übertragen sie auf Stoff, nähen Verstärkungen an alle Ausschnitte passen immer wieder an usw, usw. . Fast fünf Tage brauchen wir bis zum fertigen Objekt. Dann kann es sich aber auch sehen lassen. Aber es läuft nicht alles so gut. Der gelieferte Back-Stag-Spanner ist undicht und kann so nicht eingebaut werden und irgendwie findet das Regenwasser immer noch einen Weg durch das Oberlicht-Fenster. Montag nun wollen wir aber aus der Marina raus. So bequem das alles ist, freies Ankern ist doch einfach schöner!

Die Plastiktüte um den Propeller muß noch entfernt werden – diente als Schutz vor Bewuchs – und hat in den 4 Monaten ordentlich Gewicht gemacht.....

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So

27

Jan

2019

Ende in Sicht

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Mi

16

Jan

2019

Wir sind zurück .....

10.01 – 16.01.2019

Der Start der Rückreise war etwas holperig – Start in Siegburg - Schluss schon in Montabaur anstatt Frankfurt. Strecke gesperrt. Warten, dann die Durchsage es dauert noch weitere 90 min. Das ist zu spät. Wir können glücklicherweise aussteigen, ein schnelles Taxi bringt uns nach Frankfurt. Zusätzliche Kosten 170 € - erstattet wurden dann später 20€. So kann man auch die Bahn sanieren! Es passt alles so gerade. Danach verläuft die Reise reibungslos. In San Jose hat Jost das Hotel so gebucht, dass wir früh morgens schon aufs Zimmer können. Eine Mütze Schlaf dann laufen wir in die Altstadt. Keine wirklich zusammenhängende Altstadt, aber einige schöne alte Gebäude inmitten lebhafter Einkaufsstraßen. Wir sind müde und nur bedingt aufnahmefähig, lassen uns treiben und genießen die Wärme. Gegen 06 Uhr am nächsten Morgen holt uns Caribe Shuttle ab. 5 Std. fahrt bis an die Ostküste nach Puerto Viejo durch tropische Landschaft, Bananenfelder, Ananasplantagen und leider auch viele Baustellen. Nach einem knapp 2 stündigen Stop an der dunklen Sandküste in der Anlage Banana Azul in Puerto Vieja geht es an die Grenze Sixaola. Warten, Passstempel Costa Rica raus, über die –Puente Binacional- nach Panama laufen, Warten, Einreiseformalitäten und in einen weiteren Bus von Caribe Shuttle bis nach Almirante. Dort das Gepäck in das Wassertaxi bis nach Bocas del Toro, Umsteigen nächstes Wassertaxi auf die Insel Bastimentos – 18 Uhr, es wird langsam dunkel -Wir sind endlich angekommen! Serenity liegt gelassen da, wartet auf uns. Es ist stickig warm in der Kabine aber bei niedriger Luftfeuchtigkeit. Der elektrische Entfeuchter hat gute Arbeit getan. 

Wir leben uns langsam wieder ein. Die nächsten Tage heißt es mitgebrachtes zu versorgen, eingemottetes wieder auszupacken, sich selbst wieder zu akklimatisieren. Die Stege sind belebter als im September, es regnet immer noch einmal am Tag, ist oft schwül warm. Die Moskitos freut das und sie piesacken mich trotz Spray ordentlich. Jost installiert die neuen Batterien, wir laufen durch Bocas, kaufen ein (viele Supermärkte, alle in Chinesischer Hand und recht teuer), klappern die Ferreterias ab(kl. Baumärkte, meist in Chinesische Hand, unglaublich voll und chaotisch) und finden versteckt einen guten Obst und Gemüseladen(nicht in chinesischer Hand). Jost baut zwei weitere Solarpanel an und arbeitet an deren Verkabelung. Ich räume/schrubbe überall und mache den Handlanger. Paul von der Jajapami hat Geburtstag. Er wird 7 und hat eingeladen. Wir verbringen zu sechst einen schönen Nachmittag am Pool des La Rosa auf der Ostseite der Insel mit Blick auf den tollen Strand. Die Wellen sind heute heftig, die rote Flagge hängt aus. Außer den Wassertaxis und ein paar Seglern ist es meist ruhig hier um die Inseln. Das wissen die Delphine zu schätzen und drehen ihre Runden direkt hier im Marina Bereich!

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Mi

16

Jan

2019

Wir sind zurück .....

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Mi

09

Jan

2019

Serenity auf Landurlaub - Winter in Deutschland

27.11.18 - 9.01.19

Allen unseren Freunden und virtuellen Mitseglern noch ein Frohes Neues Jahr 2019 verspätetet aber dennoch von Herzen.....!

 

Der Kontrast zurück in Deutschland nach Kuba hätte nicht größer sein können – aber wunderschön. Wir haben einige Termine, besuchen viele Freunde, wohnen im Kreis der Familie, werden von Hotel Mama in Herkenrath & Pinn versorgt, dürfen ein paar Skitage mit Freunden verbringen und dann noch eine gute Woche über Weihnachten und Neujahr mit unserer mexikanischen Familie und lieben Freunden im Schnee in Hinterthal / Salzburger Land. Skilaufen, Schneewandern, gemeinsames kochen oder einfach nur gemütlich beisammen sein. Nun liegen die Taschen schon wieder fertig gepackt im Flur - Irgendwie hat dann doch alles mit dem Gewicht gepasst. Draußen ist es seit Tagen unfreundlich, grau, regnerisch – das werden wir sicherlich nicht vermissen.  – Abschiedsstimmung und Vorfreude gleichzeitig. Heute Abend geht der Flieger von Frankfurt über die Dom-Rep. nach San Jose, Costa Rica. Von dort wird es am nächsten Tag mit dem Caribe-Shuttle weiter nach Bocas del Toro gehen – zurück zu unserem schwimmenden Zuhause “ Serenity “ 

 

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Mi

09

Jan

2019

Serenity auf Landurlaub - Winter in Deutschland

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Mo

26

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Kuba

19.11 - 26.11.2018

Ein früher Flug, wieder mit der komfortablen Interjet (sehr viel Beinfreiheit u guter Service) sind wir mittags bereits in  Havanna. Wir hatten uns vorher bereits die notwendigen Touristen Visas gekauft und so sind wir schnell durch die Kontrolle. Wir tauschen unsere Euro in CUC – Cuba Convertibles, die Touristenwährung. Hier gibt es zwei Währungen, CUP – der Peso für die Einheimischen und CUC für die Touristen - Da heißt es aufpassen beim einkaufen. 

Mit dem Taxi geht es zum gebuchten AirB&B Haus - ein abenteuerlich aussehender Plattenbau 22 Stockwerke hoch. In der 11. Etage, ein altmodisch aber gemütliches & sauberes Apartment mit genialer Aussicht über die Dächer von Havanna und das Meer zum greifen nah. Hier werden wir sehr nett von Humberto eingewiesen. Anschließend geht es direkt auf Erkundungstour ins Zentrum. 

Etwa 20 Gehminuten die San Rafael entlang braucht man bis zum Capitol. Viele alte, sehr stark renovierungsbedürftige Häuser im Kolonialstil mit Einblick in wilde Treppenhäuser und Hinterhöfe, kleine fast leere Geschäfte & jede Menge Müll. Wir sehen die ersten herrlichen alten Autos  - in allen Farben und Pflegezuständen. Wir kaufen recht günstig Obst und Gemüse auf einem kl. Markt und teures Brot und Bier. Der empfohlene Supermarkt entpuppt sich als quirlige Minimall – wo es aber nicht wirklich viel in den Läden gibt. Im Fleisch-Supermarkt steht eine riesige Schlange an, auch wenn die Regale und Kühltruhen kaum gefüllt sind. Frischware (Butter, Yogurt, Milch) suche ich vergebens. Das wird ein interessantes, übersichtliches Kochen die nächsten Tage. Auch der erste Eindruck der Menschen ist ernüchternd. Ein Lächeln ist selten, eher unfreundliche Reaktionen auf Fragen. Der Vermieter hat uns ein Restaurant empfohlen. El Biky, nur ein paar Straßen weiter, ist neu, modern und richtig gut! 

Dienstag  gleich hatten wir eigentlich früh um Acht eine Free-Guided-Bike-Tour gebucht. Zu fünft sind wir an verabredetet Stelle aber kein Guide und keinerlei weitere Information 

Wir planen um und steigen in den Hop-on-off-Bus und werden an die bekannten Stellen in Havanna chauffiert. Am “Place de la Revolution“ wollen wir hoch auf den Marti-Tower der ist jedoch vom Militär abgesperrt. Auf meine Frage warum und ob er vielleicht morgen auf ist, erhalte ich nur unfreundliches -No se- Ich weiß nicht. Der riesige Friedhof Cementario Colon aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts, zur Zeit der großen Investitionen der Amerikaner und Spanier vor der Revolution besteht fast ausschließlich aus weißem Marmor mit sehenswerten Skulpturen. Das altehrwürdige Hotel National ebenfalls ein Highlight. Im Garten dahinter, mit Aussicht aufs Meer genehmigen wir uns einen Kaffee und laufen durch das alte Gebäude. Am Rand des Gartenbereichs ist ein alter Bunker mit Freilaufgängen zu besichtigen. Und überall immer wieder diese herrlichen alten Autos der vierziger-fünfziger Jahre. In allen Farben, Modellen, meist mit richtig lautem Sound und ihre Hupen lieben die Kubaner sehr. Viel gefahren und gelaufen sind wir Nachmittags platt wieder zurück im Apartment. Mittwoch nehmen wir uns die eigentliche Altstadt zu Fuß vor. Viele Gebäude sind bereits renoviert. Noch mehr jedoch sind verfallen oder werden gerade renoviert. Nächstes Jahr soll die 500 Jahr Feier von Havanna und zugleich 60 Jahre Revolution in großem Rahmen gefeiert werden. Bis dahin müssen auch die überall aufgerissenen Straßen fertig sein. Insgesamt hat die Altstadt wirklich sehr schöne und interessante Ecken, kleine Parks, jede Menge alte Monumente und nette Bars. Natürlich klappern wir auch die Kult-Bars –Bogedita de Media- und –Floridita- ab. Die Placa de Cathedral und die Ospera sind echt beeindruckend. Wir genehmigen uns einen Mojito in einer netten Nebenstraße und wollen schick direkt neben der Oper am Capitol essen gehen - Nun ja, der Preis und das Ambiente waren ok, das Essen nicht so toll. Donnerstag starten wir den zweiten Versuch zur Fahrradtour. Die Organisation-Strawberry Tours- hat sich gemeldet und als Entschuldigung eine freie Autorundfahrt angeboten. Aber das ist erst morgen. Erst mal machen wir mit Cäsar eine richtige gute vierstündige Fahrrad-Rundfahrt durch viele Bezirke, bekommen jede Menge Informationen und die Bewegung auf den Rädern macht uns richtig Spaß. Abends habe ich für uns mit der gleichen Organisation eine –Nightlife Tour- durch die Altstadt von Havanna gebucht (Free-Guided, man gibt am Ende der Tour dem Guide das was man meint – je nachdem wie gut er war). und Alex ist genau wie sein Kollege Cäsar, sehr gut. Wir sind eine nette Truppe von ca 15 Leuten, die Meisten vom Kreuzfahrtschiff. Wir laufen durch die Altstadt, besuchen vier ganz unterschiedliche Salsa Bars, bekommen eine lustige Einweisung in Salsa, genießen leckere Drinks (Mojito, Canchanchara, Ron Guyaba) und bewundern die Tanzkünste der jungen Leute. Den Abschluss macht eine dunkle, laute private Bar in der afrikanische Konga Musik gespielt und getanzt wird – ein cooler Abschluss. Der Abend hat uns super Spaß gemacht. Leicht angeschickert machen wir uns gegen 1:00 Uhr auf den Rückweg ins Apartment.

Freitag werden wir um 10 Uhr von Cäsar und Alexandro dem Fahrer mit einem offenen Oldtimer abgeholt – es ist zwar Rosa wie so viele Autos hier, aber cool ist es trotzdem. Da Cäsar weiß was wir schon alles gesehen haben, sucht er neue Orte aus. Im Stadtteil Miramar mit seinen ausländischen Botschaften und schicken Diplomatenwohnungen gibt es auch einen Bereich den der Künstler Jose Fuster als Hommage an –Gaudi- in Kunst verwandelt hat. Die Nachbarn haben sich angeschlossen. Und so gibt es mehrere Häuser die grellbunt im mosaikverfahren alle möglichen geschichtlichen Kubanischen Situationen darstellen. Echt verrückt schön. Offen geht es weiter, die Uferstraße –den Malecon- entlang bis hoch hinter das Fort zur großen Jesus Statue aus italienischem Marmor. Die Aussicht von hier über die Einfahrt in die Bucht, das Kreuzfahrtschiff, die markanten hohen Gebäude - die Skyline der Stadt, herrlich. 

Abends haben wir uns mit Cäsar zum Essen verabredet. Es wird ein sehr anregender, interessanter Abend indem uns ein optimistischer junger Mann sein Land mit seinen Schattenseiten, aber einer positiven Entwicklung für die Zukunft, teils humorvoll vermittelt. 

Samstag hat Jost eine Tour aufs Land, nach Vinales, gebucht. Gegen Acht werden wir in einem 49er mittelblauen Chevrolet abgeholt. Kaum aus der Stadt raus wird es herrlich grün mit Bananenplantagen, hohen Palmen und viel Ackerbau und Viehzucht. Die Pferdefuhrwerke fahren mit auf der Schnellstraße und Ochsen ziehen mit dem Pflug furchen ins Feld! So ein altes Auto ist so lange schön wie man kurze Strecken fährt. Die fast 150 km bis Vinales sind dann schon anstrengend. Es scheppert, rappelt, ist laut, bei jeder Bodenwelle spüren wir die Federn der Sitzbank und irgendwie schaffen es auch die Dieselabgase des Motors irgendwie in die Kabine. In der Nähe von Vinales, auf einer Farm machen wir halt. Auf Pferden reiten wir eine Runde über die Felder, werden nett über Kaffee und Tabak Anbau informiert und der Honig und die Zigarre schmecken. Weiter geht es zur Höhle von Guarapera. Die ist echt nett, aber es werden viele zu viele Menschen gleichzeitig hineingelassen und so warten wir unglaublich lange im stickigem Gang bis es mit einem Boot ein paar Minuten bis zum Ausgang geht. Im Ort selber werden wir zu einem Touri-Restaurant gebracht. Diese Abfertigung ist so überhaupt nicht unser Ding, auch wenn das Essen gar nicht schlecht ist und die Bedienung nett. Der tolle Aussichtspunkt am Hotel Los Jazmines hoch über dem Tal und die Sicht auf den großen bemalten Kalkfelsen- Mural de Prehistoria sind ein schöner Abschluss. Als wir nach fast 10 Std. zurück am Apartment sind wollen wir nur noch unsere Ruhe. Sonntag nehmen wir den Tour Bus T3 vom Placa Central und fahren die Küste östlich entlang bis Santa Maria. Am Strandstück Tropicoco steigen wir aus und genießen, zwischen den kubanischen Familien, den Strand und das herrliche Wasser. Der Weg zurück ist da schon etwas anstrengender, weil scheinbar alle zur gleichen Zeit wieder in die Stadt zurück wollen. Abends laufen wir noch die lange Uferstraße, den Malecon, entlang. Hier tummelt sich am Wochenende die Jugend, mit Getränken und Musik. Auch wir haben uns eine Zigarre und ein Bierchen mitgebracht und genießen unseren letzten Abend. Montag haben wir nur bis Mittag das Apartment, laufen den Nachmittag nochmal gemütlich quer durch alle Straßen bevor uns abends Lester mit seinem Taxi durch den abgasintensiven Abendverkehr der alten Autos zum Flughafen bringt. Eine lange Nacht im Flieger dann sind wir wieder in Deutschland.

 

Persönliches Fazit: Das Land hat sich geöffnet, ist aber immer noch sozialistisch. Da wir als Selbstversorger hier gewohnt haben können wir ein wenig nachvollziehen wie anstrengend das tägliche Leben ist. Beispiel - wir sehen Eier, wollen welche kaufen, sorry nur auf Ration für Einheimische. Ich will Brot kaufen, sorry heute nicht mehr, ob morgen dann weiß sie nicht. Internet - nur an Wifi-Plätzen und dann mit Code-Karten die jeweils nur für eine Std. Internet gültig sind. Für alles anstehen, Geschäfte sind meist nicht als solche zu erkennen, oft leer und mehr als einmal muss ich um eine Korrektur der Rechnung bitten! Drinks für 3-5 CUC (1Euro -1,1 CUC) sind ok. Essengehen, wenn man weiß wo auch. Touren aufs Land sind teuer. Was für uns sehr abstoßend war  ist der allgegenwärtige Müll und der Gestank. Die Straßen werden fast jede Nacht gefegt, aber tagsüber schmeißt jeder alles einfach hin, bis zu toten Hühnern oder sogar einem dicken Schweinskopf!  Man sieht, das vieles im Umbruch ist und renoviert wird. Das Schulsystem ist frei für Alle und es gibt gute Universitäten, die Krankenversorgung jedoch soll sehr schlecht sein. Wer das Geld hat darf Reisen und gegen entsprechenden Importzoll kann fast alles eingeführt werden. Wirklich schön wär es wenn Cäsar mit seiner positiven Einstellung und Zukunftsvision von Kuba Recht behält. Die Insel hat auf jeden Fall ihren ganz eigenen Flair.

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Mo

26

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Kuba

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So

18

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Cancun

Cancun 14. - 18.11.2018

Komisches Gefühl nach doch so langer & schöner Zeit Cuernavaca zu verlassen. Es ist uns wie ein zweites Zuhause geworden. Mittwochmittag bringt uns Verena zum Flughafen in Mexico City und mit Interjet geht es nach Cancun, wo Jorge uns schon erwartet. Jost Neffe wohnt und arbeitet mit Frau und Baby hier in Cancun. Bevor wir für drei Nächte bei ihnen wohnen dürfen hat Verena noch eine Überraschung für uns. Zwei Nächte in einem superklasse Hotel direkt an der Cancun-Hotelmeile sind für uns gebucht. Donnerstag ist es leider für hiesige Verhältnisse unglaublich kühl, diesig mit kaltem Wind aber wir genießen das wunderbare Ambiente, das geniale Essen und die leckeren Cocktails. Ungewohnt (aber nicht unangenehm) für uns sich überall bedienen zu lassen! Freitag scheint wieder die Sonne, wir schwimmen in den hohen Wellen die an den Strand brechen und hängen im Pavillion ab. Gegen Nachmittag verlassen wir das exclusive Resort , fahren zu der Tauchbasis von - Squalo Divers - um alles für die morgigen Cenote Tauchgänge vorzubereiten. Im Haus von Jorge und Rosalie (die Familie ist unterwegs) versorgen und schmusen wir mit    -Pastis- der Katze.

Samstag geht es früh zum tauchen. Mit Juan dem Tauchguide fahren wir bis Puerto Murelos und ab da ins Landesinnere nur Urwald rechts & links. Wir fahren auf ein Privatgelände und parken vor der Cenote Chi Chan. Wir sind fast alleine hier. Wir machen uns fertig und tauchen ein in eine 50m tiefe Cenote mitten im Urwald. Auf 33-35m schwebt eine nebelartige Sedimentschicht, wir bleiben kurz darüber. Die Sonne wirft einen grandiosen Strahl genau in die Mitte der Cenote. Juan weiß wo in einem Stein ein alter Haifischzahn eingefangen ist. Fingerdick ist er beeindruckend. Ein cooler Tauchgang. Nach einer kleinen Pause fahren wir ein Stück weiter zur Cenote Zapote. Die ist etwas besser besucht aber nur von Schwimmern/Schnorchlern. Der Einstieg ist wieder über eine Treppe. Auf etwa 10m Tiefe verjüngt sich die Cenote wie bei einer Sanduhr um danach wieder groß zu einer Höhle zu werden. Wir bleiben wieder auf ca 30 Meter und sind fasziniert von den riesigen Stalagtiten die wie Glocken oder auch Elefantenfüße von der Seite ins Wasser ragen. Wir haben Beide noch gut Luft/Zeit auf der Uhr, aber Juan drängt leider nach oben. Zum Abschluss führt unser Guide uns noch in Puerto Murelos mitten im alten Teil des Dorfes in eine Marisqueria – mit landestypischen Gerichten – sehr lecker. 

Sonntag nehmen wir Rosalies Auto und fahren ins nördliche Cancun, vorbei an unzähligen Hotelanlagen und Strandrestaurants bis zur Playa Blanca. Wir parken direkt am Strand! Genehmigen uns zwischen den Mexis (hier gibt es kaum Touristen) einen leckeren Snack, laufen den weißen Strand entlang, schwimmen u. genießen ein wenig die Sonne – mit Sicht auf die Hotelburgen weiter im Süden. Cancun von der nicht so touristischen Seite. Abends gehen wir Alle lecker essen und Jorge gibt uns noch jede Menge gute Informationen über Kuba mit auf den Weg.

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So

18

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Cancun

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Mi

14

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Dia de Muertes/Cuernavaca

29.10. – 14.11.2018

Nach der herrlich turbulenten Woche wird erst mal ein Gang zurückgeschaltet. Bis Donnerstag – den 01.11 - Allerheiligen. Hier heißt der Tag "Dia de Muertes" – Tag der Toten. Das ist keine Trauerveranstaltung sondern ein farbenprächtiges Volksfest zu Ehren der Toten. Nach dem Volksglauben kehren die Seelen der Verstorbenen an diesen Tagen zu den Familien zurück um die sie zu besuchen. Wohnungen und Friedhöfe werden prachtvoll mit Blumen, Kerzen, Todessymbolen (Totenschädel) aller Art dekoriert, mit bunten Wegweisern für die Verstorbenen vom Haus bis zum Friedhof, damit sie sicher zum Familienfest finden.  

Zitat Wiki: In der Nacht zum Fest Allerheiligen wird die Ankunft der gestorbenen Kinder erwartet der Angelitos, der kleinen Engel. Nachdem in der Nacht auf den 2.Nov. die Seelen der verstorbenen Erwachsenen ebenfalls im Haus empfangen wurden, findet anschließend der Abschied von den Verstorbenen auf den Friedhöfen statt. Dort werden mitgebrachte Speisen gegessen, es wird getrunken, musiziert und getanzt. Um Mitternacht ist für die Verstorbenen die Zeit gekommen, wieder ins Jenseits zurückzukehren – bis zum nächsten Jahr. Auf diese Art und Weise soll niemand vergessen werden. 

Wir erleben das in Mexiko City, bzw. in Mixquic. Leider regnet es heftig und da bleiben viele Gräber unbeleuchtet. Drumherum ist buntes Treiben angesagt. Fast schon Jahrmarkt artig. Uns ein wenig zu viel, aber auf jeden Fall ein Erlebnis.

Die zwei Wochen danach verbringen wir fast nur in Cuernavaca. Das Wetter hat sich etwas beruhigt. Es regnet nicht mehr jeden Abend. Jost kämpft mit einer hartnäckigen Erkältung und versucht diverse Arbeiten abzuschließen. Es gibt irgendwie alles hier in den umliegenden Baumärkten und Ferreterias – man muss nur wissen wo und muss Nerven bei dem allgegenwärtigen heftigen Verkehr bewahren. Ich stürze mich auf den Garten und Blumentöpfe, backe ein wenig und nutze das Laufband um das leckere mexikanische Essen zu verarbeiten. Die Zeit hier in Cuernavaca ist schon wieder um.  - Wunderschön war sie !! - 

Morgen, am 14.11 geht es mit dem Flieger nach Cancun. 

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Mi

14

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Dia de Muertes/Cuernavaca

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So

28

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Formel 1

26 – 29.10.18

Das lange Wochenende steht ganz im Zeichen von Formel 1. Der Rennwagen-Zirkus hat im Autodromo Rodriguez in Mexiko City seine Zelte aufgeschlagen. Freitag mit freiem Training der F1 Boliden und der Porsche Flitzer, Samstag mit Qualifying und Sonntag dann mit dem Rennen selbst vermitteln eine tolle Mischung aus Formel1 Flair, mexikanischem Temperament und perfekter Organisation. Jeder von uns darf einen Teil davon auf dem Gelände erleben.

Samstagnachmittag findet dann auch noch ein Umzug zu -Ehren des Tag der Toten- im Historischen Zentrum statt. Bei so vielen Veranstaltungen in Mexico Stadt ist der Verkehr unglaublich. Parkplatz-finden ist ein Abenteuer, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Wunderbare Kostüme und Wagen und eine super Stimmung der Menschenmassen. 

Während Helmut, Jost und Verena den Höhepunkt der F1 am Sonntag genießen fahren Andrea und ich in den historischen Stadtteil – Coyoacan- Dieser ist voll mit sonntäglichen Familien, wenig ausländischen Touristen, einem traditionellen Handwerker Markt, alten Gebäuden, kleinen Parks und leider einem Frida Kalho Haus/Museum, in welchem ohne vorherige Reservierung ein Besuch nicht möglich ist (Wartezeit min 3 Std. u. ohne Garantie dann auch rein zu dürfen) Das hätten wir besser planen sollen. Der Frida Kahlo Park ist aber auch nicht schlecht. Abends nehmen wir wieder Abschied von Schwester und Schwager. Die Beiden begeben sich morgen auf weitere Sightseeing Tour nach Palenque und San Christobal und wir heute noch zurück nach Cuernavaca – Wow, was für eine Woche. Das muss ich erst mal alles wieder in meinem kleinen Kopf verarbeiten.

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So

28

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Formel 1

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Mo

22

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Taxco

Montag fahren wir etwas weiter – bis nach Taxco. Die alte Silber-Minen-Stadt. Am grünen Berghang gelegen, die Bergkette der Sierra Nevada im Hintergrund, ist der Anblick der schmucken Stadt von Ferne allein schon grandios. Verena weiß um eine alte Silbermine unter einem traditionellen Hotel die wir mit sehr netter Führung besichtigen. Danach geht es in einem alten VW-Käfer (alle Taxis hier sind so) hoch in die eigentliche Altstadt, vorbei an weißgetünchten Häusern, verwinkelten Gassen und kl. Plätzen. Trotz touristisch perfekter Vermarktung bleibt für mich ein Flair von kolonialzeitlicher Atmosphäre. Am Hauptplatz dann das Wahrzeichen der Stadt – die Kirche Santa Prisca , im spätbarocken Stil, reich verziert mit großen Altären und Gemälden innen, nach dem letzten Beben bereits wieder fast komplett renoviert. Die Stadt heißt nicht umsonst Silberstadt – Wir Mädels laufen durch unglaublich viele Silberläden u Helmut geduldig beratend hinterher. Abschließend führt uns Verena in ein klasse Hotel-Restaurant mit tollen Bildern, genialer Aussicht und guter regionaler Küche. 

Dienstag und Mittwoch genießen wir die Sonne und das angenehme Wetter, laufen über den örtlichen Obst und Gemüse Markt und bummeln ein wenig durch den trubeligen Ort Cuernavaca. 

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Mo

22

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Taxco

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So

21

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Tepoztlan & Xochicalco

20 & 21.10.18

Die Beiden haben kaum Zeit sich zu akklimatisieren – Samstag fahren wir alle nach Tepoztlan. Etwa eine Autostunde entfernt liegt die Magische Stadt (seit 2002 zählt die Stadt zu den Pueblos Magicos) auf 1400m an einer bizarren Gebirgskette. Eine alte, bunte Stadt mit Markt und vielen regionalen Anbietern – Bummeln, staunen, shoppen, quatschen. Herrlich.

Sonntag geht es, wiederum eine gute Autostunde entfernt von Cuernavaca, zur Ausgrabungsstätte von Xochicalco (was in der Nahuatl-Sprache soviel heißt wie Platz der Blumen) Auf einem Hügel gelegen ist die Pyramiden Struktur geprägt von großen Plätzen, zeremoniellen Bauten und Wohnkomplexen der geistigen Oberschicht, künstlich terrassierten Abhängen und gemauerten Straßen. 200 vor Christus wurden die ersten Besiedlungsspuren gefunden, zw. 700-900n Chr. war die Blütezeit. Danach wurde die Stadt niedergebrannt, zerstört u verlassen. Leider kann das sonst intakte Observatorium wegen der Beschädigung beim letzten Erdbeben nicht besichtigt werden. Das Observatorium ist eine Höhle, durch die, modifiziert durch den Kamin, die Bewegung der Sonne untersucht wurde. Die Höhle war mit Stuck bedeckt und schwarz, gelb und rot bemalt. Die Höhe der Höhle misst 8,7 Meter und läuft an Decke sechseckig zu. Durch den Kamin wurden die Sonnenstrahlen auf den Boden der Höhle projiziert.

In den 105 Tagen vom 30. April bis 15. August scheint die Sonne in die Höhle. Bei der Bewegung der Sonne in Richtung des Sternbild des Krebses bzw bei ihrer Rückkehr am 14./15. Mai und 28./29. Juli ist die Sonne auf ihrem Höhepunkt und am astronomischen Mittag, dann fällt der Lichtstrahl direkt durch den Schornstein und zeigt das Bild der Sonne auf dem Boden der Höhle. Sicherlich wurde der Ort unter Ausnutzung des Sonnenphänomens auch für religiöse Zeremonien genutzt – wieder ein faszinierender Beweis über den unglaublichen Wissensstand der damaligen Kultur. 

Wir schließen den Tag mit einem Besuch des historischen Hotel Hacienda San Antonio El Puente ab. Eine ehemalige Haciendea eines Zuckerohroligarchen, die zu einem Luxushotel umgebaut wurde. Die  bestehenden Gebäude wurden renoviert und somit 

hat man eine gute Vorstellung wie es früher hier aussah.

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So

21

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Tepoztlan & Xochicalco

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Fr

19

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Mexico City

Verena u Arturo haben einige Dinge in Mexiko Stadt zu erledigen und ich fahre mit. Die Stadt hat ca 20 Mill. Einwohner! (Neben Tokio die zweitgrößte Stadt der Welt), liegt in einem 100km breiten Tal auf 2310m Höhe und ist auf drei Seiten von Bergen umgeben. Den berühmten Zwillingen –Popocatepetl u. Iztacihuatl sowie der Sierra Nevada. Sie wurde auf den Überresten der Aztekenstadt Tenochtitlan aufgebaut. Die Stadt befindet sich in einer durch Erdbeben gefährdeten Region, die regelmäßig von Erdstößen erschüttert wird. Das letzte große Beben war erst im Sept. 2017! Wenn man durchfährt meint man alle Menschen sind in Bewegung – der Verkehr, teils sechsspurig, ist unglaublich! Die Stadt ist voller moderner Hochhäuser, herrlich bunt, mit tollen alten gut restaurierten Plätzen, überall grünen Lungen, dazwischen alte Häuser, riesige historische Bauten und immer wieder gute Wandmalereien. Speziell jetzt, kurz vor dem –Dia de los Muertos-, dem Tag der Toten sind die Hauptplätze der jeweiligen Stadteile wunderbar mit orangefarbene Tagetes Blumen (Blume der Toten) geschmückt. An der –Reforma- der Hauptschlagader der Stadt steige ich aus und laufe Richtung Alameda Park und Zocalo (Zentrum der Altstadt) Vorher, im Museo Mural Diego Rivera nehme ich mir viel Zeit und bewundere das große Wandbild – Traum eines Sonntagnachmittags im Alameda Park- Auf 15m Breite 400 Jahre mexikanische Geschichte, Eroberung, Diktatur, Revolution. Das Gemälde wimmelt von prominenten historischen Figuren (Hernan Cortes, Zapatista, Frida Kahlo), Skelette (Ausdruck für Sozialkritik) Azteken. Der Alameda Park war ursprünglich ein aztekischer Marktplatz und später ein Ort der Inquisition der Spanier – alles in allem ein faszinierendes aber auch verstörendes Bild. 

Das Wetter zieht sich zu und die riesige Mexiko Fahne auf dem Zocalo hängt fast schon in den Wolken. Der Platz, inmitten der alten Kirchen und Prachtbauten (Kathedrale von Mexiko, Palacio Nactional, Palacio Municipal) ist am heutigen Tag ein großer Büchermarkt. Es fängt an zu regnen – ich mache mich auf den Rückweg. Abends kommen Andrea u Helmut aus Deutschland an – Hey super! Danach stauen wir uns zurück nach Cuernavaca.

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Fr

19

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Mexico City

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Do

18

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Cuernavaca

Jetzt sind wir schon fast drei Wochen in Cuernavaca. Das liegt etwa 1,5 Autostunden von Mexiko City entfernt auf ca 1500 Metern Höhe. Wie genießen das Schwester u.Schwager-Verwöhn-Programm, daneben kümmert sich Jost um ein paar Reparaturen am Haus und ich mache zwei Wochen Sprachenschule spanisch. Anstrengend und mit verwirrender Grammatik –puh. Das Klima um die Jahreszeit ist sehr angenehm. Morgens frisch, tagsüber T-Shirt Sonnenwetter und spät Abends regnet es bzw. es schüttet! Und das mit schöner Regelmäßigkeit – wenn nicht tropische Stürme im Atlantik und Pazifik Einfluss nehmen. So wie die letzten Tage. Dann nämlich regnet es oft! Die Tage fahre ich mit dem Bus aus dem Ort hoch in das Viertel wo wir wohnen. Es fängt an zu regnen! Ich weiß nicht was der Busfahrer noch sieht zwischen seinen ganzen Girlanden und Aufklebern - ich sehe fast nichts. Wir biegen ab. Warum er gerade heute eine andere Strecke nimmt weiß ich nicht und schaue noch interessierter nach vorne. Wassermassen kommen uns auf der ansteigenden Kopfsteinpflaster-Straße entgegen. Ich habe das Gefühl der Bus fährt einen Wasserfall hoch. Unglaublich. Die Menschen die aussteigen landen im weit über knöcheltiefen Wasser. Keiner reagiert aufgeregt. Scheint normal. Irgendwann sind wir auf einem kl. Abstellplatz angelandet, ich bin der letzte Gast, der Busfahrer ignoriert meine Fragen kopfschüttelnd, steigt aus und geht – Ah ja !! Ok, Google Maps und 15min später – durch überflutete Kopfsteinpflaster-Gassen und kniehoch patschnass bin ich dann am Haus von Verena. 

Einen Tag erkunden wir das schöne alte Stadtzentrum von Cuernavaca. Es ist Wochenende, viele Familien tummeln sich an der Placa de Armas unter den Bäumen. Vor dem Palacio de Cortes fährt eine Art Hop on-off Bus den wir direkt nehmen. 

Leider spricht die nette Dame nur spanisch und das mit unglaublich vielen Jahreszahlen, Namen und sehr schnell. Da kann ich kaum folgen. Egal, wir fahren einen größeren Bogen an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei und halten in Teopanzolco, einer freigelegten Tempelzone der Azteken (1300-1521 Jahrhundert / was soviel heißt wie Platz der alte Tempel) Der hochgelegene Platz mit herrlicher Aussicht über die Stadt diente nach den Azteken den Spaniern als Stützpunkt und während der Mexikanischen Revolution 1910 als Artillery Platform. Zurück im Ort laufen wir noch eine Runde durch den kl. überdachten Bazar, die vollen Einkaufsstraßen und gönnen uns ein leckeres typisches Wasserfruchteis. Der Palacio selbst ist leider seit dem großen Erdbeben letzten September geschlossen und wird renoviert.  

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Do

18

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Cuernavaca

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Mi

26

Sep

2018

Serenity auf Landurlaub

Bocas del Toro nach San Jose/Costa Rica & weiter nach Mexico

 

Mit –“Caribe Shuttle “geht es per Wassertaxi nach Almirante, dort in einen Kleinbus, bis nach Sixaola, die Grenze zu Costa Rica. Dort mit Gepäck per Pedes über die Straße an einen Schalter zum Ausklarieren anschließend über eine Brücke nach Costa Rica um im dortigen Büro die Einreiseformalitäten zu erledigen – Interessanter Grenzübergang !  

Im Anschluß zu einem wartenden Bus aus CR mit dem es dann weiter bis nach Puerto Vieja, einer Strand-Region geht. Dort gibt es in einer Ferienanlage einen Stop mit Snack. Nach 2 Std Pause nochmals 4 Std Fahrt bis nach San Jose, wo wir abends eintreffen. Einmal mit dem Bus durch halb Costa Rica, auch genannt die Schweiz Lateinamerikas. Die Straßen sind vorbildlich, Bananenplantagen soweit das Auge reicht, alles wirkt ein wenig wohlhabender, sauberer und organisierter. Am nächsten Tag geht es per Flieger nach Mexiko City. Jost Schwester Verena und ihr Mann Arturo holen uns vom Flughafen ab. Sie leben und arbeiten seit vielen Jahren hier und wir dürfen bei ihnen eine Weile wohnen und den Flair Mexikos genießen. 

Der Tag ist aber damit für heute noch nicht zu Ende. Verena hat Karten für eine Gala/Benefizveranstaltung. Die Jungs gehen lecker essen und wir Mädels machen uns schick und genießen das Konzert. Ein großes privat organisiertes/gesponsertes Projekt das jugendlichen aus einfachen Verhältnissen die Möglichkeit der Ausbildung an einem Musikinstrument im Zusammenhang von Schule und der Verpflichtung 4Std am Tag zu üben. Das Projekt betreut mittlerweile über 4000 Kinder in ganz Mexiko. Etwa 150 davon sind auf der Bühne. Aus aller Herren Länder werden temperamentvolle und gefühlvolle Kinderlieder vorgetragen, gemeinsam und Solis. Geniale Stimmen, wunderbaren Geigen, voluminöser Abgang. Für mich Gänsehaut-Feeling.  - Ein perfekter Start in Mexiko.

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Mi

26

Sep

2018

Serenity auf Landurlaub

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Mo

24

Sep

2018

Bocas del Toro

15.09 -24.09

Eine gute Woche hier in dem ruhigen Resort ist schnell um. Die Insel Bastimentos ist eine grüne Insel, durchzogen von tropischen Regenwald, Palmen, Bananen, Mangroven auf der einen Seite und einigen Stränden auf der anderen Seite. Von der Marina in den Mangroven sind wir in etwa 20 min am Strand. Die Tage sind geteilt in diverse Arbeiten am Boot, laufen durch die große, weitläufige Anlage und ein bisschen Strand-relaxing. Morgens um 10Uhr fährt für uns kostenfrei ein Marina-Shuttle-Lancha zum Hauptort und um 13 Uhr wieder zurück. Die sind zügig unterwegs und gut 10 min später ist man da. Genial. Das erste Mal nutzen wir es um von dort weiter mit dem nächsten Wasser-Taxi ans Festland, nach Almirante, zu fahren. Kein ansprechender Ort. In dem heillosen Durcheinander des Harbor Master Office geben wir unseren Antrag auf die Cruising Permit ab. Wir sollten in ein, zwei Tagen Bescheid bekommen und die Permit dann abholen – Haben wir bis heute nicht! Das nächste Mal im Ort stellen wir fest, dass es gleich zwei gut sortierte Ferreterias (Mischung aus Chinaladen und Baumarkt) gibt, was natürlich zum verweilen einlädt. Der Ort selbst ist witzig zusammengewürfelt - geschweißt wird auf der Straße, neben einer kl. hiesigen Küche, moderne Sportgeschäfte, neben traditionellem Handwerk und am Ufer jede Menge Bars, davor wie Bushaltestellen die Lanchas die zu den jeweiligen Inseln fahren. Eine Ferreteria hat sogar Solarpanel. Wir messen aus und Montag fahren wir ein drittes Mal rüber bestellen (sollen dann im Januar da sein – wir werden sehen). Die Anlage hier, hat nichts mit meiner sonstigen Vorstellung eines Hotelresorts zu tun. Es gibt ein nettes Hostel knapp 10min entfernt, jede Menge im Wald eingebetteter netter Holzhäuser und am Berghang diverse gepflegte Villen deren Gärten voll mit bunten exotischen Blumen sind. Dazwischen weitläufige Wege und herrliche Strände. Dazu verteilt drei nette Restaurant, eines sehr schick mit Pool. Beim laufen hört und sieht man ständig witzige Vögel incl. deren lautem Geschnatter (schwarz mit knallgelben Schwanz, Greifvögel mit hellgrauen Flügelspitzen, kleine Kolibris). Ein Faultier kriecht genau vor mir über den Waldweg, ganz langsam!! Das nette Gesicht schaut mich fast lächelnd an. Bei einem Spaziergang in der Dämmerung sehe ich drei Weißkopf-Makaken Äffchen. Scheu und neugierig gleichzeitig – so nett. Einzig der hier angeblich weit verbreitete rote Frosch versteckt sich erfolgreich. Es ist Nachsaison, die wenigsten Boote in der Marina sind bewohnt. Einzig am Hostel ist jeden Abend was los (leider oft grauselige Karaoke) Wir lernen die nette deutsche Crew der –JaJaPaMi- kennen. Die Beiden sind mit zwei Jungs ein halbes Jahr vor uns mit ihrem Katamaran und Jimi Cornell über den Atlantik gesegelt. Jana wusste auch das Montag Nachmittag ein Korbflechter im Hostel-Salinas- für eine Art Workshop ist. Jan und die Kids toben mit den anderen Backpackern im kleinen Pool und Jana und ich gekommen eine lustig, nette Einweisung von Dennis. Am Ende haben wir aus Kokospalmblättern ein ganzes Rosen Bukett geflochten – Cool ! Was wahrlich nicht cool ist, sind die kl. Stechmücken hier. Es regnet fast jede Nacht, es ist drückend-schwül warm, jede Bewegung schweißtreibend.

Die Mücken lieben das. Das Moskitonetz über dem Bett hilft aber tagsüber werden wir trotz gutem Deet-Spray heftigst attackiert. Wir haben einen Dehumidifier (elektr. Entfeuchter) bei der Marina leihweise geordert. Bei Luftfeuchtigkeit von meistens über 80% und ohne tägliches lüften würde sonst alles schnell schimmeln. 

Dienstag früh werden wir mit dem Wasser Taxi und Überlandbus nach Costa Rica, San Jose reisen, bevor Mittwoch der Flieger nach Mexiko geht. Serenity bleibt bis Anfang Jan 2019 hier bei Dock-Chef DeeCee hoffentlich in guten Händen.

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Mo

24

Sep

2018

Bocas del Toro

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Fr

14

Sep

2018

Einklarieren der anderen Art2

Freitag:  Die Marina hat die Behörden informiert und so waren drei Offizielle und der Fahrer Freitagmorgen bei uns an Bord. Ein Berg Papiere werden ausgefüllt und da es anfängt zu regnen lassen sie sich Zeit. Irgendwann ist sehr freundlich alles erledigt. Grüne Mülltüten-Capes werden lachend zurechtgeschnitten, dann fahren sie im offenen Boot zurück nach Bocas Town. 

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Do

13

Sep

2018

Vorbereitung & Törn nach Panama

07 & 09.09.2018

Vorbereiten für Panama.

Wir sind seit drei Wochen hier und die Papiere - Zarpe und Cruising Permit sind immer noch nicht durch den Behördenweg. Nun wollen wir aber schon wieder ausklarieren. Die Papiere brauchen wir um in Panama ohne Probleme einzulaufen. Wir geben die Pässe ab und für Samstagabend wurde uns Alles versprochen! Der Freitag ist unglaublich drückend schwül warm und ab Mittag regnet es viel. Jost füllt die Fuel Kanister auf, reinigt den Propeller, wir schreiben und lesen viel, haben nette neue Nachbarn und immer läuft irgendwo laute Musik. Morgen noch einmal Proviant einkaufen und ein letztes Mal durch den Ort, dann soll es Sonntagfrüh auf direktem Weg in den Norden von Panama – Bocas del Toro-  gehen. Gut 600 sm bei wenig Wind –gemäß Vorhersage.  

 

09 -13.09.2018    

Eine freundliche Überfahrt – Panama, Bocas del Toro

Die Papiere sind tatsächlich Samstagabend gebracht worden und Sonntagfrüh geben unsere Nachbarn Silvia und Dirk unsere Leinen frei - Kurs NW. Um ein wenig Wind abzubekommen und in die Strömung zu gelangen wollen wir einen Bogen fahren. Wir motoren einige Std. gen NW, der Wind setzt ein und irgendwann auch die Strömung. Bei sehr wenig Welle, Leichtwind und meist Passatbesegelung segeln wir mit angenehmen 5-7kn Speed dahin. Bis Mittwochabend bleibt das so – Champagner-segeln! Frühstücken am Tisch, Essen nicht aus Schüsseln sondern normal vom Teller, wir lesen viel, genießen das immer noch zügige vorankommen und die fast nicht vorhandene Welle! Das hatten wir so schon lange nicht mehr. Mittendrin quert eine halbe Meile hinter uns ein Segelschiff. Die Schweizer –Sailmore- nimmt per Funk Kontakt auf, wir tauschen uns kurz aus und wünschen gute Weiterfahrt. 100sm vor Bocas fangen die Segel, mangels Wind zu schlagen an und der Motor muss ran. Donnerstag später Nachmittag erreichen wir die Einfahrt in die große lagunenartige Inselgruppe von Bocas del Toro. Jost hatte vorher die genauen Wegepunkte eingegeben denn Markierungsbojen gibt es nicht mehr. In der Einfahrt selbst springen auf einmal drei große Delfine am Boot entlang – Was für eine Begrüßung. An der Marina –IGY Red Frog-, auf der Insel Bastimentos werden wir freundlich eingewiesen. Nach 592sm und gut viereinhalb Tagen liegen wir perfekt– am letzten Platz für dieses Jahr. 

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Do

13

Sep

2018

Vorbereitung & Törn nach Panama

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Do

06

Sep

2018

Cartagena de Indias

04 & 05.09.2018

Nach einem liebevollen Frühstück im kleinen offenen und grünen Innenhof des Hotels laufen wir ca 15 min in die Altstadt. Der Kontrast zu Medellin könnte nicht größer sein. Restaurierte bunte Paläste, Herrenhäuser mit Balkonen und grünen Innenhöfen, Kirchen, Klöster, schicke kleine Geschäfte, sauber, komplett umfasst von einer 13km langen, dicken alten Festungsmauer. Touristisch absolut vorzeigbar. Wieder haben wir einen Free-Tour-Termin. Der junge Mann macht das sehr nett, aber gegen den Kollegen aus Medellin kommt er nicht an. Er spult sein Programm ab, zeigt und erklärt die wichtigsten Plätze und nach zwei Std. ist es auch gut. Danach lassen wir uns treiben, laufen kreuz und quer durch die freundlichen Gassen – überall stehen Händler mit Mochilas (typischen bunten Taschen), Obst- oder kl. Essens- und Kaffeestände. Frische Limettenlimonade und das gute Eis schmecken. Nachmittags verziehen wir uns patschnass aufs Zimmer – es regnet heftig und aus der Altstadt wird klein Venedig, da das Wasser schlecht abläuft. Abends suchen wir entweder die falschen Plazas auf oder in der Woche wird es nicht praktiziert – wir finden kaum Tanzgruppen oder Musiker, die hier angeblich abends immer die Plätze bevölkern. Wir essen in einem wild-bunten-argentinischen Restaurant, der Flair ist perfekt, das Fleisch leider nicht. Egal, die Stadt gefällt uns auch so. Donnerstag beim Frühstück praktiziert die super nette Chefin Esperanza mit einem amerikanischen Pärchen und mir Spanisch Sprachunterricht und korrigiert uns – anstrengend und spaßig. Gegen 11 Uhr werden wir vom Busunternehmen MarSol am Hotel abgeholt, es werden noch Gäste an anderen Plätzen aufgenommen und dann geht es gut 4,5 Std. im kl. Bus zurück nach Santa Marta, direkt vor die Marina. Gebucht wird das Ganze unkompliziert über Whatsapp. Perfekt organisiert, professionell (und das Ganze für 15E pP.) Donnerstagabend sind wir wieder auf unserem Schätzchen. Müde und voll mit neuen Eindrücken – was für ein kontrastreiches Land ! 

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Do

06

Sep

2018

Cartagena de Indias

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Di

04

Sep

2018

Medellin "Die gefährliche Stadt" 2

Medellin Altstadt

Um 9 Uhr bereits sind wir in der Metro Station Alpujarra angekommen. Dort treffen wir uns mit dem Tour Guide von RealCityTours. Eine kostenlose Führung an deren Ende man einen –Tip- gibt, je nachdem wie gut der Guide es macht. Und Milo macht es super. Als kl. Gruppe laufen wir ca 3,5Std. durch die Altstadt. Er vermittelt sein Land, Leute und Geschichte mit viel Herzblut, beschönigt nichts, regt zum Nachdenken an, hat Humor und vermittelt nebenbei jede Menge Wissen (in angenehmen englisch) Beispiele: Auf die Metro sind die Medelliner sehr Stolz und das sieht man auch. Keine Sprayer, sauber, keiner isst in der Metro (und hier wird sonst überall gegessen). Sie ist ein Zeichen für den Aufbau und das man es schaffen kann, auch wenn einem das Wasser bis zum Hals seht (gemeint sind die Schulden für die Bahn). Über 50 Jahre lang wurde die Stadt und die Menschen hier zwischen den Machenschaften der Drogenkartelle, Politikern und Wirtschaftsinteressen zerrieben. Präsident Uribe (der Präsident der eisernen Faust) hat ab 2002 als erster ernsthaft versucht Drogen und Korruption zu bekämpfen und das Land für Touristen und Wirtschaft von außen interessant zu machen. Ihm und den nachfolgenden Präsidenten ist es gelungen das Land für alle etwas sicherer zu machen. Ein Teil davon ist gelungen. Ein wichtiges Projekt: Bildung. Schule incl. Universität ist für alle frei. Die Tour endet amSan Antonio Park wo wir noch mit Kolumbiens trauriger Vergangenheit konfrontiert werden. Hier stehen die zerfetzten Reste einer bronzenen Vogel-Statue des heimischen Künstlers Botero. 1995 wurde durch ein Sprengstoff-Attentat nicht nur die Figur zerstört. 23 Menschen, darunter auch Kinder, die ein Openair-Konzert feierten, verloren durch die Bombe ihr Leben. Botero bestand darauf, die Statue genauso zu lassen: Als Zeichen für den Drogenkrieg und die Opfer nannte er den Vogel Pajaro herido, verwundeter Vogel. 

Kurz darauf schenkte Botero der Stadt eine weitere Figur, den Vogel des Friedens 

So wie Milo alles erklärt, die Menschen beschreibt und unsere Fragen beantwortet, sind die historischen und teils modernen Gebäude/Plätze und wuseligen Straßen der Altstadt bei mir schon fast Nebensache und dieser Moloch von Stadt bekommt eine sympathischere Ausstrahlung.

Kaum wieder im Hotel regnet es in strömen. Wir müssen warten bis wir uns abermals in die Metro schwingen und an der Station Acevedo in die Gondel! Richtung Stadtteil Santo Domingo steigen. Von hier wird das Größen-Ausmaß der in dem Talkessel liegenden Stadt und der am Berghang „ärmeren“ Stadtteile sichtbar. Eine weitere Gondel geht hinauf in den Arvi Nationalpark. Von hier aus könnte man Wanderungen quer durch die Natur machen. Erstens haben wir dafür leider keine Zeit und zweitens fängt es wieder an zu regnen. Also machen wir uns auf den Rückweg, nehmen noch einen Snack in der Altstadt und dann den Bus zurück zum Flughafen. Viva Colombia ist pünktlich und so landen wir gegen 21.30 in Cartagena. Der Flughafen liegt direkt an der Stadt und mit einem günstigen Taxi sind wir kurz darauf im Stadtteil Getsemani im netten Hotel Patio de Getsemani.

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Di

04

Sep

2018

Medellin "Die gefährliche Stadt" 2

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