Mo

26

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Kuba

19.11 - 26.11.2018

Ein früher Flug, wieder mit der komfortablen Interjet (sehr viel Beinfreiheit u guter Service) sind wir mittags bereits in  Havanna. Wir hatten uns vorher bereits die notwendigen Touristen Visas gekauft und so sind wir schnell durch die Kontrolle. Wir tauschen unsere Euro in CUC – Cuba Convertibles, die Touristenwährung. Hier gibt es zwei Währungen, CUP – der Peso für die Einheimischen und CUC für die Touristen - Da heißt es aufpassen beim einkaufen. 

Mit dem Taxi geht es zum gebuchten AirB&B Haus - ein abenteuerlich aussehender Plattenbau 22 Stockwerke hoch. In der 11. Etage, ein altmodisch aber gemütliches & sauberes Apartment mit genialer Aussicht über die Dächer von Havanna und das Meer zum greifen nah. Hier werden wir sehr nett von Humberto eingewiesen. Anschließend geht es direkt auf Erkundungstour ins Zentrum. 

Etwa 20 Gehminuten die San Rafael entlang braucht man bis zum Capitol. Viele alte, sehr stark renovierungsbedürftige Häuser im Kolonialstil mit Einblick in wilde Treppenhäuser und Hinterhöfe, kleine fast leere Geschäfte & jede Menge Müll. Wir sehen die ersten herrlichen alten Autos  - in allen Farben und Pflegezuständen. Wir kaufen recht günstig Obst und Gemüse auf einem kl. Markt und teures Brot und Bier. Der empfohlene Supermarkt entpuppt sich als quirlige Minimall – wo es aber nicht wirklich viel in den Läden gibt. Im Fleisch-Supermarkt steht eine riesige Schlange an, auch wenn die Regale und Kühltruhen kaum gefüllt sind. Frischware (Butter, Yogurt, Milch) suche ich vergebens. Das wird ein interessantes, übersichtliches Kochen die nächsten Tage. Auch der erste Eindruck der Menschen ist ernüchternd. Ein Lächeln ist selten, eher unfreundliche Reaktionen auf Fragen. Der Vermieter hat uns ein Restaurant empfohlen. El Biky, nur ein paar Straßen weiter, ist neu, modern und richtig gut! 

Dienstag  gleich hatten wir eigentlich früh um Acht eine Free-Guided-Bike-Tour gebucht. Zu fünft sind wir an verabredetet Stelle aber kein Guide und keinerlei weitere Information 

Wir planen um und steigen in den Hop-on-off-Bus und werden an die bekannten Stellen in Havanna chauffiert. Am “Place de la Revolution“ wollen wir hoch auf den Marti-Tower der ist jedoch vom Militär abgesperrt. Auf meine Frage warum und ob er vielleicht morgen auf ist, erhalte ich nur unfreundliches -No se- Ich weiß nicht. Der riesige Friedhof Cementario Colon aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts, zur Zeit der großen Investitionen der Amerikaner und Spanier vor der Revolution besteht fast ausschließlich aus weißem Marmor mit sehenswerten Skulpturen. Das altehrwürdige Hotel National ebenfalls ein Highlight. Im Garten dahinter, mit Aussicht aufs Meer genehmigen wir uns einen Kaffee und laufen durch das alte Gebäude. Am Rand des Gartenbereichs ist ein alter Bunker mit Freilaufgängen zu besichtigen. Und überall immer wieder diese herrlichen alten Autos der vierziger-fünfziger Jahre. In allen Farben, Modellen, meist mit richtig lautem Sound und ihre Hupen lieben die Kubaner sehr. Viel gefahren und gelaufen sind wir Nachmittags platt wieder zurück im Apartment. Mittwoch nehmen wir uns die eigentliche Altstadt zu Fuß vor. Viele Gebäude sind bereits renoviert. Noch mehr jedoch sind verfallen oder werden gerade renoviert. Nächstes Jahr soll die 500 Jahr Feier von Havanna und zugleich 60 Jahre Revolution in großem Rahmen gefeiert werden. Bis dahin müssen auch die überall aufgerissenen Straßen fertig sein. Insgesamt hat die Altstadt wirklich sehr schöne und interessante Ecken, kleine Parks, jede Menge alte Monumente und nette Bars. Natürlich klappern wir auch die Kult-Bars –Bogedita de Media- und –Floridita- ab. Die Placa de Cathedral und die Ospera sind echt beeindruckend. Wir genehmigen uns einen Mojito in einer netten Nebenstraße und wollen schick direkt neben der Oper am Capitol essen gehen - Nun ja, der Preis und das Ambiente waren ok, das Essen nicht so toll. Donnerstag starten wir den zweiten Versuch zur Fahrradtour. Die Organisation-Strawberry Tours- hat sich gemeldet und als Entschuldigung eine freie Autorundfahrt angeboten. Aber das ist erst morgen. Erst mal machen wir mit Cäsar eine richtige gute vierstündige Fahrrad-Rundfahrt durch viele Bezirke, bekommen jede Menge Informationen und die Bewegung auf den Rädern macht uns richtig Spaß. Abends habe ich für uns mit der gleichen Organisation eine –Nightlife Tour- durch die Altstadt von Havanna gebucht (Free-Guided, man gibt am Ende der Tour dem Guide das was man meint – je nachdem wie gut er war). und Alex ist genau wie sein Kollege Cäsar, sehr gut. Wir sind eine nette Truppe von ca 15 Leuten, die Meisten vom Kreuzfahrtschiff. Wir laufen durch die Altstadt, besuchen vier ganz unterschiedliche Salsa Bars, bekommen eine lustige Einweisung in Salsa, genießen leckere Drinks (Mojito, Canchanchara, Ron Guyaba) und bewundern die Tanzkünste der jungen Leute. Den Abschluss macht eine dunkle, laute private Bar in der afrikanische Konga Musik gespielt und getanzt wird – ein cooler Abschluss. Der Abend hat uns super Spaß gemacht. Leicht angeschickert machen wir uns gegen 1:00 Uhr auf den Rückweg ins Apartment.

Freitag werden wir um 10 Uhr von Cäsar und Alexandro dem Fahrer mit einem offenen Oldtimer abgeholt – es ist zwar Rosa wie so viele Autos hier, aber cool ist es trotzdem. Da Cäsar weiß was wir schon alles gesehen haben, sucht er neue Orte aus. Im Stadtteil Miramar mit seinen ausländischen Botschaften und schicken Diplomatenwohnungen gibt es auch einen Bereich den der Künstler Jose Fuster als Hommage an –Gaudi- in Kunst verwandelt hat. Die Nachbarn haben sich angeschlossen. Und so gibt es mehrere Häuser die grellbunt im mosaikverfahren alle möglichen geschichtlichen Kubanischen Situationen darstellen. Echt verrückt schön. Offen geht es weiter, die Uferstraße –den Malecon- entlang bis hoch hinter das Fort zur großen Jesus Statue aus italienischem Marmor. Die Aussicht von hier über die Einfahrt in die Bucht, das Kreuzfahrtschiff, die markanten hohen Gebäude - die Skyline der Stadt, herrlich. 

Abends haben wir uns mit Cäsar zum Essen verabredet. Es wird ein sehr anregender, interessanter Abend indem uns ein optimistischer junger Mann sein Land mit seinen Schattenseiten, aber einer positiven Entwicklung für die Zukunft, teils humorvoll vermittelt. 

Samstag hat Jost eine Tour aufs Land, nach Vinales, gebucht. Gegen Acht werden wir in einem 49er mittelblauen Chevrolet abgeholt. Kaum aus der Stadt raus wird es herrlich grün mit Bananenplantagen, hohen Palmen und viel Ackerbau und Viehzucht. Die Pferdefuhrwerke fahren mit auf der Schnellstraße und Ochsen ziehen mit dem Pflug furchen ins Feld! So ein altes Auto ist so lange schön wie man kurze Strecken fährt. Die fast 150 km bis Vinales sind dann schon anstrengend. Es scheppert, rappelt, ist laut, bei jeder Bodenwelle spüren wir die Federn der Sitzbank und irgendwie schaffen es auch die Dieselabgase des Motors irgendwie in die Kabine. In der Nähe von Vinales, auf einer Farm machen wir halt. Auf Pferden reiten wir eine Runde über die Felder, werden nett über Kaffee und Tabak Anbau informiert und der Honig und die Zigarre schmecken. Weiter geht es zur Höhle von Guarapera. Die ist echt nett, aber es werden viele zu viele Menschen gleichzeitig hineingelassen und so warten wir unglaublich lange im stickigem Gang bis es mit einem Boot ein paar Minuten bis zum Ausgang geht. Im Ort selber werden wir zu einem Touri-Restaurant gebracht. Diese Abfertigung ist so überhaupt nicht unser Ding, auch wenn das Essen gar nicht schlecht ist und die Bedienung nett. Der tolle Aussichtspunkt am Hotel Los Jazmines hoch über dem Tal und die Sicht auf den großen bemalten Kalkfelsen- Mural de Prehistoria sind ein schöner Abschluss. Als wir nach fast 10 Std. zurück am Apartment sind wollen wir nur noch unsere Ruhe. Sonntag nehmen wir den Tour Bus T3 vom Placa Central und fahren die Küste östlich entlang bis Santa Maria. Am Strandstück Tropicoco steigen wir aus und genießen, zwischen den kubanischen Familien, den Strand und das herrliche Wasser. Der Weg zurück ist da schon etwas anstrengender, weil scheinbar alle zur gleichen Zeit wieder in die Stadt zurück wollen. Abends laufen wir noch die lange Uferstraße, den Malecon, entlang. Hier tummelt sich am Wochenende die Jugend, mit Getränken und Musik. Auch wir haben uns eine Zigarre und ein Bierchen mitgebracht und genießen unseren letzten Abend. Montag haben wir nur bis Mittag das Apartment, laufen den Nachmittag nochmal gemütlich quer durch alle Straßen bevor uns abends Lester mit seinem Taxi durch den abgasintensiven Abendverkehr der alten Autos zum Flughafen bringt. Eine lange Nacht im Flieger dann sind wir wieder in Deutschland.

 

Persönliches Fazit: Das Land hat sich geöffnet, ist aber immer noch sozialistisch. Da wir als Selbstversorger hier gewohnt haben können wir ein wenig nachvollziehen wie anstrengend das tägliche Leben ist. Beispiel - wir sehen Eier, wollen welche kaufen, sorry nur auf Ration für Einheimische. Ich will Brot kaufen, sorry heute nicht mehr, ob morgen dann weiß sie nicht. Internet - nur an Wifi-Plätzen und dann mit Code-Karten die jeweils nur für eine Std. Internet gültig sind. Für alles anstehen, Geschäfte sind meist nicht als solche zu erkennen, oft leer und mehr als einmal muss ich um eine Korrektur der Rechnung bitten! Drinks für 3-5 CUC (1Euro -1,1 CUC) sind ok. Essengehen, wenn man weiß wo auch. Touren aufs Land sind teuer. Was für uns sehr abstoßend war  ist der allgegenwärtige Müll und der Gestank. Die Straßen werden fast jede Nacht gefegt, aber tagsüber schmeißt jeder alles einfach hin, bis zu toten Hühnern oder sogar einem dicken Schweinskopf!  Man sieht, das vieles im Umbruch ist und renoviert wird. Das Schulsystem ist frei für Alle und es gibt gute Universitäten, die Krankenversorgung jedoch soll sehr schlecht sein. Wer das Geld hat darf Reisen und gegen entsprechenden Importzoll kann fast alles eingeführt werden. Wirklich schön wär es wenn Cäsar mit seiner positiven Einstellung und Zukunftsvision von Kuba Recht behält. Die Insel hat auf jeden Fall ihren ganz eigenen Flair.

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Mo

26

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Kuba

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So

18

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Cancun

Cancun 14. - 18.11.2018

Komisches Gefühl nach doch so langer & schöner Zeit Cuernavaca zu verlassen. Es ist uns wie ein zweites Zuhause geworden. Mittwochmittag bringt uns Verena zum Flughafen in Mexico City und mit Interjet geht es nach Cancun, wo Jorge uns schon erwartet. Jost Neffe wohnt und arbeitet mit Frau und Baby hier in Cancun. Bevor wir für drei Nächte bei ihnen wohnen dürfen hat Verena noch eine Überraschung für uns. Zwei Nächte in einem superklasse Hotel direkt an der Cancun-Hotelmeile sind für uns gebucht. Donnerstag ist es leider für hiesige Verhältnisse unglaublich kühl, diesig mit kaltem Wind aber wir genießen das wunderbare Ambiente, das geniale Essen und die leckeren Cocktails. Ungewohnt (aber nicht unangenehm) für uns sich überall bedienen zu lassen! Freitag scheint wieder die Sonne, wir schwimmen in den hohen Wellen die an den Strand brechen und hängen im Pavillion ab. Gegen Nachmittag verlassen wir das exclusive Resort , fahren zu der Tauchbasis von - Squalo Divers - um alles für die morgigen Cenote Tauchgänge vorzubereiten. Im Haus von Jorge und Rosalie (die Familie ist unterwegs) versorgen und schmusen wir mit    -Pastis- der Katze.

Samstag geht es früh zum tauchen. Mit Juan dem Tauchguide fahren wir bis Puerto Murelos und ab da ins Landesinnere nur Urwald rechts & links. Wir fahren auf ein Privatgelände und parken vor der Cenote Chi Chan. Wir sind fast alleine hier. Wir machen uns fertig und tauchen ein in eine 50m tiefe Cenote mitten im Urwald. Auf 33-35m schwebt eine nebelartige Sedimentschicht, wir bleiben kurz darüber. Die Sonne wirft einen grandiosen Strahl genau in die Mitte der Cenote. Juan weiß wo in einem Stein ein alter Haifischzahn eingefangen ist. Fingerdick ist er beeindruckend. Ein cooler Tauchgang. Nach einer kleinen Pause fahren wir ein Stück weiter zur Cenote Zapote. Die ist etwas besser besucht aber nur von Schwimmern/Schnorchlern. Der Einstieg ist wieder über eine Treppe. Auf etwa 10m Tiefe verjüngt sich die Cenote wie bei einer Sanduhr um danach wieder groß zu einer Höhle zu werden. Wir bleiben wieder auf ca 30 Meter und sind fasziniert von den riesigen Stalagtiten die wie Glocken oder auch Elefantenfüße von der Seite ins Wasser ragen. Wir haben Beide noch gut Luft/Zeit auf der Uhr, aber Juan drängt leider nach oben. Zum Abschluss führt unser Guide uns noch in Puerto Murelos mitten im alten Teil des Dorfes in eine Marisqueria – mit landestypischen Gerichten – sehr lecker. 

Sonntag nehmen wir Rosalies Auto und fahren ins nördliche Cancun, vorbei an unzähligen Hotelanlagen und Strandrestaurants bis zur Playa Blanca. Wir parken direkt am Strand! Genehmigen uns zwischen den Mexis (hier gibt es kaum Touristen) einen leckeren Snack, laufen den weißen Strand entlang, schwimmen u. genießen ein wenig die Sonne – mit Sicht auf die Hotelburgen weiter im Süden. Cancun von der nicht so touristischen Seite. Abends gehen wir Alle lecker essen und Jorge gibt uns noch jede Menge gute Informationen über Kuba mit auf den Weg.

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So

18

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Cancun

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Mi

14

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Dia de Muertes/Cuernavaca

29.10. – 14.11.2018

Nach der herrlich turbulenten Woche wird erst mal ein Gang zurückgeschaltet. Bis Donnerstag – den 01.11 - Allerheiligen. Hier heißt der Tag "Dia de Muertes" – Tag der Toten. Das ist keine Trauerveranstaltung sondern ein farbenprächtiges Volksfest zu Ehren der Toten. Nach dem Volksglauben kehren die Seelen der Verstorbenen an diesen Tagen zu den Familien zurück um die sie zu besuchen. Wohnungen und Friedhöfe werden prachtvoll mit Blumen, Kerzen, Todessymbolen (Totenschädel) aller Art dekoriert, mit bunten Wegweisern für die Verstorbenen vom Haus bis zum Friedhof, damit sie sicher zum Familienfest finden.  

Zitat Wiki: In der Nacht zum Fest Allerheiligen wird die Ankunft der gestorbenen Kinder erwartet der Angelitos, der kleinen Engel. Nachdem in der Nacht auf den 2.Nov. die Seelen der verstorbenen Erwachsenen ebenfalls im Haus empfangen wurden, findet anschließend der Abschied von den Verstorbenen auf den Friedhöfen statt. Dort werden mitgebrachte Speisen gegessen, es wird getrunken, musiziert und getanzt. Um Mitternacht ist für die Verstorbenen die Zeit gekommen, wieder ins Jenseits zurückzukehren – bis zum nächsten Jahr. Auf diese Art und Weise soll niemand vergessen werden. 

Wir erleben das in Mexiko City, bzw. in Mixquic. Leider regnet es heftig und da bleiben viele Gräber unbeleuchtet. Drumherum ist buntes Treiben angesagt. Fast schon Jahrmarkt artig. Uns ein wenig zu viel, aber auf jeden Fall ein Erlebnis.

Die zwei Wochen danach verbringen wir fast nur in Cuernavaca. Das Wetter hat sich etwas beruhigt. Es regnet nicht mehr jeden Abend. Jost kämpft mit einer hartnäckigen Erkältung und versucht diverse Arbeiten abzuschließen. Es gibt irgendwie alles hier in den umliegenden Baumärkten und Ferreterias – man muss nur wissen wo und muss Nerven bei dem allgegenwärtigen heftigen Verkehr bewahren. Ich stürze mich auf den Garten und Blumentöpfe, backe ein wenig und nutze das Laufband um das leckere mexikanische Essen zu verarbeiten. Die Zeit hier in Cuernavaca ist schon wieder um.  - Wunderschön war sie !! - 

Morgen, am 14.11 geht es mit dem Flieger nach Cancun. 

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Mi

14

Nov

2018

Serenity auf Landurlaub - Dia de Muertes/Cuernavaca

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So

28

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Formel 1

26 – 29.10.18

Das lange Wochenende steht ganz im Zeichen von Formel 1. Der Rennwagen-Zirkus hat im Autodromo Rodriguez in Mexiko City seine Zelte aufgeschlagen. Freitag mit freiem Training der F1 Boliden und der Porsche Flitzer, Samstag mit Qualifying und Sonntag dann mit dem Rennen selbst vermitteln eine tolle Mischung aus Formel1 Flair, mexikanischem Temperament und perfekter Organisation. Jeder von uns darf einen Teil davon auf dem Gelände erleben.

Samstagnachmittag findet dann auch noch ein Umzug zu -Ehren des Tag der Toten- im Historischen Zentrum statt. Bei so vielen Veranstaltungen in Mexico Stadt ist der Verkehr unglaublich. Parkplatz-finden ist ein Abenteuer, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Wunderbare Kostüme und Wagen und eine super Stimmung der Menschenmassen. 

Während Helmut, Jost und Verena den Höhepunkt der F1 am Sonntag genießen fahren Andrea und ich in den historischen Stadtteil – Coyoacan- Dieser ist voll mit sonntäglichen Familien, wenig ausländischen Touristen, einem traditionellen Handwerker Markt, alten Gebäuden, kleinen Parks und leider einem Frida Kalho Haus/Museum, in welchem ohne vorherige Reservierung ein Besuch nicht möglich ist (Wartezeit min 3 Std. u. ohne Garantie dann auch rein zu dürfen) Das hätten wir besser planen sollen. Der Frida Kahlo Park ist aber auch nicht schlecht. Abends nehmen wir wieder Abschied von Schwester und Schwager. Die Beiden begeben sich morgen auf weitere Sightseeing Tour nach Palenque und San Christobal und wir heute noch zurück nach Cuernavaca – Wow, was für eine Woche. Das muss ich erst mal alles wieder in meinem kleinen Kopf verarbeiten.

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So

28

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Formel 1

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Mo

22

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Taxco

Montag fahren wir etwas weiter – bis nach Taxco. Die alte Silber-Minen-Stadt. Am grünen Berghang gelegen, die Bergkette der Sierra Nevada im Hintergrund, ist der Anblick der schmucken Stadt von Ferne allein schon grandios. Verena weiß um eine alte Silbermine unter einem traditionellen Hotel die wir mit sehr netter Führung besichtigen. Danach geht es in einem alten VW-Käfer (alle Taxis hier sind so) hoch in die eigentliche Altstadt, vorbei an weißgetünchten Häusern, verwinkelten Gassen und kl. Plätzen. Trotz touristisch perfekter Vermarktung bleibt für mich ein Flair von kolonialzeitlicher Atmosphäre. Am Hauptplatz dann das Wahrzeichen der Stadt – die Kirche Santa Prisca , im spätbarocken Stil, reich verziert mit großen Altären und Gemälden innen, nach dem letzten Beben bereits wieder fast komplett renoviert. Die Stadt heißt nicht umsonst Silberstadt – Wir Mädels laufen durch unglaublich viele Silberläden u Helmut geduldig beratend hinterher. Abschließend führt uns Verena in ein klasse Hotel-Restaurant mit tollen Bildern, genialer Aussicht und guter regionaler Küche. 

Dienstag und Mittwoch genießen wir die Sonne und das angenehme Wetter, laufen über den örtlichen Obst und Gemüse Markt und bummeln ein wenig durch den trubeligen Ort Cuernavaca. 

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Mo

22

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Taxco

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So

21

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Tepoztlan & Xochicalco

20 & 21.10.18

Die Beiden haben kaum Zeit sich zu akklimatisieren – Samstag fahren wir alle nach Tepoztlan. Etwa eine Autostunde entfernt liegt die Magische Stadt (seit 2002 zählt die Stadt zu den Pueblos Magicos) auf 1400m an einer bizarren Gebirgskette. Eine alte, bunte Stadt mit Markt und vielen regionalen Anbietern – Bummeln, staunen, shoppen, quatschen. Herrlich.

Sonntag geht es, wiederum eine gute Autostunde entfernt von Cuernavaca, zur Ausgrabungsstätte von Xochicalco (was in der Nahuatl-Sprache soviel heißt wie Platz der Blumen) Auf einem Hügel gelegen ist die Pyramiden Struktur geprägt von großen Plätzen, zeremoniellen Bauten und Wohnkomplexen der geistigen Oberschicht, künstlich terrassierten Abhängen und gemauerten Straßen. 200 vor Christus wurden die ersten Besiedlungsspuren gefunden, zw. 700-900n Chr. war die Blütezeit. Danach wurde die Stadt niedergebrannt, zerstört u verlassen. Leider kann das sonst intakte Observatorium wegen der Beschädigung beim letzten Erdbeben nicht besichtigt werden. Das Observatorium ist eine Höhle, durch die, modifiziert durch den Kamin, die Bewegung der Sonne untersucht wurde. Die Höhle war mit Stuck bedeckt und schwarz, gelb und rot bemalt. Die Höhe der Höhle misst 8,7 Meter und läuft an Decke sechseckig zu. Durch den Kamin wurden die Sonnenstrahlen auf den Boden der Höhle projiziert.

In den 105 Tagen vom 30. April bis 15. August scheint die Sonne in die Höhle. Bei der Bewegung der Sonne in Richtung des Sternbild des Krebses bzw bei ihrer Rückkehr am 14./15. Mai und 28./29. Juli ist die Sonne auf ihrem Höhepunkt und am astronomischen Mittag, dann fällt der Lichtstrahl direkt durch den Schornstein und zeigt das Bild der Sonne auf dem Boden der Höhle. Sicherlich wurde der Ort unter Ausnutzung des Sonnenphänomens auch für religiöse Zeremonien genutzt – wieder ein faszinierender Beweis über den unglaublichen Wissensstand der damaligen Kultur. 

Wir schließen den Tag mit einem Besuch des historischen Hotel Hacienda San Antonio El Puente ab. Eine ehemalige Haciendea eines Zuckerohroligarchen, die zu einem Luxushotel umgebaut wurde. Die  bestehenden Gebäude wurden renoviert und somit 

hat man eine gute Vorstellung wie es früher hier aussah.

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So

21

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Tepoztlan & Xochicalco

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Fr

19

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Mexico City

Verena u Arturo haben einige Dinge in Mexiko Stadt zu erledigen und ich fahre mit. Die Stadt hat ca 20 Mill. Einwohner! (Neben Tokio die zweitgrößte Stadt der Welt), liegt in einem 100km breiten Tal auf 2310m Höhe und ist auf drei Seiten von Bergen umgeben. Den berühmten Zwillingen –Popocatepetl u. Iztacihuatl sowie der Sierra Nevada. Sie wurde auf den Überresten der Aztekenstadt Tenochtitlan aufgebaut. Die Stadt befindet sich in einer durch Erdbeben gefährdeten Region, die regelmäßig von Erdstößen erschüttert wird. Das letzte große Beben war erst im Sept. 2017! Wenn man durchfährt meint man alle Menschen sind in Bewegung – der Verkehr, teils sechsspurig, ist unglaublich! Die Stadt ist voller moderner Hochhäuser, herrlich bunt, mit tollen alten gut restaurierten Plätzen, überall grünen Lungen, dazwischen alte Häuser, riesige historische Bauten und immer wieder gute Wandmalereien. Speziell jetzt, kurz vor dem –Dia de los Muertos-, dem Tag der Toten sind die Hauptplätze der jeweiligen Stadteile wunderbar mit orangefarbene Tagetes Blumen (Blume der Toten) geschmückt. An der –Reforma- der Hauptschlagader der Stadt steige ich aus und laufe Richtung Alameda Park und Zocalo (Zentrum der Altstadt) Vorher, im Museo Mural Diego Rivera nehme ich mir viel Zeit und bewundere das große Wandbild – Traum eines Sonntagnachmittags im Alameda Park- Auf 15m Breite 400 Jahre mexikanische Geschichte, Eroberung, Diktatur, Revolution. Das Gemälde wimmelt von prominenten historischen Figuren (Hernan Cortes, Zapatista, Frida Kahlo), Skelette (Ausdruck für Sozialkritik) Azteken. Der Alameda Park war ursprünglich ein aztekischer Marktplatz und später ein Ort der Inquisition der Spanier – alles in allem ein faszinierendes aber auch verstörendes Bild. 

Das Wetter zieht sich zu und die riesige Mexiko Fahne auf dem Zocalo hängt fast schon in den Wolken. Der Platz, inmitten der alten Kirchen und Prachtbauten (Kathedrale von Mexiko, Palacio Nactional, Palacio Municipal) ist am heutigen Tag ein großer Büchermarkt. Es fängt an zu regnen – ich mache mich auf den Rückweg. Abends kommen Andrea u Helmut aus Deutschland an – Hey super! Danach stauen wir uns zurück nach Cuernavaca.

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Fr

19

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Mexico City

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Do

18

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Cuernavaca

Jetzt sind wir schon fast drei Wochen in Cuernavaca. Das liegt etwa 1,5 Autostunden von Mexiko City entfernt auf ca 1500 Metern Höhe. Wie genießen das Schwester u.Schwager-Verwöhn-Programm, daneben kümmert sich Jost um ein paar Reparaturen am Haus und ich mache zwei Wochen Sprachenschule spanisch. Anstrengend und mit verwirrender Grammatik –puh. Das Klima um die Jahreszeit ist sehr angenehm. Morgens frisch, tagsüber T-Shirt Sonnenwetter und spät Abends regnet es bzw. es schüttet! Und das mit schöner Regelmäßigkeit – wenn nicht tropische Stürme im Atlantik und Pazifik Einfluss nehmen. So wie die letzten Tage. Dann nämlich regnet es oft! Die Tage fahre ich mit dem Bus aus dem Ort hoch in das Viertel wo wir wohnen. Es fängt an zu regnen! Ich weiß nicht was der Busfahrer noch sieht zwischen seinen ganzen Girlanden und Aufklebern - ich sehe fast nichts. Wir biegen ab. Warum er gerade heute eine andere Strecke nimmt weiß ich nicht und schaue noch interessierter nach vorne. Wassermassen kommen uns auf der ansteigenden Kopfsteinpflaster-Straße entgegen. Ich habe das Gefühl der Bus fährt einen Wasserfall hoch. Unglaublich. Die Menschen die aussteigen landen im weit über knöcheltiefen Wasser. Keiner reagiert aufgeregt. Scheint normal. Irgendwann sind wir auf einem kl. Abstellplatz angelandet, ich bin der letzte Gast, der Busfahrer ignoriert meine Fragen kopfschüttelnd, steigt aus und geht – Ah ja !! Ok, Google Maps und 15min später – durch überflutete Kopfsteinpflaster-Gassen und kniehoch patschnass bin ich dann am Haus von Verena. 

Einen Tag erkunden wir das schöne alte Stadtzentrum von Cuernavaca. Es ist Wochenende, viele Familien tummeln sich an der Placa de Armas unter den Bäumen. Vor dem Palacio de Cortes fährt eine Art Hop on-off Bus den wir direkt nehmen. 

Leider spricht die nette Dame nur spanisch und das mit unglaublich vielen Jahreszahlen, Namen und sehr schnell. Da kann ich kaum folgen. Egal, wir fahren einen größeren Bogen an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei und halten in Teopanzolco, einer freigelegten Tempelzone der Azteken (1300-1521 Jahrhundert / was soviel heißt wie Platz der alte Tempel) Der hochgelegene Platz mit herrlicher Aussicht über die Stadt diente nach den Azteken den Spaniern als Stützpunkt und während der Mexikanischen Revolution 1910 als Artillery Platform. Zurück im Ort laufen wir noch eine Runde durch den kl. überdachten Bazar, die vollen Einkaufsstraßen und gönnen uns ein leckeres typisches Wasserfruchteis. Der Palacio selbst ist leider seit dem großen Erdbeben letzten September geschlossen und wird renoviert.  

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Do

18

Okt

2018

Serenity auf Landurlaub - Cuernavaca

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Mi

26

Sep

2018

Serenity auf Landurlaub

Bocas del Toro nach San Jose/Costa Rica & weiter nach Mexico

 

Mit –“Caribe Shuttle “geht es per Wassertaxi nach Almirante, dort in einen Kleinbus, bis nach Sixaola, die Grenze zu Costa Rica. Dort mit Gepäck per Pedes über die Straße an einen Schalter zum Ausklarieren anschließend über eine Brücke nach Costa Rica um im dortigen Büro die Einreiseformalitäten zu erledigen – Interessanter Grenzübergang !  

Im Anschluß zu einem wartenden Bus aus CR mit dem es dann weiter bis nach Puerto Vieja, einer Strand-Region geht. Dort gibt es in einer Ferienanlage einen Stop mit Snack. Nach 2 Std Pause nochmals 4 Std Fahrt bis nach San Jose, wo wir abends eintreffen. Einmal mit dem Bus durch halb Costa Rica, auch genannt die Schweiz Lateinamerikas. Die Straßen sind vorbildlich, Bananenplantagen soweit das Auge reicht, alles wirkt ein wenig wohlhabender, sauberer und organisierter. Am nächsten Tag geht es per Flieger nach Mexiko City. Jost Schwester Verena und ihr Mann Arturo holen uns vom Flughafen ab. Sie leben und arbeiten seit vielen Jahren hier und wir dürfen bei ihnen eine Weile wohnen und den Flair Mexikos genießen. 

Der Tag ist aber damit für heute noch nicht zu Ende. Verena hat Karten für eine Gala/Benefizveranstaltung. Die Jungs gehen lecker essen und wir Mädels machen uns schick und genießen das Konzert. Ein großes privat organisiertes/gesponsertes Projekt das jugendlichen aus einfachen Verhältnissen die Möglichkeit der Ausbildung an einem Musikinstrument im Zusammenhang von Schule und der Verpflichtung 4Std am Tag zu üben. Das Projekt betreut mittlerweile über 4000 Kinder in ganz Mexiko. Etwa 150 davon sind auf der Bühne. Aus aller Herren Länder werden temperamentvolle und gefühlvolle Kinderlieder vorgetragen, gemeinsam und Solis. Geniale Stimmen, wunderbaren Geigen, voluminöser Abgang. Für mich Gänsehaut-Feeling.  - Ein perfekter Start in Mexiko.

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Mi

26

Sep

2018

Serenity auf Landurlaub

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Mo

24

Sep

2018

Bocas del Toro

15.09 -24.09

Eine gute Woche hier in dem ruhigen Resort ist schnell um. Die Insel Bastimentos ist eine grüne Insel, durchzogen von tropischen Regenwald, Palmen, Bananen, Mangroven auf der einen Seite und einigen Stränden auf der anderen Seite. Von der Marina in den Mangroven sind wir in etwa 20 min am Strand. Die Tage sind geteilt in diverse Arbeiten am Boot, laufen durch die große, weitläufige Anlage und ein bisschen Strand-relaxing. Morgens um 10Uhr fährt für uns kostenfrei ein Marina-Shuttle-Lancha zum Hauptort und um 13 Uhr wieder zurück. Die sind zügig unterwegs und gut 10 min später ist man da. Genial. Das erste Mal nutzen wir es um von dort weiter mit dem nächsten Wasser-Taxi ans Festland, nach Almirante, zu fahren. Kein ansprechender Ort. In dem heillosen Durcheinander des Harbor Master Office geben wir unseren Antrag auf die Cruising Permit ab. Wir sollten in ein, zwei Tagen Bescheid bekommen und die Permit dann abholen – Haben wir bis heute nicht! Das nächste Mal im Ort stellen wir fest, dass es gleich zwei gut sortierte Ferreterias (Mischung aus Chinaladen und Baumarkt) gibt, was natürlich zum verweilen einlädt. Der Ort selbst ist witzig zusammengewürfelt - geschweißt wird auf der Straße, neben einer kl. hiesigen Küche, moderne Sportgeschäfte, neben traditionellem Handwerk und am Ufer jede Menge Bars, davor wie Bushaltestellen die Lanchas die zu den jeweiligen Inseln fahren. Eine Ferreteria hat sogar Solarpanel. Wir messen aus und Montag fahren wir ein drittes Mal rüber bestellen (sollen dann im Januar da sein – wir werden sehen). Die Anlage hier, hat nichts mit meiner sonstigen Vorstellung eines Hotelresorts zu tun. Es gibt ein nettes Hostel knapp 10min entfernt, jede Menge im Wald eingebetteter netter Holzhäuser und am Berghang diverse gepflegte Villen deren Gärten voll mit bunten exotischen Blumen sind. Dazwischen weitläufige Wege und herrliche Strände. Dazu verteilt drei nette Restaurant, eines sehr schick mit Pool. Beim laufen hört und sieht man ständig witzige Vögel incl. deren lautem Geschnatter (schwarz mit knallgelben Schwanz, Greifvögel mit hellgrauen Flügelspitzen, kleine Kolibris). Ein Faultier kriecht genau vor mir über den Waldweg, ganz langsam!! Das nette Gesicht schaut mich fast lächelnd an. Bei einem Spaziergang in der Dämmerung sehe ich drei Weißkopf-Makaken Äffchen. Scheu und neugierig gleichzeitig – so nett. Einzig der hier angeblich weit verbreitete rote Frosch versteckt sich erfolgreich. Es ist Nachsaison, die wenigsten Boote in der Marina sind bewohnt. Einzig am Hostel ist jeden Abend was los (leider oft grauselige Karaoke) Wir lernen die nette deutsche Crew der –JaJaPaMi- kennen. Die Beiden sind mit zwei Jungs ein halbes Jahr vor uns mit ihrem Katamaran und Jimi Cornell über den Atlantik gesegelt. Jana wusste auch das Montag Nachmittag ein Korbflechter im Hostel-Salinas- für eine Art Workshop ist. Jan und die Kids toben mit den anderen Backpackern im kleinen Pool und Jana und ich gekommen eine lustig, nette Einweisung von Dennis. Am Ende haben wir aus Kokospalmblättern ein ganzes Rosen Bukett geflochten – Cool ! Was wahrlich nicht cool ist, sind die kl. Stechmücken hier. Es regnet fast jede Nacht, es ist drückend-schwül warm, jede Bewegung schweißtreibend.

Die Mücken lieben das. Das Moskitonetz über dem Bett hilft aber tagsüber werden wir trotz gutem Deet-Spray heftigst attackiert. Wir haben einen Dehumidifier (elektr. Entfeuchter) bei der Marina leihweise geordert. Bei Luftfeuchtigkeit von meistens über 80% und ohne tägliches lüften würde sonst alles schnell schimmeln. 

Dienstag früh werden wir mit dem Wasser Taxi und Überlandbus nach Costa Rica, San Jose reisen, bevor Mittwoch der Flieger nach Mexiko geht. Serenity bleibt bis Anfang Jan 2019 hier bei Dock-Chef DeeCee hoffentlich in guten Händen.

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Mo

24

Sep

2018

Bocas del Toro

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Fr

14

Sep

2018

Einklarieren der anderen Art2

Freitag:  Die Marina hat die Behörden informiert und so waren drei Offizielle und der Fahrer Freitagmorgen bei uns an Bord. Ein Berg Papiere werden ausgefüllt und da es anfängt zu regnen lassen sie sich Zeit. Irgendwann ist sehr freundlich alles erledigt. Grüne Mülltüten-Capes werden lachend zurechtgeschnitten, dann fahren sie im offenen Boot zurück nach Bocas Town. 

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Do

13

Sep

2018

Vorbereitung & Törn nach Panama

07 & 09.09.2018

Vorbereiten für Panama.

Wir sind seit drei Wochen hier und die Papiere - Zarpe und Cruising Permit sind immer noch nicht durch den Behördenweg. Nun wollen wir aber schon wieder ausklarieren. Die Papiere brauchen wir um in Panama ohne Probleme einzulaufen. Wir geben die Pässe ab und für Samstagabend wurde uns Alles versprochen! Der Freitag ist unglaublich drückend schwül warm und ab Mittag regnet es viel. Jost füllt die Fuel Kanister auf, reinigt den Propeller, wir schreiben und lesen viel, haben nette neue Nachbarn und immer läuft irgendwo laute Musik. Morgen noch einmal Proviant einkaufen und ein letztes Mal durch den Ort, dann soll es Sonntagfrüh auf direktem Weg in den Norden von Panama – Bocas del Toro-  gehen. Gut 600 sm bei wenig Wind –gemäß Vorhersage.  

 

09 -13.09.2018    

Eine freundliche Überfahrt – Panama, Bocas del Toro

Die Papiere sind tatsächlich Samstagabend gebracht worden und Sonntagfrüh geben unsere Nachbarn Silvia und Dirk unsere Leinen frei - Kurs NW. Um ein wenig Wind abzubekommen und in die Strömung zu gelangen wollen wir einen Bogen fahren. Wir motoren einige Std. gen NW, der Wind setzt ein und irgendwann auch die Strömung. Bei sehr wenig Welle, Leichtwind und meist Passatbesegelung segeln wir mit angenehmen 5-7kn Speed dahin. Bis Mittwochabend bleibt das so – Champagner-segeln! Frühstücken am Tisch, Essen nicht aus Schüsseln sondern normal vom Teller, wir lesen viel, genießen das immer noch zügige vorankommen und die fast nicht vorhandene Welle! Das hatten wir so schon lange nicht mehr. Mittendrin quert eine halbe Meile hinter uns ein Segelschiff. Die Schweizer –Sailmore- nimmt per Funk Kontakt auf, wir tauschen uns kurz aus und wünschen gute Weiterfahrt. 100sm vor Bocas fangen die Segel, mangels Wind zu schlagen an und der Motor muss ran. Donnerstag später Nachmittag erreichen wir die Einfahrt in die große lagunenartige Inselgruppe von Bocas del Toro. Jost hatte vorher die genauen Wegepunkte eingegeben denn Markierungsbojen gibt es nicht mehr. In der Einfahrt selbst springen auf einmal drei große Delfine am Boot entlang – Was für eine Begrüßung. An der Marina –IGY Red Frog-, auf der Insel Bastimentos werden wir freundlich eingewiesen. Nach 592sm und gut viereinhalb Tagen liegen wir perfekt– am letzten Platz für dieses Jahr. 

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Do

13

Sep

2018

Vorbereitung & Törn nach Panama

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Do

06

Sep

2018

Cartagena de Indias

04 & 05.09.2018

Nach einem liebevollen Frühstück im kleinen offenen und grünen Innenhof des Hotels laufen wir ca 15 min in die Altstadt. Der Kontrast zu Medellin könnte nicht größer sein. Restaurierte bunte Paläste, Herrenhäuser mit Balkonen und grünen Innenhöfen, Kirchen, Klöster, schicke kleine Geschäfte, sauber, komplett umfasst von einer 13km langen, dicken alten Festungsmauer. Touristisch absolut vorzeigbar. Wieder haben wir einen Free-Tour-Termin. Der junge Mann macht das sehr nett, aber gegen den Kollegen aus Medellin kommt er nicht an. Er spult sein Programm ab, zeigt und erklärt die wichtigsten Plätze und nach zwei Std. ist es auch gut. Danach lassen wir uns treiben, laufen kreuz und quer durch die freundlichen Gassen – überall stehen Händler mit Mochilas (typischen bunten Taschen), Obst- oder kl. Essens- und Kaffeestände. Frische Limettenlimonade und das gute Eis schmecken. Nachmittags verziehen wir uns patschnass aufs Zimmer – es regnet heftig und aus der Altstadt wird klein Venedig, da das Wasser schlecht abläuft. Abends suchen wir entweder die falschen Plazas auf oder in der Woche wird es nicht praktiziert – wir finden kaum Tanzgruppen oder Musiker, die hier angeblich abends immer die Plätze bevölkern. Wir essen in einem wild-bunten-argentinischen Restaurant, der Flair ist perfekt, das Fleisch leider nicht. Egal, die Stadt gefällt uns auch so. Donnerstag beim Frühstück praktiziert die super nette Chefin Esperanza mit einem amerikanischen Pärchen und mir Spanisch Sprachunterricht und korrigiert uns – anstrengend und spaßig. Gegen 11 Uhr werden wir vom Busunternehmen MarSol am Hotel abgeholt, es werden noch Gäste an anderen Plätzen aufgenommen und dann geht es gut 4,5 Std. im kl. Bus zurück nach Santa Marta, direkt vor die Marina. Gebucht wird das Ganze unkompliziert über Whatsapp. Perfekt organisiert, professionell (und das Ganze für 15E pP.) Donnerstagabend sind wir wieder auf unserem Schätzchen. Müde und voll mit neuen Eindrücken – was für ein kontrastreiches Land ! 

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Do

06

Sep

2018

Cartagena de Indias

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Di

04

Sep

2018

Medellin "Die gefährliche Stadt" 2

Medellin Altstadt

Um 9 Uhr bereits sind wir in der Metro Station Alpujarra angekommen. Dort treffen wir uns mit dem Tour Guide von RealCityTours. Eine kostenlose Führung an deren Ende man einen –Tip- gibt, je nachdem wie gut der Guide es macht. Und Milo macht es super. Als kl. Gruppe laufen wir ca 3,5Std. durch die Altstadt. Er vermittelt sein Land, Leute und Geschichte mit viel Herzblut, beschönigt nichts, regt zum Nachdenken an, hat Humor und vermittelt nebenbei jede Menge Wissen (in angenehmen englisch) Beispiele: Auf die Metro sind die Medelliner sehr Stolz und das sieht man auch. Keine Sprayer, sauber, keiner isst in der Metro (und hier wird sonst überall gegessen). Sie ist ein Zeichen für den Aufbau und das man es schaffen kann, auch wenn einem das Wasser bis zum Hals seht (gemeint sind die Schulden für die Bahn). Über 50 Jahre lang wurde die Stadt und die Menschen hier zwischen den Machenschaften der Drogenkartelle, Politikern und Wirtschaftsinteressen zerrieben. Präsident Uribe (der Präsident der eisernen Faust) hat ab 2002 als erster ernsthaft versucht Drogen und Korruption zu bekämpfen und das Land für Touristen und Wirtschaft von außen interessant zu machen. Ihm und den nachfolgenden Präsidenten ist es gelungen das Land für alle etwas sicherer zu machen. Ein Teil davon ist gelungen. Ein wichtiges Projekt: Bildung. Schule incl. Universität ist für alle frei. Die Tour endet amSan Antonio Park wo wir noch mit Kolumbiens trauriger Vergangenheit konfrontiert werden. Hier stehen die zerfetzten Reste einer bronzenen Vogel-Statue des heimischen Künstlers Botero. 1995 wurde durch ein Sprengstoff-Attentat nicht nur die Figur zerstört. 23 Menschen, darunter auch Kinder, die ein Openair-Konzert feierten, verloren durch die Bombe ihr Leben. Botero bestand darauf, die Statue genauso zu lassen: Als Zeichen für den Drogenkrieg und die Opfer nannte er den Vogel Pajaro herido, verwundeter Vogel. 

Kurz darauf schenkte Botero der Stadt eine weitere Figur, den Vogel des Friedens 

So wie Milo alles erklärt, die Menschen beschreibt und unsere Fragen beantwortet, sind die historischen und teils modernen Gebäude/Plätze und wuseligen Straßen der Altstadt bei mir schon fast Nebensache und dieser Moloch von Stadt bekommt eine sympathischere Ausstrahlung.

Kaum wieder im Hotel regnet es in strömen. Wir müssen warten bis wir uns abermals in die Metro schwingen und an der Station Acevedo in die Gondel! Richtung Stadtteil Santo Domingo steigen. Von hier wird das Größen-Ausmaß der in dem Talkessel liegenden Stadt und der am Berghang „ärmeren“ Stadtteile sichtbar. Eine weitere Gondel geht hinauf in den Arvi Nationalpark. Von hier aus könnte man Wanderungen quer durch die Natur machen. Erstens haben wir dafür leider keine Zeit und zweitens fängt es wieder an zu regnen. Also machen wir uns auf den Rückweg, nehmen noch einen Snack in der Altstadt und dann den Bus zurück zum Flughafen. Viva Colombia ist pünktlich und so landen wir gegen 21.30 in Cartagena. Der Flughafen liegt direkt an der Stadt und mit einem günstigen Taxi sind wir kurz darauf im Stadtteil Getsemani im netten Hotel Patio de Getsemani.

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Di

04

Sep

2018

Medellin "Die gefährliche Stadt" 2

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Mo

03

Sep

2018

Guatape & Pablo Escobar

Medellin - Guatape

Nach einem dürftigen Frühstück mit schlechtem Kaffee (und das im Kaffeeland Nr.1) setzen wir uns in die moderne, erstaunlich saubere Metro, fahren 4 Stationen um vom dortigen Busbahnhof Nord einen Bus nach Guatape bzw. La Piedra de Penon zu nehmen. Gut zwei Stunden sind wir unterwegs, vorbei an großen Fincas, Bananenplantagen, Maisfeldern, kleineren Dörfern, Pferdefuhrwerken und grünen, bergigen weiten Landschaften. In La Piedra de Penon, auf 2135 HM, steigen wir aus und laufen schon mal die ersten ca 150 Stufen hoch bis zum Kassenhäuschen. Mit dem Ticket dann geht es die eigentlichen 650 steilen Stufen auf den 70Mil Jahre alten Granit-Felsen hinauf. Vor uns geht ein junger Mann- mit einem 50kg Zementsack auf den Schultern- die Treppen hinauf bis zur Baustelle im oberen Drittel. Unglaublich, wir schnaufen schon und laufen konzentriert, aber auch noch mit dem Gewicht, puuh. Von oben hat man eine klasse Aussicht auf den Stausee. In den 70iger Jahren wurde das Gebiet gestaut (6400Hektar) das alte El Penol und eine Kirche verschwanden. Unten dann nehmen wir ein TukTuk –Taxi in den Ort Guatape. Der alte Ort ist voller kl. verzierter, farbenfroher Häuser mit schmucken Balkonen und Kopfsteinpflaster-Gassen. Wir lassen uns treiben, die Temperatur ist hier in der Höhe sehr angenehm und die Gassen sind nicht voll. Mit einem Lancha, einem kl. Motorboot düsen wir über den See. Dem spanisch des netten älteren Herrn der uns führt kann ich leider kaum folgen und so sind die Infos etwas spärlich. Wir fahren an netten Villen vorbei und der abgebrannten Privat Disco von Pablo Escobar. Der ehemalige Drogenkartell Anführer wird als Touristen Attraktion vorgeführt, man kann auf dem Gelände sogar Paint-Ball spielen – mit dem Wissen über das Leben des Menschen (Drogen, Mord, Erpressung etc.) finden wir das etwas fragwürdig. Der Bus bringt uns wieder zurück nach Medellin und per Metro wieder ans Hotel. Es ist mittlerweile dunkel und der Platz hat sich verändert. Nichts mehr für uns. Sicherer ist es im Hotel. Von der Dachterrasse beobachten wir das laute Treiben. 

 

Guatape Quelle Deutschlandfunk:

In den nachfolgenden Jahrzehnten tobten auch um den Stausee herum die gewalttätigen Auseinandersetzungen, die ganz Kolumbien erschüttern. Vom Krieg der Drogenbarone in den späten 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre, blieb die Region fast unbehelligt, denn der fand überwiegend in den Großstädten statt. Viele Drogenhändler der großen Kartelle hatten ihre familiären Wurzeln im ländlichen Raum und vermieden es daher, die blutigen Auseinandersetzungen auf die Dörfer zu verlagern.

Die brutale Gewalt brach erst mit dem Bürgerkrieg zwischen der kommunistischen FARC Guerilla auf der einen und den Paramilitärs und den Regierungstruppen auf der anderen Seite aus. Die Bevölkerung ganzer Dörfer wurde umgebracht und in Guatapé war über mehrere Jahre hinweg Militär stationiert, weil die Guerilla wiederholt versuchte, die Staumauern zu erobern, um die Elektrizitätsversorgung lahmzulegen.

All das ist jetzt Geschichte. Kolumbien befindet sich im Friedensprozess, aber die Vergangenheit kommt in teils grausamen, teils grotesken Geschichten immer wieder zurück, sagt der Schauspieler Gustavo Antonio Angarita: "Heute ist das alles ein glücklicher Ferienort. Man kann mit Booten auf den See hinaus fahren, fischen, es gibt schöne Hotels. Das zerbombte Haus von Pablo Escobar ist eine Touristenattraktion, es ist ein Stück unserer blutigen Auseinandersetzung. Diese Region wird einfach auch von diesen ganzen dunklen Geschichten geprägt, was von der Geschichte bleibt, sind Legenden. Wir neigen in Kolumbien manchmal zu einer gewissen Heuchelei, man möge die Vergangenheit doch einfach vergessen. So ein Stausee ist eine schöne Metapher. Man kann alles mit Wasser bedecken, aber am Ende kommt immer wieder alles an die Oberfläche zurück."

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Mo

03

Sep

2018

Guatape & Pablo Escobar

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So

02

Sep

2018

Medellin "Die gefährliche Stadt" 1

Sonntag von Santa Marta nach Medellin 

Früh stehen wir auf und fahren mit dem Taxi zum Flughafen v Santa Marta. Mit Viva Colombia geht es im modernen A320 nach Medellin. Der Flughafen liegt auf 2200 m und im Bus geht es dann etwa eine Std. hinab durch herrliche grüne Landschaft und immer wieder Aussichten auf die riesige Stadt (2,5 Mio Einwohner/auf ca 1538 m). Mitten in der Altstadt am Berrio Park liegt das Hotel Nutibara. Der Bus hält genau dahinter, das Zimmer können wir zügig beziehen. Das Hotel aus den 30igern ist schon gut in die Jahre gekommen, aber die alten Holzböden, schweren Türen und hohen Räume machen das wieder wett. Außerdem haben wir eine nette Dachterrasse, mit Aussicht auf den großen Platz mit dem Museo de Antioquia und die dicken Skulpturen  v Fernando Botero, daneben die moderne Metro Station u davor die umtriebigen Händler. Eine Art Hop-on-off Bus startet direkt vor der Tür. Über Mikro zweisprachig, aber wegen des Stadtlärms nicht immer gut zu verstehen, geht es durch diverse Stadtteile. An mehreren Stationen hat man zwischen 10 und 25 min Aufenthalt. Das ist nicht viel, aber um einen kurzen Eindruck zu bekommen sehr angenehm. Am Planetarium und der angrenzenden Universität mit dem Botanischen Garten tummeln sich Hunderte von Menschen und  Familien. Es ist Sonntag und Attraktionen, Veranstaltungen und der Parque Explora sind für alle kostenfrei. Weiter geht es zum modernen Fußball Stadium. Kolumbianer sind Fußball verrückt und Medellin hat gleich zwei große Vereine, die auch noch heute gegeneinander antreten. Das Polizeiaufgebot ist heftig. Am Parque Descalzos, oder auch Barfuß Park, gibt es Sandplätze, Wasserspiele und kl. Wasserbecken. Auch hier ist gewaltig was los, inklusive der gefühlt hunderten von Essens und Getränke Händlern. Es geht hoch auf einen Hügel. Den Cerro Nutibara. Hier tummeln sich die Drachen-Steiger-Familien und die Aussicht ist genial. Die vorgeführten Plätze sind Zeichen des Aufschwungs in Medellin. Mit dem Bus fahren wir aber auch an einigen Grünstreifen vorbei in denen unglaublich viele Männer liegen, voll mit Alkohol und Drogen, inmitten von Müll, Obdachlos – Armut pur!  Einige Gegenden die durchfahren werden sehen aus wie die Bronx und aussteigen will hier keiner. Als es dunkel wird verziehen wir uns aufs Zimmer und genießen die Aussicht von unserer Terrasse. Es ist laut, Musik, Autos, Geschrei und wieder Autos. 

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So

02

Sep

2018

Medellin "Die gefährliche Stadt" 1

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Sa

01

Sep

2018

Marinaleben in Santa Marta

28.08 - 01.09

Dienstagmorgen geht es Jost gar nicht so gut. Der Magen liegt quer und der Hals brennt. Nicht schön. Jost schläft viel, ich gehe einkaufen, lese und schreibe. Es ist unglaublich drückend, schwül, die Berge sind in den dunklen Gewitterwolken nicht zu sehen. Die nächsten Tage sind lockeres Hafenleben. Wir erkunden mit dem Dingi das vorgelagerte Inselchen und schnorcheln eine Runde. Laufen ein paar Mal durch den Ort und besuchen das Goldmuseum, das sich als interessantes allgemein-historisches Museum dieses Landstriches entpuppt. Ich probiere typische Arepas mit Käse auf Palmblättern die frisch auf der Straße auf Holzkohle gegrillt werden – so lecker. Jost kann sich eher für die mit frischem Obst und Eis gefüllten Becher begeistern. Einen Abend sind unsere englischen Nachbarn von der –Carpe Diem- bei uns zum Sundowner. Einen Abend gehen wir mit Frank und Anne -2Wishes- im Ort nett essen. 

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Mo

27

Aug

2018

Sierra Nevada de Santa Marta 2

27.08.2018

Paseo del Mango 

Nach einem fruchtig leckeren landestypischen Frühstück mit Arepas und Ei gehen wir zu Viert plus Guide auf eine Tour zu den Wasserfällen des –Sylvestre-. Unser Guide Jordi spricht – wie sollte es auch anders sein –kein English, das holländische junge Pärchen das mit uns läuft kein spanisch und so wird es wieder ein lustiges hin und her. Es geht stramm bergauf, über kl. Flussläufe bis zum ersten Wasserfall. Nein baden wollen wir erst ganz oben. Der zweite Wasserfall ist kleiner aber auch sehenswert. Unterwegs zeigt Jordi uns eine kl. blaue Blume die Nachts ihren darunter liegenden Kelch öffnet, Wasser sammelt, tagsüber schließt, in eine Art Gelee wandelt und den die Indigenen bei Allergien in die Augen tropfen lassen. Er zupft ein Blatt vom Boden – Cilantro (Koriander). Wir laufen vorbei an kl. Fincas, Bananenplantagen, Kakaobäumen, Avocado und jeder Menge Mango Bäume, Riesen-Ameisen-Straßen, großen blauen und gelben Schmetterlingen und bunten exotischen Blumen. Der dritte Wasserfall rauscht von weit oben herab, hat ein klares sehr kaltes Becken und wir haben es für uns Alleine. So genial. Auf dem Rückweg zaudere ich beim Überqueren eines Flussbettes – und platsch liege ich drin. Naja, nasse Schuhe und Hose sind bei der Hitze nicht weiter schlimm. Fast am Ende der vier-stündigen Wanderung zeigt Jordi auf einmal nach oben. Hey, eine ganze Affenfamilie beäugt uns, hangeln sich durch den riesigen Bambus, mit Baby auf dem Rücken – wir schauen eine Weile zu, so nett. Zurück am Carpe Diem wollen wir eigentlich noch ein wenig am Pool und der angenehmen Umgebung abhängen, aber ein Gewitter zieht grollend heran und mit dem Gedanken die Lehmstraße später in nassem, glitschigem Zustand mit den Motorrädern herunter zu müssen, ziehen wir uns nur zügig um und die bestellten Mototaxis bringen uns mehr als zügig hinab bis nach Bento. Vorher wollen wir nur kurz die Bilder von unserem Fotoapparat auf das Handy der netten Mitwanderer überspielen. Dabei streikt irgendwie die Technik und die Bilder sind weg ! Wie geht das? Keiner weiß es. Sehr ärgerlich. Naja ein paar sind noch auf meinem Handy. Ein Taxi bringt uns zurück nach Santa Marta. Unterwegs ruckelt es so stark, dass wir arge Bedenken haben dort anzukommen. In der Marina angekommen stellen wir fest, dass Anne und Frank von der 2Wishes von ihrem Trip an den Amazonas zurück sind. Hey, da gibt es wieder viel zu erzählen

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Mo

27

Aug

2018

Sierra Nevada de Santa Marta 2

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So

26

Aug

2018

Sierra Nevada de Santa Marta 1

25 - 26.08.2018     

Paseo del Mango

Es ist mal wieder heiß, kaum Wind und nur schleppend erledigen wir die Dinge die wir uns vorgenommen haben. Jost repariert den auf der Überfahrt gebrochenen Ausleger-Baum. Der Nachbar hat einen Defekten den er nicht mehr braucht und der auch noch ähnlich dem unsrigen ist. So kann Jost aus zwei Defekten einen Reparierten herstellen - schweißtreibend und genial. 

Sonntag geht’s wieder früh raus und mit dem Taxi nach Bento (ca 30min Fahrt für 5€) von da aus nehmen wir zwei Mototaxis (junge Leute auf teils abenteuerlichen Motorrädern) und fahren die holprige Lehmstraße, teils gut steil bergauf bis in das Gebiet –Paseo del Mango- zum gebuchten Hostel –Carpe Diem- (ca 15 min/5€ jeder) Ich bin froh, dass wir heil da sind. Ein belgisches Pärchen ist hierhin ausgewandert und hat ein bestehendes Hostel gekauft/aufgearbeitet und Farmland dabei gekauft. Viele eigene Produkte werden für Frühstück und Essen verwendet. Hier wird auch (ausnahmsweise) Mülltrennung praktiziert! Das Zimmer spartanisch aber funktionell und mit super-toller Aussicht in die grünen Berge. Wir müssen uns eine Weile gedulden, da es heftig regnet aber nach gut einer Std. machen wir uns auf und sind bereits nach 25min schönem Waldwegwandern an der Kakaofarm. Wir queren den Fluss an einem Seil und über Steine. Freundlich werden wir begrüßt, Führungen werden immer nach Bedarf gemacht und so geht der Sohn mit uns durch die Finca. Er spricht nur Spanisch, aber in einfachen Worten und langsam – ein bisschen raten/ein bisschen verstehen -wir kommen gut klar. 1600 Bäume hat der kleine Familienbetrieb. Sie tragen etwa 100 Jahre lang Früchte. 50 Jahre sind die Bäume alle in etwa um uns herum und voll mit Früchten in den unterschiedlichsten Reifegraden. 90% der Rohware geht nach Japan. 10% wird selbst zu Schokolade verarbeitet. Er öffnet eine reife Frucht und die Kerne sind mit einer weißen Schicht bedeckt. Diese schmeckt wie Mango. Die Kerne werden in Beuteln aufgehängt bis das Weiße abgetropft ist und nur noch die Kakaobohne übrig ist. Dann werden sie zum fermentieren auf große Holzflächen ausgelegt. Vor dem Regen schützt ein rollbares Dach. Die Bohnen zum Eigenbedarf werden geröstet. Diese gerösteten Bohnen halten wir in Händen und entfernen die harte Schale. Die reinen Bohnen dann drehen wir durch eine Art Fleischwolf und eine cremig-ölige Masse kommt hervor. 100% Kakao schmeckt sehr bitter. Die Mutter vermischt es mit Zucker und Zimt -90% Schokolade –Zartbitter perfekt. Ein kl. Teil der hergestellten Masse verschwindet in der Küche und kommt als heißer Kakao wieder – wow. Der Rest wird mit Wasser leicht vermischt, mir als Gesichtsmaske aufgetragen. Fertige Schokolade und ein Beutel geröstete Bohnen (schmecken herrlich intensiv wenn man sie kaut) wandern in meinen Rucksack und wir machen uns auf den Rückweg. Nun auf der anderen Seite des Flusses. Zurück am Hostel sind wir zwar gut verschwitzt aber noch nicht müde. Nach einer kurzen Pause nehmen wir den beschilderten Wanderweg steil bergauf, auf ausgewaschenen schmalen Lehm und Wurzelwegen. Ich habe das Gefühl mich umgibt eine Kakao-Aura, bei der schweißtreibenden Bewegung arbeitet mein Körper die Maske und die gegessenen Bohnen auf – nicht das schlechteste Parfüm. Nach einer strammen halben Std. oben angekommen haben wir eine herrliche Aussicht auf das in der Ferne liegende Santa Marta, das Meer und hinter uns hohe grüne Bergformationen. Nein, keine totale Stille. Irgendwo ist diesem Land immer Musik - irgendwo läuft jemand durch seine Bananenplantage mit Musik. Wir genießen die Aussicht eine Weile, laufen zurück, duschen und relaxen dann mit Aussicht vom Pool direkt vor unserem Zimmer. 

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So

26

Aug

2018

Sierra Nevada de Santa Marta 1

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Fr

24

Aug

2018

Palomino

23 - 24.08.2018

Die Fahrt nach Palomino ist schon ein Abenteuer für sich. Ein uralter Minibus, voll, incl. aller möglichen Stehplätze, Klimaanlage ja, aber nicht sehr effektiv, der Fahrer umgeben v grünen Samtbehang und Wollknäuel, der Keilriemen schreit bei jedem anfahren (und er hält oft an). Aus der Stadt raus ändert sich die Landschaft, grüner, hohe Bäume, an der Straße ein wilder mix aus Supermärkten, Obst und Essenständen, daneben werden alte Schuhe verkauft oder auch verrostete Werkzeuge und natürlich überall Arepas (gefüllte Teigtaschen)– und alles ist laut. Ich versuche ein wenig des spanischen im Bus zu verstehen aber hinter mir sitzt ein Französisches Pärchen und palavert laut - da geht gar nichts mehr. Eine Polizeikontrolle, wir dürfen durchfahren, ein Stück weiter ein großer & ein kl. Bus die zusammengefahren sind, werden auf der Straße repariert. Irgendwann sind wir in Palomino angekommen. An der Küste gelegen, eingerahmt von zwei Flüssen ist es ein Backpacker Paradies. Außer der schlecht asphaltierten Hauptstraße gibt es nur holprige Lehmwege zwischen den Häusern, Vögel schnattern um uns herum und fast mittendrin liegt unser Hostel. -Coco Sankala- aus Bambus, ein paar Zimmer nur, Hängematten unter dem Aufenthalts-Dach, einfach und sehr gemütlich unser Zimmer. Keine Klimaanlage aber zwei Ventilatoren. Gut 10min quer durch, an vielen Hostels vorbei (Teils wird draußen in Hängematte mit Moskitonetz geschlafen) sind wir am Strand. Nicht breit aber lang, schwarz-gelber Sand und an beiden Seiten von der Flussmündung abgegrenzt, mit heftiger Brandung. Es wird vor Unterströmung gewarnt. Wir laufen bis zur Flußmündung, setzten uns anschließend in eine nette Bar die Liegestühle u Schaukeln aus Bambus hat, genießen einen Fruchtsaft und toben in den Wellen. Genial. Abends schlendern wir durch die kl. Haupt - “Lehm“- Straße, mit ein paar Restaurants und lokal-Art Geschäften ins –Sua-, dem uns empfohlenen Restaurant. Mit ein wenig Gitarren-Live-Musik untermahlt und gutem Essen wissen wir das es uns echt gut geht! Freitagmorgen werden wir nach einem leckeren kl. Frühstück von zwei Motorrädern abgeholt, dicke Auto-Reifen-Schläuche über der Schulter, es geht querfeldein, erst am Fluss entlang, dann hoch und runter. Ich vertraue meinem Fahrer, muss es auch. Puuh, nach ca15 min geht es zu Fuß weiter. Unser Guide Jong legt ein gutes Tempo vor und mit dem dicken Reifen am Kopf getragen sind wir schnell durchgeschwitzt. Nach weiteren 20 min sind wir am Fluss, braun fließt das Wasser meist gemächlich, manchmal sprudelnd gen Meer. Nachdem ich Jong, ein paar Mal gebeten habe langsam zu sprechen, haben wir beide Spaß an unserer Mini Konversation in Spanisch. Wir lassen uns treiben und genießen die großen Bäume um uns herum. Leider nur wenige Vögel oder sonstige Tierwelt sichtbar. Da wir früh dran sind, ist es noch nicht so heiß (das Wasser ist gut frisch) und außer uns ist niemand unterwegs. Am unteren Teil am Ufer sehen wir Frauen Wäsche waschen und ein paar Fischer. 2 Std später sind wir auch schon an der Flussmündung und wandern am Strand zurück – die Fahrt eher beschaulich, aber echt schön. Ein Rundgang durch den sehr einfachen Ort noch, dann steigen wir in den Bus nach Santa Marta. Noch rumpeliger als der von gestern, mit Hühnerküken, Bananen und Rücksäcken, Kids in Schuluniform, Landarbeiter, Touristen gefüllt. Nicht dran denken was passiert wenn der rasante Fahrstil unverhofft enden würde. In Santa Marta, am Market steigen wir aus, umgeben von vielen Läden und noch mehr Obst und Gemüseständen. Sehr quirlig und laut. Am Abend findet in der Marina ein Potlog/GetTogether statt. Jeder bringt was Eigen-regionales mit. Ich backe einen kl. Apfelkuchen, der neben den ganzen Salaten gut ankommt. Wir lernen einige interessante Leute kennen die wir die letzten Tage immer nett gegrüßt haben und Sudafrika, England, Türkei u Deutschland sind vertreten.

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Fr

24

Aug

2018

Palomino

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Di

21

Aug

2018

Santa Marta

21 -22.08.2018

Dienstag und Mittwoch sind im schnell um. Das Boot wird abgewaschen, die gerissene Frontnaht der Bimini genäht, einschließlich eines neuen kl. Reißverschlusses, ein bisschen Wäsche, wir laufen durch die Stadt Santa Maria bei Tag. Die Carrera 3 und Calle 19 sind die Haupt Einkaufsstraßen und voll mit kl. Wägelchen, auf denen Obst, Essen, Zigaretten, Krimskrams etc angeboten werden. Das Obst ist günstig und megalecker. Es gibt keine eigentliche Altstadt, die Seitenstraßen sehr heruntergekommen und Idylle sieht anders aus. Aber irgendwie interessant und sympathisch. Wir schwelgen in einer weiteren Portion Obst mit Eis und ich kaufe neben Mangos und Avocado noch Pitaya (Art Kaktusfrucht), Ciruela (Pflaumen), Chuvas (Kapstachelbeere) fürs Boot. Es gibt noch soviel mehr – werde ich alles nach und nach probieren! Ein Junger Mann vom –Gesundheitsamt- kommt aufs Boot, schaut sich tatsächlich das Bad an, betätigt den Wasserhahn, füllt Papiere aus, fragt ob es uns gut geht, verlangt nach dem Impfpass für Gelbfieber (nicht Pflicht, aber gerne gesehen). Dabei ist es unglaublich schwül warm 

(34 grad in der Kabine) und des Nachts schießt die heiße Landluft aufs Meer mit gut 25kn. Mittwoch zieht ein Gewitter auf. Wir wollten eigentlich mit dem Bus nach Taganger um die dortigen Tauchbasis-Oceanis- zu besuchen (die Eigentümer hatten wir beim Tauchen auf Bonaire kennengelernt), aber es kommt so schwarz von den Bergen her da bleiben wir lieber an Board. Was kommt ist plötzlich eine kl. schwarze Wolke – Bienen. Zwei Schiffe weiter setzen sie sich als dickes Bündel unter die Bimini. Und jetzt ? Die Marineros holen einen Spezialisten und der holt den Stock zügig ab. Wir lesen viel, planen und buchen. Morgen geht es in den 80km entfernten Ort Palomino - Strand, Fluss und Gebirge in einem. Dort bleiben wir eine Nacht in einem Hostel. Ich bin gespannt. 

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Di

21

Aug

2018

Santa Marta

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Sa

18

Aug

2018

Überfahrt Aruba - Kolumbien

18.08 – 20.08.2018

Es wurden 285 anstrengende Seemeilen. Der erste Tag bis Spätnachmittags läuft es noch gut mit mäßig achterlich Wind und Welle. Ausgebaumt auf Passat Besegelung geht es gut voran – bis plötzlich der gebraucht erstandene Baum abknickt. Super ärgerlich. Da muss dann wieder der Mast-Baum her. Der Wind bleibt bei 15-20 kn wie vorhergesagt sehr moderat,  die Welle nimmt zu – Mächtig ! 3-4m schiebt sie sich von hinten heran. Im Meer und Küstennähe gibt es hier tiefe Canyons die teilweise von 2000m auf 70m ansteigen. Die dadurch entstehenden Wellen sind steil und brechen am Kamm. Da unser Dingi quer hinten befestigt hält sich der Wassereinbruch in Grenzen. Bei stärkerem Wind und dadurch höheren Wellen muss man hier nicht unbedingt segeln. 

Wir versuchen an der 1000 m Tiefenlinie zu bleiben und so schaukeln wir gen Kolumbien. Die letzten 25sm steigt der Wind dann doch noch auf gut 30kn an und nur mit einem Handtuch vorne lassen wir uns gen Santa Marta ziehen. Gegen 7.30 morgens, nach genau zwei Tagen dann legen wir in der Marina an. Hier weht nur ein laues Lüftchen. Die umfangreichen Einklarierungs-Formalitäten erledigt die nette Kelly aus der Marina für uns. Die Nächte vorher waren nicht mit viel Schlaf gesegnet, so dass wir jetzt erst mal abhängen. Abends muss dann doch ein kl. Einblick in die Stadt sein. Gefühlt sehr wenig Touristen und mit vielen Einheimischen laufen wir durch die lebhaften Straßen. Überall Polizeipräsenz. Ein leckerer und günstiger Snack an der Uferpromenade mit dem hiesigen Bier tun Magen und Geldbörse gut. Danach schlafen wir tief und fest. 

 

Ein paar Fakten: 

Kolumbien ist fast viermal so groß wie Deutschland, hat 50Mill Einwohner, Demokratie, Küsten im Karibischen und Pazifischen Teil, im Süden grenzt es an den Amazonas. Eine unglaubliche Fauna und Flora, allein 20% der Welt vorkommenden Vogelarten leben hier. Seit etwa 40 Jahren wird der Schutz der natürlichen Ressourcen vorangetrieben, aber natürliche Umweltkatastrophen, der extreme Wachstum, Industrie, militärische Auseinandersetzungen und die Einstellung der indigenen Bevölkerung zu Plastikmüll (liegt Überall!!) zeigen deutlich andere Bilder. Die Bevölkerung setzt sich aus Indigenen , Nachfahren der spanischen Kolonisten und Nachfahren der importieren afrikanischen Sklaven zusammen. Allein die Geschichte Kolumbiens und der angrenzenden lateinamerikanischen Staaten der letzten 150 Jahre ist unglaublich wechselhaft- und sprengt diesen Rahmen hier. Drogen und deren Anbau sowie Korruption sind immer noch zentrales Problemthema. Seit 2016 gibt es einen endgültigen Waffenstillstand mit der Guerilla Bewegung und es scheint etwas Ruhe eingekehrt.

Direkt hinter Santa Marta liegt das Gebirge der Sierra Nevada de Santa Marta mit den beiden, je 5775m hohen Bergen. Wald und Tierwelt pur und die Kultur der Indigenen Ureinwohner der Tayrona – Wir wollen es uns ein wenig ansehen. 

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Sa

18

Aug

2018

Überfahrt Aruba - Kolumbien

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Fr

17

Aug

2018

Aruba Insel-Tour

15 – 17.08,2018

Wir haben für zwei Tage ein Auto und schauen uns die NW Strände, Eagle Beach, Palm Beach und natürlich Hadicurari /Fishermans Hut an- der hiesige Kite und Windsurfspot. Ein langgezogenes Stehrevier vor einem Riff. Heute ist ein ruhiger Windtag und so dümpeln die Windsurfer eher. Alles herrliche Strände, weißer Sand, klares Wasser – und riesige, elegante Hotelresort-Anlagen dahinter. Hinter den Hotels mehrere Malls!, Futter-Tempel und wieder Schmuck, Schmuck, Schmuck. Wer kauft das Alles? Mittwoch ist bis spätnachmittag schwül warm und wolkig, wenig Wind – wir wollten eigentlich Windsurfen, aber das lohnt sich nicht. Also erkunden wir den Süden. Vorher jedoch wollen wir unsere Gasflaschen füllen. Das war auf den vorherigen Inseln meist ein Problem wegen unserer europäischen Anschlüsse. Im Industriegebiet von Bacadera liegt Arugas. Die Leute haben richtig Ehrgeiz die passenden Adapter zu finden und kurz darauf sind sie wieder voll. Sehr gut! Der SW hat kaum Hotels, kleinere Strände und alte Industrie. Wir durchqueren mehrere kleinere Orte, flache private Häuser (in allen Wohnzuständen) an San Nicolas vorbei bis Baby Beach. Hier tummeln sich eher einheimische Familien auf dem von einem Riff geschützten schönen Strand. Auf der SO Seite sind die Strände noch leerer. Auflandiger Wind und gut Welle sind halt nicht so gemütlich. Die Landschaft ist sehr karg, nur Kakteen stehen vereinzelt im braunen Boden. Wir schauen an Boca Grandi ein paar Kitern zu die es richtig können! Dann fahren wir zurück und müssen auch das Auto schon wieder abgeben. 

Die letzten zwei Tage auf Aruba gehen wir sehr ruhig an. Lesen, schwimmen, der Wassermacher läuft. Nachmittags nochmal mit dem Dingi in den Ort, schlendern (das Kreuzfahrtschiff hat kurz vorher abgelegt da machen einige Geschäfte direkt zu ). 

Freitag wollen wir nachmittags mit der gleichen Procedure wie beim Einklarieren – Ausklarieren. Doch am Pier Oranjestadt ist zur Zeit kein Personal– heißt wir müssen die 3sm bis Bacadero gegen Wind u Welle. Hier legen die Frachter aus Panama, Kolumbien u Venezuela an, liefern Obst, Heu, und andere Lebensmittel. Wir legen am Q-Pier an – Oha, nur noch ein paar Zentimeter unter dem Kiel. Ein Segler kommt wohl hier nicht so oft vor und wir werden neugierig beäugt. Ein Kollege macht einiges an Fotos vom Boot, mit sich und dem Boot und versucht sich dann mit mir zu unterhalten, während Jost kreuz und quer läuft um korrekt auszuklarieren. Er kein English, ich nur Bröckel-Spanisch - wir hatten beide Spaß. Danach ankern wir wieder am selben Platz und bereiten das Boot vor. Ein letzten Sundowner am Strand mit Blick aufs Boot – Genial.  

Bisher haben wir von jeder Insel/Land vorher einiges an Informationen gesammelt, von Anderen gehört und man hat gewisse Vorstellungen/Erwartungen von Land und Leute. Wir wussten das Aruba eine amerikanische Hotelresort Insel sei, touristisch total vermarket – ja das stimmt, aber wir waren auch angenehm überrascht, keine Saison, wenig Trubel, der Süden wesentlich ruhiger und die Menschen sehr locker, aufgeschlossen. Morgen früh soll es die 290 sm nach Kolumbien / Santa Marta gehen.

Wir haben schon so viel Schönes gelesen und gehört – Eine gänzlich andere Welt soll es ein – Wir sind gespannt!

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Fr

17

Aug

2018

Aruba Insel-Tour

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Mo

13

Aug

2018

Aruba Wreck-Diving

13 & 14.08.2018

Ähnlich wie auf Bonaire wurde auch hier vor 20 Jahren die Unterwasserwelt unter Naturschutz gestellt. Außerdem gibt es ein paar nette betauchbare Wracks. Und so schließen wir uns der Tauchbasis S.E.Aruba (wärmstens zu empfehlen!) direkt hier am Strand an und tauchen ab zu beiden Flugzeugwracks vor Renaissance Island. Eine Convair CV240 – wurde Ende der 80er während einer Drogen Razzia konfisziert. Danach hatte keiner mehr Verwendung dafür und so wurde sie von den Behörden versenkt. Das Zweite ist eine ehemalige Passagiermaschine der AirAruba, Typ YS-11 Nachdem AirAruba 2000 in Konkurs ging, fand die 23 m lange Maschine eine neue Verwendung als künstliches Riff.  Eigenartig ein Cockpit aus dieser Position zu betrachten. Für einen weiteren Tauchgang am nächsten Tag im NW, Malmok Beach – dem Wrack des Schiffes Antilla, sind wir schnell überredet. Der 133m deutsche Frachter wurde von seinem Kapitän versenkt, als die Deutschen im 2. Weltkrieg in `Holland` einfielen um eine Übergabe an die Holländer hier zu verhindern. Die Sicht war nicht so gut, aber das Wrack selbst ein Erlebnis! 

 

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Mo

13

Aug

2018

Aruba Wreck-Diving

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Fr

10

Aug

2018

Aruba Anchorage Surfers Beach

10.08 – 12.08,2018

Aruba:  Im letzten Abendlicht heben wir den Anker, winken der Pico zu und fahren die schmale Passage raus aufs Meer. Die ersten Meilen gehen noch nahe an Curacao entlang. Die Insel ist ein erleuchtetes Häusermeer. Zum Abschied bekommen wir auch noch ein nettes Feuerwerk geboten. Die 82sm nach Aruba waren wir sehr schnell unterwegs. Die Passatbesegelung aufs kleinste getrimmt waren wir immer noch mit 7 kn Speed unterwegs. Grund – wir hatten zu dem guten Wind auch noch 2kn Strömung mit uns. Wir wollten auf keinen Fall vor 08 Uhr vor dem Zollpier ankommen und so musste Jost dann in der Früh nochmals reduzieren, bis die Segel wirklich nur noch Handtuchgröße haben. Wir funken Aruba Port Controll an und werden angewiesen uns an den Pier zwischen zwei Tug-Boote legen. Es bläst mit  25 Kn und die Welle ist auch nicht schlecht. Die Leinen werden angenommen und schnell liegen wir mit Fenderbrett gegen die Autoreifen gesichert am Pier. Customs und Immigration kommen beide vorbei, drücken uns ein paar Formulare in die Hand, holen sie ausgefüllt wieder ab und bringen die gestempelten Papiere kurz darauf wieder zurück. Unkompliziert. Ablegen per Bug-eindampfen, dann sind wir frei, eine Meile gen Süd und der Anker fällt in der Paarden Bay/Surfers Beach, direkt neben der Landebahn des Flughafens. Der Wind fegt über uns hinweg und die ständigen Taxiboote erzeugen ordentlich Welle. Egal, die Sicht auf den Strand ist nicht schlecht und das Wasser herrlich. Samstag erkunden wir Oranjestadt. Mit dem Dingi geht es in die Renaissance Marina. Von hier sind es nur ein par Schritte in den Ort. So bunt, laut, voller Musik, Geschäfte aller Art, natürlich wieder viele Schmuckgeschäfte, sehr amerikanisch, gut Verkehr, namhafte Hotels, Kasinos. Es gibt eine kl. Trambahn die einmal quer durchfährt. Die Wassertaxis fahren wie durch eine Gracht in das Renaissance Hotel, mitten in die Mall, drehen, nehmen Leute auf und gondeln wieder hinaus. Herrlich dekadent. Nach so viel Reizüberflutung ! ist Sonntag Ruhetag. Der Wind brettert unvermindert mit gut 25kn über uns her. 

Aruba ist 30km lang, 9 km breit, die höchste Erhebung gerade mal 188m, nur 15sm von der Küste Venezuelas entfernt und hat 120 T Einwohner, mehr Amerikanisch-Spanisch als Spanisch-Holländisch.  Es gibt den Aruba-Florin, meist wird aber in USD gezahlt. Trinkwasser wird über Meerwasserentsalzungsanlagen gewonnen und mit der Windenergie werden gut 20% des Stromverbrauches geregelt. Aruba ist ein autonomes Land des Königreiches der Niederlande. Erst gab es Zuwanderung durch den Goldrausch im 19. Jahrhundert, dann folgten die Erdölraffinerien, die aber 2009 komplett eingestellt wurden. Heute ist es der Tourismus der die Insel beherrscht. (1,5Millionen Touristen pro Jahr) – Gefühlt landet alle 10 min ein Linienflugzeug neben uns auf der Landebahn, dazwischen die Inselhüpfer und ein paar Jets. 

 

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Fr

10

Aug

2018

Aruba Anchorage Surfers Beach

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Do

09

Aug

2018

Curacao Spanish Water

04.08 - 09.08.2018 

Es sind fast 10sm bis wir in Spanish Water in Ankerzone A ein Plätzchen gefunden haben. Wir schlüpfen in letzter Sekunde an der offenen Pontoon-Dreh-Brücke von Willemstadt vorbei und sind im ruppigen Atlantik. Wind und Welle gegen an sorgen für ein wildes geschaukel bis wir die schmale Einfahrt passieren, vorbei am schönen Sandstrand und der gepflegten Anlage v St. Barbara. Das uns zugewiesene Ankerfeld ist bereits sehr gut besucht und der Anker fällt fast in der Fahrrinne der Einfahrt zum Fischermanns Harbour. Es ist Wochenende und gut was los. Aus- und einfahrende Boote geben direkt Vollgas bzw. kommen mit Vollgas an und erzeugen einen ungemütlichen Swell. Es ist eine große schöne Bucht umgeben von leichten Hügeln, schicken Häusern und kl. Steganlagen aber wir werden nicht so richtig warm mit der Umgebung. Am nächsten Tag verlegen wir uns in den Ankerbereich D, der in einem Mangroven Finger liegt. Es ist wesentlich ruhiger/freundlicher hier. Nachteil – umlaufende Strömung lässt die Boote kreuz und quer schwoien und Fall Böen vom anliegenden Hügel sausen genau in der Mitte der Bucht hinunter - da wo wir liegen. Egal, von hier sind es nur ein paar Meter zum Ufer, ich erkunde die Gegend, bis zu den Resten der alten Festungsanlage Fort Beekenburg. Die Aussicht von hier über Spanish Water als große Bucht ist echt schön, wird nur getrübt durch die Ölplattform und ein Frachtschiff welche auf der Meerseite am Ufer verzurrt sind. Das stört nicht die relaxte Stimmung welche die Familien am Kies-Sandstrand verbreiten, die grillend und wasserballspielend, laute Musik hörend sich den Sonntag gutgehen lassen. Am überfüllten Dingi Dock am Fishermans Harbour binden wir unseres fest und gehen die paar Schritte zum Pirates Nest – ein Get Together der Bootsleute hier. Wirklich ansprechend gemacht. Steffan von der Herz aus Gold kommt dazu und wir haben tatsächlich Themen drauf die sich nicht nur ums Segeln drehen. Montagnachmittag segelt die Pico aus Bonaire ein. Am nächsten Tag machen wir uns gemeinsam auf, fahren mit einem der kl. Privat-Busse nach Willemstad und klappern Zoll, Immigration und Hafenbehörde ab. Die Altstadt zu beiden Seiten erlaufen wir uns danach gemütlichen Schrittes, mit Kaffee, Snack und Eis. Leider gibt es den sogenannten Floating Market nicht mehr. Am Wasser gelegen haben hier über 100 Jahre die Obst u Gemüse Händler aus Venezuela ihre Waren angeboten. Die Regierung v Venezuela macht seit April einen Strich dadurch. Die kleinen Händler dürfen nicht mehr raus. Was wir sehen sind die größeren Schiffe mit Flaggen aus Venezuela u Panama die am Zollkai Obst/Gemüse ausladen. Das geht dann direkt in die Supermärkte. Wir kennen die genauen Zusammenhänge nicht, trotzdem traurig. 

Außer das der Wind heftig über uns her bläst verläuft der Mittwoch ruhig mit lesen, Emails schreiben und der Begutachtung der Auspuffanlage der Pico, welche bei Seegang das Wasser magisch anzieht und Richtung Motorraum transportiert. Andreas u Sandra grübeln schon die ganze Zeit wie sie das ändern können. Als der Wind sich für einen Moment beruhigt, lassen wir mit Hilfe v Andreas die Genua ab, Jost wird hochgezogen um die Verschraubung des Stags zu prüfen/reparieren und dann werden beide Genuas hochgezogen. Donnerstag klarieren wir aus und genehmigen uns einen letzten Kaffee im Pirates Nest. Danach wird ein wenig aufgeräumt und beide Pools vorbereitet um die Segel direkt ausbaumen zu können. Heute Abend wollen wir in einer Nachttour die 80 sm nach Aruba segeln und hoffen auf achterlichen Wind. 

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Do

09

Aug

2018

Curacao Spanish Water

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Fr

03

Aug

2018

Curacao Marina & Sightseeing

26.07 - 03.08.2018

Der Steg ist nicht groß, gerade mal 20 Boote haben Platz, die Werft dagegen sehr. Sauber und professionell – so der erste Eindruck. Leider auch sehr abgelegen. Die Marina vermietet selber ein paar kl. Autos und wir machen uns auf um Customs und Immigration zu erledigen. Es ist in den Karten eingezeichnet und trotzdem nicht leicht zu finden. Gut das wir das nicht alles laufen mussten. Es ist unglaublich warm. Willemstad ist die Hauptstadt der 444 qkm großen Insel Cuaracao , ein Land des Königreiches Niederlande, zu den sogenannten südlichen kleinen Antillen zugehörig. Sie ist ca 70 km vom Festland Venezuelas entfernt. Die höchst Erhebung ist gerade mal 375m hoch und es leben ca 160 T Menschen hier. Die bestehen aus einer Vielzahl von Ethnien. War die Insel doch einst Haupt-Umschlag-Platz für afrikanische Sklaven in der Karibik deren Nachfahren nun die meisten Bewohner sind. Sowie viele angeworbene Gastarbeiter für die Ölindustrie aus Asien, Südamerika und der restlichen Karibik. Neben dem Tourismus und dem Off-Shore-Banking beherrscht auch heute noch die Erdölraffinerie die Insel. Venezuela liefert, Curacao verarbeitet. Gezahlt wird in Antillen-Gulden. Curacao ist ähnlich wie Bonaire sehr flach, sodass Luftmassen nur relativ wenig Regen bringen. So ist das Inselbild auch hier geprägt von schlanken, hohen Kakteen und kleinwüchsigen Bäumen, Iguanas und schnattern-schimpfenden grünen Papageien die meist paarweise am Boot vorbeifliegen. Wir haben ein strammes Programm, die Liste ist lang. Wenn auch das Arbeiten ab späten Vormittag mehr in Zeitlupe stattfindet. Es geht immer ein guter Wind, aber die Sonne sticht und in der Kabine sind es morgens um 10 Uhr schon 30 Grad. Dieseltank reinigen, zusätzlichen Dieselfilter montieren, Halter für Spi-Baum anbringen, Beschlag vom Mastbaum überprüfen, diverse Näharbeiten, alles Waschen was irgendwie gereinigt werden kann, Polierarbeiten, Bimini u Sprayhood reinigen und neu Imprägnieren, eine ordentliche Halterung für den neuen Grill anbringen,  und, und, und. Mittwoch nehmen wir nochmals das Auto, proviantieren, Baumarkt und Shipchandler und gegen Nachmittag cruisen wir gen NW, hoch bis Westpunt, vorbei an kleinen Dörfern, einzelnen Häusern und gefühlt x-kleinen Bars u Mini-Märkten. An kleinen, schönen Stränden wie Playa Kalki und Playa Kinepa machen wir kurz halt – und treffen die Crew der -Herz aus Gold- die wir mit ihren vier kl. Kindern bereits auf Bonaire kennengelernt haben. Als es dunkel wird, erreichen wir im südl. Teil v Willemstad den Mambo Beach Boulevard. Strand, Sonnenliegen, Bars, Restaurants, Shopping, alles in Einem. Sehr schön gemacht, elegant, sauber, aber ich kann mir nicht vorstellen, mich hier auf die Liege zwischen Hunderten zu legen.  Freitag noch –Klar-Schiff-machen, dann gehen wir raus aus der freundlichen Marina um die 7sm nach Spanish Water zu fahren.

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Fr

03

Aug

2018

Curacao Marina & Sightseeing

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Mi

25

Jul

2018

Bonaire nach Curacao

Gegen 06.30 Uhr geben wir die Boje frei und segeln bei angenehmen 18-22kn SO Wind gen. Curacao. Die Welle schüttelt uns zwar oft durch, aber sie ist nicht hoch. Auf Klein-Curacao machen wir einen kurzen Stop. Sie liegt etwa auf halben Weg, ist ganz flach, nicht bewohnt und hat an der Ost Seite einen herrlichen Sandstrand. Einige Ausflugsboote aus Curacao liegen hier und die Schnorchler schwimmen hektisch hinter den armen Schildkröten her die es hier viele gibt. Die restliche Strecke haben wir auch noch gut 2kn Strömung mit uns und so sind wir bereits gegen frühen Nachmittag vor der Fußgängerdrehbrücke oder auch Pontoon Bridge vor Willemstad welche die Stadtteile Otrobanda und Punda miteinander verbindet und die Einfahrt in die große Lagune ist. Ein Funkruf und sie öffnet sich für uns. Wir fahren vorbei an den herrlich bunt und renovierten Handelskade-Häusern. Dann noch unter der hohen Autobrücke her und ein paar Minuten später liegen wir gut verzurrt in der ruhigen Curacao Marina. Nach über vier Monaten ankern oder an der Boje ist das mal wieder sehr angenehm.

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Mi

25

Jul

2018

Bonaire nach Curacao

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Di

24

Jul

2018

Abschied von Bonaire

15 - 24.07.2018

Auch die letzte Woche hier auf Bonaire besteht hauptsächlich aus tauchen. Nein es wird uns nicht langweilig und nein, Kiemen sind uns auch noch nicht gewachsen. Die Plätze im Süden haben es uns besonders angetan. Große Gorgonien und oft ein zweites vorgelagertes Riff, zweimal sehen wir eine riesige grüne Moräne frei schwimmend, die Eagle Rochen leider nur aus der Ferne. Montag machen Jost und Sandra bei -Chogogo Kite- einen Kurs bzw. Refresher von einer Plattform aus. Sandra klappt es gut, Jost sein eigener Schirm zickt rum und er kommt nur kurze Strecken in gleiten. Dienstag nehmen wir uns zwei Tauchplätze im Nationalpark vor. Wieder lassen wir uns eine gute Stunde durchschütteln gehen dann an -Playa Funchi- ins Wasser und ein Stück weiter an- Wayaka III- (Heute haben wir mehrere Flaschen mit). Donnerstag geben wir das Auto ab. Heißt, wir gehen vorher noch durch die Supermarktregale und in den Waschsalon. Ab jetzt sind wir wieder ganz aufs Dinghi als Transportmittel angewiesen. Freitagmorgen wird wieder der Kite hochgezogen. Jost versucht heute einen Schirm der Station aus und kommt gut zurecht – bis, ja bis er etwas arg an der Bar reißt und der Schirm ihn hoch aus dem Wasser zerrt. Von der Plattform sieht es wie ein cooler Move aus, nur das ich direkt wusste das dieser so nicht gewollt war. Resultat, eine ordentliche Prellung im Rippenbereich. Tauchen geht trotzdem und ein zwei Tage später versucht er es noch einmal. Es läuft immer besser. Was auch gut läuft, bzw. brennt ist unser Grill. Wir haben von der Pico einen älteren aber intakten Magma-Gas-Grill erstanden, ans Heck angebracht und seither wird er nicht mehr kalt. 

Kaum zu glauben, aber wir schaffen es uns von der Insel Bonair los zu reißen! Wir haben ausklariert, das Boot segelfertig gemacht und genießen einen letzten Sundowner auf der Juggernaut. Danach grillen wir alle auf der Pico- genial. Morgen, Mittwoch, nehmen wir Kurs auf Curacao. Dort wartet ein bereits reservierter Marina Platz auf uns und wir haben eine lange –To Do- Liste- 

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Di

24

Jul

2018

Abschied von Bonaire

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Sa

14

Jul

2018

Caving in Bonaire

09 -14.07.2018

Eigentlich wollte sich die Pico an die Boje hinter uns legen, wenn die Kanadier abreisen. Aber die Bojen sind im Moment so heiß umkämpft, da waren wir wohl trotz vorheriger Absprache mit den Kanadiern zu langsam. Offiziell heißt es –First come, first serve- aber alle Bojen sind immer sofort durch ein Dingi für ankommende Freunde etc. wieder besetzt. Also bleiben sie halt weiterhin ein ganzes Stück nördl. an der Boje. Diese Woche ist auch wieder ganz dem Tauchen gewidmet. Wir gehen runter an so schönen Spots wie Cliff, Hilma Hooker(wieder mal),Sweat Dreams, Vista Blue, Ol Blue, Angel City, besuchen ein weiteres Mal den Waschsalon (mit gutem Internet), brasseln ein wenig am Boot und haben einen schönen und langen Sundowner bei uns mit Pico und der belgischen Crew der –Juggernaut-. Samstag haben wir zwei uns für eine Führung durch zwei Höhlen angemeldet. Wir treffen uns bereits um 07.30 Uhr vor einer Hotelanlage im nördl. Teil mit Hans. Er bietet diverse Outdoor Aktivitäten an, arbeitet aber nicht mit den Kreuzfahrtschiffen zusammen (wird sogar auf seiner Webseite extra verneint), da er Natur und nicht Masse vermitteln will. Wir laufen nicht weit, einen schmalen Weg durch stacheliges Gestrüpp und stehen vor einem Loch im Boden. Wir seilen uns ein paar Meter ab und stehen in einer kl. Höhle, ziehen unsere Schwimmsachen an und gleiten mit Maske u Lampe ganz langsam durch das Süßwasser (leicht mit Salz durchmischt, das ab 8 m dazukommt) Stalagmiten, Stalagtiten über und unter Wasser krabbeln wir über Steine und hangeln uns an den Felsen entlang. Immer sehr vorsichtig, damit so wenig Segmente wie möglich aufgewirbelt werden. Hans erzählt über Fauna und Flora der Höhle, der Insel und im Besonderen über Fledermäuse. Wir tauchen einen schmalen Wasserschlauch hindurch, dann sind wir leider schon wieder in der kl. Höhle – Nicht riesig aber was Besonderes! Danach besuchen wir noch eine trockene Höhle, ebenfalls in der Nähe, die durchlaufen -krabbelt werden kann – Ein gelungener Vormittag! Gegen Mittag sind wir wieder am Boot packen unsere Sachen und fahren mit Pico und Juggernaut abermals zum Spot –Invisibles- und! Jos und Tina finden das Seepferdchen an etwas anderer Stelle. Wieder posiert es hübsch und lässt sich brav von allen Seiten fotografieren. 

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So

01

Jul

2018

Besuch auf der Serenity

Bonaire  01 - 08.07.2018

Nach einer ruhigen Nacht (auch wenn die Mücken über Verena hergefallen sind) wird lange gefrühstückt. Das Wetter spielt heute verrückt. Es regnet im viertel-stunden-Takt, es ist grau, diesig, die Boote liegen schaukelnd quer zur Welle, dabei ist es drückend schwül. Jost legt eine Heckleine auf den toten Bojenklotz, so ziehen wir uns in die Welle und liegen danach wieder angenehmer. Erst zum späten Nachmittag beruhigt sich alles etwas. Am Abend gehen wir mit der Pico Crew ins –La Cantina- sehr lecker essen und feiern meinen Geburtstag. -Die Woche vergeht viel zu schnell-  Wir frühstücken immer lange, gehen tauchen, Verena schnorchelt und macht mit Jost Schnuppertauchen (ganz relaxed, als hätte sie nie was anderes gemacht).Wir segeln an einem Tag zwischen Bonaire und Klein Bonaire. Setzen auch einmal über um an Klein Bonaire tauchen zu gehen. Ein spezielles Highlight ist der Montagabend. Es sind drei Tage nach Vollmond – Ostracod Night Dive- Kleine Kreaturen mit Namen Ostracod, eine Art Shrimps veranstalten dann ein wahres Feuerwerk (bioluminescence show)unter Wasser. Sie leuchten um einen Partner zu finden. Um sie zu Gesicht zu bekommen müssen Zeit und Lage genau stimmen. Von Land her darf es kein Licht geben. Sie glühen nur etwa ¾ Std. nach Sunset für ca 20 min. Pico und wir gehen bei –Salt Lake-, im Süden der Insel, im letzten Licht, auf ca. 8 mtr Tiefe und warten, dunkel, Lampe aus! Erst ein, zwei helle Punkte, dann werden es immer mehr, bis dann, wie ein Feuerwerk leuchtend, die Tierchen wie kl. weiße strahlende Fädchen um uns herum schwirren. Als wenn Tinkerbell mit ihrem Zauberstab wedelt. Faszinierend, genial!! Es dauert eine gute viertel Std. dann wird es wieder weniger und dunkel. Verena versucht derweil vom Ufer das Spektakel zu fotografieren – aber leider ist hier nichts zu sehen und sie wartet vergebens im Dunkeln. Ein weiteres positives Highlight – mein Handy geht wieder. Nachdem es vor Wochen leider etwas Salzwasser abbekommen hat, verabschiedeten sich nun langsam Display u einige Funktionen. Kaum zu glauben, aber hier in einem Laden zwischen Schuhen und Kleidchen repariert eine junge Lady Handy´s. Ersatzteil vorhanden und ein paar Std. später bin ich wieder glücklich. Glücklich ist auch Jost mit der neuen Kamera. Sandra macht super Unterwasser Aufnahmen. Was zum großen Teil an ihrem Geschick liegt aber auch an der guten Kamera. Und genau so eine hat der hiesige Fotoladen zu einem akzeptablen Preis. Wir schleichen ein paar Tage drum herum, nerven den netten Verkäufer und da wir uns eh was Gutes für Unterwasser zulegen wollten kaufen wir sie dann letztendlich. Jetzt macht tauchen gleich nochmal so viel Spaß. 

Einen Tag nehmen wir den Nationalpark im Norden in Angriff. Es gibt einen offiziellen Eingang und zwei mögliche Strecken hindurch. Gut dass wir einen Offroader haben, aber auch so werden wir auf der braun-staubigen Holperstrecke gut durchgeschüttelt. Es ist trocken, karg, mit vielen, Baum-großen Kakteen, rauen Klippen an der Ostseite der Insel, markante Felsen, netten Tauchspots im NW, grünen Papageien und jede Menge Iguanas. Nicht schlecht, aber wir sind trotzdem froh als wir wieder halbwegs normale Straßen befahren. Ein weiteres Mal grillen wir herrlich gemütlich auf der Pico, schauen uns den Fußballkrimi Belgien-Brasilien an, gehen Eis essen, schwimmen ums Boot und lassen es uns einfach gut gehen. Sonntag ganz früh dann verlässt uns Verena schon wieder – Schade! Als wir nachmittags am Spot –Invisibles- abtauchen – findet Sandra das erste Seepferdchen hier. Fingergroß, schwarz, posierend wie ein kleines Modell, in einer Gorgonie – Faszination Natur.

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So

01

Jul

2018

Besuch auf der Serenity

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Sa

30

Jun

2018

17. -30.06.2018

Es ist Fußball-Weltmeisterschaft. Wir sind beide keine großen Fußballjecken, aber wenn Deutschland spielt wollen wir zuschauen. Mit einigen Mexico Fans! sitzen wir Sonntag-vormittag in einer netten Bar – und Deutschland spielt schlecht und verliert. Was soll es, zurück zum Boot, Tauchsachen verladen und mit dem Dingi an die Boje vom Spot -Something Special- ein relaxter Tauchgang. Montag lassen wir unser Dingi an der Boots-Boje (sonst haben wir abends keine mehr )und segeln nach Klein Bonaire, der vorgelagerten flachen Insel, legen an einer Tauchboje an und gehen runter. Über weißen Sand bis an die Riffkante auf ca 10 meter und dann so tief wie man will. Zwischen 10-20m ist die Sicht am Besten und die Korallen sind bunt und riesig. Ein sehr schöner Tauchgang. Abends sind wir zum Sundowner auf der 2Wishes verabredet. Anne und Frank sind das dritte Jahr in der Karibik und wieder gibt es viel zu erzählen. Dienstag ist unerwarteter Arbeitstag. Der Wassermacher läuft nicht wie er soll und eine Bilgenpumpe streikt. Jost brasselt länger als gedacht. Mittwoch gehen wir abermals nach Klein Bonaire und an –Joanes Sunchi- gehen wir gleich zweimal runter. Ab Donnerstag haben wir ein Auto, ein Pickup, damit Tauchequipment auf der Ladefläche transportiert werden kann. 90% der Autos hier sind Pickups. Man fährt zum markierten Tauchplatz (Markierung auf der Landkarte u vor Ort dann per gelben Stein) So tauchen wir dann ab bei so netten Namen wie 1000Steps, Webers Joy, Oil Slick, und gleich zweimal das Wrack, die Hilma Hocker. Das Frachtschiff liegt auf 20-30m, liegt auf der Seite und ist teilweise gut bewachsen. Riesige Tarpune wohnen hier. Samstag steht ein weiteres WM Deutschland spiel an. Wieder so ein Nervendrama. In Karels Bar lernen wir zwei weitere nette Crews kennen. Taucher, Segler, mit und ohne Kinder – alle die gleichen Interessen, unterschiedlicher Werdegang – Immer wieder spannend. Sonntag dann werden wir über Funk und Guten Morgen Weckruf von der –Pico- geweckt! Sandra und Andreas kommen aus Tobago gesegelt. Das letzte Mal haben wir uns auf Barbados gesehen. Hinter uns liegt eine tote Boje., dort die Leinen befestigt und die Pico liegt erstmal gut. Beim Frühstück bei uns wird, logisch – viel erzählt. Vor uns liegt die kl. Nautic Marina. Eigentlich nur ein Steg für ca. 10 Boote. Der Pier kostet das gleiche wie die Boje und Pico entscheidet sich an den Pier zu gehen. Die Beiden sortieren sich und dösen eine Runde wir packen unsere Tauchsachen und nehmen –Karpata- in Angriff. Nach dem Tauchgang machen wir noch einen Umweg/Sightseeing Runde um den Gatosee am Rande des Naturschutzparkes, mit Flamingos und schönen Aussichten. Die nächsten Tage gehen wir zusammen tauchen. Alle Sachen auf die Ladefläche und los. Andrea 1, Andrea II, Salt Pier (tauchen um die Streben des Salz Pier Auslegers – genial, bunt), Alice in Wonderland, und auch eine Ausfahrt nach Klein-Bonaire mit Tauchplatz – Montes Dive – vieles ähnelt sich, doch jeder Platz hat was Eigenes. Sehr, sehr schön. Zwischendurch in den Waschsalon und Berge von Wäsche waschen, Fußball schauen, einen Sundowner zusammen mit der 2Wishes u Pico bei uns, einen superleckeren Grillabend auf der Pico und schon ist es wieder Freitag. Nach einem weiteren Tauchgang am Wrack der Hilma Hooker nehmen sich Jost und Andreas unseren Tauchkompressor vor. Service und Filterwechsel sind bitter nötig. Einen relaxten Nachttauchgang hinter unserem Boot  runden den Tag ab. Samstag fahren wir Richtung Rincon auf den sogenannten historischen Markt im Magazin del Rey. Das kl. Museum ist nett gemacht aber der Rest besteht hauptsächlich aus essen und trinken. Live Musik und Tanz in traditionellem Kostüm, ein paar handwerkliche Stände und die angelegte Kunuka (Farm) ist leider etwas verkommen – wir halten uns nicht sehr lange auf. Auf Umwegen über den Gatosee und den holperweg querfeldein fahren wir zurück. Den Nachmittag nutzen wir um Serenity von der braunen Sandbrühe zu befreien die der Wind täglich mitbringt und ein wenig aufzuräumen – Heute Abend kommt Jost Schwester, Verena für eine Woche zu uns.

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Sa

30

Jun

2018

17. -30.06.2018

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Sa

16

Jun

2018

16.06.2018

Samstag leihen wir uns einen Scooter. Auf geht’s Richtung Süd, am Flughafen vorbei bis zu den Salinas. Turkis, rosa bis rosa-braun schimmern die verschiedenen großen Becken, dahinter weiße Salzbergen. Das Salz wird monatelang getrocknet bevor es mit 2000 Tonnen pro Stunde auf Schiffe verladen wird. Neben dem großen Schiffs Ausleger Pier ist zudem der Einstieg für einen Tauchspot. Diese sind immer mit einem dicken gelben Stein markiert, auf dem der Name des Spots zu lesen ist. Vier große Obelisken, in den Farben der Flagge wiesen früher den Schiffen die genaue Verladeposition an und sind neben den kl. Sklaven- Häuschen ein Teil der Geschichte. Vor Atlantis Beach machen wir halt - Der Kite Spot hier. Zwei ausrangierte alte Schulbusse, bunt bemalt, sind die Kite Stationen. Wir schauen zu. Die Küste weiter bis zum Pekelmeer, Salzwasser-Lagunen, Naturschutzzone. Wir dürfen nicht näher dran und sehen die schönen rosa Flamingos nur von der Straße aus. Die Ostseite entlang bis Sorobon Beach. Im Lac Bay ist der Windsurfspot der Insel. Durch das schöne Resort gelangen wir an den Strand, zum Dunkerbeck Pro-Center. Und! der Meister Björn Dunkerbeck selbst ist da. Fotosession am Strand. Ein Flachwasserrevier für Freestyler. Herrlich. Es geht weiter – Auf halben Weg querfeldein Richtung Flughafen liegt das –Donkey Sanctuary- Ein Heim für Esel. Früher für Transporte aller Art benötigt, wurden sie sich selbst überlassen als die Maschinen Einzug hielten. Sie vermehrten sich und wurden eine Gefahr für den Verkehr, Farmen und sich selber. Auf einem riesigen eingezäunten Areal leben heute ca 700 Esel die sich frei bewegen und versorgt werden. Man kann mit dem Scooter durchfahren und die Tiere sind sehr zutraulich. Auf der Insel gibt es immer noch einiges an freien Tieren. Diese werden auch nur auf die Farm gebracht, wenn sie erkranken oder Hilfe brauchen. Als es Richtung Rincon geht verändert sich die Landschaft. Wüstenähnlich, mit vielen Kakteen geht es leicht bergan. Da wir den Scooter heute wieder abgeben müssen durchfahren wir Rincon dieses mal nur und über eine staubige Schotterpiste bis fast nach Kralendijk zurück. Staubig-verklebt gönnen wir einen guten Snack in einer abseits gelegenen Imbissbude. Eine schöne vielschichtige Insel. Und dabei haben wir das Naturreservat im Norden noch nicht gesehen.

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Sa

16

Jun

2018

16.06.2018

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Fr

15

Jun

2018

12. - 15.06.2018

Bonaire

Nachdem wir am Dienstagmorgen in 27 Grad warmen Wasser ausgiebig geschwommen sind und einige Reinigungsarbeiten am Boot erledigt haben, sowie der Windgenerator wieder repariert ist, laufen wir durch den netten Ort Kralendijk. Bonaire ist eine sogenannte –besondere- Gemeinde der Niederlande, der Kleinen- oder auch Holländischen Antillen. Sie hat ca. 20t Einwohner, ist 39 km lang, zwischen 5-11 km breit und an der höchsten Stelle gerade mal 240 mtr hoch. Es wird Holländisch, English und Spanisch gesprochen, dazu noch das althergebrachte Papiamentu. Gezahlt wird seid 2010 in US Dollar. Und alles dreht sich hier ums tauchen – Divers Paradise- So steht es auch auf den Auto-Nummernschildern. Viele Tauchbasen bieten sich an und auf der überall ausliegenden Inselkarte sind die etwa 80 Tauchsports markiert. Davon sollen ca. 60 direkt vom Ufer aus betauchbar sein. Wir machen uns überall schlau, laufen viel, es ist schwül warm, diesig. Ein Absacker noch in –Karels- Bar dann sind wir wieder am Boot. Der Uferverkehr wird weniger und der Wind der ungehindert über die flache Insel pfeift beruhigt sich abends etwas – eine ruhige Nacht. Mittwoch reinigt Jost mit dem Rest aus der Tauchflasche das Unterwasserschiff und inspiziert alles. Dann wird die Flasche bei-Good Dive- wieder gefüllt. Wir haben eine Art Stempelkarte gekauft. Das geht erfreulich problemlos. Außerdem ziert unser Jacket das –STINAPA- Button. Eine Naturschutzgebühr die pro Person für ein Jahr entrichtet wird. Damit darf man tauchen, Kiten und den Nationalpark besuchen. Bevor wir aber das erste Mal tauchen gehen, will Jost noch das große Front-Fenster bearbeiten. Es ist etwas undicht und der alte Sealer muss runter. Nachmittags dann geht es vom Boot aus direkt hinunter. Ein paar Meter Sand, dann sind wir an der Riffkante, die steil abwärts geht. Korallen aller Art und viele bunte Fische. Zwei Kaiserfische sind besonders neugierig und begleiten uns    

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Fr

15

Jun

2018

12. - 15.06.2018

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Mo

11

Jun

2018

08. - 11.06.2018

Überfahrt v Puerto Rico nach Bonaire

Drei ruppige Tage am Wind segeln, bei 15-25kn Wind und einer ordentlichen Welle auf Backbord anrollend – so sahen die nächsten drei Tage aus. Dabei waren wir schnell unterwegs. Die Westströmung einkalkuliert halten wir einige Grad am Kurs vor, fahren tagsüber hoch am Wind und fallen nachts ein wenig ab um ruhiger schlafen zu können. Egal wie wir segeln, ab und zu findet das Wasser den Weg ins Cockpit und die Wellen schaukeln uns arg durch. Freitagnacht hat Jost mit einigen Squalls zu kämpfen und muss mehrfach reffen und wieder auslassen. Samstag sind wir schon fast wieder im Rhythmus. Sonntag fängt Jost eine schöne Makrele, deren leckeres festes Fleisch ein feines Abendessen ist. Montag gegen 06 Uhr erreichen wir die nördl. Ecke von Bonair. Die restl. 7sm bis Kralendijk selbst haben wir auf einmal heftigen Seegang aus Süd! Kurz vor dem Ort erst wird es ruhiger. Wir fahren das Bojenfeld ab. Alles belegt. Da, eine Letzte noch. Die ist schnell aufgenommen – wir haben Glück gehabt! Ankern ist auf ganz Bonaire verboten. Es liegen etwa 45 Bojen aus die über die Marina verwaltet werden. Wir fahren zu Customs/Immigration, klarieren ein und dann weiter in die Marina um die Bojengebühr zu entrichten. Danach wird erst mal geschlafen. 

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So

10

Jun

2018

News are coming soon !!

Drei Wochen Bonaire und keine Zeit ..........

 

 

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Di

05

Jun

2018

30.05 - 05.06.2018

Puerto Rico - Mainland

Weitere 37sm sind es von der Ostküste bis in die Hauptstadt San Juan, die wir wunderbar segelnd in Ufernähe zurücklegen können. Sandstrände so weit das Auge reicht, bis der Flughafen sichtbar wird und dahinter die Stadt anfängt. 9sm nur Hochhäuser die direkt hinter dem Sandstrand aufschießen. Dann kommen die beiden großen Forts und deren Grünanlagen. Hinter dem Fort El Moro ist das Fahrwasser in die Bucht. An der Altstadt entlang, vorbei an den Kreuzfahrtschiffen legen wir den Anker vor den beiden kl. Marinas (Nautica u San Juan Bay Marina) mittendrin und doch ruhig, wir sehen sogar zwei mal Manatees,  eine Seekuhart die es hier gibt  Riesige namhafte Hotels, der kl Flughafen (Flugverkehr ununterbrochen) den Frachthafen auf der einen Seite, Kreuzfahrtschiffe und Altstadt auf der anderen, ein paar andere Boote noch, einiges an Jollenseglern. Nach einer ruhigen Nacht, die abrupt um 07 Uhr mit Hubschrauber und dicken Fracht-Truck Lärm zu Ende ist, machen wir uns auf Erkundungstour. Mit dem Bus geht es einmal um die Bucht herum nach Old San Juan. Mit Informationen aus dem Touristikbüro laufen wir zum Ersten der drei großen Forts. San Cristobal Castle. Nachdem 1492 Columbus bei seiner zweiten Reise die Insel offiziell in die Karten aufnahm haben sich die Spanier hier festgesetzt und die Einheimischen –Tainos- unterjocht. Ab 1533 wurden die Forts Fortaleza und El Morro angefangen. Engländer versuchten mehrfach die Insel zu erobern, was aber aufgrund der ausgetüftelten Verteidigung und der mehrfach verstärkten Mauern nicht gelang. Nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898 wurde Puerto Rico US Territory. Zwischen den beiden Außenforts läuft man gut 20 min die alte Befestigungsmauer entlang, vorbei an dem großen Friedhof, der nur aus weißem Marmor zu bestehen scheint und an dem zum Ufer hin an den Hang hin gebauten Ortsteil La Perla (schrill, bunt, etwas heruntergekommen, nur Bars und laute Musik) und dann über die große Wiese (es ist unglaublich heiß) mit den Schulklassen und vielen Drachenfliegern. Dahinter liegt die eigentliche Altstadt. Kopfsteinpflaster, hohe, schmucke Häuser, Kirchen, Plätze mit Brunnen und Statuen und natürlich vielen Geschäften aller Art. Eine quirlige Stadt. Nach soviel ungewohnter Bewegung in der Hitze sind wir abends nur noch platt. Freitag ziehen wir mit regionalen Bussen weitere Kreise. Der Flughafen, der Zentral Platz u die riesige Einkaufs-Mal am Plaza las Americas. Hier kann auch endlich die gekaufte Telefonkarte aktiviert werden. Heute haben wir gelernt das Warten und entsprechend Geduld haben, hier üblich ist und wir das noch lernen müssen. Ob beim Voucher Ausdrucken im Copy Max, beim simplen Brot kaufen an der Kasse, beim Bus oder Kaffee Trinken, alles dauert ! Das Steakhaus Longhorn, direkt gegenüber der Marina ist dagegen schnell, sehr lecker und mit pfiffiger Bedienung. Samstag erhalten wir, nach geduldigem warten (über 1,5 Std.) den reservierten Leihwagen am Flughafen und fahren in den El Yunque National Forest. Es heißt es ist der einzige tropische Regenwald in Amerika. Über gut ausgebaute Highways, die aber ordentlich Schlaglöcher haben gelangen wir zum Rainforest Center. Es ist geschlossen. Von den anfahrbaren Wasserfällen ist nur einer offen und nur wenige Wanderwege bisher wieder freigegeben. Wenn man auch sonst auf der Insel nur noch wenig von Irmaria sieht, hier oben im Wald schon. Wir fahren bis zum kl. Wasserfall La Coca Falls und laufen später den netten Wanderweg Angelito bis zu einem Flussbett mit kurzem Fußbad zur Abkühlung - wunderbarer Regenwald in allen Schattierungen. Auf dem Rückweg füllen wir unseren Proviant mit Obst/Gemüse und Frischware im großen Supermarkt auf. Sonntag sind wir wieder früh unterwegs, den Highway gen West. Nach Arecibo. Es dauert etwas bis wir das Observatory gefunden haben. Die zweitgrößte Sternwarte der Welt (seid ein paar Jahren steht die größte in China, aber mit weniger Funktionen). Der Film ist interessant, die Führung der jungen Frau sehr ambitioniert und das große Teleskop in der hügeligen grünen Landschaft eingepasst, imposant. Wir fahren weiter ins Landesinnere, kleine flache Dörfer, vieles bunt gestaltet, ein paar Felder, suchen und finden den Riu Camuy Caves Park – Leider ist auch der noch geschlossen (Es sollte eine Wanderung durch ein Fluss-Höhlen Gebiet werden). Nach einer weiteren halben Std. erreichen wir Caguana-Indian Ceremonial Park. Den schauen wir uns aber nur kurz an. Es ist brütend heiß und die Ausgrabungsstätte über die Lebensweise der Ureinwohner – Tainos- liegt auf offenem Feld in der Sonne. Die Fahrt weiter nach Ponce geht per Serpentinen in die Gebirge rauf und wieder runter. Immer wieder herrliche Aussichten. In Ponce selbst sind wir erst am späten Nachmittag. Wir entscheiden uns die Altstadt nicht zu besuchen und uns den Paseo Tablado La Guancha – den Walkway an der Marina anzuschauen. Kirmesartiger Rummel empfängt uns. Der hölzerne Walkway am Ufer ist leider gesperrt. Morsch und von Irmaria beschädigt ist er geschlossen. Was die Puerto Ricaner nicht daran hindert ihren sonntäglichen Treffpunkt Richtung Parkplatz auszudehnen. Neben temperamentvoller Livemusik, gibt es interessante Karaoke und schrecklich laute Boxen-Musik. Die Vorliebe für süßes und Schmalzgebackenes sieht man den Menschen hier überall an. Der Highway zurück geht über die östl. Route, vorbei an Bananenplantagen und Obstbaum Felder (sahen wie Mangobäume aus), Pferdefarmen und Kuhwiesen. Alles saftig grün. Montag früh noch auf einen Sprung in einen großen Shipchandler, dann geben wir das Auto am Flughafen wieder ab und fahren mit dem Bus wieder in die Altstadt. Schlendern durch die alten Straßen (heute liegt kein Kreuzfahrtschiff hier. Es ist wesentlich ruhiger und einiges hat auch zu!) In einem Bericht über Puerto Rico hatten wir über ein Art Hotel –The Gallery Inn-gelesen. Es dauert etwas aber dann ist es gefunden. Ein verwinkeltes weitläufiges, altes Haus mit mehreren Innenhöfen, gespickt mit uralten Möbeln, Bilder und Krimskrams, mehrere Papageien (echten) – sehr urig. Bei allem positiven über die Stadt, Insel und die überaus freundlichen und hilfsbereiten Leute, bleibt einem die Armut vieler nicht verborgen. Bettler an den Kreuzungen, vor den Restaurants und Supermärkten, ärmlichst angezogene Menschen im Bus. Polizei Präsenz, Security überall, Häuser mit Gittern vor Fenster und Türen, machen auch nachdenklich. Es gibt eine Studie in welchem Land die Menschen am zufriedensten sind und nach dieser liegen die Puerto Ricaner  im Ranking immer unter den ersten fünf der Welt (steht auch auf den Autoschildern!) Eine sehr kontrastreiche interessante Insel.

Dienstag heben wir sehr früh den Anker. Gegen 05.30 verlassen wir San Juan. Wir müssen einige SM gegen Wind und Welle fahren und morgens ist beides noch ruhiger. Nach gut sechs Motorstunden und 32sm bei moderater Welle erreichen wir die Ostküste von Puerto Rico. Auf der kl. Insel La Cordillera verbringen wir den Nachmittag um uns abends hinter die 4sm entfernte ruhige Isleta Marina vor Anker zu legen. Mittwoch ist es auch kaum hell als wir den Anker heben. Heute sind es direkte Linie nur 18 Meilen, aber wir müssen aufkreuzen. Nach gesegelten 28sm nehmen wir vor der Insel Cayo de Luis Pena, unweit Culebra, eine Boje auf, der Wassermacher läuft und schnorcheln macht immer noch Spaß. Übernachtet wird aber 5sm weiter auf Culebra in der großen Ensenada Honda Bucht. Hier gehen wir dann auch Donnerstag früh wieder zum Flughafen um bei den ausgesprochen freundlichen Beamten auszuklarieren. Sie waren ehrlich interessiert wie uns die Insel gefallen hat und was wir uns alles angesehen haben. Es ist wieder unglaublich heiß und im Ort geht kaum ein Wind. Heute Abend wollen wir im Dingi Dock noch einen Abschluss Snack nehmen – dann geht es morgen früh raus Richtung ABC Inseln, 420 sm – Ziel Bonaire

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Di

05

Jun

2018

30.05 - 05.06.2018

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Mi

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Mai

2018

22 - 29.05.2018

Puerto Rico 

Knapp 40 angenehme Segelmeilen sind es Dienstag bis nach Culebra, die kl. Insel vor Porto Rico. Wir melden uns per Telefon bei Homeland Security/Boarder-Control an. Da Puerto Rico Teil der USA ist gelten hier die selben Regularien wie auf dem Festland. Wir bekommen eine Eintragungsnummer mit der sind wir offiziell mit unserem Boot nun in die USA eingereist und registriert. Am Morgen sollen wir uns bei den Offiziellen in Culebra melden für den Schreibkram. Die große Bucht Ensenada Honda hat eine Länge von 2 sm und der Anker fällt hinter einer kl. Mangroven Insel – Cayo Pirata- Wir sind angenehm überrascht. Irmaria war auch hier, aber die vielen stabilen Häuser sind nur wenig beschädigt, bzw. sehen renoviert aus. Die etwas größeren Bäume sehen nicht zerrupft aus. Mittwoch fahren wir mit dem Dingi zur Brücke (Diese Durchfahrt zwischen Honda und Außenküste kann nur mit dem Dingi befahren werden)und laufen ca 20min bis zum kl. Flughafen. Ein Satz Papiere ausfüllen, der Beamte ist sehr freundlich und wir sind in den USA einklariert. In dem kl. Ort Culebra selbst ist reges treiben. Die Dinghi Dock Bar ist frisch renoviert, hat seit ein paar Tagen wieder auf, das regionale Bier –Medalla- schmeckt und Internet funktioniert hier auch. Donnerstag leihen wir uns einen Golf-Caddy – die Insel ist klein, das sollte reichen. Der Vermieter hört, dass wir Deutsche sind. Er war zwei Jahre mit der Army in Deutschland stationiert und ist auch interessiert zu hören wie es auf den BVIs aussieht. Er lobt die USA in höchsten Tönen für die aktive Hilfe nach Irmaria. Wir hätten gerne noch weiter erzählt, aber sein Laden brummt, er hat viel zu tun. Wir fahren nach Flamenco Beach, ein super schöner langer Strand, Palmen, klares Wasser, kaum Leute, ein kl. Campingplatz dahinter, aufgeräumt sauber. Auf dem Weg zum nächsten Strand liegt die uns beschriebene Gas-Station. Ein Kollege ist da und meint er könnte füllen. Wir beeilen uns die Flaschen vom Boot zu holen – die Adapter passen leider alle nicht ! Auf der NO Seite liegt Zoni Beach, ein Strand der nur tags genutzt werden darf, da hier nachts Schildkröten ihre Eier ablegen. Wir sehen drei abgegrenzte Bereiche die Nester schützen. Wir fahren kreuz und quer, kleinere Strände, durch viele Gassen, an recht netten Villen vorbei auf teilweise unbefestigten Straßen (wir wissen jetzt warum so viele Jeeps hier herumfahren). Den Abschluss bildet wieder die Dinghi Dock Bar. Die riesigen gut gefütterten Tarpune schwimmen zwischen den angebundenen Dinghis, der Laden ist von Locals gut besucht.

Freitag segeln wir die 7sm bis nach Culebrita. In der Tortuga Bay nehmen wir eine Boje auf. Es ist die Idylle pur. Ein langer hellweißer Strand, Palmen, Büsche/Bäume dahinter, türkisblaues Wasser und nur eine Handvoll Boote - Ruhe! Ein Genießer Tag! Samstag wird es schon während des Frühstückes voller. Wochenende, Culebrita ist die! Ausflugsinsel der Puerto Ricaner. Als gegen Mittag die Motorboote Anker/Heckanker in einer Reihe liegen (man kann kaum noch den Strand sehen) verlegen wir uns an die nicht minder schöne, aber vom Wasser her wesentlich unruhigere Ostseite der Insel. Wir finden den kl. Trail hoch zum Leuchtturm, genießen die Aussicht und staunen nicht schlecht – in Tortuga Bay liegt man jetzt in drei Reihen zum Strand hin. Bestimmt 70-80 Boote, laute Musik, Party.  Abends zirkeln wir auf Culebra hinter das Riff in die Bahia de Almodovar. Das Riff hält die Welle draußen, kein Badewasser, aber sehr ruhiges Liegen. Eigentlich wollten wir Sonntag weiter nach Viequez, aber nachdem wir uns wieder nach Culebrita verlegt hatten will der Wassermacher nicht so wie Jost will. Also wird bei 32Grad in der Kabine repariert. Montag ist Memorial Day, also langes Wochenende für die Insulaner und deshalb auch soviel los.

Dienstagmorgen holen wir noch per Internet im Dinghi Dock aktuelles Wetter und steuern dann Viequez an. Nach einer Weile wird die Welle mehr als ungemütlich. Unregelmäßig und wesentlich höher als vorgesagt haben wir sie auf der Seite und ein- zweimal auch im Cockpit. Auf der Südseite der grünen Insel suchen wir uns den Weg durch ein Riff (die Navionics Karte stimmt genau) und liegen in einer von Mangroven umgebenen großen Bucht für uns ganz alleine und sehr ruhig. Der große Nachteil – aus dem dahinterliegenden Sumpfgebiet zieht oft ein starker Schwefel/Fäulnis Geruch herüber! Dienstag zirkeln wir wieder heraus und segeln die Küste gen West. Vor dem kl. Ort Esperanza nehmen wir eine Boje auf. Der kl. Ort liegt recht gut geschützt hinter einem Riff und zwei kl. Inselchen und zwei Bars sehen einladend aus – aber es duftet wieder ganz schrecklich nach diesem Schwefel/Fäulnis. Wir bleiben genau 10min. dann legen wir die Boje wieder frei, ziehen die Genua auf und segeln weiter. Um die Westseite von Viequez herum gen Nord (überall sind schöne Palmenstrände) nach Porto Rico. Gegenüber Fajardo, vor der Isleta Marina legen wir unseren Anker nach 34sm. Nachsaison, kein Betrieb, die Marina liegt wie verlassen da und auch die Hochhäuser auf dem Inselchen zeigen kein Leben.

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Mi

30

Mai

2018

22 - 29.05.2018

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Mo

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Mai

2018

17 - 21.05.2018

Little Harbour Wir bleiben Donnerstag hier. Außerhalb der Bucht sind die Schaumkrönchen sichtbar, ab und zu schafft es eine stärkere Boe in die Bucht. Ansonsten herrlich ruhig. Jost kennt bald alle Bauteile des Kärchers beim Vornamen da sooft zerlegt und ich schreibe. Die Bucht füllt sich, Musikbeschallung, Wasserski, Schwimmer – Urlaubstreiben. Den Abend und in der Nacht bringen die Wolken mal wieder sintflutartigen Regen mit sich. Freitag segeln wir gegen Mittag die 5sm nach Tortola, Road Harbour. Ich hatte eine Reservierung in der Inner Harbour Marina gemacht – es antwortet keiner im Funk und der zugehörige Pier sieht gruselig aus. Halbgesunkene Schiffe, beschädigte Zwischenpiere, die Tiefe passt nicht wirklich für unser Boot. Wir ankern im Hafenbecken während ich versuche eine andere Marina zu erreichen. Die Stege der Village Cay Marina sehen auch sehr mitgenommen aus, aber hinter der Tankstelle an den ersten Finger dürfen wir uns legen. Es gibt zwar im Moment kein Wasser u Strom aber wir liegen gut. Die Lady im Office ist sehr hilfsbereit, die Village Cay Snackbar ist gut besucht, das Essen schmeckt und Internet funktioniert auch. Samstag 7:00 Uhr steigen wir in die erste Fähre nach St. Thomas – US Virgin Island. Da wir kein US Visa haben brauchen wir ein 90 Tage Visa. Das bekommt man nur wenn man auf dem kommerziellen Weg mit Flugzeug oder Fähre per ESTA einreist. Mit dem Stempel im Pass darf man dann mit seinem privaten Boot einreisen. Eine eigenartige Regel bzw. Möglichkeit, aber nur so geht es. Im Moment ist das nur über Charlotte Amalie möglich, da auf St. John der Behördenbereich in St. Cruz durch Irmaria dem Boden gleich gemacht wurde. Charlotte ist ein Ort an dem Kreuzfahrtschiffe anlegen – das sagt eigentlich alles. Es gibt einen zusammenhängenden netten Ort, nicht schlecht, viele Schmuck-, Souvenirläden  - aber da kein Kreuzfahrtschiff da ist, hat vieles zu. Wir schauen uns einige Straßen an. Dann nehmen wir die Mittagsfähre wieder zurück. Wir haben unsere Stempel! Spätnachmittag verlassen wir Road Harbour, queren den Francis Drake Channel und sind wieder auf Peter Island/Little Harbour. Das Anker-Landleine Verfahren ist schnell erledigt. Zur Abwechslung mal gibt es heute Country Musik Beschallung. Einige junge Amis haben mächtig Spaß, gute Stimmung. Als es dunkel wird – wird es ruhig.  Sonntag machen wir es den Amis gleich und hängen ab. Dabei lesen wir unsere Reise/Segelbücher und planen neu. Wir sparen uns die US Virgin Islands und wollen direkt nach Porto Rico! Montag segeln wir nach Tortola/Westend/Sopers Hole, ankern und rudern zum Pier bzw. zum Zelt und klarieren aus. Vier Beamte sitzen an Tischen unter dem offenen Zelt und stempeln freundlich unsere Papiere! Am offiziellen Gebäude dahinter wird gearbeitet. Anker auf, die Genua bringt uns nach Jost van Dyke, wieder vor Green Cay. Fünf weitere Boote liegen mit uns hier und die Sandbank von Sandy Spit wird von ein paar Kitern angesteuert. Herrlich zuzuschauen.  Eine Runde schnorcheln, Sundowner genießen, bis es aus Ost sehr dunkel wird und eine dicke Wolke sich entlädt.

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Mo

21

Mai

2018

17 - 21.05.2018

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Mi

16

Mai

2018

11 - 16.05.2018

Spring Bay ist recht ungeschützt und so hatten wir eine etwas rollige Nacht. Jost versucht, wie vorher abgesprochen, an der Tankstelle Gas zu füllen, aber die Adapter passen nicht. Naja, halt jede Möglichkeit versuchen. Unter Genua segeln wir die paar Meilen an Fallen Jerusalem und Cooper Island vorbei bis nach Salt Island, in die gleichnamige Bucht. Wie alle der Channel Islands ist auch diese recht flach mit weichen kaum bewachsenen Hügeln. Gleich drei Salzseen gibt es innerhalb der Insel. Früher wurden sie aktiv zur Salzgewinnung genutzt. Heute sind die beiden von unserer Bucht aus zu sehenden eher braune Tümpel. Der schöne Strand muss vor dem Hurrikan wesentlich attraktiver ausgesehen haben. Diverse Palmen liegen flach, ein Haus ist zertrümmert und eins stark beschädigt. Es lebt keiner mehr hier. Samstag früh verlegen wir uns nach einer weiteren unruhigen Nacht nach Lee Bay an eine National-Park-Boje. Hier liegt der 1867 in einem Hurrikan gesunkene Royal Mail Streamer Rhone. Der riesige Stahl-Zweimaster, bzw. dessen Reste sind hier in den BVI`s ein Taucher Highlight. Auf etwa 20-25m gehen wir runter und schauen uns das an. 150 Jahre Salzwasser und die Korallen und Schwämme haben sich ihren Teil geholt. Trotzdem immer noch ein interessantes Objekt. Leider haben wir recht starke Strömung die das Verweilen an einzelnen Stellen sehr erschwert. Nach dem Tauchgang gehen wir zurück in die ruhigere Salt Island Bay um die Tauchflaschen  und die Wassertanks zu füllen.  Gegen Nachmittag dann segeln wir die 5sm nach Peter Island, nach Little Habour. In der kl. Bucht mit schmalem Strand legen wir Anker mit Landleine. Kaum eine Welle verirrt sich hierhin – Türkises Wasser, es ist unglaublich ruhig. Auf der Anhöhe ist eine schon länger verlassene Villa  von der es eine geniale Aussicht hat! Der Sonntag vergeht mit schnorcheln, lesen und Ankermanöver anderer Boote schauen recht schnell. Jede Menge Charter Boote, meist Katamarane, viele Amerikaner, haben Wochenanfang und wir liegen zu 14 Booten mit Anker und Landleine oder frei ankernd. Als es gegen 19 Uhr dunkel wird kehrt schlagartig Ruhe ein.

Montag gegen Mittag kommen wir auf Norman Island in der Bucht –The Bight- an. Übersäht mit Bojen (35 usd die Nacht) finden wir einen Ankerplatz in der nördl. Kelly´s Cove. Der im Buch beschriebene als Restaurant umgebaute Zweimaster liegt als Wrack  am südl. Ufer, aber die –Pirate´s Bight- Bar wurde ein paar Meter neben der von  Irma & Maria  zerstörten Alten wieder neu errichtet. Mit unserem Ankernachbar dem dänischen Schiff –Felicia-  sitzen wir abends in der Bar und Plaudern. Wieder bin ich unglaublich neugierig, da Kenneth mit Familie letztes Jahr die Runde über die ABC´s nach Panama gemacht hat und jetzt mit einem Mitreisenden das Boot nach St. Thomas überführt. Dienstag sind wir wieder früh unterwegs. Bevor die NP-Bojen vor Pelican Island/The Indians voll werden, nehmen wir eine Boje auf und gehen schnorcheln.

Gegen 11 Uhr setzen wir die Genua Richtung Tortola, um Westend herum nach Jost van Dyke. Wir wollen in die White Bay. Die Betonnung in der Einfahrt am Riff ist nicht mehr eindeutig und wir tasten uns langsam vor. Leider hält das Riff die Wellen nicht wirklich ab, es liegen schon einige Boote hier und !-die Aussicht ist erschreckend. Ein schöner hell weißer Strand, ein paar wieder eröffnete Bars zwischen toten Palmen, jede Mende Zusammengefallenes und den ganzen Berg hinauf Müll zwischen den niedrigen Sträuchern. Wir zirkeln wieder raus, die Küste gen Ost, vorbei an Sandy Cay bis Green Cay, wo nach 19sm der Anker fällt. Eine idyllische Ecke, vor einer langgezogenen Sand-Landzunge und ohne Bojen! Schwimmen und schnorcheln ist ein muss und herrlich. Felicia taucht neben uns auf und nur zu Dritt liegen wir hier über Nacht. Der Wind heult in den Wanten aber die Welle bleibt hinter der Landzunge.

Mittwoch haben Wind und Welle zugelegt und wir segeln hart am Wind nach Tortola. Wir wollen uns Cane Garden Bay anschauen. Es soll einen Ort geben und wir wollen etwas laufen. In der Bay liegen wieder überall Bojen, ankern nur im Swell-Bereich möglich. Und mit dem Fernglas ist vom Ort leider nichts, oder nichts mehr zu erkennen. Also weiter. Ursprünglich wollten wir die Insel gen Ost umrunden, aber mit dem jetzigen OSO Wind macht das keinen Spaß. Also Genua auf, nach Westend und die Bucht Sopers Hole durchfahren. Hier sollen Fähren auf die US-VI abgehen (Brauchen wir um ein 90 Tage Visa zu bekommen) Hier war Irmaria noch verheerender. Die In-Bar- Pussers Hole hat wieder auf, vieles zugenagelt oder stark beschädigt. Vor dem Pier der Fähre steht ein offenes Zelt, dahinter die Gebäude beschädigt. (Später lesen wir, das darunter Zoll und Immigration sowie Fährbetrieb aufrecht erhalten werden – Hut ab!! ) Wieder viele Bojen, der Wind bläst mit gut 25kn durch die Bucht und Ankern auf 20m ist nicht komfortable. Die stark gereffte Genua (bei 30-35kn Wind), bringt uns vorbei an St. John(bereits US) wieder nach Norman Island. In der Kelly Cove legen wir für einen Snack den Anker. Ein schnelles kl. Boot kommt in die Cove geprescht. Police-Immigration-Customs steht drauf. Sie legen seitlich an & wichtig schauend werden die Einklarierungspapiere und Pässe kontrolliert, warum, wann, wie lange wollen wir hier sein. Dann fahren sie zum nächsten Boot. Als die dunklen Wolken Regen mitbringen, werden die 3x400PS gefordert um nicht nass zu werden . Unsere Lieblingsbucht ist nur knapp 4sm entfernt und so legen wir nach 20sm für heute, Anker und Landleine wieder auf Peter Island/Little Harbour. Ruhe pur, zwei Schildkröten, drei Stachelrochen und ein großer unbekannter Fisch (ca 1m groß / dem Buch nach kann es ein Atlantik Sharksucker sein) um uns herum. Mit nur noch vier andere Booten ist es sehr übersichtlich und ruhig.

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Mi

16

Mai

2018

11 - 16.05.2018

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Do

10

Mai

2018

10.05.2018

Donnerstag ganz früh verlegen wir uns die Meile gen Süd an eine Boje des Nationalparks vor Bath. Es sieht hier aus als wenn ein Riese Steine am weißen Strand gestapelt hat. Man kann hindurch, darunter her laufen, hindurch schwimmen. So genial! Wir lassen uns Zeit. Nach einem Snack an Bord schnorcheln wir durch die dicken runden Felsen die im Wasser liegen. Die Krönung des Tages:  Plötzlich tauchen mitten im Bojenfeld zwischen Booten zwei Delfine auf, Mutter mit Kind, völlig unbeeindruckt tauchen sie zwischen den Schwimmern hin und her und entfernen sich irgendwann nur langsam !

Da man an den NP-Bojen nur tags liegen darf verlegen wir uns im letzten Licht eine halbe Meile nördl. nach Spring Bay.

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Do

10

Mai

2018

10.05.2018

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Mi

09

Mai

2018

08 & 09.05.2018

Virgin Gorda: Gegen 23 Uhr heben wir den Anker. Kaum aus der Ankerbucht raus wird die Genua gesetzt. Mit 15-18kn herrlichen Segelwind aber auch gut Welle schaukeln wir segelnd mit 5-6kn Fahrt Richtung BVIs . Dienstagvormittag fahren wir zwischen Neckar Island und Virgin Gorda durch die Markierungen in den Gorda Sound.  Wir wussten dass auch hier der Hurrikan gewütet hat – aber so! Die im Buch so nett beschriebenen Buchten mit einzelnen Restaurants – existieren so nicht mehr. Saba Rock ist nur noch ein Bretterhaufen. Leverick Marina hat den Betrieb wieder aufgenommen, aber es sieht noch sehr trostlos aus. In Gun Creek wollten wir einklarieren. Das Office gibt es nicht mehr. Wir segeln weiter nach Spanish Town und da fällt der Anker nach 88sm. Wir sind zwar noch früh dran aber im Customs/Immigration Office fehlt irgendjemand und so bekommen wir nur ein Stapel Papiere mit denen wir morgen wieder zu erscheinen haben. Mittwochmorgen erhalten wir dann von eher gelangweilten Beamten, die lieber mit dem Handy spielen, als freundlich sind, unsere Cruising Permit. Der Weg zurück über die Werft und die Marina ist eher ein Weg über einen Bootsfriedhof. Es wird überall gearbeitet aber viele Boote sind dermaßen zerstört, da ist wohl nichts mehr möglich. Wir unterhalten uns mit einem netten Ami, der meint, dass alle immer hilfsbereit sind, aber fehlende Kommunikation, Probleme mit der Zuständigkeit in allen Bereichen den Aufbau im Dorf oder hier im Hafen behindern. In einem abrissreifen Gebäude hat eine kl. Bar wieder geöffnet, es gibt guten Kaffee und Internet.

Witzig -Im gut sortierten Supermarkt liegen die Stahlnägel u Bolzen, per Kilo unterhalb der Tütensuppen, das Hundefutter neben der Babynahrung. Den Strand weiter runter, dort wo die großen Steine anfangen liegt das Coco Maya – der Kontrast schlechthin. Frisch renoviert, sauber, eine idyllische, schicke Strandbar  - Sundowner perfekt.

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Mi

09

Mai

2018

08 & 09.05.2018

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Mo

07

Mai

2018

05 - 07.05.2018

Samstag ist Flohmarkt an der TOBY Werft. Ein kl. gebrauchter Anker für das Dingi ist jetzt unser. Leider müssen wir auch das gerade neu erstandene Handfunkgerät umtauschen. Lädt nicht. Also nochmal auf die holländische Seite zu Budget. Nachmittags wollten wir eigentlich groß proviantieren, aber die Welle in der Bucht ist so heftig, alles wäre patschnass bis wir es an Bord hätten. Den Abend verbringen wir wieder mit der netten Sabir Crew und Mick v. Katamaran neben uns. Sonntag hüpft Serenity nicht schlecht. Wind uns Welle sind sehr ungemütlich. Ilja von der Sabir hat mir einige Segelbücher geliehen und Jost bearbeitet Bilder. Abends sind Ilja und Stephan bei uns. Die Beiden haben soviel erlebt, da gehen die Themen immer noch nicht aus. Montag werden wir mit prasselndem Regen geweckt. Es dauert bis die Front durch ist! Morgen ist regionaler Feiertag hier, dementsprechend voll ist der Supermarkt. Irgendwann ist es geschafft, alles ist trocken an Bord und ordentlich versorgt. Wir verabschieden uns noch von Sabir und richten uns auf eine Nachtfahrt auf die British Virgin Island vor.    

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Do

03

Mai

2018

30.04 - 04.05.2018

Montag fahren wir mit dem Dingi durch den Lagoon Entrance, unter der Sandy Ground Brücke her in die große Lagune. Die geschlossene Lagune ist hoheitlich getrennt (holländisch/französisch) und kann von beiden Seiten durch sich mehrmals am Tag öffnenden Brücken angelaufen werden. Hier sind die Folgen von Irma und Maria noch allgegenwärtig. Kaum ein Pier ist unbeschädigt, einiges an Booten angeschwemmt, halb versunken mittendrin oder stark beschädigt am Ufer aufgestellt. Das mit dem Ankern in der Lagune werden wir uns verkneifen. Das offizielle Port Office scheint komplett geschlossen. Ein Segler verrät uns das Einklarieren im Ship Chandler –Island Water World- zu machen sei. Der ist neben dem zerstörten Tourist-Office und hat wieder geöffnet. Jost schleicht durch die gut sortierten Regale während ich am Computer die Daten eingebe. Danach erkunden wir den Ort. Überall wird repariert und wieder eröffnet aber es ist noch arg viel zu tun. Es ist heiß, wir fahren zum Boot zurück und arbeiten ein paar Punkte unserer To Do Liste ab. In der bunt zusammengestellten Bar Raymond nahe des Dingi Docks nehmen wir unser wohlverdientes Abend Bier. Der junge Rastaman der bedient hat nicht viel zu tun und ist aufgeschlossen gesprächig – richtig nett.

 

Dienstag der 1.Mai ist auch hier Feiertag. Alles hat zu und vom Ufer schallt Musik herüber. Wir machen ihn zum Arbeitstag. Bilgencheck, Oelwechsel, Winsch Service, Wasserpass u Unterwasserschiff v Muscheln befreien. Dazu immer wieder starke Regenschauern. Mittwoch durchqueren wir mit dem Dingi die Lagune zur holländischen Seite. Hier sieht es auch nicht besser aus. Der große Ship Chandler Budget Marina wird eingehend untersucht und kaum sind wir auf dem Rückweg, erwischt uns heftiger Regen! Patschnass am Boot zurück ist die Arbeitsmotivation erst mal dahin. Donnerstag geht die Brasselei weiter. Jost arbeitet am Boot und ich lasse mich im Waschsalon nieder. Abends gehen wir mit der deutschen Crew des Nachbarschiffes –Sabir- Ilja u Stephan im Ort was trinken. Die Beiden sind die letzten fünf Jahre rund um die Welt unterwegs gewesen und nun auf der letzten Etappe. Unsere Neugierde ist groß, die Beiden erzählen gerne und so endet der feuchtfröhliche Abend sehr spät auf deren schönem Boot. Freitag wollen wir ein wenig von der Insel sehen und steigen in einen der lokalen kl. Busse ein, schaukeln die Simpson Bay entlang bis nach Philipsburg. Wir wussten, dass es eine Kreuzfahrtschiff Hochburg ist, aber so enttäuschend, nun ja. Auch hier hat der Hurrikan natürlich nicht halt gemacht, vieles liegt im Argen. Die beiden Hauptstraßen in Ufernähe sind voller Billigläden oder Schmuck Shops mit Security davor. Wir laufen eine Weile kreuz und quer, am Ufer zurück und nehmen dann den nächsten Bus wieder nach Marigot zurück. Wieder an Bord fegt ein Regenguss-Windboen-Mix nach der Anderen über die Bucht. Dabei ist es schwül warm.

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Do

03

Mai

2018

30.04 - 04.05.2018

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So

29

Apr

2018

27 & 29.04.2018

Früh geben wir Mittwoch die Boje frei und segeln die Küste v. St. Kits gen Norden Richtung St. Barth. Der Wind ist gut, die Welle natürlich wieder üppig. Trotzdem ein schöner Segeltag und nach 50 sm nehmen wir in der Bucht v. Gustavia, St. Barth eine Boje auf. Die Bojenfelder zu beiden Seiten der Fahrrinne sind gut belegt. Einiges an Booten ohne Mast – Folgen des Hurrikans. Da wir früh dran sind, wollen wir uns den Ort noch anschauen und einklarieren. St. Barth hat zwar den Euro und ist Frankreich angelehnt, ist aber selbständig! Die Vor-Klarierung per Computer hatten wir vom Boot aus gemacht und so war Jost im Marine Port schnell fertig. Ein Spaziergang durch den Hauptort der Insel ist eher ernüchternd. Man macht einen auf trés-chic aber für uns scheint es eher schmucklos zusammengewürfelt. Viele Geschäfte haben zu und der Hafenbereich ist nicht sehr einladend, jede Menge Restaurant, ein paar Label-Läden, einiges an schicken Häusern am Berghang  - das ist es.  Die Nacht war sehr unruhig. Der Swell lässt alle Boote heftig schwanken. Kein ruhiger Schlaf. So fahren wir dann auch Samstag wieder in den Ort, klarieren aus und verlegen uns in die 2sm weiter nordl. gelegene Bucht Anse du Columbier, wieder an eine Boje. Wesentlich ruhiger hier, eine schöne große Bucht, Sandstrand, ein paar Häuser weit oben. Wir schnorcheln eine Runde. Verwöhnt von Guadeloupe/Pigeon  ist der felsige Grund hier nicht so bunt. Aber auch hier gibt es Falter – Koffer- Nadelfische und kl. blau schillernde Juwelenbarsche. Auf dem Weg zurück zum Boot queren wir eine Schildkröten Kolonie die genüsslich Seegras rupfen. So viele auf  einmal haben wir noch nie gesehen. Nach dem ausklarieren hat man 24 Std. Zeit das Land zu verlassen und da wir uns noch die vorgelagerte Insel Le Forchue ansehen wollen, geben wir die Boje frei und segeln die 3sm um dort abermals eine Boje aufzunehmen. Il Forchue ist eine Kraterinsel, karg, kaum bewachsen und nicht bewohnt. Zu fünft liegen wir heute Nacht hier. Leider rollt auch hier eine leichte Welle. Sonntag fahren wir mit dem Dingi schon früh um acht an die NW Tauchboje und gehen auf 10-15m runter. Wir hatten nach dem schnorcheln gestern nicht viel erwartet – und waren angenehm überrascht. Viele große Felsen, mit kleineren Korallen aller Art bewachsen, die üblichen herrlichen bunten Fische. Ein großer Adlerrochen schwingt gemächlich vorbei. Ein Stachelrochen gräbt sich vor uns in den Sand, drei Riffhaie tummeln sich zwischen Sand und Felsbereich, ein Ammenhai schläft zwischen den Steinen und die Schildkröten lassen sich nicht stören wenn wir vorbeigleiten. Wunderbar. Leider hatten wir heute keine Kamera dabei. Gegen frühen Mittag lassen wir die Boje los und segeln die 23sm bis nach St. Martin, Marigot Bay, in den französischen Teil. Die große Bucht mit dem türkisblauen Wasser ist gut besucht und wir ankern auf drei Meter. Die Hurrikane hatten hier letztes Jahr besonders wild gewütet und am Ufer wechseln sich bereits renovierte Gebäude mit Baustellen und zusammengefallenem ab. Morgen schauen wir uns das genauer an.

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Do

26

Apr

2018

23. - 26.04.2018

Eigentlich sollte es Montag ein lockerer Segeltag mit achterlichem Wind werden. Der Wind kam durch die ganzen Regenschauern die halbstündlich auf uns herunterprasselten nicht richtig in Schwung, die Wellen aber schon. Ungemütliche und diesige 48sm weiter dabei die letzten drei Std. unter Motor, nehmen wir im letzten Licht eine Boje auf Nevis vor Charlestown auf. Dienstagfrüh beim Frühstück, durchstreift die Harbour Police das Ankerfeld und erklärt freundlich wo wir am besten mit dem Dingi anlegen sollten und wo sich das Office befindet. Das große Dock hat durch den letzten Hurrikane schwer gelitten und der Dingi Bereich ist recht abenteuerlich. Einklarieren ist unkompliziert -Customs, Immigration und Harbour Office liegen direkt nebeneinander. Der Ort selber hat viele alte und teils renovierte Gebäude, bunt, viele Verzierungen an den Hausdächern. Die Menschen sind locker und freundlich. Ich habe das Gefühl das wir die einzigen Touristen sind. Wieder an Bord entscheiden wir trotzdem heute schon weiter auf die Schwesterinsel St. Christopher – oder einfach kurz St. Kits genannt, zu segeln.  Nach 8sm schon fällt der Anker in der White House Bay im SW der Insel. Auch hier liegen wieder Bojen aus. Man bezahlt beim Einklarieren bereits eine feste Bojen Gebühr (pro Tag), egal ob man ankert oder eine aufnimmt. (Schützt den Ankergrund, lässt das Gras leichter nachwachsen gut für die Schildkröten die überall sind) Abends klingt gute Musik aus der einzigen Bar am Ufer herüber. Nachdem es Mittwochmorgen ausgeregnet hat fahren wir mit dem Dingi in die südl. gelegen Superyacht Marina Christopher. Sie ist komplett leer. Lediglich ein Segelschiff steht völlig deplatziert in den riesigen Boxen. – Nachsaison sagen sie. Aha. Von hier aus geht es nicht in die Stadt. Die Fuel Station ist dennoch in Betrieb und unser Dingitank wird gefüllt. Gegen Nachmittag gehen wir Anker auf in die etwa eine Std. entfernte Hauptstadt Basseterre um von dort aus morgen eine Tagestour über die Insel zu unternehmen. Vor der Stadt steht in beiden markierten Bereichen eine gute Welle. Es liegen nur zwei Boote vor Anker. Die Marina hat auch keinen Platz mehr für uns und das Kreuzfahrtschiff stinkt so vor sich hin – Also zurück in die Whithouse Bay. Wir nehmen die letzte Boje auf und entscheiden uns für einen Sundowner in der Strandbar. Das erweist sich als eine gute Idee. Die Bedienung ist freundlich interessiert und besorgt uns für morgen ein Taxi das auch Rundtouren macht. Die Musik passt und das Essen auch – Chillig. Donnerstag kommt das Taxi pünktlich um10 Uhr an die noch geschlossene Strandbar. Alvin zeigt uns erst ein paar sehr schöne Aussichtspunkte im südl. Teil der Insel. Fährt dann durch Basseterre und erklärt einiges. Durch diverse kl. Ort die Westküste entlang. Hinter Old Town liegt die alte Zuckerfabrik die 300 Jahre das Herzstück der Insel war. Am Berg gebaut, gab es genug Wasser für die Zucker und Rum Manufaktur. Heute sind die Überreste liebevoll in Szene gesetzt. Ein paar Meter den Hügel hinauf liegt Romney Manor mit seinen alten Samand Trees (der älteste und größte ist 400 Jahre alt) Hier soll ursprünglich (um 1626)das Haus des Carib Indian Kings Tegreman gewesen sein. Später hat Sam Jefferson es übernommen, der Urgroßvater des dritten Präsidenten der USA. Heute beherbergt es die traditionelle Caribelle Batik Manufaktur eingebettet in einen gepflegten Garten. Sehr schöne bunte Tücher und Kleidungsstücke –verführerisch. Zwischendurch sahen wir immer wieder kl. Affen über die Straßen laufen bzw. in den Sträuchern. Alvin hält bei einem Bekannten an der mit einem kl. Affen vor seinem Haus steht. Der Mini hat tatsächlich eine Windel an, ist sehr neugierig und will dann auch schnell wieder zurück. Fotos nur gegen eine kl. Gebühr. Alvin macht die Tour ganz nett, aber scheinbar ist er auf amerikanische Kreuzfahrtschiff Touristen gedrillt. Er spult sein Programm ab und auf tiefergehende Fragen kann er nur bedingt antworten. Es gibt noch die große Brimston Hill Fort-Anlage, welche von den Engländern gebaut, in den Resten und Räumlichkeiten die Schlachten der Engländer und Franzosen hier um die Inseln darstellt. Heute ist uns jedoch nicht nach alten Steinen, daher geht es weiter auf der Sightseeing Tour rund um die Insel. Immer wieder kreuzen wir eine alte Schmalspur Eisenbahn Strecke. Bis 2005 wurde hier noch Zuckerrohr mit transportiert. Dann wurde die gesamte Produktion stillgelegt. Heute fährt die Bahn als Touristenattraktion (aber nur wenn Kreuzfahrtschiffe anliegen) und auf den Feldern werden jetzt Melone und Erdnüsse und anderes angebaut. Gegen Nachmittag sind wir wieder in der Stadt, schlendern durch den bunten Ort, der heute etwas verschlafen wirkt – es ist kein Kreuzfahrschiff da. Wir klarieren aus, nehmen einen gutes Mittagessen vom Straßenstand und lassen uns zurückfahren. Nicola, die nette Kellnerin, macht gerade die Bar auf und erwähnt live Musik heute Abend. Heißt, zwei Std. später sitzen wir wieder hier und lassen uns von der Reggae-Lounge-Live-Musik mitreißen. Ein schöner Ausklang auf einer einfachen aber sehr freundlichen Insel. Morgen geht es weiter nach St. Barth.

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Do

26

Apr

2018

23. - 26.04.2018

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So

22

Apr

2018

17. - 22.04.2018

Dienstag motoren wir durch die hohen Wellen die Küste ein paar Meilen gen Ost. Indian Creek heißt die Bucht, die wie ein S geschwungen ist. Langsam, Tiefe lotend navigieren wir hinein und liegen zu zweit in der kl. Mangrovenbucht. Eine Pelikankolonie lebt hier und wir beobachten die eleganten Flieger. (Wenn auch der dicke Platsch kopfüber ins Wasser immer aussieht als würden sie das nicht überleben könnten) Oben auf dem Hügel, im unauffällig gestalteten Häuserkomplex soll das Domizil von Eric Clapton sein. Aha. Die Bucht ist idyllisch, aber der grün-braune Magroven Mud lädt nicht zum schwimmen ein. Gegen Nachmittag ziehen wir weiter, die Welle immer noch unbequem, die Genua bringt uns bis in die Nonsuchbay, nördl. Green Island. Direkt hinter dem Riff nehmen wir eine Marinepark-Boje auf. Der Passat bläst uns ungebremst direkt auf die Nase, die meisten Wellen werden jedoch durch das Riff aufgehalten. Neben der –Olena- liegt die –NatHape- .Olena verfolgt den Blog der Weltenbummler (14 Jahre bereits) der beiden Schweizer auf der schicken Amel Super Marabu schon lange und hatten hier in der Karibik bereits Kontakt. Bei einem perfekten Käsefondue auf der Olena kommen wir uns näher (Unser erstes Schweizer Käsefondue und das in der Karibik!) Das hier die Themen nicht ausgehen war klar. So sind wir auch am nächsten Tag auf deren Schiff und es gibt jede Menge praktische Tipps und Informationen von den beiden supernetten Langzeitseglern. Und weil es immer noch nicht genug ist, erzählen wir alle bei einem Sundowner-Bier abends bei uns weiter. Der Wind bläst unvermittelt und die drei Dingis tänzeln heftig hinter Serenity.

Donnerstag wird langsam angegangen. Die Kids haben Schule, wir lesen und schreiben, Jost rudert nochmal zur NatHape, dann geben wir gegen späten Mittag die Boje frei und wollen die Ostküste weiter rauf. Die Wasser ist wieder sehr unruhig und optisch verschwindet Olena immer wieder bis auf ein Rest-Stück Mast in den Wellen. Unter den Bedingungen sind die schmalen Einritts-Passagen in die beiden östl. gelegenen Buchten unvernünftig und so umrunden wir die Insel weiter bis wir wieder in der Deep Bay sind. Eine Std. motorsegeln am nächsten Tag und der Anker fällt wieder in der großen Five Islands Bay – wieder nur wir zwei Boote. Die Dingis bringen uns an den NO Strand. Jost versucht sich wieder mit dem Kite – und heute klappt es wesentlich besser. Wir bauen ein Floss, gehen spazieren, buddeln im Sand – wie Urlaub. Hans-Peter von der NatHape hatte Jost und Laure auf das herunterladen und bearbeiten von Seekarten eingewiesen und so sitzen die Beiden denn auch den ganzen Abend vor den Computern, probieren u üben. Am Sonntag ist es nur ein kurzer Sprung vor die Marina von Jolly Harbour. Wir klarieren aus und laufen nochmal durch den gut sortierten Supermarkt. Den letzten Abend gemeinsam (vorerst) verbringen wir an Bord der Olena, mit Barbecue und superleckerem Schokoladenmousse (Laure kann das!)  Morgen segeln sie gen Süden und wir weiter gen Nord. Nevis und St. Kits angepeilt. Wir sehen uns wieder, bestimmt !

 

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So

22

Apr

2018

17. - 22.04.2018

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Mo

16

Apr

2018

12. -16.04.2018

Nachdem die Männer ihre Drohnen fliegen haben lassen nehmen wir Anker auf um in die 4sm nördl. gelegene –Big Bay- zu fahren. (Antigua brüstet sich damit 365 Strände zu haben – für jeden Tag einen. Naja, aber es sind wirklich unglaublich viele) In der Kabine duftet es nach frischem Brot aus der Brotbackmaschine, und im Ofen brutzelt noch ein Bananenkuchen. Mitten in der Bay liegt ein großes Wrack auf nur 2-3m Tiefe. Wir gehen mit dem Dingi an den herausragenden Schornstein und wollen schnorcheln. Leider ist die Sicht äußerst bescheiden und wir halten uns nicht lange auf. Den Bananenkuchen gibt es abends als Nachtisch dann auf der Olena.

Freitag gehen wir, leider viel unter Motor, südlich nach Falmouth Harbour. Zwischenstop/Schwimmpause legen wir in der Carlisle Bay vor einer netten flachen Hotelanlage ein. Den Wind auf der Nase und gut Welle sind wir froh als in der großen Bucht zwischen etlichen Booten der Anker fällt. Falmouth liegt an der gleichen Landzunge wie der berühmte English Harbour, mit Nelsons Dockyard nur auf der westl. Seite. Wir bleiben vier Tage hier. Admiral Nelson war hier 1784 stationiert (damals noch als einfacher Flotten Kapitän) Die englische Flotte hatte die gut geschützte Bucht als Stützpunkt in der Karibik ausgebaut, speziell aber für Reparaturen. 1949 begann die Restauration der alten Gebäude, die heute ein Fort, ein Museum, ein gr. Segelmacher, Marina, und etliche kl. Gewerke und Shops beherbergt. Die Antigua Classic Week fängt in gut einer Woche an, danach folgt direkt die Antigua Sailing Week – die Highlights des Jahres. Demnach liegen hier mehr schicke, große, alte Zweimaster und auf Hochglanz polierte Holzboote als ich je gesehen habe. Das wir um einige im Hafen lange herumschwänzeln versteht sich von selbst. Die Männer diskutieren die technischen Errungenschaften und die Kids kichern über die halbnackten Gallionsfiguren. Den gut sortierten Supermarkt auf halbem Weg zwischen den beiden Orten suchen wir mehrfach auf – aber auch wegen des guten Internets. Seglertreffpunkt. Alle sitzen auf dem überdachten Vorplatz und nutzen die günstige Kombination.  Am Sonntagnachmittag ist Bewegung angesagt. Wir sieben gehen von Falmouth aus ein Stück Strasse, dann den schönen, zügig ansteigenden Lookout-Trail (oder aus Desmonds Trail) hinauf zu den Shirley Heights. Einem traumhaften Aussichtspunkt über beide Buchten. Im Restaurant oben spielt ab 16 Uhr eine Kreolische Band auf den althergebrachten Steel-Drums. Dazu gibt es Barbeque. Amerikanisch touristisch aufgemacht, aber absolut Sehens- und Hörenswert. 

Montag – Olena hat Freunde entdeckt und da wir nicht auf der Flucht sind, bleiben wir noch. Den Abend verbringen wir alle auf dem schicken amerikanischen Katamaran –Ventus- (Pärchen mit drei Kids die seit einem Jahr unterwegs sind) Immer wieder neue Welten. Interessant.

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Mo

16

Apr

2018

12. - 16.04.2018

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Mi

11

Apr

2018

08 - 11.04.2018

Sonntag wird der Anker früh gehoben. Kaum aus der Bucht raus, haben wir auch schon herrlichen Segelwind. Die Welle ist zwischen den Inseln eine Weile etwas ruppig, wird dann aber wieder moderat. Der Wind bläst mit 14-18kn, Olena ist Sichtweite – ein klasse Segeltag. Als wir die Südspitze Antiguas erreichen und auf der westl. Seite entlang segeln, ist das Wasser nicht tief (oft nur 4-6m) und hell-türkis Farben. Vor Jolly Harbour fällt der Anker nach 48sm in nur 3m hellblauem Wasser auf Sandgrund.  Die beiden Skipper fahren noch in den inneren Hafen zum einklarieren. Die Offiziellen sind freundlich, doch ist es aufwändiger als im französischen Teil. Drei Büros sind aufzusuchen, Immigration, Customs und Port Authorities. Letzteres hat schon zu. Also morgen auf ein Neues. Genau neben uns legt die –Flow-ihren Anker. Wieder ein schönes Wiedersehen mit einem bekannten Boot. Nachdem wir am Montagfrüh unsere Cruising Permit bei der Port Authority erhalten haben (40 EC$), erkunden wir den großen Hafen-Komplex mit dem Dingi. An den Ausläufern wurde aufgeschüttet und nette Häuser gebaut (teils freistehend, teils Reihenhäuser) Alle haben einen eigenen Pier und die meisten auch ein Boot davor(in allen Größen!) Amerikanisch-Creolischer Stil – nicht schlecht. Später verlegen wir uns für ein paar Std. aus dem Ankerfeld heraus um den Generator für Wasser und den Tauchkompressor für die Flaschen laufen zu lassen. Mit dem Lärm würde man sich innerhalb des Ankerfeldes keine Freunde machen. Abends laufen wir durch die kl. Anlage und sitzen zu drei Crews auf ein Glas Bier und um Internet abzugreifen. Dienstag müssen die Männer unbedingt noch zum Shipchandler! Ich durchforste den sehr gut sortierten aber recht teuren Supermarkt(Währung: East Caribbean Dollar ). Gegen Mittag segeln Olena und wir in die 2sm nördl. gelegene Bucht –Five Island Harbour-  Große Bucht, langer Sandstrand, Mangroven dahinter – wir zwei Boote alleine! Der Strand ist uns und Jost versucht den Kite fliegen zu lassen. Durch den böigen Wind und mangels Übung klappt das leider nur mäßig. Beachlive, schwimmen, toben, Muscheln suchen. Abends wird der Magen dann gemeinsam beim Barbecue wieder gefüllt. 

Antigua (ehemals Englisch)ist eine flache Insel. Die höchste Erhebung ist der etwa 450m hohe Bobby Peak, der auch von Regenwald umgeben ist, aber ansonsten hat es mehr Sträucher als Bäume. Das Regenwasser wird in Becken gesammelt und es gibt Entsalzungsanlagen. Angeblich soll es hier selten regnen. Wir merken nichts davon. Zwei/dreimal am Tag und in der Nacht fegt eine ordentliche Wind- und Regenschauer über uns hinweg bei 26-30 grad Lufttemperatur. Mittwoch wird das Kiteboard als Wakeboard umfunktioniert und hinter dem starken Dingi der Olena klappt das auch perfekt. Getoppt wird das mit noch mit stehendem Surfer auf dem Surfboard incl. Kids – was für ein Spaß. Bei abendlicher Ruhe und noch sternenloser Dunkelheit hören wir zwar einen Motor sich schnell nähern aber kein Licht. Als das Boot nur noch ein paar Meter entfernt ist, werden wir angestrahlt und Blaulicht leuchtet kurz – Antigua Coast Guard. Unser Boot wird nur abgeleuchtet. Bei der Olena gehen sie an Bord und kontrollieren Papiere, Sicherheitsausrüstung und Beladung, freundlich aber bestimmt. Laure darf sogar Fotos machen, dann sind sie nach einer halben Std. wieder weg.

 

 

 

 

 

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Mi

11

Apr

2018

08 - 11.04.2018

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Sa

07

Apr

2018

02 - 07.04.2018

Der Wassermacher läuft fast zwei Stunden bevor wir gegen Mittag den Anker heben und die 13sm nördl. bis vor Pigeon motoren. Der Anker fällt neben der –Yemanja- Wir haben Steffi u Tomy auf Dominica kennengelernt. Ich rudere rüber auf einen Smalltalk. Später kommt dann auch die Olena. Pigeon und die vorgelagerten kl. Inseln gehören zum Jaques Cousteau Nationalpark. Es darf um die Inseln herum nicht geankert und auch nicht gefischt werden. Für Tauchboote und Dingis liegen Bojen aus. Die grüne Bucht mit dem klaren Wasser hat einen kleinen Strand, immer nur ein paar Boote um uns herum und an der südl. Ecke sogar gute Supermärkte. Perfekt. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind dann auch ganz dem Tauchen gewidmet. Mit den erfahrenen Tauchern Laure und Stephan genießen wir jeden Tag zwei Tauchgänge(meist 10-20m tief), dabei ein Wrack auf 35m und ein Nachttauchgang. Genial. Wobei – beinahe wäre der Nachttauchgang schwer daneben gegangen – und das wegen mir. Nicht des Tauchens wegen, nein, Laure stellte auf einmal fest, das dass Dingi weg ist, es blinkt nichts mehr über uns(wir lagen an der NW Buchtecke draußen an einer Boje) Oben sehen wir es schon weit abgetrieben. Jost legt seine Tauchweste ab und sprintet! und schafft es! Wow, zurück an die Boje. Der Schreck sitzt. Mein Palstek Knoten hat nicht gehalten! Wie unvernünftig und peinlich! Jost meint aber so dürfen wir den Tauchgang und im speziellen unseren ersten Nachttauchgang nicht beenden und da wir noch genug Luft haben, lassen wir uns ein weiteres mal auf 8 Meter runter zu den Korallen, Langusten und Millionen kleiner Tierchen die unsere Taschenlampen umschwirren. Stephan sah das treibende Dingi und hat alles in Bewegung gesetzt um einzugreifen(unser Dingi holen-abgeschlossen/Nachbarboot aktiviert-deren Dingi defekt, Anker auf und rüber – da lagen wir dann schon wieder an der Boje) Alle passen auf und denken mit – das ist gut – aber trotzdem peinlich.

Freitag ist kleiner Arbeitstag. Jost silikoniert mit Stephan die Dach-Reeling des Katamarans, mein Edelstahl ruft nach mir, gebacken wird und geschrieben. Dann machen wir uns alle am Nachmittag auf, per Dingi, nochmals zu den Inselchen. Laure schnorchelt mit den Kids zwischen den Inseln auf 1 bis 2m und wir gehen nochmal runter! Dieses mal um den SW Teil der Insel herum. Wir können uns immer noch nicht satt sehen an den vielen bunten Korallen, neugierigen Fischen aller Art. Lästig sind nur die fast durchsichtigen kl. Quallen. Nicht gefährlich, prickelt es doch unangenehm bei Berührung. Die Kids fanden sie nicht witzig. Abends sind wir zum grillen auf der Olena eingeladen. Danach gab es Kuchen a la Serenity. Samstag wollen wir noch einen letzten Tauchgang hier machen – Laure kommt rüber, mit Serenity motoren wir ca 4sm südl. an die Boje für ein Wrack (Fischtrawler, L`Augustin Fresnel II) Ein relaxter Tauchgang auf 30m. Zurück halten wir uns nicht lange auf und beide Boote legen Kurs auf die 18sm entfernte Bucht von Deshais. Der Anker fällt und wir gehen durch den Ort um in einem Souvenir-shop (!) auszuklarieren. Anschließend schmeckt uns allen die Pizza. Morgen verlassen wir „Europa“, den französischen Teil und wollen nach Antigua.

 

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Sa

07

Apr

2018

02 - 07.04.2018

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So

01

Apr

2018

01.04.2018

Sonntag – ist Ostersonntag und der 1. April. Genau ein Jahr nun leben wir auf dem Boot!  Wir heben die Kaffeetassen auf uns und unser zuverlässiges Boot ! So kann es weitergehen. Doch es ist nicht alles rosarot hier im “Paradies.“ Das Saragossa Gras ist allgegenwärtig. Wir hatten Bilder gesehen in der letzte Woche Saint Anne gar nicht anfahrbar gewesen ist. Die Bucht war vollkommen mit den braun-grünen Algen bedeckt. Auch heute läuft jede Menge davon in unsere Bucht. Wir fahren raus und nehmen Kurs Basse Terre, den SW Teil von Guadeloupe. Auf dem Weg dahin durchfahren wir Fußballfeldgroße Teppiche dieser Algen (es heißt, die Meere sind zu warm, das Tiefseegras stirbt ab und treibt an der Oberfläche...) Wir umrunden Motor-segelnd (wenig Wind) die SW Spitze bei Vieux Fort, bis vor die Marina unterhalb Basse Terre. Schwarzer Sandstrand, und der Anker gräbt sich sofort tief ein. Der Strand bevölkert mit einer Lautstärke wie im Freibad. Lachen, Hunde, Kindergeschrei, Grillduft. Als es Abend wird - wird der Strand leerer und die Musik lauter! Erst aggressive Hiphop, Rapp, Electro Musik - später dann cooler Carib-Pop bis hin zu gefühlsduseligen Schnulzen a la Marie Mathieu. Die Karibik der jungen Leute Live hier .

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Sa

31

Mär

2018

31.03.2018

Wir reinigen das Auto, geben es ab, eine Maschine Wäsche in der Marina noch dann machen wir eine Dingi Tour durch den Fluss –Riviere Salée- ein mangroven umrandeter Fluss, der die beiden Inseln trennt und von zwei Brücken überspannt ist. Früher konnte man mit dem Boot durch, aber die Brücken werden heute nicht mehr geöffnet. An der Landebahn des Flughafens vorbei bis hoch auf die andere Seite – Grand Cul de Sac Marin- Wir fahren und paddeln (sehr flach)um die Ilet a Fjou, ein Inselchen mir vielen grauen Pelikanen und weißen langbeinigen anderen Vögeln. Die grauen Pelikane begleiten uns fast auf jeder Insel. Elegante Flieger, tauchen sie mit voller Geschwindigkeit laut platschend ins Wasser um elegant wieder aufzusteigen. Interessant und immer wieder schön zu beobachten. Auf dem Rückweg fahren wir in einen kl. Seitenarm der Mangroven mit einem zugewachsenen grünen Dach und tiefhängenden Lianen – wow (so muss der Indian River auf Dominica vor dem Hurrikan ausgesehen haben!) Zurück am Boot nehmen wir den Anker auf (Jost muss die Kette gut spülen, voll hartnäckiger Schlamm) und motoren, leichten Wind gegen an, nach Saint Anne. Wir fahren langsam an der Betonnung hinter das Riff, sehen die Olena nicht weit vor uns, aber – alle Monos schaukeln gut. Der Swell steht trotz Riff gut in der Bucht. Sorry, nein das wollen wir nicht. Also wieder raus , fahren drei Meilen retour bis hinter das Riff von Petit Havre. Genau Tiefe navigieren, Et voila, hier liegen wir mit nur einem weiteren Segler in spiegelglattem Wasser, Riff voraus (Steine so gerade sichtbar) davor die Wellen.

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Sa

31

Mär

2018

31.03.2018

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Fr

30

Mär

2018

29 & 30.03.2018

Guadeloupe: Gegen 18 Uhr fällt der Anker nach 25sm und viel Motor vor Point a Pitre, Nähe der Marina einfahrt. Eine Werft in Sichtweite, versunkene Schiffe in Ufernähe, Containerschiffe und ein Kreuzfahrtschiff auf anderen Buchtseite – der totale Kontrast. Nichtsdestotrotz ist es ein ruhiger Platz (wenn nicht gerade Schiffe, Dingis etc. in der Fahrrinne entlang sausen)

Guadeloupe – die Schmetterlingsinsel, bestehend aus zwei Inseln, getrennt nur durch einen Fluss. Eine flachere, auf der Ackerbau betrieben wird und eine Bergige (Vulkan Soufriere 1467m) mit tropischem Regenwald. Den Teil wollen wir morgen uns erfahren. Heute, Donnerstag, besorgen wir erst mal ein Auto (etwas chaotisch, da uns erst für 9 dann für 10 und schließlich für 11 Uhr ein Auto versprochen wird. Und als wir um kurz vor 11 wieder da sind will er gerade die Tür abschließen. Ach ja, das Auto...) Proviantieren – Mit Hilfe vom Handy finden wir die gewünschten Supermärkte, kaufen ein, bringen alles zum Dingi und fahren zweimal um alles an Bord zu schaffen. Bei 30 Grad und schwül kein Spaß. Olena liegt unweit von uns. Wir haben noch was vergessen. Laure braucht auch noch was – also nochmal zum Carrefour.

Den Freitag gehen wir auch wieder früh an. Als wir in den Hafen zum Dingisteg fahren – kommt uns Tubalcain entgegen. Wir hatten sie gestern kurz gesehen. Sie sind auf dem weg nach Marie Galante. Über die Schnellstraße fahren wir Richtung Petit Bourg, auf die D23 in die Berge. Auf dem Parkplatz –Cascade de Ecresvisses- machen wir halt und laufen den angelegten Weg bis zum kleinen Wasserfall und dem Wasserbecken davor. Es tummeln sich schon jede Menge Leute darum. Der Regenwald ist immer wieder imponierend mit den riesigen Bäumen, Schlingpflanzen, den roten Philodendron Blüten und den vielen Tilandsien. Nach 20min laufen geht es ein paar KM weiter –Maison de la Foret- Ein Wanderweg durch den Wald, man kann verschiedene Touren von 20min bis 4Std. machen. Wir nehmen die kleine Runde. Es ist feucht, ständig tröpfelt es und es riecht angenehm moderig nach Wald. Die Straße weiter nach Pigeon, durch Bouillante, Marigot bis Vieux-Habitantes (mit Zwischenstops für Aussicht und Photos). In V-Habitantes gibt es ein Musee de Cafe. Wir schnuppern nur in den Garten mit den Kaffeesträuchern hinein, durch die Schokoladenmanufaktur und den Kaffee-shop. Herrlich! Hinter Basse Terre geht es die N1 weiter bis Bananier und auf die D4, steil hoch, teilweise Kopfsteinpflaster, bis die Straße zu Ende ist. Auf halben Weg geht ein 15min weg zum Grand Etang, ein Süßwasser See. Wieder nur ein paar Leute und Regenwaldidylle pur. Hier sehen wir auch die ersten Mangusten (ähneln unseren Mardern) Sie wurden angesiedelt um die Ratten in den Zuckerrohrfeldern zu dezimieren. Hat aber wohl nicht so geklappt und nun ist deren  Verbreitung eine Bedrohung für die ursprüngliche Natur. Am oberen Parkplatz angelangt, wandern wir angelegte steile Treppen rauf und runter bis zum 2ten von 3 Wasserfällen des Chute du Carbet. Jeder für sich etwa 100m hoch! Wir wollen es wagen mit unseren FlipFlops auch den ersten per Wanderweg anzusehen. Aber hier siegt nach einer guten halben Std. die Vernunft über die Neugier. Nur noch glitschige Steine steil bergauf, schlammig und die Zeit rauf/Aufenthalt/runter würde auch knapp mit dem Tageslicht. Schade, aber da hätten wir anders planen müssen. Trotzdem, ein Erlebnis. Den Abend verbringen wir wieder auf der Olena. Die Kinder sind herrlich aufgeweckt. Es macht einfach nur Spaß mit Allen.

 

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Fr

30

Mär

2018

29 & 30.03.2018

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Mi

28

Mär

2018

27 & 28.03.2018

Petit Terre: Zwei kleine flache Koralleninseln, gen Osten verbunden durch ein Riff und einer genau zu manövrierenden Einfahrt durch ein Riff auf der westl. Seite. Wir fahren genau die Wegepunkte ab die im Segelführer v. Chris Doyle angegeben sind, die seitl. Welle/Versatz ist heute moderat (Welle draußen bei 1,5m) und dann sind wir drin in dem kleinen Becken. Wir ergattern eine Boje (Ankern im Naturschutzgebiet nicht erlaubt), gehen schnorcheln. Schnorcheln bis wir total aufgeweicht sind. Eine geniale Unterwasserwelt. Direkt unter unserem Boot halten sich riesige Tarpune auf (locker über 1,5m) auf, Eaglerochen, Stachelrochen (immer mit Beschützerfisch) Schildkröten, Barrakudas, Kaiserfische, Grüne Papageienfische, Kofferfische, Igelfische, blaue Doktorfische, blau-weiß gepunktete Juwelen-Riffbarsche und noch viele mehr die wir nicht definieren können. Wir erschrecken nicht schlecht, als wir am äußeren Riff liegend zwei große Ammenhaie sehen. Wir umschwimmen sie in respektvollem Abstand. Gegen 16 Uhr legen die Ausflugsschiffe ab und die Idylle gehört uns 5 Schiffen die bleiben !!

Mittwoch sind wir früh auf und schon gegen 7 Uhr auf dem südl. Inselchen (Nordl. Insel darf nicht betreten werden. Gehört den Vögeln) Im hellen Sand huschen viele weiße Krabben (Westatlantische Reitkrabbe, sagt das Buch) vor uns davon und auf dem vorgegebenen Weg zum Leuchtturm sitzen viele Leguane auf dem 1 bis 2 m hohen Büschen und tanken Wärme. So genial! Als wir wieder zurück sind legen auch schon die ersten Ausflugsschiffe an und bevölkern den Barbecue Bereich (alles sehr sauber und gepflegt / Wir haben von anderen Seglern gehört, dass Park-Ranger allgegenwärtig sind, wir haben keine gesehen). Da die Welle heute später gen. Nord drehen und auf über 2,5m ansteigen soll, bleiben wir leider keine weitere Nacht. Denn dann ist die Ausfahrt aus der Bucht nicht machbar. Gegen Mittag geben wir die Boje frei und fahren langsam bei Hochwasser aus dem hell-türkisen Wasser raus, Kurs Guadeloupe.

 

 

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Mi

28

Mär

2018

27 & 28.03.2018

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