Bay of Islands Neuseeland

06.11 - 17.11.2019

Mittwochmorgen endlich nach 9 Tagen u 20 Std. ,1042sm und ohne Beschädigungen am Boot erreichen wir Opua in der  – Bay of Island- im Nordosten von Neuseeland in angenehmen Sonnenschein. Wir legen am Quarantäne-Pier neben Kisu u Lani an und Custom, Immigration und Biosecurity kommen nacheinander an Bord. Alle sehr freundlich und direkt. Die Biosec-Lady geht wirklich durch alle Schränke und schaut das nichts auf die Insel eingeführt wird, was nicht darf. Wir sind an Papieren und Lebensmitteln vorbereitet und daher läuft alles problemlos. Da der Pier voll belegt ist muss man halt warten bis man dran ist. Gegen späten Nachmittag dürfen wir uns dann in die gegenüberliegende Marina auf unseren reservierten Platz umlegen. Ich hab noch nicht wirklich begriffen, dass wir DA sind! Das wir sechs dann abends im hiesigen Opua Club House Restaurant das leckere Steak genießen versteht sich von selbst. Wir Beide feiern unsere Ankunft dann für uns alleine still mit einer Zigarre am Boot. Das muss sein. Wir sind da!

Die Marina ist modern, sauber, weitläufig, es gibt viele Werkstätten aller Art, die Duschen sind die Besten die wir seit langem hatten und die Leute äußerst angenehm. –Zurück in der Zivilisation- sagt Jost. Die nächsten Tage sind dann eine Mischung aus Berge v Wäsche waschen, aufräumen, diverse Fachleute aufsuchen und Angebote einholen und quatschen! Jeden Tag kommen neue Boote an und viele davon hat man unterwegs irgendwie mal getroffen. Es gibt die Bay of Island Cruisers Week, in der es diverse Veranstaltungen teils tagsüber, teils abends gibt. Mit verrückter Welcome Party oder kl. Workshops (Segel nähen, Electric Tips, Diesel Engine maintenance etc) und anderen netten Abendveranstaltungen. Unsere Neuseeländischen Freunde Angela und Steve verbringen das Wochenende bei uns. Kennengelernt in der Adria sind wir ständig in Kontakt geblieben. Ihr Boot liegt nun in Griechenland und immer hieß es „Wenn Ihr mal nach NZ kommt“ Ach ist das schön! Kaum sind sie Sonntagnachmittag wieder weg, fegt ein Gewitter über die Marina. Danach ist es vorbei mit dem bisher so angenehm warmen Wetter. Regnerisch und arg frisch. Wir brasseln weiter. Außerdem haben wir ein Mountainbike gemietet. Jost tobt sich fast jeden morgen auf dem schönen Pfad nach Kawakawa aus und tagsüber werden dadurch die Wege zu den einzelnen Shops kürzer.

Carola und ich radeln eine Tour nach Paihi und noch eine nach Kawakawa. Es macht Spaß wieder was für die Beine zu tun. Ich nähe die Bimini nach, kümmere mich ums Edelstahl, Wir schrauben alle Mögliche auf um das kl. Wasserleak zu finden, Jost bringt mit einem Leihwagen die Kette zum Galvanisieren nach Whangarei, diskutiert mit diversen Anbieten über ein paar Umrüstarbeiten und hängt selbst in jeder Bilge, im Mast oder Motorraum. Tausend Kleinigkeiten... 

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