Maupiti

15.09 – 17.09.2019

Etwa 30sm sind es von Bora Bora nach Maupiti, die wir angenehm segelnd zurücklegen. Der Pass hinein in das kleine Atoll ist nicht breit und soll nicht bei Wellenhöhe über 1,5m befahren werden. Die Vorhersage stimmt, und wir wackeln uns durch die Wellen das erste Stück rein, dann ist es einfach. An den Markierungen entlang bis vor den Ort und dort im Sand den Anker gelegt. Hellblaues Wasser aber milchig trüb und das Wetter zieht sich zu. Wir machen es uns gemütlich. Am nächsten Tag fahren wir an Land und laufen auf der Uferstraße gen West. Vorbei an gepflegten kl. Gärten, voll mit Pampelmusen-, Zitronen- Brotfrucht- und einer Art Pflaumenbäumen. Ich frage an einem Haus, bin umzingelt von neugierigen Kindern, der Vater sagt lachend ich soll mit dem etwa 6 jährigen Sohn verhandeln, die Kids pflücken emsig und gegen ein faires Entgelt ist mein Rucksack danach voll mit dicken Pampelmusen. Serpentinen rauf, eine herrliche Aussicht genießend, Serpentinen runter, wenig Verkehr, freundliche Menschen unterwegs, saubere Wege, kein Müll. Hier gibt es Mülltrennung und wir sehen gleich mehrfach entsprechende Tonnen und einen Müllwagen. Wir landen auf der Westseite am Strand mit Aussicht auf eine flache blaue Lagune und dem kl. “Bistro“ –Chez Mimi- Sie hat nur ein paar Std. über Mittag auf und ist scheinbar ein bekannter Treffpunkt der Wanderer und Fahrradfahrer. Nur ein paar Tische, aber die sind belegt. Es schmeckt gut, wir genießen. Auf dem Rückweg wollen wir noch Brotbaumfrucht erstehen. Wieder frage ich höflich an einem Haus an vor dem ein dicker Baum voller Früchte steht und möchte bezahlen dafür. Sie lachen, nein, nein, Cest gratuite, und nein die Früchte sind noch nicht reif. Wartet. Weit hinter dem Haus holt sie zwei reife Früchte hervor und geht mit uns zum Nachbarn um dort weitere Pampelmusen zu pflücken. Wir unterhalten uns mit meinem Bröckel-französisch und Gebärdensprache, englisch nein, kann keiner. Lustig, nett und wieder bin ich sprachlos über die selbstverständliche Freundlichkeit. Schwer schleppen wir unsere Schätze dann zum Dingi. Wir verholen Serenity auf den Ankerplatz neben dem Pass, gehen schnorcheln, aber das Wasser ist trübe. Die Greyhound liegt neben uns und hat zum Kaffee eingeladen. Der ist lecker und gemeinsam quatschen wir uns in den Sonnenuntergang. Eigentlich wollten wir am nächsten Morgen los, aber erneutes Wetter update ergibt, dass das Wind-Loch doch nördlicher zieht als ursprünglich gedacht und wir heute fast nur Motoren müssten. Also bleiben wir noch einen Tag, schnorcheln morgens hier direkt v Boot weg (heute ist das Wasser klarer) zu den Mantarochen die regelmäßig morgens zu bestimmten Korallen-Stöcken kommen um sich von anderen Fischen –putzen- zu lassen. Wir hatten davon gelesen und ja, die Tiere sind da, riesig (2m Spannweite) wunderschön, elegant und relaxed.

 

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