HIVA OA Marquesas

13.05 - 15.05.2019

Wir sind da. Ein tolles Gefühl. Wir haben gut geschlafen. Das erste Frühstück mit gedecktem Tisch und ohne das man alles festhalten muss. Um uns herum es frischgewaschen grün(es hat geregnet nachts), der Wind noch angenehm frisch und ungefähr 20 Boote um uns herum. 

Franz. Polynesien besteht aus 5 größeren Inselgruppen, verteilt auf 4 500 000 km2 Seefläche, von denen die nördlichste die Marquesas sind. Bestehend aus 12 Inseln und zahlreichen kleinen Eilanden vulkanischen Ursprungs, überwiegend gebirgig (1224 Mt Tekao als höchster Berg), stark zerklüftet mit tief eingeschnittenen Tälern und Wasserfällen mit gesamt etwa 10T Einwohnern. Die Wind zugewandten Seiten Süd und Ost bestehen aus üppiger tropischer Vegetation, Regenwald der bis in die höchsten Gipfel reicht. Die im Regenschatten liegende NW Seite ist meist mit spärlichem Bewuchs u teilweise wüstenartig. 1595 sichtete Senior de Neyra die Insel und benannte sie nach seinem Gönner, dem damaligen Vize von Peru,  Marques de Mendoza. Die Bevölkerung spricht neben dem französischen auch Tahitianisch und einige weitere kulturelle Besonderheiten wie z.Bsp. die Haka-Gesänge und –Tänze, sowie die Tätowier Kunst. Die Überreste riesiger Kultanlagen und imposanter Steinfiguren –Tikis- sowie rätselhafte Petroglyphen sind stumme Zeugen einer untergegangenen Zivilisation. Politisch als -Franz. Überseeland- geführt sind die Bewohner wahlberechtigt für das EU-Parlament und haben ihr eigenes Parlament. (Infos aus dem Dumont Reiseführer –Südsee-)

Wir machen uns selbst ein Bild und laufen in den kl. Ort Atuona. Schnell und freundlich sind wir einklariert. Zwischen Brotfrucht- und Mangobäumen liegt die Post, ein Supermarkt, Apotheke und zwei drei kl. Geschäfte – und natürlich das Paul Gauguin und Jaques Brel Museum. Die beide sind hier auf  Hiva Oa gestorben und haben viele Jahre in Polynesien gelebt. Geblieben sind die vielen Bilder v Gauguin und das Flugzeug des hilfsbereiten Sängers Brel. Der kl.Ort ist sauber und freundlich. Dahinter liegt die Versammlungsstätte mit großen Tikis (Große Holzfiguren, die kraftspendende Gottheiten darstellen) Wir finden Internet! In dem einzigen richtigen Restaurant hier (das zudem auch noch richtig gutes Essen hat) und neben dem Hafenbecken auf der Anhöhe. Dort hat eine pfiffige Insulanerin einen Internet Hotspot errichtet. Logisch das dort das  “get together“ der Segler ist. 

Wir nutzen nochmal den Spot um ein paar Bilder hoch zu laden was in Zukunft schwierig werden kann. Wir werden uns Mühe geben Euch auch mit Bilder auf dem laufenden zu halten...

 

 

 

 

 

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