Galapagos San Cristobal

Dienstag/Mittwoch ....   Seelöwen überall

Dienstag erkunden wir den Ort und versuchen Termine zu machen. Ein warmer Sommerregen, der alsbald sintflutartig wird zwingt uns auf ein gutes Eis in ein Café.

(Es ist Trockenzeit in Panama und Regenzeit auf den Galapagosinseln!) Danach werden Tauchtermine und Fahrräder für die nächsten Tage festgemacht. Der Ort ist nicht groß, hat viele Dive-Shops und kl. Restaurants, uns gefällt er, es ist nicht viel los. Etwas außerhalb liegt das Interpretacion Center. Ein interessant gestaltetes Haus mit vielen Informationen über die Evolution der Tierwelt und Historie von Galapagos. Selbst die Kids haben Spaß und stellen viele Fragen. Einige kl. Restaurant bieten günstige Tages-Menus an. Wir testen und sind angenehm überrascht. Mittwoch werden Stephan und Jost früh abgeholt. Sie gehen Tauchen! Eigentlich wollten wir Mädels mit den Kids in den Ort und eine Wanderung an den Strand machen, aber daraus wird erst mal nichts. Es regnet, nein es schüttet, nein nicht nur ein paar Minuten, über Stunden. Die Flüsse spülen ihr Wasser ins Meer und die Bucht ist braun mit viel Holz und anderem Grüns. Aber auch erstaunlich wenig Müll!

Wasser muss genutzt werden. Ich stelle Eimer auf, wasche Handtücher und bin selbst gründlich geduscht.

Quelle Wiki: Galapagos ist eine Provinz von Equador, vulkanischen Ursprungs, hat bis zu sieben unterschiedliche Vegetationszonen, liegt am Äquator und ist ca 1000km vom Festland entfernt. Der Name leitet sich aus dem spanischen ab was so viel heißt wie Wulstsattel, bzw Schildkrötenpanzer. Alle Inseln sind als Nationalpark geschützt (seit 1959)und stehen unter strengem Naturschutz. Die Inselgruppe besteht aus 13 größeren und etwa 100 winzigen Inseln, nur 5 sind besiedelt. Das Archipel wurde 1535 per Zufall entdeckt. Der damalige Bischof von Panama war auf dem Weg nach Peru vom Kurs abgekommen und strandete hier. 1835 besuchte Charles Darwin die Inseln und fertige viele Aufzeichnungen über die Tierwelt an. Obwohl die Inseln in Äquatornähe liegen, ist das Klima aufgrund des mit 20 grad Celsius kühlen Meerwassers (vom Humboldtstrom und von aufsteigendem Tiefenwasser) eher gemäßigt. Das nährstoffreiche Tiefenwasser ist verantwortlich für den Artenreichtum rund um den Archipel. Neben den Seelöwen gibt es einiges an Vogelarten, Schildkröten und Echsen die nur hier vorkommen. Der Mensch ist, wie so oft, der Eindringling und brachte vieles mit, was die hiesige Tierwelt bedroht – Hunde und Katzen, Esel, Ziegen und die Brombeere. Die schlimmste invasive Pflanze wurde 1968 auf die Inseln gebracht. Die Beeren erwiesen sich hier als ungenießbar. Die Ranken jedoch wucherten heute unkontrollierbar. Der Tourismus ist die größte Einnahmequelle und zugleich die größte Bedrohung für das sensible Ökosystem - Wir werden alles tun um uns entsprechend zu verhalten! 

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