Bocas del Toro

15.09 -24.09

Eine gute Woche hier in dem ruhigen Resort ist schnell um. Die Insel Bastimentos ist eine grüne Insel, durchzogen von tropischen Regenwald, Palmen, Bananen, Mangroven auf der einen Seite und einigen Stränden auf der anderen Seite. Von der Marina in den Mangroven sind wir in etwa 20 min am Strand. Die Tage sind geteilt in diverse Arbeiten am Boot, laufen durch die große, weitläufige Anlage und ein bisschen Strand-relaxing. Morgens um 10Uhr fährt für uns kostenfrei ein Marina-Shuttle-Lancha zum Hauptort und um 13 Uhr wieder zurück. Die sind zügig unterwegs und gut 10 min später ist man da. Genial. Das erste Mal nutzen wir es um von dort weiter mit dem nächsten Wasser-Taxi ans Festland, nach Almirante, zu fahren. Kein ansprechender Ort. In dem heillosen Durcheinander des Harbor Master Office geben wir unseren Antrag auf die Cruising Permit ab. Wir sollten in ein, zwei Tagen Bescheid bekommen und die Permit dann abholen – Haben wir bis heute nicht! Das nächste Mal im Ort stellen wir fest, dass es gleich zwei gut sortierte Ferreterias (Mischung aus Chinaladen und Baumarkt) gibt, was natürlich zum verweilen einlädt. Der Ort selbst ist witzig zusammengewürfelt - geschweißt wird auf der Straße, neben einer kl. hiesigen Küche, moderne Sportgeschäfte, neben traditionellem Handwerk und am Ufer jede Menge Bars, davor wie Bushaltestellen die Lanchas die zu den jeweiligen Inseln fahren. Eine Ferreteria hat sogar Solarpanel. Wir messen aus und Montag fahren wir ein drittes Mal rüber bestellen (sollen dann im Januar da sein – wir werden sehen). Die Anlage hier, hat nichts mit meiner sonstigen Vorstellung eines Hotelresorts zu tun. Es gibt ein nettes Hostel knapp 10min entfernt, jede Menge im Wald eingebetteter netter Holzhäuser und am Berghang diverse gepflegte Villen deren Gärten voll mit bunten exotischen Blumen sind. Dazwischen weitläufige Wege und herrliche Strände. Dazu verteilt drei nette Restaurant, eines sehr schick mit Pool. Beim laufen hört und sieht man ständig witzige Vögel incl. deren lautem Geschnatter (schwarz mit knallgelben Schwanz, Greifvögel mit hellgrauen Flügelspitzen, kleine Kolibris). Ein Faultier kriecht genau vor mir über den Waldweg, ganz langsam!! Das nette Gesicht schaut mich fast lächelnd an. Bei einem Spaziergang in der Dämmerung sehe ich drei Weißkopf-Makaken Äffchen. Scheu und neugierig gleichzeitig – so nett. Einzig der hier angeblich weit verbreitete rote Frosch versteckt sich erfolgreich. Es ist Nachsaison, die wenigsten Boote in der Marina sind bewohnt. Einzig am Hostel ist jeden Abend was los (leider oft grauselige Karaoke) Wir lernen die nette deutsche Crew der –JaJaPaMi- kennen. Die Beiden sind mit zwei Jungs ein halbes Jahr vor uns mit ihrem Katamaran und Jimi Cornell über den Atlantik gesegelt. Jana wusste auch das Montag Nachmittag ein Korbflechter im Hostel-Salinas- für eine Art Workshop ist. Jan und die Kids toben mit den anderen Backpackern im kleinen Pool und Jana und ich gekommen eine lustig, nette Einweisung von Dennis. Am Ende haben wir aus Kokospalmblättern ein ganzes Rosen Bukett geflochten – Cool ! Was wahrlich nicht cool ist, sind die kl. Stechmücken hier. Es regnet fast jede Nacht, es ist drückend-schwül warm, jede Bewegung schweißtreibend.

Die Mücken lieben das. Das Moskitonetz über dem Bett hilft aber tagsüber werden wir trotz gutem Deet-Spray heftigst attackiert. Wir haben einen Dehumidifier (elektr. Entfeuchter) bei der Marina leihweise geordert. Bei Luftfeuchtigkeit von meistens über 80% und ohne tägliches lüften würde sonst alles schnell schimmeln. 

Dienstag früh werden wir mit dem Wasser Taxi und Überlandbus nach Costa Rica, San Jose reisen, bevor Mittwoch der Flieger nach Mexiko geht. Serenity bleibt bis Anfang Jan 2019 hier bei Dock-Chef DeeCee hoffentlich in guten Händen.

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