Santa Marta

21 -22.08.2018

Dienstag und Mittwoch sind im schnell um. Das Boot wird abgewaschen, die gerissene Frontnaht der Bimini genäht, einschließlich eines neuen kl. Reißverschlusses, ein bisschen Wäsche, wir laufen durch die Stadt Santa Maria bei Tag. Die Carrera 3 und Calle 19 sind die Haupt Einkaufsstraßen und voll mit kl. Wägelchen, auf denen Obst, Essen, Zigaretten, Krimskrams etc angeboten werden. Das Obst ist günstig und megalecker. Es gibt keine eigentliche Altstadt, die Seitenstraßen sehr heruntergekommen und Idylle sieht anders aus. Aber irgendwie interessant und sympathisch. Wir schwelgen in einer weiteren Portion Obst mit Eis und ich kaufe neben Mangos und Avocado noch Pitaya (Art Kaktusfrucht), Ciruela (Pflaumen), Chuvas (Kapstachelbeere) fürs Boot. Es gibt noch soviel mehr – werde ich alles nach und nach probieren! Ein Junger Mann vom –Gesundheitsamt- kommt aufs Boot, schaut sich tatsächlich das Bad an, betätigt den Wasserhahn, füllt Papiere aus, fragt ob es uns gut geht, verlangt nach dem Impfpass für Gelbfieber (nicht Pflicht, aber gerne gesehen). Dabei ist es unglaublich schwül warm 

(34 grad in der Kabine) und des Nachts schießt die heiße Landluft aufs Meer mit gut 25kn. Mittwoch zieht ein Gewitter auf. Wir wollten eigentlich mit dem Bus nach Taganger um die dortigen Tauchbasis-Oceanis- zu besuchen (die Eigentümer hatten wir beim Tauchen auf Bonaire kennengelernt), aber es kommt so schwarz von den Bergen her da bleiben wir lieber an Board. Was kommt ist plötzlich eine kl. schwarze Wolke – Bienen. Zwei Schiffe weiter setzen sie sich als dickes Bündel unter die Bimini. Und jetzt ? Die Marineros holen einen Spezialisten und der holt den Stock zügig ab. Wir lesen viel, planen und buchen. Morgen geht es in den 80km entfernten Ort Palomino - Strand, Fluss und Gebirge in einem. Dort bleiben wir eine Nacht in einem Hostel. Ich bin gespannt. 

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