Curacao Marina & Sightseeing

26.07 - 03.08.2018

Der Steg ist nicht groß, gerade mal 20 Boote haben Platz, die Werft dagegen sehr. Sauber und professionell – so der erste Eindruck. Leider auch sehr abgelegen. Die Marina vermietet selber ein paar kl. Autos und wir machen uns auf um Customs und Immigration zu erledigen. Es ist in den Karten eingezeichnet und trotzdem nicht leicht zu finden. Gut das wir das nicht alles laufen mussten. Es ist unglaublich warm. Willemstad ist die Hauptstadt der 444 qkm großen Insel Cuaracao , ein Land des Königreiches Niederlande, zu den sogenannten südlichen kleinen Antillen zugehörig. Sie ist ca 70 km vom Festland Venezuelas entfernt. Die höchst Erhebung ist gerade mal 375m hoch und es leben ca 160 T Menschen hier. Die bestehen aus einer Vielzahl von Ethnien. War die Insel doch einst Haupt-Umschlag-Platz für afrikanische Sklaven in der Karibik deren Nachfahren nun die meisten Bewohner sind. Sowie viele angeworbene Gastarbeiter für die Ölindustrie aus Asien, Südamerika und der restlichen Karibik. Neben dem Tourismus und dem Off-Shore-Banking beherrscht auch heute noch die Erdölraffinerie die Insel. Venezuela liefert, Curacao verarbeitet. Gezahlt wird in Antillen-Gulden. Curacao ist ähnlich wie Bonaire sehr flach, sodass Luftmassen nur relativ wenig Regen bringen. So ist das Inselbild auch hier geprägt von schlanken, hohen Kakteen und kleinwüchsigen Bäumen, Iguanas und schnattern-schimpfenden grünen Papageien die meist paarweise am Boot vorbeifliegen. Wir haben ein strammes Programm, die Liste ist lang. Wenn auch das Arbeiten ab späten Vormittag mehr in Zeitlupe stattfindet. Es geht immer ein guter Wind, aber die Sonne sticht und in der Kabine sind es morgens um 10 Uhr schon 30 Grad. Dieseltank reinigen, zusätzlichen Dieselfilter montieren, Halter für Spi-Baum anbringen, Beschlag vom Mastbaum überprüfen, diverse Näharbeiten, alles Waschen was irgendwie gereinigt werden kann, Polierarbeiten, Bimini u Sprayhood reinigen und neu Imprägnieren, eine ordentliche Halterung für den neuen Grill anbringen,  und, und, und. Mittwoch nehmen wir nochmals das Auto, proviantieren, Baumarkt und Shipchandler und gegen Nachmittag cruisen wir gen NW, hoch bis Westpunt, vorbei an kleinen Dörfern, einzelnen Häusern und gefühlt x-kleinen Bars u Mini-Märkten. An kleinen, schönen Stränden wie Playa Kalki und Playa Kinepa machen wir kurz halt – und treffen die Crew der -Herz aus Gold- die wir mit ihren vier kl. Kindern bereits auf Bonaire kennengelernt haben. Als es dunkel wird, erreichen wir im südl. Teil v Willemstad den Mambo Beach Boulevard. Strand, Sonnenliegen, Bars, Restaurants, Shopping, alles in Einem. Sehr schön gemacht, elegant, sauber, aber ich kann mir nicht vorstellen, mich hier auf die Liege zwischen Hunderten zu legen.  Freitag noch –Klar-Schiff-machen, dann gehen wir raus aus der freundlichen Marina um die 7sm nach Spanish Water zu fahren.

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