16.06.2018

Samstag leihen wir uns einen Scooter. Auf geht’s Richtung Süd, am Flughafen vorbei bis zu den Salinas. Turkis, rosa bis rosa-braun schimmern die verschiedenen großen Becken, dahinter weiße Salzbergen. Das Salz wird monatelang getrocknet bevor es mit 2000 Tonnen pro Stunde auf Schiffe verladen wird. Neben dem großen Schiffs Ausleger Pier ist zudem der Einstieg für einen Tauchspot. Diese sind immer mit einem dicken gelben Stein markiert, auf dem der Name des Spots zu lesen ist. Vier große Obelisken, in den Farben der Flagge wiesen früher den Schiffen die genaue Verladeposition an und sind neben den kl. Sklaven- Häuschen ein Teil der Geschichte. Vor Atlantis Beach machen wir halt - Der Kite Spot hier. Zwei ausrangierte alte Schulbusse, bunt bemalt, sind die Kite Stationen. Wir schauen zu. Die Küste weiter bis zum Pekelmeer, Salzwasser-Lagunen, Naturschutzzone. Wir dürfen nicht näher dran und sehen die schönen rosa Flamingos nur von der Straße aus. Die Ostseite entlang bis Sorobon Beach. Im Lac Bay ist der Windsurfspot der Insel. Durch das schöne Resort gelangen wir an den Strand, zum Dunkerbeck Pro-Center. Und! der Meister Björn Dunkerbeck selbst ist da. Fotosession am Strand. Ein Flachwasserrevier für Freestyler. Herrlich. Es geht weiter – Auf halben Weg querfeldein Richtung Flughafen liegt das –Donkey Sanctuary- Ein Heim für Esel. Früher für Transporte aller Art benötigt, wurden sie sich selbst überlassen als die Maschinen Einzug hielten. Sie vermehrten sich und wurden eine Gefahr für den Verkehr, Farmen und sich selber. Auf einem riesigen eingezäunten Areal leben heute ca 700 Esel die sich frei bewegen und versorgt werden. Man kann mit dem Scooter durchfahren und die Tiere sind sehr zutraulich. Auf der Insel gibt es immer noch einiges an freien Tieren. Diese werden auch nur auf die Farm gebracht, wenn sie erkranken oder Hilfe brauchen. Als es Richtung Rincon geht verändert sich die Landschaft. Wüstenähnlich, mit vielen Kakteen geht es leicht bergan. Da wir den Scooter heute wieder abgeben müssen durchfahren wir Rincon dieses mal nur und über eine staubige Schotterpiste bis fast nach Kralendijk zurück. Staubig-verklebt gönnen wir einen guten Snack in einer abseits gelegenen Imbissbude. Eine schöne vielschichtige Insel. Und dabei haben wir das Naturreservat im Norden noch nicht gesehen.

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