08 & 09.05.2018

Virgin Gorda: Gegen 23 Uhr heben wir den Anker. Kaum aus der Ankerbucht raus wird die Genua gesetzt. Mit 15-18kn herrlichen Segelwind aber auch gut Welle schaukeln wir segelnd mit 5-6kn Fahrt Richtung BVIs . Dienstagvormittag fahren wir zwischen Neckar Island und Virgin Gorda durch die Markierungen in den Gorda Sound.  Wir wussten dass auch hier der Hurrikan gewütet hat – aber so! Die im Buch so nett beschriebenen Buchten mit einzelnen Restaurants – existieren so nicht mehr. Saba Rock ist nur noch ein Bretterhaufen. Leverick Marina hat den Betrieb wieder aufgenommen, aber es sieht noch sehr trostlos aus. In Gun Creek wollten wir einklarieren. Das Office gibt es nicht mehr. Wir segeln weiter nach Spanish Town und da fällt der Anker nach 88sm. Wir sind zwar noch früh dran aber im Customs/Immigration Office fehlt irgendjemand und so bekommen wir nur ein Stapel Papiere mit denen wir morgen wieder zu erscheinen haben. Mittwochmorgen erhalten wir dann von eher gelangweilten Beamten, die lieber mit dem Handy spielen, als freundlich sind, unsere Cruising Permit. Der Weg zurück über die Werft und die Marina ist eher ein Weg über einen Bootsfriedhof. Es wird überall gearbeitet aber viele Boote sind dermaßen zerstört, da ist wohl nichts mehr möglich. Wir unterhalten uns mit einem netten Ami, der meint, dass alle immer hilfsbereit sind, aber fehlende Kommunikation, Probleme mit der Zuständigkeit in allen Bereichen den Aufbau im Dorf oder hier im Hafen behindern. In einem abrissreifen Gebäude hat eine kl. Bar wieder geöffnet, es gibt guten Kaffee und Internet.

Witzig -Im gut sortierten Supermarkt liegen die Stahlnägel u Bolzen, per Kilo unterhalb der Tütensuppen, das Hundefutter neben der Babynahrung. Den Strand weiter runter, dort wo die großen Steine anfangen liegt das Coco Maya – der Kontrast schlechthin. Frisch renoviert, sauber, eine idyllische, schicke Strandbar  - Sundowner perfekt.

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