29 & 30.03.2018

Guadeloupe: Gegen 18 Uhr fällt der Anker nach 25sm und viel Motor vor Point a Pitre, Nähe der Marina einfahrt. Eine Werft in Sichtweite, versunkene Schiffe in Ufernähe, Containerschiffe und ein Kreuzfahrtschiff auf anderen Buchtseite – der totale Kontrast. Nichtsdestotrotz ist es ein ruhiger Platz (wenn nicht gerade Schiffe, Dingis etc. in der Fahrrinne entlang sausen)

Guadeloupe – die Schmetterlingsinsel, bestehend aus zwei Inseln, getrennt nur durch einen Fluss. Eine flachere, auf der Ackerbau betrieben wird und eine Bergige (Vulkan Soufriere 1467m) mit tropischem Regenwald. Den Teil wollen wir morgen uns erfahren. Heute, Donnerstag, besorgen wir erst mal ein Auto (etwas chaotisch, da uns erst für 9 dann für 10 und schließlich für 11 Uhr ein Auto versprochen wird. Und als wir um kurz vor 11 wieder da sind will er gerade die Tür abschließen. Ach ja, das Auto...) Proviantieren – Mit Hilfe vom Handy finden wir die gewünschten Supermärkte, kaufen ein, bringen alles zum Dingi und fahren zweimal um alles an Bord zu schaffen. Bei 30 Grad und schwül kein Spaß. Olena liegt unweit von uns. Wir haben noch was vergessen. Laure braucht auch noch was – also nochmal zum Carrefour.

Den Freitag gehen wir auch wieder früh an. Als wir in den Hafen zum Dingisteg fahren – kommt uns Tubalcain entgegen. Wir hatten sie gestern kurz gesehen. Sie sind auf dem weg nach Marie Galante. Über die Schnellstraße fahren wir Richtung Petit Bourg, auf die D23 in die Berge. Auf dem Parkplatz –Cascade de Ecresvisses- machen wir halt und laufen den angelegten Weg bis zum kleinen Wasserfall und dem Wasserbecken davor. Es tummeln sich schon jede Menge Leute darum. Der Regenwald ist immer wieder imponierend mit den riesigen Bäumen, Schlingpflanzen, den roten Philodendron Blüten und den vielen Tilandsien. Nach 20min laufen geht es ein paar KM weiter –Maison de la Foret- Ein Wanderweg durch den Wald, man kann verschiedene Touren von 20min bis 4Std. machen. Wir nehmen die kleine Runde. Es ist feucht, ständig tröpfelt es und es riecht angenehm moderig nach Wald. Die Straße weiter nach Pigeon, durch Bouillante, Marigot bis Vieux-Habitantes (mit Zwischenstops für Aussicht und Photos). In V-Habitantes gibt es ein Musee de Cafe. Wir schnuppern nur in den Garten mit den Kaffeesträuchern hinein, durch die Schokoladenmanufaktur und den Kaffee-shop. Herrlich! Hinter Basse Terre geht es die N1 weiter bis Bananier und auf die D4, steil hoch, teilweise Kopfsteinpflaster, bis die Straße zu Ende ist. Auf halben Weg geht ein 15min weg zum Grand Etang, ein Süßwasser See. Wieder nur ein paar Leute und Regenwaldidylle pur. Hier sehen wir auch die ersten Mangusten (ähneln unseren Mardern) Sie wurden angesiedelt um die Ratten in den Zuckerrohrfeldern zu dezimieren. Hat aber wohl nicht so geklappt und nun ist deren  Verbreitung eine Bedrohung für die ursprüngliche Natur. Am oberen Parkplatz angelangt, wandern wir angelegte steile Treppen rauf und runter bis zum 2ten von 3 Wasserfällen des Chute du Carbet. Jeder für sich etwa 100m hoch! Wir wollen es wagen mit unseren FlipFlops auch den ersten per Wanderweg anzusehen. Aber hier siegt nach einer guten halben Std. die Vernunft über die Neugier. Nur noch glitschige Steine steil bergauf, schlammig und die Zeit rauf/Aufenthalt/runter würde auch knapp mit dem Tageslicht. Schade, aber da hätten wir anders planen müssen. Trotzdem, ein Erlebnis. Den Abend verbringen wir wieder auf der Olena. Die Kinder sind herrlich aufgeweckt. Es macht einfach nur Spaß mit Allen.

 

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