21. - 25.03.2018

Mittags erst wird der Anker gehoben und die Genua reicht um uns auf die Saints zu bringen. Der Wind ist ordentlich (25-33kn) mit Welle auf der Seite. Anspruchsvoll aber ok und nach 21sm schon sind wir in den Saints. Ile de Saintes gehört wieder zu Frankreich und am nächsten Morgen klarieren wir am Computer von –Multiservices- schnell ein. Der Watermaker rennt und die Tauchflaschen werden gefüllt. Dann verlegen wir uns nach Pain de Sucre und gehen westl. des großen Felsens tauchen. Wir schwimmen entgegen der Strömung und lassen uns langsam zurücktreiben. Wir verlegen uns abermals und der Kompressor füllt die Flaschen derweil. Spätnachmittags durchlaufen wir den sehr netten Ort. Ein paar Straßen nur, klein, bunt, wirklich schöne Läden und der Fisch u Pizza im –Mangos- sind auch nicht schlecht.

Freitag haben wir uns Bewegung verordnet. Früh gehen wir an Land, suchen und finden den Wanderweg auf den –Le Chameneau- Es ist erst 9 Uhr, aber die Sonne ist schon heiß, es gibt kaum Schatten und es geht steil bergauf. Gut 1,5Std. später stehen wir vor dem alten, von Napoleon erbauten Aussichtsturm. Die Aussicht ist grandios. Auf der Rückseite geht laut Karte ein Wanderweg bergab. Es ist mehr eine steile Kletterpartie, dafür aber im Schatten. Nach gut 3 Std.sind wir wieder am Boot, gehen ausgiebig schwimmen und nehmen den Anker auf. Wir wollen auf die andere Insel der Saints –Terre d´en Bas- Anse Fideling Die Genua ist nicht lange auf, da sind wir auch schon da. Leider steht eine ordentliche Welle in der Bucht und sie ist auch schon gut besetzt. Nun gut, die Bucht ist zwar sehr ansprechend aber vor Pain de Sucre lagen wir eindeutig besser. Als wir zurück sind – ist auch tatsächlich noch eine Boje frei. Eine Runde schnorcheln in der westl. Ecke muss noch sein. Ganz andere Korallenarten gibt es hier, mehr Fächerkorallen und Gorgonien und große Schwärme Baby-Fisch.  Wir haben gerade für die Nacht alles hochgebunden (das Dinghi wird jeden Abend am Heck hochgenommen), da winkt das Nachbarschiff heftig. Hey, es ist die Tubalcain, die Franzosen die mit uns über den Atlantik sind. Wir paddeln rüber, ein großes Hallo und schon haben wir Ti-Punch (Limone, Rum, Zucker, Eis) vor uns stehen und zum Abendessen werden wir auch gleich eingeladen. Oh wie lustig. Wir vergleichen unsere Routen, bekommen viele Tipps, es wird englisch und französisch durcheinander gesprochen. Schwirrenden Kopfes geht es erst spät in die Koje.

Samstag sind wir wieder früh im Ort, leihen uns einen Scooter und fahren die schönen Buchten ab die auf der Karte eingezeichnet sind (Grand Anse, Anse Crawen, Anse Rodrigue) machen einen Rundgang durch das Fort Napoleon. Wieder eine herrliche Aussicht von hier oben auf die Bucht und kl. Inseln. In Baie de Pompierre (große Bucht, weißer Sand, Palmen, Naturschutzgebiet) gehen wir schwimmen und schnorcheln aber es gibt nicht viel zu sehen. Einmal noch durch den kleinen Ort, dann sind wir zurück am Boot. Eigentlich wollen wir morgen weiter, aber Laure schreibt, dass sie morgen auf den Saints sein können. Hey, da bleiben wir doch gerne noch.

Sonntag geht –Tubalcain- Richtung Marie Galante und –Olena- kommt aus Guadeloupe. Sie treffen sich auf See ! Gegen Mittag liegt –Olena- an der Boje vor uns.

 

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