18. - 24.02.2018

Bequia – Tobago Cays – Bequia – St. Vincent -St. Lucia

Mal wieder mit ruppiger Welle, aber mit gutem Halbwind segeln wir angenehm Richtung Süden zu den Tobago Cays. Zwischen Petit Rameau und Petit Bateau legen wir unseren Anker. Der Wind pfeift durch die beiden kl. Inseln und die Strömung ist so stark, das man ohne Flossen nicht schwimmen gehen kann. Unterwegs haben wir einen kl. Barrakuda geangelt. Den gibt es zum Abendessen, wenn auch diverse Boatboys uns für Barbeque, Lobster essen oder andere Touren animieren wollen. Der anliegende Palmenstrand ist gut vermarktet. Am späten Nachmittag werden jede Menge Lobster auf großen Grills verarbeitet. Die Nacht ist sehr unruhig. Serenity hüpft auf dem nördl. Schwell auf und ab. So gehen wir dann auch Montag Anker um selbigen auf der nur 4sm entfernte Insel Mayreau in der Traumbucht Salt Whistle Bay wieder zu legen, aber nur kurz, da der Swell keine ruhige Nacht verspricht. Leider kein Landgang auf weißem Sandstrand mit Palmen. Auf der anderen Seite der Bucht fliegen jede Menge Kites. Wir versuchen es ein Stück tiefer, Saline Bay. Wieder ein toller Strand, etwas ruhiger. Ich mache einen Strandspaziergang, der so lange genial ist, bis ich hinter einen Zaun auf einen Waldpfad komme – jede Menge wahllos weggeworfener Müll. In einschlägigen Führern steht geschrieben, man soll den Boatboys keinen Müll mitgeben, auch wenn sie das gegen Gebühr anbieten – der wird eben genauso entsorgt. Es regnet mal wieder. Die Squalls kommen in immer kürzeren Abständen. Ich glaube wir haben uns die falschen Tage ausgesucht. Die nördl. Grenadines sind sehr flach und wenig geschützt und bei ruhigerem Wetter sicher wunderschön. Da es die nächsten Tage nicht besser werden soll, lassen wir die anderen Inseln und kämpfen wir uns denn auch am Dienstag wieder hart am Wind nach Bequia, Welle gegen an. Als wir abends im Frangipani zur Happy Hour zum Sundowner sitzen haben wir uns das redlich verdient. Mittwoch lassen wir ruhig angehen, ich mache einen ausführlichen Spaziergang, die Gegend gefällt mir. Die SY Flow ist auch in der Bucht und abends treffen wir Sie im Frangipani. Wie schön. Donnerstag ist das Wetter zwar immer noch nicht besser, aber wir klarieren aus und haben eine sehr ungemütliche Überfahrt nach St. Vincent in die Young Island Bay. Dort lassen wir Freitag früh gegen 06 Uhr die Boje los, Richtung St. Lucia. In Küstennähe alles noch moderat, zwischen den Inseln ist die Strömung heftig, Kreuzwelle und Wind zwischen 10 und 35kn. Wahrlich nicht das was wir uns unter segeln in der Karibik vorstellten. Als wir die Küste von St.Lucia erreichen wird es besser und Motor-segelnd fahren wir hoch bis zur Rodney Bay. In der Marina ist es etwas konfus, erst keiner am Funk, dann kurze Ansage an welchen Steg wir sollen und am Steg kein Marinero zum Anlegen. Sind wohl zu viele Boote auf einmal eingelaufen. Die Marina an sich ist sehr großzügig angelegt, recht sauber und eine Fülle von kl. Restaurant und Läden. Da wir heute wieder einen Barrakuda gefangen haben, haben wir unser eigenes First Class Meal.

Samstag: Wir klarieren ein. Gut dass Jost das Pre-clearance schon per Computer gemacht hat (Sailclear.com). Ich gebe Wäsche ab (Bettwäsche/Handtücher) und mache die normale Wäsche an Bord in der kl. Camping Maschine. Jost arbeitet Kleinigkeiten auf seiner ToDo Liste ab. Es ist schwül warm, überall steht was offen und herum wir stehen uns ständig im Wege. Auch das gehört dazu. Abends stürzen wir uns in den Harbour Trubel. Das Essen bei Elenas ist gut.

 

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