14. - 16.02.2018

Nach einer unruhigen Nacht (viel Wind und Regen) segeln wir Mittwoch nach St. Vincent, Wallilabou Bay. Boatboys kommen schon von weitem, wollen Fisch verkaufen und beim anlegen helfen. Um sich vor den aufdringlichen und unseriösen Anbietern zu unterscheiden, haben die in der Bucht ansässigen Boatpeople eine IDCard! Wir legen Anker und mit Hilfe Landleine, werden freundlich von Booten mit Obst und Schnickschnack belagert. Wir kaufen hier und da etwas und danach haben wir unsere Ruhe in der schönen kl. grünen Bucht in welcher der erste Teil von Fluch der Karibik mit Johny Depp gedreht wurde. Das wird natürlich immer noch touristisch genutzt. Der Spaziergang durch die verschiedenen Palmen, Muskat, Papaya, Bananen Bäume/Plantagen (und einige bunte Pflanzen mehr, die ich nicht kenne) ist interessant, wenn auch der angekündigte Wasserfall sehr klein geraten ist. Als wir zurückkommen liegt ein bekanntes Boot neben uns. Die –Flow- kennen wir aus PortoSanto/Madeira. Wir haben leider kaum Zeit zum erzählen. Schade. Donnerstag gehen wir tauchen und Gianni & Nina schnorcheln. An der nördl. Ecke der Bucht gibt es einen kl. Felstorbogen und für uns darunter jede Menge Korallen, und viele bunte Fische. Danach segeln wir die 11sm südl. bis St. Vincent, Lagoon Bay um über Funk zu erfahren, das die Durchfahrt aufgrund der Tide und den Wellen für unseren Tiefgang nicht ausreicht – wir kommen durch die schmale Passage nicht in die Bucht. Egal, daneben liegt die Young Island Bay. Wir nehmen eine Marina-Boje. Um uns herum nette kleine Anlagen, ruhig, alles etwas moderner. Es ist die letzte Nacht für unsere Freunde und die Nacht vor Jost Geburtstag – also wird reingefeiert. Die Rumpunche sind lecker und der Wein süffig. Freitagmorgen sind wir alle noch etwas träge. Eine Dinghi Runde durch die Blue Lagoon Bay noch dann müssen wir Abschied nehmen von Gianni und Nina die gut eine bzw. fünf Wochen mit uns gereist sind – Irgendwie ging es mal wieder alles viel zu schnell vorbei – Schade. Wir lassen die Boje los und segeln alleine wieder nach Bequia. Zwischen den Inseln etwas ruppig ansonsten ein kurzer, schneller Trip. Der Anker fällt auf 4 m in den Sand, gut Ankerkette gesteckt, das Riding Segel aufgezogen, so bleibt Serenity bei 20-30kn Wind auf Position. Zum Geburtstags Abschluss gönnen wir uns noch einen guten Cocktail im Whaleboner. Samstag ist kleiner Arbeitstag. Wasser machen, säubern, Kleinigkeiten, Schreiben, und einfach nur abhängen.

 

 

 

 

 

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