03. - 07.05.2017

Mittwoch Zakynthos – Ithaki, Ormos Andreou

Als die ersten Busse vorfahren, legen wir ab. Kaum aus dem Inselbereich heraus, ziehen wir den Gennaker hoch. Leichtwindsegeln. Die Sonne scheint, wir lesen und genießen.

Leider muss dann später doch wieder der Motor ran. Gegen 16.30 Uhr legen wir mit Anker und Landleine, nach 27sm in der kl. südl. Bucht auf Ithaki -  der Insel des Odysseus - an. Wir messen die Wassertemperatur -19 grad, und gehen schwimmen – Herrlich !! Wir liegen zu dritt hier und hoffen auf eine ruhige Nacht.

 

Donnerstag  Ithaki – Meganisi, Ormos Atherimos

Nach schwimmen und gutem Frühstück lässt Jost noch die Drohne eine Runde die Bucht abfliegen, dann segeln wir die Insel auf der östl. Seite gen Norden hoch. Ein N/W Wind, später auf W drehend beschert uns einen guten Segeltag. Nach 26sm erreichen wir die nord-östl. spitze von Meganisi und legen in der Bucht Atherimos unseren Anker. Der Reiseführer verspricht mit einem Fußmarsch von einer halben Std. über den Hügel die Bucht und Hafen von Vathi zu erreichen. Ich probiere es aus. Anstrengend ist es, da es steil rauf, wieder runter und natürlich so auch retour so ist. Die Aussicht und der nette Ort sind die Belohnung. Zurück genießen wir die Abendsonne mit einem Frape gegenüber in der Taverne. Mittlerweile hat eine kleine Flottille am Steg der anderen Taverne angelegt und die Bucht-Musik-Beschallung geht bis kurz nach Mitternacht.

 

Freitag Meganisi – Levkas, Sivota

Wir räumen gerade das gestern kurz ausprobierte Kutterstag Segel ordentlich weg, da kommt ein älteres Fischerpärchen herangefahren und winkt mit zwei kräftigen Bonitos. Wir werden uns schnell handelseinig und die zwei Kilo Fisch werden noch zügig filetiert, dann heben wir den Anker. Die vorgenommene Strecke ist heute sehr überschaubar und da der Wind heute schläft, tuckern wir langsam Richtung Levkas. Unterwegs packen wir den Kompressor aus und füllen unsere Atemluftflaschen auf. Im Süden von Levkas, in der Bucht von Sivota, unserem Tagesziel,  versuchen wir zu ankern, aber im üppigen Seegras gräbt sich der Anker einfach nicht ein. Wir gehen seitlich an eine Schwimmsteg und stehen gegenüber einer netten engl. Altherrencrew – amüsant. Die Bucht ist ein begehrter Seglertreff umrandetet von vielen schmucken Kaffees und Tavernen. Auch jetzt in der Vorsaison schon gut besucht. Wir laufen eine Runde und finden Thomy und Renate auf ihrem Katamaran. (Jost hat mit Thomy vor zwei Jahren das erste Mal einen Propeller unter Wasser gewechselt) Den Abend verbringen wir zu sechst in der anliegenden Taverne – sehr, sehr angenehm !

 

 

Samstag Levkas, Sivota – Levkas, Vlikho (oder auch Vlycho)

Ich gehe eine Runde laufen und bringe auf dem Rückweg Brot mit. Nach relaxtem Frühstück schauen wir noch auf ein Frape bei den Beiden vorbei und tuckern dann aus der Bucht raus. Wieder kaum Wind. An einem kl. Strandstück an Levkas Ostküste legen wir für eine Badepause den Anker.  Dann tuckern wir an Nidri und der Traquilbay vorbei – hier ist es gut voll und es wird schon in der Fahrrinne geankert. Wir gehen in die dahintergelegene riesige Bucht Vlikho – man könnte meinen man ankert in einem See, von bergigem Land umschlossen. Den neuen Motor ans Dingi gehängt – und wir sausen eine Runde durch die Bucht, vorbei an der Werftgelände mit einigen halb gesunkenen Schiffen bis vor nach Nidri und den einlaufenden Charterbooten. Später machen wir es uns an Bord gemütlich.

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